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Die Erfindung betrifft eine Aufschnittmaschine, insbesondere für Wurst od. dgl., mit einem rotierenden Kreismesser, einem hin- und herbeweglichen Zuführschlitten, einer Scheibenablegevorrichtung und einer Fördervorrichtung für die abgeschnittenen Scheiben, deren Antriebswelle mittels eines mit dem Zuführschlitten über ein Zahnrad mit zugeordnetem Freilauf verbundenen Antriebsgliedes bei Vorwärtsbewegung des Zuführschlittens in einer bestimmten Richtung antreibbar ist, wobei ein zweites Zahnrad mit zugeordnetem Freilauf vorgesehen ist, über das die Antriebswelle der Fördervorrichtung beim Rückwärtsbewegen des Zuführschlittens in derselben Richtung wie beim Vorwärtsbewegen desselben antreibbar ist nach Patent Nr. 320463.
Bei der Aufschnittmaschine nach dem Stammpatent muss der Hauptantriebsriemen doppelseitig verzahnt sein. Ein solcher Riemen ist umständlich herzustellen und unterliegt einem besonders starken Verschleiss.
Aufgabe der Erfindung ist es, die Aufschnittmaschine nach dem Stammpatent so zu ergänzen und zu verbessern, dass dieser Nachteil vermieden wird.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass als Antriebsglied wenigstens ein Antriebsriemen vorgesehen ist, der nur auf einer Seite eine Verzahnung aufweist. Durch die Erfindung wird gegenüber den bisher bekannten Konstruktionen vor allem der Vorteil erzielt, dass es nunmehr auch unter Verwendung eines lediglich einseitig verzahnten Riemens möglich wird, dass die Fördervorrichtung ihre gewünschte gleichsinnige Bewegung ausführt, unabhängig davon, ob der Zuführschlitten vorwärts oder rückwärts bewegt wird. Damit wird beim Abschneiden einer Scheibe ein unproduktiver"Überhub"des Zuführschlittens, wie er bei den bekannten Vorrichtungen erforderlich ist, gespart.
Die nachstehende Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung dient im Zusammenhang mit den Zeichnungen der weiteren Erläuterung. Es zeigen : Fig. l eine Vorderansicht einer erfindungsgemässen Aufschnittmaschine mit teilweise weggebrochenem Kreismesser ; Fig. 2 eine Teildraufsicht der Maschine aus Fig. l in Richtung des Pfeiles--A--in Fig. l und die Fig. 3 bis 19 verschiedene Ausführungsformen der Erfindung mit zugehörigen Räderplänen.
Wie aus den Fig. l und 2 hervorgeht, weist eine erfindungsgemässe Aufschnittmaschine ein Maschinengestell --l-- mit einer horizontal gelagerten Gleitführungsachse--25--auf, auf der in an sich bekannter Weise ein Zuführschlitten--2--mit Platte--3-- (senkrecht zur Zeichnungsebene der Fig. l) hin-und herverschieblich ist. An der Maschine ist ferner in bekannter Weise ein motorgetriebenes, rotierendes Kreismesser--4-angeordnet, das beim Hin- und Herbewegen des Zuführschlittens--2--von einer auf die Platte--3--
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und von dieser Vorrichtung von der Abschnittstelle (in Fig. 2 nach links) weggeführt.
Nach Stillstand der Fördervorrichtung --12-- hebt eine Ablegevorrichtung--13--mit Abschlagfingern--14--die auf den Spitzen--11--befindliche Scheibe--6--ab und wirft sie auf einen Ablegetisch--15-- (Fig. l). Die Finger --14-- der Ablegevorrichtung --13-- sind an einem Arm --26-- befestigt, der um eine Welle --27-- (in Fig. l nach vorne) kippbar ist.
Die Transportketten --16-- laufen über eine verzahnte Walze-17--, die mittels einer Steckkupplung
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Baueinheit, die unter Vermittlung der Steckkupplung--18--als Ganzes auf die im Maschinengestell--l-gelagerte Antriebswelle --19-- aufsteckbar ist.
