AT33119B - Verfahren und Vorrichtung zur Desinfektion mittels eines Formaldehydwasserdampf-Luftgemisches. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Desinfektion mittels eines Formaldehydwasserdampf-Luftgemisches.

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AT33119B
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Napoleon Dr Gasiorowski
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  • Apparatus For Disinfection Or Sterilisation (AREA)

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
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 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Die Wirkungsweise ist nachstehende :
Sobald der Teller mit einer 30%igen Formalinlösung gefüllt und die zu desinfizierenden Gegenstände teils am Gitter 12, teils am Rechen 9 untergebracht wurden, wird unter den Heissluftverteiler eine angezündete Lampe gestellt. Die aufsteigende und mehrmals im   Heissluftverteiler   abgelenkte erwärmte Luft gelangt samt den Verbrennungsgasen in den Innenraum des Apparates und unmittelbar in Berührung mit den darin befindlichen Gegenständen, wobei durch den Verteiler der Eintritt von Funken in den Innenraum des Apparates verhindert wird. Die stetig und gleichmässig in den Apparat eingeführten Gase erwärmen dabei den Teller, vermengen sich mit dem   Formaldehyd   und Wasserdampf und die Desinfektion findet ohne weiteres statt.

   Um aber die Desinfektionsdauer   abzukürzen, wird   die   Abströmungsröhre   4 offen gelassen, so dass ein regerer Luftzug entsteht und die mit Formaldehyd und Wasserdampf gesättigte Luft sowie die Verbrennungsgase schneller in Berührung mit den zu desinfizierenden Gegenständen gelangen. 



  Hiebei entweicht die im Apparate anfänglich enthaltene kühle Luft, zu welcher sich, sobald   die Temperatur. bis 45"am   Thermometer 6 gestiegen ist, Formaldehyd und Wasserdampf gesellt. Die Temperatur übersteigt nie 600 C und variiert gewöhnlich zwischen   450   und 550 C.

   Allmählich wird die   ursprünglich   im Apparat enthaltene kalte Luft durch die mit Formaldehyd und Wasserdampf   gesättigte Luft und   die Verbrennungsgase gänzlich ersetzt, so dass an Stelle der in den   Gegenständen   am tiefsten befindlichen kühlen Luftteilchen die mit Formaldehyd und Wasserdampf   gesättigte Luft,   und die   Verbrennungsgase   von zirka 500 C eintreten und demnach in die   unmittelbarste   Berührung mit den ansteckenden Keimen kommen, welche sie vernichten. War die Abzugsrtihre zuerst geöffnet, so wird nach einer Stunde durch Aufsetzen der Kappe 5 der 
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 ist die Desinfektion vollzogen und die Gegenstände werden aus dem Innern entfernt.

   Die mit dem beschriebenen Apparate gewonnenen Resultate liefern den besten Beweis, dass man auch ohne   Luftentfernung   oder Luftverdünnung eine tiefeindringende,   bakterientötende   Wirkung der mit Formaldehyd und Wasserdampf gesättigten Luft von höherer Temperatur erzielen kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Desinfektionsverfahren bei Anwendung von mit Formaldehyd und Wasserdampf gesättigter Luft und Verbrennungsgasen von höherer Temperatur, dadurch gekennzeichnet, dass in einem mit heissluftverteiler (14, 23) versehenen Apparat untergebrachte und zu desinfizierende Gegenstände der Einwirkung von mit   Formaldphyd und Wasserdampf   gesättigter Luft und   Verbrenllungsgasen   von   45-ssOo C   eine Zeitlang bei Luftdurchgang und eine Zeitlang bei ge-   hindertem   Luftdurchgang ausgesetzt werden, zum   Zwecke,-ein rasches und gleichmässiges   Er-   wärmen   aller im Apparate befindlichen   Gegenstände   und Durchdringen der mit Formaldehyd 
 EMI2.2 
 Gegenstände sein sollten (auch Pelz und Ledergegenstände) zu bewirken.

Claims (1)

  1. 2. Desinfcktionsapparat zum Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen im EMI2.3 mit umgekehrtem Trichter (15) vershenen Boden (14). zwei denselben überdeckenden, durch- liicherten Kappen (17. 21 und 18, 20) und daraufsitzendem, einen mit Formalin zu füllenden Teller aufnehmenden Aufsatz (23) besteht, um die von einer untergestellten Lampe aufsteigende warme Luft und Verbrennungsgase gleichmässig und ohne Funkengefahr im Apparate zu verteilen EMI2.4
AT33119D 1906-05-12 1906-05-12 Verfahren und Vorrichtung zur Desinfektion mittels eines Formaldehydwasserdampf-Luftgemisches. AT33119B (de)

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