<Desc/Clms Page number 1>
Die Erfindung betrifft eine Geschirrspülmaschine mit unter dem Boden ihres Spülbehälters angeordnetem Ionenaustauscher, dessen Auslaufleitung ein als Verlängerungsrohr ausgebildeter Stutzen ist, welcher im Spülbehälter über dem höchstmöglichen Flüssigkeitsspiegel einmündet.
In der österr. Patentschrift Nr. 302568 ist eine derartige Geschirrspülmaschine beschrieben, bei welcher die Auslaufleitung des Ionenaustauschers im Spülbehälter in geringem Abstand oberhalb des höchstmöglichen Flüssigkeitsspiegels einmündet. Hiebei kann jedoch die mit Speiseresten verunreinigte Flüssigkeit in die Auslaufleitung spritzen und in den Ionenaustauscher gelangen.
Die aus der deutschen Offenlegungsschrift 1628612 bekannte Geschirrspülmaschine ist mit einem unter dem Boden ihres Spülbehälters angeordneten Ionenaustauscher ausgerüstet, dessen entlang vom Boden und Vorderwand des Behälters angeordnete Auslaufleitung im Spülbehälter oberhalb des höchstmöglichen Flüssigkeitsspiegels mit einer Düse von umgekehrt U-förmiger Gestalt mündet. Bei dieser Anordnung ist also zum Umleiten des enthärteten Wassers aus dem Ionenaustauscher in den Spülbehälter eine montageaufwendige Leitung erforderlich.
Eine andere-in der deutschen Offenlegungsschrift 1965846 geoffenbarte-Geschirrspülmaschine hat einen unter dem Spülbehälterboden angeordneten, an einer Frischwasser-Zuleitung angeschlossenen Ionenaustauscher, von dessen Auslaufleitung über den im Spülbehälter vorkommenden höchsten Flüssigkeitsspiegel hochgeführt ist und in einer abwärts führenden Schleife im Wassersumpf des Spülbehälters mündet. Auch bei dieser Ausführungsform hat der Ionenaustauscher eine verhältnismässig lange Auslaufleitung, durch welche bei in der Frischwasser-Zuleitung auftretendem Unterdruck aus dem Wassersumpf verunreinigte Flüssigkeit in den Ionenaustauscher gelangen kann.
Ferner ist in der USA-Patentschrift Nr. 3, 363, 637 eine Geschirrspülmaschine beschrieben, an deren Maschinentür oberhalb des Spülbehälterbodens ein Ionenaustauscher angeordnet ist, dessen Auslaufleitung über eine freie Luftstrecke zu einem U-förmigen Siphon führt, welcher im Spülbehälter der Maschine einmündet. Bei diesem Gerät muss jedoch die von der klappbaren Tür zum ortsfesten Siphon verlegte Auslaufleitung flexibel ausgebildet und ausserdem in verhältnismässig komplizierter Weise abgestützt sein.
Schliesslich ist aus der deutschen Offenlegungsschrift 1628516 auch eine Geschirrspülmaschine bekannt, bei welcher unterhalb des Spülbehälters ein Salzbehälter mit einem den Boden durchdringenden Auslaufstutzen eingesetzt ist, auf welchem Spülbehälter innenseitig ein am Spülbehälterboden abgestützter Gewindering und an seinem freien Ende ein Schraubdeckel aufgeschraubt ist.
Nach der Erfindung werden nun bei Geschirrspülmaschinen der eingangs beschriebenen Bauart mit unter dem Boden ihres Spülbehälters angeordnetem Ionenaustauscher alle hier angeführten Nachteile in befriedigender Weise dadurch vermieden, dass der Auslaufstutzen des Ionenaustauschers den Boden des Spülbehälters in bekannter Weise durchdringt und mit dem Verlängerungsrohr verschraubt ist, welches an seinem im Spülbehälter höchstmöglichen über dem Flüssigkeitsspiegel vorstehenden Endabschnitt mit einem Siphon in Form einer oben offenen Ringnut versehen ist, in welcher eine das Verlängerungsrohr des Auslaufstutzens in Abstand umgreifende Abdeckkappe mit einem an ihrem Boden angeformten, hülsenartigen Vorsprung eingreift.
Eine bevorzugte Ausführungsform dieser Geschirrspülmaschine ergibt sich dadurch, dass das Verlängerungsrohr des Auslaufstutzens des Ionenaustauschers an seinem Endabschnitt Zapfen trägt, an welchen die Abdeckkappe mit ihrem Boden abgestützt ist, an dessen Mittelabschnitt federnd ausgebildete Arme angeformt sind, mit denen die Abdeckkappe am Verlängerungsrohr verankert ist.
