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Bei jedwelcher sportlichen Betätigung, insbesondere beim Wandern, Skifahren u. dgl., besteht der Bedarf nach einem leicht transportierbaren Gerät, auf dem man sich zur Ruhe hinstrecken kann und das im Notfall auch zum behelfsmässigen Transport eines Erkrankten dienen kann. Zusammenlegbare Liegen und Bahren sind zwar in zahlreichen Ausführungen bekannt, jedoch eignen sie sich nicht zum längerdauernden Mitführen bei einer Wanderung oder einem Skilauf, weil sie durch das Vorhandensein eines Rahmens, der eine textile Liegebahn trägt, zu schwer und umfangreich sind.
Für die erwähnten Zwecke geeigneter sind bekannte behelfsmässige Liege- bzw. Tragegeräte, die mit Hilfe eines Skipaares und eines Skistockes aufgebaut werden können und einen Streifen aus flexiblen, z. B. textilem Material vorsehen, der mindestens an den Enden seiner kürzeren Parallelseiten Schlaufen angebracht hat, wobei im besonderen an einer der kürzeren Parallelseiten des Streifens eine durchgehende, durch einen abgesteppten Rückschlag des Streifens gebildete Schlaufe und an der andern Parallelseite zwei je an einem Ende derselben angebrachte Bandschlaufen vorgesehen sind. Die nachfolgend noch näher erläuterte Fig. 1 der Zeichnungen zeigt, wie ein solches aus Ski, Skistöcken und flexiblem Streifen aufgebautes Liege- bzw. Tragegerät im wesentlichen aussieht.
Ziel der Erfindung ist, dieses bekannte, an sich gut brauchbare Gerät dadurch attraktiver zu machen, dass ihm eine zusätzliche Verwendungsweise, nämlich als gegebenenfalls umhäng-oder umgürtbare Wandertasche, verliehen wird, wodurch es einem Wanderer, Skifahrer usw. sonst übliche Tragtaschen zu ersetzen vermag und dabei ohne zusätzliche Gewichtsbelastung auch als Rastgelegenheit dienen kann.
Dieses Ziel wird mit einem behelfsmässigen Liege- und bzw. oder Tragegerät vorstehend bezeichneter Art dadurch erreicht, dass in an sich bekannter Weise wenigstens ein Teilbereich des Streifens wenigstens zweilagig ausgebildet und der zwischen den Lagen gebildete Hohlraum durch einen Schlitz zugänglich ist, und dass wenigstens an den Längsrändern des Streifens Druckknöpfe angeordnet sind, die nach harmonikaartigem Zusammenfalten des Streifens eine gegenseitige Verheftung der Faltungen gestatten.
Zur Illustrierung der Verwendung eines erfindungsgemässen Gerätes als Liege sei, wie schon gesagt, auf Fig. 1 verwiesen, die dieses Gerät, dessen Einzelheiten später noch genauer beschrieben werden, zeigt, wie es von einem Skiwanderer benutzt werden kann.
In Fig. l bezeichnet--l-den erwähnten Textilstreifen, dessen Abmessungen etwa dem Umriss eines menschlichen Oberkörpers (oder auch mehr) entsprechen. An der (in den Zeichnungen) unteren Schmalkante des Streifens ist durch einen festgesteppten (oder geklebten) Umschlag eine sich über die ganze Streifenbreite erstreckende, röhrenförmige Schlaufe --2-- ausgebildet. An den Ecken der oberen Schmalseite sind Bandschlaufen--3--angenäht oder-geklebt.
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Aufstellung des Gerätes beendet und das ganze aus Ski und Stöcken und Streifen bestehende Gebilde kann als Liege oder gegebenenfalls als Trage verwendet werden.
Für den Fusswanderer oder bei andern sportlichen Betätigungen können in der angegebenen Weise vorhandene Stöcke, Latten u. dgl. zum Aufbau des Gerätes verwendet werden, wobei es notwendig sein kann oder zumindest zweckmässig ist, die Stöcke an ihren Kreuzungsstellen mit Schnüren zu verbinden.
An dieser Stelle sei bemerkt, dass eingewendet werden könnte, dass es, um sich ausruhen zu können, genügen würde, eine gewöhnliche Decke auf den Boden zu legen. Die Stöcke bzw. Ski lassen sich jedoch in den Boden oder den Schnee einrammen, so dass das ganze Gerät schräg vom Boden absteht und somit der Benutzer nicht mit dem unter Umständen kalten, feuchten oder holprigen Boden in Berührung ist.
Neben andern, der folgenden Einzelbeschreibung entnehmbaren Merkmalen, ist erfindungsgemäss noch vorgesehen, dass wenigstens ein Teilbereich des Streifens wenigstens zweilagig ausgebildet und der zwischen den Lagen befindliche Hohlraum durch einen Schlitz, der zweckmässig durch Druckknöpfe od. dgl. verschliessbar ist. zugänglich ist. Hiedurch wird eine verschliessbare Tasche geschaffen, wodurch das Gerät auch für den Transport kleinerer Gegenstände (Proviant, usw. ) verwendet werden kann.
Um das Gerät bei Nichtgebrauch bequem tragen zu können, kann es harmonikaartig zusammengefaltet werden, und es sind am Rande des Streifens Druckknöpfe angeordnet, durch die die Faltungen miteinander verheftet werden können, so dass das Gerät nur sehr wenig Umfang besitzt. An den erwähnten Bandschlaufen können mittels Metallringen Bänder angebracht werden, deren freie Enden zueinanderpassende Teile eines Koppelverschlusses tragen. Die miteinander gekoppelten Bänder bilden dann einen Tragriemen, der z. B. über die Schulter gelegt werden kann.
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zum Transport gefalteten Streifen.
Der Streifen--l--ist etwa so lang und breit wie der Oberkörper eines Menschen und besteht aus fester
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