Der Antrieb der Antriebswelle --19-- der Fördervorrichtung --12-- wird von der hin- und hergehenden Bewegung des Zuführschlittens--2--abgeleitet und mittels wenigstens eines Zahnriemens auf die
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umlaufen muss, ist es erforderlich, die hin- und hergehende Bewegung des Zuführschlittens --2-- wenigstens auf einem Teilstück der Hin- und Herbewegung gleich zu richten. Wie dies erfindungsgemäss geschehen kann, wird im nachstehenden an Hand mehrerer Ausführungsbeispiele beschrieben.
Bei der in den Fig. 3 und 4 dargestellten ersten Ausführungsform der Erfindung sind mit dem auf der Gleitführungsachse--25--hin-und herbeweglichen Schlitten--2--zwei z. B. als Zahnriemen ausgebildete Antriebsriemen--31 und 32--verbunden. Die beiden z. B. nebeneinander angeordneten Riemen--31 und
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34-- ;--12-- zwei Hilfswellen--37, 38--angeordnet, die Getriebezahnräder --39 bzw. 41--tragen, welche ihrerseits in ein fest mit der Welle --19-- verbundenes Zahnrad --42-- eingreifen. Ferner sitzen auf den
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Wellen--37, 38--unter Zwischenschaltung je eines Freilaufes--43 bzw. 44--Rollen, z. B. Zahnrollen --45, 46--, an denen die Antriebsriemen--31, 32--angreifen.
Bei Vorwärtsbewegung des Zuführschlittens--2-- (in Fig. 3 nach oben) wird vom Riemen --31-- über die in diesem Falle durch den Freilauf --43-- kraftschlüssig mit der Welle --37-- verbundene Rolle --45-- das Getriebezahnrad--39--in Drehung versetzt, das über das mit ihm kämmende Zahnrad--42-die Antriebswelle--19--der Fördervorrichtung--12--in Richtung des Pfeiles --47-- antreibt. Die am Riemen--32--anliegende Rolle--46--ist dabei durch den Freilauf --44-- von der Welle --38-abgekuppelt, so dass sich die von dem mitlaufenden Getriebezahnrad--41--angetriebene Welle--38--frei drehen kann.
Bei Rückwärtsbewegung des Zuführschlittens --2-- (in Fig.3 nach unten) nimmt der Riemen-32-
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die Welle --19-- angetrieben wird, u. zw. ebenfalls in Richtung des Pfeiles-47--. Bei dieser Bewegung ist die Rolle --45-- und der an ihr angreifende Riemen --31-- durch den Freilauf --43-- von der Hilfswelle --37-- abgekuppelt, so dass sich die Hilfswelle --37-- frei drehen kann.
Dass sich bei der Ausführungsform gemäss den Fig. 3 und 4 die Antriebswelle --19-- der Fördervorrichtung --12-- bei Vorwärts- und Rückwärtsbewegung des Schlittens --2-- in gleichem Sinne dreht, liegt daran, dass wegen der besonderen Führung der Riemen-31 und 32-die Hilfswellen
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beschriebenen Ausführungsform dadurch erreicht werden, dass der der Rückwärtsbewegung des Schlittens --2-- zugeordnete Riemen--32--nur über ein Teilstück seiner Länge Zähne--48--trägt und dadurch
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darin, die Verbindung einer der Wellen-19, 37, 38-mit den Antriebsriemen-31, 32-durch eine zwischengeschaltete Kupplung zu lösen, wobei die Kupplung, die beispielsweise eine elektromagnetische Kupplung sein kann, durch die Bewegung des Zuführschlittens --2-- mittels Nockenschalter od. dgl.
gesteuert werden kann. In Fig. 4 ist eine solche Kupplung --49-- auf der Welle --38-- angedeutet.
Das in den Fig. 5 und 6 dargestellte Ausführungsbeispiel der Erfindung stellt gegenüber der zuvor beschriebenen Ausführungsform (Fig. 3, 4) insofern eine Vereinfachung dar, als der Antriebswelle--19--nur eine einzige Hilfswelle --51-- zugeordnet ist. Auf der Welle --51-- sitzt fest ein Getriebezahnrad--52--, das in ein fest mit der Welle --19-- verbundenes Zahnrad --53-- eingreift. Der Riemen --31-- greift an
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Antriebswelle--19--sitzt.
