AT331015B - Einrichtung zum wasserableitenden anschluss einer dachdeckung an eine dachdurchdringung - Google Patents

Einrichtung zum wasserableitenden anschluss einer dachdeckung an eine dachdurchdringung

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AT331015B
AT331015B AT451274A AT451274A AT331015B AT 331015 B AT331015 B AT 331015B AT 451274 A AT451274 A AT 451274A AT 451274 A AT451274 A AT 451274A AT 331015 B AT331015 B AT 331015B
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D13/00Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage; Sky-lights
    • E04D13/14Junctions of roof sheathings to chimneys or other parts extending above the roof
    • E04D13/147Junctions of roof sheathings to chimneys or other parts extending above the roof specially adapted for inclined roofs
    • E04D13/1473Junctions of roof sheathings to chimneys or other parts extending above the roof specially adapted for inclined roofs specially adapted to the cross-section of the parts extending above the roof
    • E04D13/1475Junctions of roof sheathings to chimneys or other parts extending above the roof specially adapted for inclined roofs specially adapted to the cross-section of the parts extending above the roof wherein the parts extending above the roof have a generally rectangular cross-section

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum wasserableitenden Anschluss einer Dachdeckung an eine Dachdurchdringung jener bekannten Bauart, die aus vier etwa L-förmigen sich überlappenden Bauelementen zusammengesetzt ist, die einen auf der Dachdeckung aufruhenden äusseren Teil und einen davon nach oben abstehenden inneren Teil aufweist, der zur Umhüllung der Dachdurchdringung bestimmt ist. Solche Anschlusseinrichtungen sind zwar viel leichter herzustellen als die bisher hauptsächlich verwendeten massgenau zugeschnittenen und durch Löten verbundenen Einfassungsbleche, erfordern aber besondere Vorkehrungen, um einerseits das Regenwasser in einwandfreier Weise abzuleiten, anderseits aber auch die gegenseitige Verschiebbarkeit, die bei der Montage erforderlich ist, nicht zu behindern. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung dieser Art zu schaffen, die den einwandfreien Abfluss des Regenwassers gewährleistet, ohne die gegenseitige Verschiebung bei der Montage zu behindern und einen fachgerechten Anschluss an die Dachdeckung zu erzielen. Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass an den in der Fallrichtung verlaufenden, auf der Dachdeckung aufruhenden und sich überlappenden äusseren Teilen je eine umgekehrt V-profilförmige Rippe oder Leiste ausgeprägt ist, die als Wasserableitführung dient, sich ebenfalls überlappt und deren Hohlraum beim oben liegenden Bauelement am oberen Ende geschlossen und am unteren Ende offen ist.

   Um die vorgefertigten Bauelemente der Anschlusseinrichtung auch bei Dächern von verschiedener Neigung verwendbar zu machen, ist es erfindungsgemäss von Vorteil, wenn bei den, an der Unterseite der Dachdurchdringung anzuordnenden Teilen der L-förmigen Bauelemente der auf dem Dach aufliegende Schenkel mit dem nach oben abstehenden Schenkel einen aussen gemessenen Winkel einschliesst, der einem rechten Winkel vermehrt um einen mittleren Dachneigungswinkel und 15 bis    300   gleich ist und wenn der entsprechende Winkel bei dem an der Oberseite der Dachdurchdringung anzuordnenden Teilen der Bauelemente einem rechten Winkel vermindert um den mittleren Dachneigungswinkel und vermehrt um 15 bis 300 entspricht. 



   Um den Anschluss der Oberkanten an die lotrechten Begrenzungsflächen der Dachdurchdringung möglichst dicht zu machen, sollen nach einem weiteren Erfindungsgedanken die nach oben abstehenden Teile der Bauelemente an den Ecken Einschnitte besitzen, die ein Abbiegen von oberen Randstreifen gestatten, so dass diese Randstreifen in zur vertikalen Wand der Dachdurchdringung parallellaufende Lage abgebogen werden können. 



   Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend an Hand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen : Fig. 1 die Einzelteile der erfindungsgemässen Einrichtung in axionometrischer Darstellung und Fig. 2 die erfindungsgemässe Einrichtung im montiertem Zustand. 



   Wie aus Fig. l ersichtlich ist, besteht die erfindungsgemässe Einrichtung aus vier im Querschnitt angenähert 
 EMI1.1 
 dienen, abragen. Zwischen dem abgewinkelten Teil--2--und den äusseren Enden der   Teile--l--sind   diese mit einer der Führung von Wasser dienenden, parallel zur Seitenflanke der Dachdurchdringung verlaufenden umgekehrt V-profilförmigen Rippe oder Leiste--3--versehen. Weiters sind sie an ihren seitlichen äusseren Enden mit einer   Umbördelung --4-- ausgebildet,   die ebenfalls der Führung von Wasser dient und ein Einströmen von Wasser in den überdachten Raum verhindert. 



   Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, werden diese Bauelemente derart um einen   Kamin--5--herum   angeordnet, dass sie sich längs ihrer Endteile überlappen. Bei der Montage werden die Bauelemente durch Verlöten miteinander verbunden. 



