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dieser Anlegemarken zu schaffen ; diese Nuten werden natürlich hergestellt, nachdem die An- schläge in die gewünschte Stellung am Streifen 27 gebracht worden sind. Sie gestatten den Führung- stücken der Anlegemarken 28, sich in einer Ebene etwas unter der Oberfläche des auf dem Drucktiegel befindlichen Bezuges zu bewegen, so dass die Anlegemarken selbst sicher mit dem Rand des Blattes in Eingriff kommen und nicht etwa auf demselben aufliegen. Durch Lösen der Stellschrauben 26 kann die Schiene 27 der Querschiene 2 näher oder ferner gestellt werden, wie dies die Bogengrösse oder die Stellung des Satzes zur Druckplatte erfordert.
Die äusseren Enden der Arme 3, 4 sind mit je einem offenen Schlitz 30 versehen, in dem ein Führungsbolzen 37 sich verschiebt, der in das von der Gleitschiene 15 getragene Führungsstück 16 (Fig. 1, 6) eingeschraubt ist. Die Gleitschienen 15, 21 sind auf diese Weise an ihren oberen Enden mittels der Führung- zapfen 18, nahe ihren tieferen Enden dagegen mittels der Führungsbolzen 31 geführt.
Eine Führung für die seitliche Anlegemarke 34 wird durch die unter der Schiene 15 an-
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schiene 15 mittels Schrauben 33 (Fig. 1 und 6) befestigt. Zwischen ihnen ist die Anlegemarke 34 verschiebbar, die dutch einen Lenker 35 betätigt wird, der einerseits mit einem die Anlegemarke 34 tragenden Schieber 40, andererseits mit dem Arm 3 bei 37 gelenkig verbunden ist. Der Lenker 35 ist für gewöhnlich einwärts oder gegen die Achse der Gleitschiene 15 geneigt, bewegt sich aber bei Bewegung dieser letzteren, wobei er die Anlegemarke 34, da der Lenkerdrehpunkt 37 feststeht, einwärts oder auswärts verschiebt, je nachdem der Drucktiegel sich gegen das Bett der Presse hin oder von demselben wegbewegt.
Wird der Drucktiegel gehoben, um den Abdruck zu machen, so dreht die Kette 11 (Fig. 1 und 4) die Kurbelscheibe 9 und daher die Welle 7 um ein gewisses Bogenstück. Die Bewegung der Kurbelscheibe und der Welle 7 bewirkt durch Vermittlung der Lenker 13 und 23 ein Aufwärts-
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Verbindungen bewirkt die Bewegung der Gleitschiene 15 auch die Einwärtsbewegung der Anlege- marke-M, deren Bewegungsrichtung rechtwinklig zu jenen der Anlegemarken 28 steht. Angenommen, der Drucktiegel befinde sich in geöffneter Stellung und es werde ein Bogen 38. durch den Drucker in der in Fig. 2 angedeuteten Weise auf den Tiegel so aufgelegt, dass er mit seinem unteren Rande gegen die unteren Anlegemarken 28 und an einer Seite gegen die Anlegemarke 34 anliegt.
Sowie der Drucktiegel gegen das Bett der Presse durch den in Fig. 4 in gestrichelten Linien gezeichneten Arm 52 bewegt wird und dadurch um Zapfen 51 schwingt, werden die Anlegemarken 28 und 34 in der früher erklärten Weise verschoben und der Bogen 38 gelangt so allmählich
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Heide Gattungen von Anlegemarken beenden ihre Bewegung gleichzeitig und bei Aufhören dieser Bewegung ist der Bogen in seine richtige Stellung auf den Druck-tiegel gebracht. Unmittelbar darauf erfolgt das Drucken. Zum Zwecke der Einstellung der Anlegemarke 34 ist dieselbe mit einem Schlitz 39 versehen und zwischen zwei Gleitplatten 40, 41 festgeklemmt, die in die Gleit- stücke 76 und 32 eingreifen. Sie werden durch eine Schraube 42 zusammengehalten, durch deren Lösung die Einstellung der Anlegemarke 34 ermöglicht ist, deren Schlitz 39 eine Verschiebung an der Schraube gestattet.
Die Feder 8 fÜhrt die Welle 7, die Kurbelscheibe 9 und die Kurbel : 22 in ihre Normalstellung zurück, wenn der Drucktiegel von dem Satz wegbewegt wird. Die Drehung dieser drei Teile muss vor der Vollendung der Schlussbewegung des Tiegels unterbrochen werden können, damit die beweglichen Anlegemarken gleichzeitig in eine gegebene Stellung auf demselben gebracht werden. Zu diesem Zwecke ist an der Kurbelscheibe 9 eine Stufe 43 vorgesehen, welche an die Unterseite des Ansatzes 14, an welchem der Lenker 73 sitzt., anstösst. Bei der Rückbewegung werden die Welle ì und die mit ihr verbundenen Teile durch einen Stift 44 aufgehalten, welche)
in die obere Seite des Lenkers 13 eingreift. Um jedes Rückprallen der Kurbelscheibe 9 bei Anschlagen der Stufe 43 an den Ansatz 14 zu verhindern, wird in die Kette 11 eine Schrauben-
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stande ist eine solche, dass die Stufe 43 mit dem Ansatz 14 kurz vor Aufhören der Vorschubbewegung des Drucktiegels in Eingriff kommt ; unmittelbar darauf bewirkt dann die weitere geringe Bewegung des Drucktiegels, dass die Feder 45 angespannt wird und so die Stufe in Anlage mit dem Ansatz 14 erhält bzw. das Zurückprallen von letzterem verhindert.
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