Bei Vorwärtsbewegung des Zuführschlittens--2-- (in Fig. 5 nach oben) werden über den Riemen --31-- die Rolle --54--, die in diesem Falle durch den Freilauf --55-- kraftschlüssig mit dieser Rolle verbundene Welle--51--und über die Zahnräder --52,53-- die Antriebswelle --19-- in Richtung des Pfeiles--58-- (Fig. 5) angetrieben. Die Welle--19--ist in diesem Falle durch den Freilauf --57-- von der durch den Riemen--32--mitgenommenen Rolle--56--entkuppelt. Bei der Rückwärtsbewegung des
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vom Riemen --32-- mitgenommen, während die Rolle --54-- und damit der Riemen --31-- durch den Freilauf --55-- von der Welle --51-- entkoppelt sind, so dass letztere leerlaufen kann.
Die Unterbrechung des Transportes der Fördervorrichtung an vorbestimmter Stelle kann wieder dadurch erfolgen, dass der Riemen --32-- nur über ein Teilstück seiner Länge mit Zähnen-48--versehen ist, oder dadurch, dass in eine der Wellen eine von der Bewegung des Zuführschlittens--2--gesteuerte Kupplung eingeschaltet ist, die den Antrieb der Fördervorrichtung unterbricht, wie dies im Zusammenhang mit dem vorangehenden Ausführungsbeispiel beschrieben wurde. In Fig. 6 ist eine vom Schlitten--2--, z. B. über Nockenschalter ferngesteuerte Kupplung --59-- eingezeichnet.
Bei der in den Fig. 7 und 8 dargestellten Ausführungsform der Erfindung ist nur ein einziger, mit dem Zuführschlitten --2-- verbundener Antriebsriemen --71-- vorgesehen. Auf der Antriebswelle --19-- der Fördervorrichtung --12-- sitzt ein Getriebezahnrad--72--, das mit einem auf einer Hilfswelle--73--
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trägt ausserdem unter Zwischenschaltung eines weiteren Freilaufs --7-- eine Zahnrolle --78--, die mit einer auf der Welle --79-- eines Elektromotors --81-- sitzenden Schnecke oder Getrieberad-82kämmt. Mit dem Zuführschlitten --2-- ist ein klappbarer Nockenarm--83--verbunden, der über einen Nockenschalter--84--den Elektromotor--81--einschaltet.
An der Rolle --78-- sitzt eine weitere Nocke--85--, die über einen Nockenschalter--86--den Elektromotor--81--und damit die Fördervorrichtung --12-- zu vorbestimmter Zeit abschaltet.
Bei Vorwärtsbewegung des Zuführschlittens --2-- treibt der Riemen --71-- über die dann kraftschlüssig mit der Rolle --75-- verbundene Welle --73-- und die Getriebezahnräder --72,74-- die Antriebswelle --19-- an, wobei die Rolle --78-- und damit der Elektromotor --81-- durch den Freilauf --77-- von der Welle --73-- abgekuppelt ist. Bei dieser Vorwärtsbewegung des Schlittens-2-, die in Fig. 7 nach oben erfolgt, klappt der Nockenarm-83-um und läuft am Schalter --84-- vorbei, ohne diesen zu betätigen.
Bei der Rückwärtsbewegung des Schlittens-2- (in Fig. 7 nach unten) ist die Rolle --75- durch den Freilauf --76-- von der Hilfswelle --73-- abgekuppelt. Der Schaltarm-83-
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Elektromotor--81--ein,--2-- antreibt.
Für die Unterbrechung des Transportes der Fördervorrichtung --12-- an vorbestimmter Stelle wird der Elektromotor --81-- von der Nocke --85-- über den Schalter --86-- abgeschaltet.
Bei der in den Fig. 9 und 10 dargestellten, weiteren Ausführungsform der Erfindung erfolgt der Antrieb der Fördervorrichtung-12-mit Hilfe eines einzigen Antriebsriemens-91--. Der Antriebswelle --19-- der fördervorrichtung --12-- sind drei Hilfswellen --92, 93 und 94--zugeordnet. Auf den Hilfswellen - 92, 94- sitzen Rollen-95 bzw. 96--, an denen der Antriebsriemen --91-- angreift. Auf der Antriebswelle--19--sitzt ein Getriebezahnrad--97--, das einerseits mit einem unter Zwischenschaltung eines Freilaufs --98-- auf der Welle --92-- angeordneten Getriebezahnrad --9-- kämmt und anderseits mit einem auf der Hilfswelle --93-- sitzenden Zahnrad --101-- in Eingriff steht.
