AT32363B - Verfahren zur Herstellung von Glashohlkörpern durch Ziehen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Glashohlkörpern durch Ziehen.

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  Verfahren zur Herstellung von   Gla8hohlkirpern   durch Ziehen. 



   Bei der Herstellung von   Glashohikürpern   durch Ziehen aus   Lr geschmolzenen Masse   ohne Zuhilfenahme eines Kernes war es bisher erforderlich, Luft unter Druck in den Hohlraum einzu blasen, um ein Zusammenziehen des Hohlkörpers zu vermeiden und den gleichen Durchmesser während der Zieharbeit aufrechtzuerhalten. Der vorliegenden Erfindung gemäss wird der Durchmesser des gezogenen Hohlkörpers durch Regelung der zugeführten Wärme aufrechterhalten und somit das Zusammenziehen des Körpers ohne Anwendung von Druckluft vermieden. Der Durchmesser des Glaskörpers wird durch Erhöhen oder Verringern der Temperatur der Glasmasse in der Ziehpfanne während des Ziehens vergrössert oder verkleinert.

   Hat der Körper das Bestreben, seinen Durchmesser zu verringern, so wird durch Kühlen der Masse eine Wirkung im entgegengesetzten Sinne ausgeübt und der Ziehpunkt nach aussen gegen die Wände des Zieh-   behälters hin verschoben.   Der wesentliche Vorteil des'Verfahrens besteht darin, dass die Einführung von Luft unter Druck vermieden wird und. lediglich atmosphärischer Druck im Innern des Körpers aufrechterhalten wird. In der Zeichnung ist eine Vorrichtung zur Herstellung von   Glaszylindern   nach der vorliegenden Erfindung veranschaulicht. Die Zylinder sollen wie üblich aufgeschnitten und zu Platten oder Tafeln gestreckt werden. 



   Der Ziehbehälter oder die Pfanne 2 ist mit einer hohlen Nabe 3 ausgebildet und ruht auf einem in lotrechter Richtung beweglichen Klotz 4, der mit einer mittleren Bohrung 5 ver- 
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 kammer 6 besitzt in der Decke 7 eine Öffnung, an welche der Behälter vor dem Ziehen herangehoben wird, so dass die Ziehstelle während der Arbeit ausserhalb der Ziehkammer liegt und vor der Einwirkung der direkten   Ofenhitze geschützt   ist. Zum Heizen der Kammer dienen   Brenner 8.   Ausser diesen Brennern ist noch in der mittleren Öffnung des Ziehbehälters ein Brenner 9 angeordnet, welchem das aus Luft und Gas bestehende   Brennmittel   durch Leitung 10 zugeführt wird.

   Der Brenner und die Leitung erhalten einen geringeren Durchmesser als die Bohrung, in welcher sie untergebracht sind, so dass atmosphärische Luft in das Innere des Glaskörpers einströmen kann. Zum Heben des in senkrechten Führungen 12 gleitenden Heberahmens   11   wird eine beliebige Vorrichtung angewendet. Das an der stellbaren Stange 14 angeordnete Fangstück   13   ist mit einer Verlängerung ausgestattet, welche den freien Eintritt der äusseren Luft in das Innere des gezogenen Körpers gestattet. Die Zieharbeit findet in   üblicher   Weise statt, jedoch mit dem Unterschied, dass die der Ziehpfanne zugeführte Wärme derart geregelt wird, dass die Zähflüssigkeit der Masse eine solche Grösse erhält, dass der Durchmesser des Körpers gleich bleibt.

   Der innere Brenner führt während des Ziehens dem Inneren des gezogenen Körpers erhitzte Gase zu und der Luftstrom ist bei der dargestellten   Ausführungsform   von unten nach oben gerichtet. Nach vollendeter Zieharbeit wird das untere Ende entweder mittels einer Schere abgeschnitten oder mittels der Flamme al) geschmolzen, indem die Ziehpfanne etwas gesenkt wird. Bei dem beschriebenen Verfahren ist es nicht erforderlich, den oberen Tell'des Körpers 
 EMI1.2 
 die Arbeit wesentlich vereinfacht. 



     Unter Umständen kann   der innere Brenner entfallen und es kann auch ein anderes Fangstück wie das beschriebene angewendet werden. So könnte beispielsweise das Fangstück in Form eines geschlitzten Ringes ausgebildet sein. so dass der gezogene Zylinder nicht ganz geschlossen,   sondern   mit einem   Län. ssschlitz hergestellt   wird und ohneweiteres zu einer Platte gestreckt werden kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Verfahren zur Herstellung von Glashohlkörpern durch   Ziehen aus der geschmolzenen Glasmasse mittels Fangstückes, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser durch Regelung der Wärme der   Glasmasse   im Ziehbehälter, ohne   Einführung von Druckluft in   das Innere des   gezogenen Körpers und lediglich   unter Aufrechterhaltung   atmosphärischen Druckes im Innern   des Körpers bei freier Verbindung desselben mit der Atmosphäre gleich erhalten wird. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch I. dadurch gekennzeichnet, dass während des Ziehens dem Inneren des gezogenen Körpers warme Luft oder warmes Gas zugeführt wird.
    3. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass in das Innere des gezogenen Körpers eine Flamme geleitet wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT32363D 1906-10-02 1906-10-02 Verfahren zur Herstellung von Glashohlkörpern durch Ziehen. AT32363B (de)

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