Bei der erfindungsgemäss ausgebildeten Geschirrspülmaschine ist also die Auslaufleitung des Ionenaustauschers verhältnismässig kurz und auch in besonders einfacher Weise montierbar, wobei enthärtetes Wasser aus dem Ionenaustauscher durch einen auslassseitig geschützten Rohrstutzen, welcher im Spülbehälter mündet, direkt demselben zugeleitet werden kann. Ausserdem wird durch den an der Auslaufleitung angebrachten Siphon ein etwaiges Eindringen von verunreinigter Flüssigkeit durch die Auslaufleitung in den Ionenaustauscher mit grösster Sicherheit verhindert.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäss aufgebauten Geschirrspülmaschine veranschaulicht. Es zeigen : Fig. 1 eine solche, frontbeschickbare Geschirrspülmaschine mit geöffneter Tür ; Fig. 2 den unter dem Boden des Spülbehälters angeordneten Ionenaustauscher im vertikalen Mittelschnitt durch den Auslaufstutzen samt angeschraubtem Verlängerungsrohr in vergrössertem Massstab.
EMI1.1
--10-- hatSpülbehälterbodens--13--ist ausserdem ein mit einem Wasserauslauf--17--versehenes Verlängerungsrohr --18-- eingesetzt, welches einem unter dem Spülbehälterboden--13--untergebrachten Ionenaustauscher --19-- zugeordnet ist.
Der in Fig. 2 dargestellte Ionenaustauscher --19-- hat ein zylindrisches Gehäuse-20-mit einem nahe seinem Boden-21-angeformten Anschlussstutzen-22-für einen Schlauch zum Zuführen von nicht enthärtetem Frischwasser aus dem Wasserleitungsnetz.
Die obere Wand --23-- dieses Ionenaustauschers - -19-- liegt dicht unter dem Boden-13-des Spülbehälters-11-und trägt einen Rohrstutzen
<Desc/Clms Page number 2>
- -24--, welcher den Behälterboden --13-- durchdringt. Mit diesem mit Aussengewinde versehenen Rohrstutzen --24-- ist das in den Spülbehälter --11-- vertikal hineinragende Verlängerungsrohr--18-- verschraubt, welches mit einem Flansch-25-am Spulbehälterboden-13-oben abgestützt ist.
An der unteren Seite des Spülbehälterbodens --13-- liegen dabei ein den Rohrstutzen --24-- umgebender Bund - 26-- der oberen Wand --23-- des Ionenaustauschers --19-- sowie ein innerhalb dieses Bundes eingebetteter Gummiring-27-dichtend an. Der flanschseitige Endabschnitt des Verlängerungsrohres --18-- ist mit Längsrippen --28-- versehen, um das Festschrauben des Verlängerungsrohres-18-auf dem Rohrstutzen --24-- zu erleichtern. Das unter dem Rohrstutzen--24--aufgeschraubte
EMI2.1
--11-- überFlüssigkeitsspiegel liegenden Endabschnitt den mit einem Siphon --29-- versehenen Wasserauslauf --17--.
Zur Bildung des Siphons --29-- ist am Verlängerungsrohr --18-- eine lochscheibenförmige Querwand --30-- mit einer über dem Verlängerungsrohr --18-- vorstehenden Ringwand --31-- angeformt, wobei Verlängerungsrohr-18--, Querwand-30-und Ringwand-31-eine oben offene Ringnut-32-
EMI2.2
--18-- inAbdeckkappe --33-- mit ihrem Boden --34-- abgestützt ist.
Am Mittelabschnitt des Kappenbodens --34-- sind federnd ausgebildete Arme--37--angeformt, mit denen die Abdeckkappe --33-- am Verlängerungsrohr --18-- verankert ist und welche die Zwischenwand --30-- durch das an derselben
EMI2.3
--38-- hintergreifen.--18-- sowie der Abdeckkappe--33--gebildeten Wasserauslauf--17--in den Spülbehälter Beim Betrieb der Geschirrspülmaschine --10-- in den Wasserauslauf--17--schwappende, verunreinigte Spülflüssigkeit wird im Siphon --29-- aufgefangen und am Eindringen in den Ionenaustauscher-19gehindert.
Das Verlängerungsrohr --18-- und die Abdeckkappe --33-- sind aus gegen die in der Geschirrspülmaschine --10-- sowie im Ionenaustauscher --19-- auftretenden Medien beständigem Kunststoff gefertigt. Wegen der beim Aufsetzen der Abdeckkappe --33-- auf das Verlängerungsrohr--18-- erforderlichen Elastizität der Arme --37-- muss der bei der Abdeckkappe verwendete Kunststoff federnd nachgiebig sein.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Geschirrspülmaschine mit unter dem Boden ihres Spülbehälters angeordnetem Ionenaustauscher, dessen Auslaufleitung ein als Verlängerungsrohr ausgebildeter Stutzen ist, welcher im Spülbehälter über dem
EMI2.4
(24) des Ionenaustauschers (19) den Boden (13) des Spülbehälters (11) in bekannter Weise durchdringt und mit dem Verlängerungsrohr (18) verschraubt ist, welches an seinem im Spülbehälter (11) höchstmöglichen über dem Flüssigkeitsspiegel vorstehenden Endabschnitt mit einem Siphon (29) in Form einer oben offenen Ringnut (32) versehen ist, in welcher eine das Verlängerungsrohr (18) des Auslaufstutzens (24) in Abstand umgreifende Abdeckkappe (33) mit einem an ihrem Boden (34) angeformten, hülsenartigen Vorsprung (35) eingreift.
EMI2.5