Das Zahnrad-101greift seinerseits in ein unter Zwischenschaltung eines Freilaufs--102--auf der Welle --94-- angeordnetes Getriebezahnrad --103-- ein.
Bei Vorwärtsbewegung des Zuführschlittens--2-- (in Fig. 9 nach oben) ist das Getriebezahnrad--99-- über den Freilauf --98-- mit der Welle-92-kraftschlüssig, so dass der an der Rolle --95-- angreifende Riemen --91-- die Welle --19-- in Richtung des pfeiles --104-- antreibt. Bei dieser Bewegungsrichtung
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--2-- verhindert--2-- (in Fig. 9 nach unten) sorgt hingegen der Freilauf --102-- für eine kraftschlüssige Verbindung zwischen Riemen--91--und Rolle--96--einerseits sowie Getriebezahnrad --103-- anderseits, so dass
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von der Hilfswelle--92--entkuppelt.
Zur Unterbrechung des Transportes der Fördervorrichtung an vorbestimmter Stelle kann die Verbindung zwischen Antriebsriemen--91--und Antriebswelle--19--durch eine entsprechend angeordnete, von der Schlittenbewegung ferngesteuerte Kupplung unterbrochen werden. Wie in Fig. 10 angedeutet, kann eine solche Kupplung-vgl. die Bezugszeichen--105, 106---auf der Welle--19--oder der Welle --94-vorgesehen werden.
Die Ausführungsform der Erfindung gemäss den Fig. 11 und 12 unterscheidet sich von dem in den Fig. 9 und 10 dargestellten Ausführungsbeispiel lediglich dadurch, dass die Freiläufe 98 und 102-durch äquivalente Kupplungen-111 und 112-ersetzt sind. Ein solcher Ersatz der Freiläufe durch Kupplungen kann im übrigen auch bei den andern, hier beschriebenen Ausführungsformen der Erfindung erfolgen. Bei den Kupplungen--111 und 112--handelt es sich um von der Schlittenbewegung ferngesteuerte, z. B. elektromagnetische Kupplungen, die über Nockenschalter--113, 114, 115--, beispielsweise der in Fig. 11 angedeuteten Art, betätigt werden. Da derartige Schalter und Fernsteuerungen an sich bekannt sind, braucht hierauf im einzelnen nicht näher eingegangen zu werden.
Bei Vorwärtsbewegung des Schlittens-2- (in Fig. 11 nach oben) ist die Kupplung-111eingeschaltet, so dass zwischen der vom Riemen--91--getriebenen Welle--92--und der Antriebswelle - eine kraftschlüssige Verbindung besteht. Die gleichfalls vom Riemen --91-- getriebene Welle --94-- ist hingegen durch die abgeschaltete Kupplung --112-- von der Antriebswelle --19-- entkoppelt.
Bei Rückwärtsbewegung des Schlittens --2-- (Fig. 11 nach unten) ist die Kupplung --112-- eingeschaltet, so dass nunmehr zwischen dem Riemen --91-- und der Antriebswelle --19-- eine kraftschlüssige Verbindung besteht. Die Kupplung --111-- ist in diesem Falle abgeschaltet, so dass die am Riemen --91-- anliegende
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Rolle-95-leerläuft.
Für die Unterbrechung des Transports der Fördervorrichtung --12-- an vorbestimmter Stelle werden durch entsprechend angeordnete Nocken --116-- und Nockenschalter --113, 114, 115-die vom Schlitten
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2-gesteuerten Kupplungen-111--135-- ein Getriebeahnrad --136--, das in ein fest mit der Welle --19-- verbundenes Getriebezahnrad --137-- eingreift. Auf der Welle --131-- sitzt ferner unter Zwischenschaltung eines zum Freilauf --135-- entgegengesetzt wirkenden Freilaufes --138-- ein weiteres Getriebezahnrad--139--, das unter Zwischenschaltung eines auf der Hilfswelle--132--sitzenden Getriebezahnrades--140--ebenfalls mit dem auf der Antriebswelle--19--sitzenden Getriebezahnrad--137--verbunden ist.
