AT320427B - Vorrichtung zum Verbinden von Materialbahnen - Google Patents

Vorrichtung zum Verbinden von Materialbahnen

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AT320427B AT616772A AT616772A AT320427B AT 320427 B AT320427 B AT 320427B AT 616772 A AT616772 A AT 616772A AT 616772 A AT616772 A AT 616772A AT 320427 B AT320427 B AT 320427B
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  • Machines For Manufacturing Corrugated Board In Mechanical Paper-Making Processes (AREA)

Description


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   Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Verbinden von Materialbahnen, bei welcher das Ende einer von einer ersten Vorratsrolle auslaufenden Bahn mit dem Anfang einer neuen, von einer zweiten Vorratsrolle ablaufenden Bahn verbunden wird, wobei für die Bahnen Halteeinrichtungen, Austritts- und Andrückwalzen, Führungsplatten, eine Steuereinrichtung sowie eine Schneideeinrichtung zur Abtrennung des Restes der auslaufenden Bahn vor der Klebestelle vorgesehen sind. 



   Vorrichtungen dieser Art sind beispielsweise zum Verbinden von Deckenpapier, welches Wellpappmaschinen zugeführt wird, in einer grösseren Vielfalt bekannt. Bei diesen Vorrichtungen wird die Bahn im Bereich der Verbindungsvorrichtung gelockert, da die beiden Bahnen miteinander verbunden werden müssen, ohne dass der Betrieb einer nachgeordneten doppelseitigen Wellpappmaschine   od. dgl.   unterbrochen wird. Bei den herkömmlichen Verbindungsvorrichtungen muss daher ein Vorratsbehälter für die auslaufende Materialbahn vorgesehen sein, wodurch, abgesehen von den erforderlichen Steuereinrichtungen, die Baugrösse beträchtlich und der Aufbau kompliziert werden. 



   Es ist ein Ziel der Erfindung, die erwähnten Nachteile der bekannten Vorrichtungen zu beseitigen und eine Verbindungsvorrichtung zu schaffen, bei der kein Deckenpapiervorratsbehälter notwendig und eine Verringerung der Baugrösse sowie eine Vereinfachung des Mechanismus der Vorrichtung sowie der Steuereinrichtung ermöglicht ist. 



   Dieses Ziel lässt sich mit einer Vorrichtung der eingangs erwähnten Art erreichen, bei welcher erfindungsgemäss die Halteeinrichtungen in an sich bekannter Weise als Saugkästen ausgebildet und an diesen Förderbändern für die Zuführung der Bahnen in den Klebebereich der Vorrichtungen angeordnet sind, und dass im Bereich des äusseren Endes jedes Saugkastens eine Förderwalze samt den während des Klebevorganges andrückbaren Andrückwalzen vorgesehen sowie die Bahnen zwischen diesen Walzen dem Förderband des Saugkastens zuführbar sind. 



   Hiebei ist es besonders vorteilhaft, wenn die Förderbänder mit über Saugschlitzen der Saugkästen gelegenen Löchern versehen sind. Eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung ist im folgenden an Hand der Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen : Fig. l eine erfindungsgemässe Vorrichtung in Seitenansicht, Fig. 2 in vergrössertem Massstab die Mitte der Vorrichtung in Längsschnitt, Fig. 3 die Vorrichtung in Draufsicht, Fig. 4 in vergrössertem Massstab einen Deckenpapier-Förderabschnitt im Längsschnitt, Fig. 5 den Förderabschnitt in Seitenansicht teilweise geschnitten, Fig. 6 einen Saugkasten in Draufsicht, teilweise aufgeschnitten, Fig. 7 in vergrössertem Massstab den Saugkasten im Schnitt, Fig. 8 in vergrössertem Massstab ein Detail des Saugkastens im Schnitt und Fig. 9 in vergrössertem Massstab einen Papierschneider, teilweise im Schnitt. 



   Gemäss Fig. l sind zwei   Bahnenhalter--11--an   einem   Tragrahmen--13--mittels   einer Achse - verschwenkbar angebracht. An jedem   Halter--11-ist   eine   Bahn-12, 12'-- von   Rollen 
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 ist, während eine waagrechte   Förderwalze--18--,   die als genutete Metallwalze ausgebildet ist, drehbar zwischen den äusseren unteren Enden der Trägerplatten --17-- angeordnet ist   (Fig. 4).   



