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Einrichtung zum Trocknen von Hopfen und ähnlichen Materialien.
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Trocknen von Hopfen und ähnlichen Materialien.
In den anliegenden Zeichnungen ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung veranschaulicht.
Fig. 1 ist ein Aufriss, Fig. 2 ein wagerechter Schnitt durch die Einrichtung. Fig. 3 :eigt einen Längsschnitt durch einen Wagen und Fig. 4 die zugehörige Draufsicht.
Die Trockenvorrichtung besitzt eine oder mehrere hintereinander liegende Trockenkammern A, die durch je einen unteren Boden 2 und einen oberen Boden 3 in mehrere Räume zerlegt sind. Diese Böden sind mit Geleisen belegt, die von einem Ende der Vorrichtung bis zum anderen hindurch gehen und zweckmässig nach aussen zu auf der Aufgabeund Entnahmeseite Fortsetzungen besitzen. Auf diesem Geleise laufen Wagen mit Böden aus Drahtgeflecht, weiche die Horden für den zu trocknenden Hopfen u. dgl. bilden. Bei
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jeder einzelnen Ausströmöffnungen 7, 7a besitzen, in diese Kammern gedrückt wird. Di ' Ausströmöffnungen der oberen Rohrleitung sind nach oben gerichtet und stehen zweckmässig den Dachmitten der einzelnen Kammern gegenüber.
Dagegen sind die Ausström- öffnungen der unteren Rohrleitung nach abwärts auf den schalenförmig ausgehöhlten Boden zu gerichtet, damit die austretenden Luftströme durch das Dach bzw. den Boden der Vor- richtung günstig über die gesamte Fläche der Horden verteilt werden und damit das Trockengut jeder Kammer einer im wesentlichen gleich starken Hitze ausgesetzt wird. Die
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geregelt und ausserdem sind die Querschnitte dieser Öffnungen vorteilhaft derart voneinander abweichend gewählt, dass sie nach dem Ende der Rohrleitung zu allmählich ab-
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findlichen Horden drückt.
Bei Benutzung der Trockenvorrichtung wird der eingefahrene grüne Hopfen auf die auf dem vorderen Teil 4 der Geleise stehenden fahrbaren Horden gleichmässig ausgebreitet und diese Horden alsdann in die erste Trockenkammer eingofahren. Ist das Trocknen bis zu einer bestimmten Stufe vorgeschritten, so werden die Horden in die zweite Kammer und ein neuer Wagen in die erste Kammer befördert. Ist dann der mit Horden beladen Wagen am Ende der Vorrichtung angelangt, so wird er, wenn beispielsweise die Zuführung
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Kammern der Vorrichtung durchlaufen hat, die letztere wider am vorderen Ende. Die Durchführung der mit Horden besetzten Wagen kann auch natürlich in umgekehrter Weise von unten nach oben zu erfolgen.
Das auf den Horden ausgebreitete Trockengut wird
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eine durchaus gleichmässige und auch regelbare ist, da durch Öffnen der betreffenden Auslässe oberhalb und unterhalb der Wagen die zugeführte Wärme sich ändern lässt.
Es können auch. an den Längsseiten der unteren Kammer Klappen oder Türen 15 angebracht sein, um den nach abwärts gerichteten und nach seinem Durchgange durch das Trockengut stark angefeuchteten Luftstrom unmittelbar unten ausströmen lassen zu können. Auch kann die feuchte Luft von oben abgesaugt werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zum Trocknen von Hopfen und ähnlichen Materialien, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb nebeneinander liegender Trockenräume, in zwei Etagen, fahrbare Horden aufnehmende Geleise angeordnet sind, welche untereinander in bekannter Art mittels Schwinggeleise in Verbindung stehen und dass ferner oberhalb der oberen und unterhalb der unteren Horde je eine, von einem gemeinsamen Gebläse gespeise Rohrleitung für die Trockenluft vorgesehen ist.