Es sei darauf hingewiesen, dass im Räderplan der Fig. 14 die Wirkungsweise des Getriebes unabhängig vom Übersetzungsverhältnis dargestellt ist. Dies gilt auch für die Räderpläne der übrigen Figuren. In Fig. 14 ist beispielsweise das Getriebezahnrad --136-- gegenüber den Zahnrädern--139 und 140--mit einem zu grossen Durchmesser dargestellt.
Bei Vorwärtsbewegung des Schlittens-2- (Fig. 13 nach oben) ist das Zahnrad --136-- über den Freilauf --135-- kraftschlüssig mit der Welle --131-- verbunden, so dass der Riemen --133-- über die Rolle --134-- das Zahnrad --136-- und damit unter Vermittlung des Getriebezahnrades --137-- die Antriebswelle --19-- in Richtung des Pfeiles --141-- antreiben kann.
Da der Freilauf-138-gegenüber
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--2-- (in Fig. 13 nach unten) ist hingegen das Getriebezahnrad --139-- über den Freilauf-138kraftschlüssig an die Welle--131--angekoppelt, so dass wegen des zwischengeschalteten Zahnrades--140-- die Antriebswelle--19--auch in diesem Falle in Richtung des Pfeiles--141--angetrieben wird. Der Freilauf --135-- sorgt bei Rückwärtsbewegung des Schlittens für die Entkopplung des Zahnrades--136-- von der Welle --131--.
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Schlittenbewegung gesteuerte Kupplung--142--unterbrochen. Die Steuerung dieser Kupplung kann in bekannter Weise über einen mit dem Schlitten --2-- verbundenen Nockenarm --143-- erfolgen, der einen Schalter--144--betätigt.
Die in den Fig. 15 und 16 dargestellte, weitere Ausführungsform der Erfindung umfasst wieder einen einzigen, mit dem Zuführschlitten --2-- verbundenen Antriebsriemen --151-- sowie eine einzige, der Antriebswelle--19--zugeordnete Hilfswelle--152--. Der Riemen--151--treibt einerseits eine über einen Freilauf --153-- mit der Welle --19-- verbundene Rolle --154-- und anderseits eine fest auf der Hilfswelle-152-sitzende Rolle-155-. Zwischen den Wellen-19 und 152-ist der Riemen
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Bei der (in Fig.
15 nach oben erfolgenden) Vorwärtsbewegung des Zuführschlittens--2--wird die in diesem Falle durch den Freilauf --153-- kraftschlüssig mit der Antriebswelle --19-- verbundene Rolle --154-- angetrieben, so dass die Welle--19--mitgenommen wird. Der Freilauf --157-- sorgt dabei für die Abkupplung der hilfswelle --152-- von der Antriebswelle--19--.
Bei Rückwärtsbewegung des Zuführschlittens --2-- (in Fig. 15 nach unten) ist die Rolle--154--durch den Freilauf--153--von der Antriebswelle--19--entkoppelt, und der Antrieb der Welle--19--erfolgt über die Rolle --155--, das durch den Freilauf --157-- kraftschlüssig mit der Hilfswelle --152-- verbundene Getriebezahnrad --158-- und das auf der Welle--19--sitzende Zahnrad--159--.
Zur Unterbrechung der Drehung der Antriebswelle--19--und damit des Transports der
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--12-- an--161-- gelöst werden. Bei der in den Fig. 15 und 16 dargestellten Ausführungsform der Erfindung ergibt sich im übrigen eine äquivalente Lösung, wenn der Freilauf--153--zwischen Welle--19--und Zahnrad --159-- und der Freilauf --157-- zwischen Rolle --155-- und Hilfswelle --152-- angeordnet ist.
Die in den Fig. 17 und 18 dargestellte, weitere Ausführungsform der Erfindung stellt insofern eine weitere Vereinfachung der Ausführungsformen gemäss den Fig. 3, 4 und 5,6 dar, als der Antriebswelle-19- überhaupt keine Hilfswellen mehr zugeordnet sind.