   Um zu gewährleisten, dass vorgefertigte Bauelemente der in Fig. 1 dargestellten Art für Dachdurchdringungen mit beliebigem Ausmass und unabhängig von der Neigung des Daches verwendet werden können, weisen die unteren   Schenkel--l--der   L-förmigen Teile eine hinreichende Länge auf, um bei beliebigen Abmessungen von Dachdurchdringungen eine überlappung zu gewährleisten und schliesst der an der Unterseite der Durchdringung angeordnete Teil--2'--des quer abragenden, abgewinkelten   Teiles--2--mit   dem Teil-l-einen Winkel ein, der einem rechten Winkel, vermehrt um einen mittleren Dachneigungswinkel plus 15 bis 300 entspricht. Hiebei liegt der genannte   Teil--2'--entweder   an die Kaminwand flach an oder er schliesst mit dieser einen spitzen Winkel ein. 



   Ähnliche Verhältnisse gelten für die an die obere Wandung des Kamins anschliessende   Wand--2"--des   abgewinkelten   Teiles--2--,   die mit der an sie anschliessenden Fläche des   Teiles--l--einen   rechten Winkel vermindert um einen mittleren Dachneigungswinkel und vermehrt um 15 bis 300 einschliesst. Die seitlichen   Flächen --2"'-- der   abgewinkelten   Teile --2-- können mit   dem   Teil--l--einen   rechten Winkel einschliessen, wobei sie dann an die Seitenwand des   Kamins--5--parallel   anliegen, oder sie schliessen mit den   Flächen--l--einen   stumpfen Winkel ein, wobei sie dann mit der Seitenwand des Kamins ebenfalls einen spitzen Winkel   einschliessen.   



   Um eine überlappung der   Teile--l--längs   ihrer seitlichen Bereiche zu ermöglichen, sind zumindest die 
 EMI1.2 
 



   Weiters können die   Flächen --2'und 2"-- der   abgewinkelten Teile--2--an ihren oberen Enden mit einer   Abwinkelung --7-- ausgebildet   sein, die von der   Seitenwandung --2"'-- durch   einen Schlitz getrennt 

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 ist. Damit kann gewährleistet werden, dass zumindest die oberen Enden der abgewinkelten Teile--2--an den   Kamin-5-in   paralleler Lage zur Anlage gebracht werden. 



   Wie aus den vorstehenden Schilderungen einer erfindungsgemässen Einrichtung hervorgehen dürfte, erübrigt es sich, unter Verwendung einer solchen eine Einfassung genau nach Mass herzustellen, da in Abhängigkeit von den Massen einer Dachdurchdringung die einzelnen Bauelemente sich an ihren Rändern mehr oder weniger überlappen und die Flächen der abgewinkelten, quer abragenden Teile mit der Dachdurchdringung in Abhängigkeit von der Dachneigung einen grösseren oder kleineren Winkel einschliessen, der jedoch die ordnungsgemässe Funktion der Einfassung nicht beeinträchtigt. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Einrichtung zum wasserableitenden Anschluss einer Dachdeckung an eine Dachdurchdringung, die aus vier etwa L-förmigen sich überlappenden Bauelementen zusammengesetzt sind, die einen auf der Dachdeckung aufruhenden äusseren Teil und einen davon nach oben abstehenden inneren Teil aufweist, der zur Umhüllung der 
 EMI2.1 
 V-profilförmige Rippe oder Leiste (3) ausgeprägt ist, die als Wasserableitführung dient, sich ebenfalls überlappt und deren Hohlraum beim oben liegenden Bauelement am oberen Ende geschlossen und am unteren Ende offen ist. 
 EMI2.2 


Claims (1)

  1. Dachdurchdringung anzuordnenden Teilen der L-förmigen Bauelemente der auf dem Dach aufliegende Schenkel (1) mit dem nach oben abstehenden Schenkel (2) einen aussen gemessenen Winkel einschliesst, der einem rechten Winkel vermehrt um einen mittleren Dachneigungswinkel und 15 bis 300 gleich ist und dass der entsprechende Winkel bei dem an der Oberseite der Dachdurchdringung anzuordnenden Teilen der Bauelemente einem rechten Winkel vermindert um den mittleren Dachneigungswinkel und vermehrt um 15 bis 300 entspricht. EMI2.3 abstehenden Teile (2) der Bauelemente an den Ecken Einschnitte besitzen, die ein Abbiegen von oberen Randstreifen (7) gestatten, so dass diese Randstreifen in zur vertikalen Wand der Dachdurchdringung parallel laufende Lage abgebogen werden können.
AT451274A 1974-05-31 1974-05-31 Einrichtung zum wasserableitenden anschluss einer dachdeckung an eine dachdurchdringung AT331015B (de)

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CH680975A CH603966A5 (de) 1974-05-31 1975-05-28
DE19752523575 DE2523575A1 (de) 1974-05-31 1975-05-28 Einrichtung zum anschluss einer profilierten dachdeckung an eine dachdurchdringung
DE19757516940 DE7516940U (de) 1974-05-31 1975-05-28 Einrichtung zum anschluss einer profilierten dachdeckung an eine dachdurchdringung

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2974887A1 (fr) * 2011-05-04 2012-11-09 Cofam Energy Kit d'abergement pour des panneaux solaires

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FR2974887A1 (fr) * 2011-05-04 2012-11-09 Cofam Energy Kit d'abergement pour des panneaux solaires

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ATA451274A (de) 1975-10-15

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