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Bremsschuh mit auswechselbaren Schleifbacken.
Die Erfindung betrifft einen Bremsschuh, an dessen Bremskopf mehrere Schleifbacken hintereinander so befestigt sind, dass der äussere vollständig und der nächstfolgende teilweise abgenutzt werden kann, worauf dieser als äusserer Schleifbacken benutzt und an seine Stelle ein neuer Backen eingesetzt wird.
Diese Aufgabe erfordert eine besondere Konstruktion des Bremskopfes, für welche in der Zeichnung eine Ausführungsform dargestellt ist, u. zw. zeigen Fig. 1 einen Aufriss, Fig. 2 eine Draufsicht der in Fig. 1 dargestellten Teile, Fig. 3 eine perspektivische Ansicht eines Teiles des Bremskopfes und Fig. 4 eine perspektivische Ansicht eines weiteren Teiles des Bremskopfes.
Der Bremakopf 1 besteht aus zwei Teilen 2 und 4. Der Teil 2 ist mit dem Bremsbalken durch einen Flansch 3 verbunden. Der verbleibende Teil 4 des Kopfes ist mit einem Auge 5 versehen, zur Aufnahme eines Hängegliedes und entspricht im wesentlichen dem Teil 2. Der Teil 2 besitzt auf seiner inneren Fläche einen verjüngt verlaufenden Ansatz 6 von rechteckigem Querschnitt.
Der Ansatz 6 passt genau in eine entsprechende Aussparung 7 des Teiles 4 und wird durch einen durch die Löcher 9, 10 geführten Keil 8 gehalten, der wiederum durch einen Keil 11 gesichert wird (Fig. 1 und 2).
Die vordere Fläche des Bremskopfes 1 trägt eine Aussparung 12, von welcher je ein Teil in den Teilen 2 und 4 liegt. Die Nut 12 wird von unterschnittenen Seitenflächen 13 begrenzt, welche nach beiden Enden konvergieren. Die Tiefe der Nut nimmt jedoch nach den Enden zu ab. In die Nut wird ein aus zwei Teilen bestehender Schleifbacken 14, 15 eingesetzt. Der Teil 14 ist bei 16 an einer in bezug auf die Teilungslinie des Kopfes versetzten Stelle quergeteilt und auf seiner hinteren Fläche mit einem in die Nut 12 hineinpassenden Ansatz versehen.
Der Teil 14 des Schleifbackens erhält auf der Vorderfläche eine Nut 17, welche im wesentlichen der Nut 12 entspricht und in welche ein Vorsprung auf der hinteren Fläche des Schleifbackens 15 passt, der l) ei 18 quergeteilt ist, wobei diese Stelle 18 versetzt zu jener 16 liegt.
Angeno. nmen, die Teile nehmen die in Fig. 1 dargestellte Lage ein, dann ist der Schleif- backen 75 der Abnutzung ausgesetzt, bis er vollständig aufgebraucht ist, so dass der Backen 14 zur Abnutzung kommt. Dies tritt ein, da der Punkt der grössten Dicke der Rchleifbacken gegenüber
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dargeboten wird. Selbst wenn der Vorsprung ganz abgenutzt ist, so fallen die Teile doch nicht auseinander, da sie in der Nut mit den unterschnittenen Fläehenliegen. Wenn der innere Backen 14 teilweise abgenutzt ist, dann wird er aus dem Kopf entfernt, indem die Keile 11 und 8 herausgezogen werden.
Ein neuer Backen wird auf den Vorsprung der hinteren Fläche des alten Backens gesetzt, indem die beiden Teile des neuen Hackens über jedes Ende dieses Vorsprunges geschoben werden, und der Kopf wird in seiner Lage gesichert, indem seine Teile über die Enden des voir- sprunges auf der hinteren Fläche des neuen Backens geschoben und die Keile eingesetzt werden.
Die beiden Teile des Kopfes werden sicher in der Stellung gehalten durch den Vorsprung 6 und die unter den Ansatz 19 des Teiles 2 greifende Kante des Teiles 4.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Bremsschuh mit auswechselbaren Schleifbacken, dadurch gekennzeichnet. dass die Schleifhacken auf ihrer hinteren, dem Bremskopf zugekehrten Fläche eine vorspringende Rippe
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und in eine entsprechende Vertiefung des Bremskopfes bzw. des dahinter liegenden Schleifbackens hineinpasst.
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