Mit dem Zuführschlitten --2-- sind zwei über die Umlenkrollen-33, 34,35 und 36-geführte
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Antriebsriemen--171 und 172--verbunden. Auf der Antriebswelle --19-- sitzen unter Zwischenschaltung je eines Freilaufes-173, 174- zwei Rollen-175 bzw. 176--, an denen die Riemen-171 bzw. 172-angreifen, wobei die Riemen jedoch, wie aus Fig. 17 ersichtlich, in entgegengesetztem Windungssinne um ihre zugeordneten Rollen herum verlaufen.
Bei Vorwärtsbewegung des Zuführschlittens --2-- (in Fig.17 nach oben) ist die Rolle --176-- durch
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--19-- kraftschlüssig,Schlittens--2-- (in Fig. 17 nach unten) ist die Rolle--175--durch den Freilauf --173-- kraftschlüssig mit der Antriebswelle--19--, so dass nunmehr der Antrieb der Welle --19-- über den Riemen--172-- erfolgt. In diesem Falle trennt der Freilauf--174--die Rolle--176--von der Antriebswelle--19--, so
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Bei der in Fig. 19 dargestellten Ausführungsform der Erfindung sind zwei Antriebsriemen--181 und 182--vorgesehen, die mittels Federn--183, 184--jeweils elastisch mit dem Zuführschlitten--2-- verbunden sind.
Die Riemen--181, 182--sind über die Umlenkrollen--33, 34,35 und 36--geführt. Die auf dem grössten Teil ihres Weges nebeneinander verlaufenden Riemen--181, 182--trennen sich zwischen den
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-185,--191-- gelagert, der eine die Antriebswelle --19-- umschliessende Mittelöffnung --192-- aufweist. Auf der Welle --19-- sitzt niveaugleich mit den Rollen-186 und 189-ein Getrieberad-193-.
Der Rahmen--191--ist mit dem Anker eines in Fig. 19 schematisch angedeuteten Doppelhub-Elektromagneten--194--verbunden. Der Elektromagnet--194--kann zwei Endstellungen und eine zwischen diesen gelegene Nullstellung einnehmen. In der einen, in Fig. 19 eingezeichneten Endstellung hat der Elektromagnet--194--den Rahmen--191--mit den darauf befestigten Rollen so nach links verschoben, dass die Rolle--186--den Riemen--181--fest an die Rolle --193-- andrückt und damit die Antriebswelle--19--in Richtung des Pfeiles--195--in Drehung versetzt.
In der andern Endstellung verschiebt der Elektromagnet--194--den Rahmen--191--soweit nach rechts, dass die Rolle--189-den Riemen--182--an diejenige Seite der Rolle--193--anpresst, die der Anlegestelle des Riemens --181-- gegenüberliegt. Da der Riemen--182--der in Fig. 19 nach unten erfolgenden Rückwärtsbewegung des Schlittens --2-- zugeordnet ist, wird somit auch in diesem Falle die Welle--19--im Sinne des Pfeiles --195-- mitgenommen.
Die durch die Verschiebung des Rahmens--191--und das wechselseitige Anlegen der Riemen an die Rolle --193-- hervorgerufene, geringfügige Längenänderung der Antriebsriemen-181, 182-wird durch die Federn-183, 184- ausgeglichen.
In der Nullstellung des Elektromagneten--194--hält dieser den Rahmen--191--in einer solchen Mittelstellung, dass keiner der Riemen--181, 182--an der Rolle--193--anliegt. Zur Unterbrechung des
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gelegene Nullstellung erfolgt in an sich bekannter Weise über Nocken, die mit dem beweglichen Zuführschlitten --2-- verbunden sind und auf entsprechende Schalter einwirken. In Fig. 19 sind einige solche Nocken mit zugeordneten Schaltern eingezeichnet. Da es sich jedoch hiebei um an sich bekannte Schaltanordnungen handelt, die erforderlichenfalls auch noch geeignete Relais umfassen können, erübrigt sich an dieser Stelle eine nähere Beschreibung.
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.