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Schraubenfederreibungskupplung. nie Erfindung bezieht sich auf Reibungskupplungen, bei welchen der eine Kupplungsteil von einer Trommel gebildet wird, während der andere Kupplungsteil aus einer die Trommel umgebendenReibungsschraubenfederbesteht.
Bei den bekannten Kupplungen dieser Art ist die Reibungsfeder an einem Ende festgelegt und auf das andere Ende derselben wirkt die Kupplungsbetätigungseinrichtung ein, um sie an den Trommelmantel anzupressen, sobald die beiden Kupplungsteile in Eingriff gebracht werden sollen, und die Elastizität der Feder bringt die beiden Kupplungsteile ausser Eingriff, sobald die Kupplung unterbrochen wird. Ein Nachteil dieser Anordnung ist darin gelegen, dass die Reibungsfeder bloss von einem Ende aus gespannt wird, denn hieraus folgt, dass ein Teil der Windungen fester an der Trommel anliegt als die anderen, so dass der Reibungsdruck zwischen der Feder und der Trommel nicht gleichmässig verteilt ist.
Vorliegender Erfindung gemäss wird dieser Nachteil vermieden, indem die Reibungsschraubenfeder derart angeordnet ist, dass, wenn sie um die Trommel festgezogen werden soll, beide Enden der Feder bewegt werden, d. h. die Feder wird anstatt von einem Ende aus von beiden Enden gleichzeitig festgezogen, wodurch sich die Reibung über die ganze Länge der Feder gleichmässig verteilt, so dass eine rasch und sicher wirkende Kupplung erzielt wird.
In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Kupplung in Fig. 1 im Längsschnitt
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ansicht, Fig. 11 einen Längsschnitt durch dieselbe nach den Linien b-b der Fig. 10-, Fig. 1'-) eine Draufsicht auf den Ring 9, Fig. 13 eine gleiche Ansicht des Ringes 10 und schliesslich Fig. 14 einen Grundriss des Schaltgliedes.
Wie eingangs erwähnt, besteht die Kupplung der Hauptsache nach aus einer Kupplungs-
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Die Enden der Feder 4 sind mit zwei Ringen 9 und 10 verbunden, welche auf dem getriebenen Element 3 der Kupplung lose angeordnet sind. Zweckmässig werden diese Ringe entsprechend
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welche ein Vorsprung 13 der Feder 4 anliegt, wobei die Enden der Feder in irgend einer geeigneten
Weise, z. B. mittels chrauben 14, an die Ringe angeschlossen sind. Jeder Ring trägt ein vor- springendes Böckchen 15. das durch eine öffnung 16 hindurch in die Antriebsmuffe 8 hineinragt und trägt weiters ein vorspringendes, mit einer schrägen Fläche 18 versehenes Widerlager 17.
Die Widerlagerflächen 18 der beiden Ringe 9 und 10 liegen in entgegengesetzter Richtung und
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liegt an einer nachstellbaren Schraube 30 an, 80 dass, wenn die Flächen 20, 21 mid die, entsprechenden Widerlager abgenutzt sind, diese Abnutzung durch geeignete Nachstellung der Schraube behoben werden kann.
Die Antriebsmuffe 8 umgibt den treibenden Teil, wie dies aus den Fig. 1 und 2 ersichtlich ist und ist mit einer geeigneten Nut 24 versehen, in welcher das Gabelende eines zur Verstellung der Kupplung dienenden Armes oder Hebels festgelegt werden kann.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist die nachstehende : Unter normalen Verhältnissen, wenn also die Kupplung frei läuft, sind die einzelnen Teile in der durch die Fig. 1 und 2 veranschaulichten Lage, d. h. das Schaltglied 22 ist in der nicht wirksamen Stellung. Durch die Umdrehung der Welle 5 wird daher die Antriebsmuffe 8 angetrieben und, da diese je nach der Drehrichtung mit dem Vorsprung 15 des einen oder anderen Ringes in Eingriff gelangt, so werden durch die Antriebsmunss die Ringe und mit diesen die Feder 4 sich um das zweite Kupplungselement 3 drehen.
Der Widerstand der Feder 4 ist so gross, dass sie sich in dieser Stellung so weit, als eben die Muffe 8 dies gestattet, loswickelt und daher genügend lose die Trommel 3 umgibt, um sich frei um dieselbe drehen zu können ; hiebei ist jedoch die Federspannung derart bemessen, dass, wenn die Wandung des in der Muffe 8 befindlichen Schlitzes 16 den Vorsprung 15 des einen Ringes berührt, die Drehung dieses Teiles den Ring und unter Vermittlung der Schraubenfeder
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in Eingriff mit dem Vorsprung 15 des Ringes 9 gelangt, so wird dieser Ring mitgedreht, wodurch die Feder 4 und unmittelbar von dieser aus der Ring 10 gleichfalls in Umdrehung versetzt werden.
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und mit ihr das Schaltglied 22 ;
diese Bewegung des Schaltgliedes bringt dessen Flächen 20, 21 an die unrunden Flächen der Widerlager 17, wodurch den Ringen eine relative Drehbewegung in entgegengesetzter Richtung erteilt wird, die ein Festlegen der Feder an die Trommel 3 zur Folge
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Richtung verstellt, wodurch die schrägen VorsprÜnge 20,'21 von den Widerlagern 18 zurückgezogen werden, so dass sich die Feder 4 vermöge ihrer Elastizität von der Trommel. 3 genügend loswickeln kann, um sich frei über derselben zu drehen.
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gegenüber der Trommel, als auch gegenüber dem auf der Welle-5 befestigten treibenden Teil, ' verstellt ; das Schaltglied wirkt auf beide Enden der Spirale, welche von beiden Enden aus an-
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und die Reibung gleichmässig verteilt ist.
PATENT-ANSPRÜCHE :
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