   Ferner ist der   Zylinder --20-- zweier   pneumatischer Kolben-Zylindereinheiten mittels eines Zapfens   --21--   an einer Seite eines oberen   Trägers--19--des Rahmens--15--angelenkt,   während das untere Ende einer Kolbenstange--24--, die aus dem   Zylinder--20-herausragt,   am oberen Teil einer Schwingplatte--23--angelenkt ist. Die Schwingplatte ist mittels eines   Zapfens-22-- am   unteren Teil jeder Trägerplatte --17-- schwenkbar befestigt. Eine zwischen den Schwingplatten--23--drehbar gelagerte waagrechte   Andrückwalze--25--wirkt   mit der Förderwalze --18-- zusammen. Der Aussenumfang jeder   Andrückwalze --25-- ist   mit einer Gummischicht versehen, die an ihrer Oberfläche kleine Vertiefungen aufweist. 
 EMI1.2 
 sind.

   Ausserdem ist an der Oberseite des   Saugkastens --16-- unterhalb   der Förderbänder --31--, die mit Löchern --35-- versehen sind, ein Saugschlitz --33-- vorgesehen (Fig.6). Wie in Fig. 7 und 8 gezeigt, sind zu beiden Seiten der   Schlitze--33--an   der Oberseite des   Saugkastens--16--Vorsprünge--34--   angeordnet. 



   Eine   Führungsplatte--36--ist   zwischen den Endteilen der   Förderbänder--31, 32-- angeordnet,   die um den oberen Teil der Förderwalze --18-- herumgelegt sind. Die Rolle --30-- ist zwischen den 

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   Trägerplatten --17-- auf   beiden Seiten befestigt, und in jeder   Führungsplatte-36-ist   ein Querschlitz   - 37-ausgebildet (Fig. 4).    



   Den Fig. 4 und 9 ist ein waagrechter Gleitrahmen --38-- zu entnehmen, der längs einer an der 
 EMI2.1 
 angeordnet, und das untere Ende jeder Kolbenstange--41--des Zylinders--40--ist mit den Enden des   Gleitrahmens--38--verbunden.   



   Oberhalb der Riemenscheiben-28 bzw. 29-- sind eine waagrechte Austragwale --43-- und eine Andrückwalze --44-- angeordnet. Die   Walze--43--ist   eine genutete Metallwalze (Fig. 2) und in geeigneten Lagern in zwei   Trägerplatten --42--,   die am Rahmen --15-- befestigt sind, drehbar gelagert.

   Die Walze --44-- ist an ihrem Aussenumfang mit einer kleine Vertiefungen aufweisenden Gummischicht versehen, und 
 EMI2.2 
 des oberen Trägers angelenkt, während die aus dem vorderen Ende des Zylinders--47--herausragende Kolbenstange --50-- mit der Schwingplatte --46-- verbunden ist, so dass durch ein Hin- und Herbewegen 
 EMI2.3 
    Schwingplatte-46-eineRiemenscheibe--28--eine Führungsplatte--52--von   der in Fig. 2 gezeigten Form mittels einer Anzahl   Querstangen--53--befestigt,   die mit den Trägerplatten --42-- verbunden sind, wobei ein bogenförmiges   Führungselement--54--unterhalb   der Walzen--43, 44--in geeignetem Abstand von diesem geführt ist (Fig. 2).

   Wie weiters in Fig. 2 gezeigt, ist zwischen den beiden oberen   Trägern--19--eine   waagrechte Führungsplatte --55-- befestigt, deren inneres Ende einen gekrümmten Teil --55'-- aufweist, der zur Oberseite der   Walze --44-- gebogen   ist. Unterhalb der Führungsplatte --55-- ist eine weitere   Führungsplatte --56-- mit   ihren beiden Seiten an den   Trägerplatten-17,   42--befestigt. Sie befindet sich zwischen der   Walze--43--und   waagrechten   Führungsrollen-57-,   die an der Unterseite des Endteiles des oberen Trägers --19-- drehbar gelagert sind. Ferner ist eine Anzahl von   Nuten--107, 108--am   
 EMI2.4 
 ist. 



   Der selbstsynchronisierende Motor --62-- ist mittels eines   Lagerständers--64--am   oberen Teil der 
 EMI2.5 
 in welchen Wellen--66, 67--von sich verjüngenden Riemenscheiben--68 bzw. 69--gelagert sind   (Fig. 3).   Die Riemenscheiben--68, 69--die sich in entgegengesetzten Richtungen verjüngen sind von einem endlosen Übertragungsriemen --70-- umschlungen. Eine waagrechte   Führungsstange-72--ist   zwischen zwei Platten   --71--   befestigt, die ihrerseits am mittleren oberen Teil der Lagerplatten--65--befestigt sind. Zwischen den   Platten--71--ist   eine Schneckenwelle--73--parallel zur   Stange--72--drehbar   gelagert. Am Ende der   Schneckenwelle--73--ist   ein Handgriff--74--befestigt. 



   Auf der Führungsstange --72-- ist ein Gleitstück --75-- angeordnet, welches mit einer Gewindebohrung in Gewindeeingriff mit der Schneckenwelle --73-- steht, so dass das   Gleitstück-75--bei   einer Drehung der   Schneckenwelle--73--durch   den   Handgriff --74-- längs   der   Führungsstange --72--   gleiten kann.

   Auf dem Gleitstück ist eine Anzahl von   Rollen --76-- zu   beiden Seiten des Riemens--70in vertikalen Achsen drehbar gelagert, wobei die Anordnung so getroffen ist, dass der Riemen--70entsprechend der Verlagerung des   Gleitstückes --75-- verlagert   wird, wodurch das Drehzahlverhältnis zwischen 
 EMI2.6 
 --66, 67-- verändertKettenrad --78-- sowie um ein Kettenrad-80--, das an dem einen Ende der   Welle --67-- unter   Zwischenschaltung einer Einwegkupplung--79--befestigt ist, herumgelegt. An dem einen Ende der Welle - ist ebenfalls ein Kettenrad --83-- unter Zwischenschaltung einer Einwegkupplung--82-angeordnet, wobei eine endlose   Übertragungskette--84--um   das   Kettenrad--83--und   um das Kettenrad   --63--   des Motors--62--herumgelegt ist.

   An beiden Seiten jedes Saugkastens --16-- sind Saugrohre 

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 EMI3.1 
 -86-- vorgesehen,Kettenrad --89-- am Ende der Welle der   Walze --43-- ist   eine endlose Übertragungskette --90-herumgelegt, wobei   Zahnräder--99--mit   jeweils gleichen Zähnezahlen auf den Wellen der Walzen --43, 44--miteinander in Eingriff stehen. Eine endlose   Übertragungskette-95-ist   um ein auf der Welle 
 EMI3.2 
 unterKettenrad--97--herumgelegt, das an der in   Fig. 1   und 2 links liegenden   Welle --26-- befestigt   ist, wobei die rechte und die linke Welle --26-- durch miteinander in Eingriff stehende   Zahnräder-105-von   gleicher Zähnezahl miteinander verbunden sind.

   Die Zwischenwelle --93-- ist in einem Lager an der Trägerplatte --42-- sowie in einem Lager am   Ständer-64-gelagert.   Die Zähnezahl der Kettenräder ist so festgelegt, dass die Drehgeschwindigkeit der   Walze --43-- mit   der Geschwindigkeit der Förderbänder --31, 32-- zusammenfällt. Ferner sind, wie in Fig. 6 gezeigt, zwei genutete   Riemenscheiben --100-- drehbar   auf jeder der   Wellen--26--angeordnet,   wobei ein endloser Riemen --102-- um jede Riemenscheibe --100-- und eine Rolle --101-- herumgelegt ist, die jeweils an einer   Führungsplatte --52-- drehbar   gelagert ist. Die Oberseite jedes   Riemens --102-- steht   in Druckkontakt mit der Unterseite der Walzen --43 bzw.   44-- (Fig. 2).   



   Wie in   Fig. 1   gezeigt, werden   Bahnen-12, 12'--auf   den Bahnenhaltern --11-- angeordnet, wobei die   Bahn --12-- in Fig. 1   rechts verläuft. Die Bahn wird der   Austragwalze--43--zugeführt,   nachdem sie zwischen den rechten   Walzen-18, 25-- und   auf den   Förderbändern-31, 32- an   dem Saugkasten - zwischen der Unterseite der   Walze --43-- und   dem   Riemen --102-- und   dann zwischen die Walzen--43, 44-- hindurchgeführt worden ist.

   Hierauf wird die Bahn --12-- einer nicht gezeigten doppelseitigen Wellpappmaschine zugeführt, nachdem sie sich über die   Führungsplatte --56-- und   die Führungsrolle --57-- bewegt hat, wie die gestrichelten Linien in Fig. 2 und 4 andeuten, so dass die Bahn 
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 Zeichnungen nicht dargestellt ist. Ausserdem drehen sich, da die Einwegkupplung --82-- ein-, die   Einwegkupplung--79--jedoch   ausgekuppelt ist, die   Wellen-66, 67--,   wobei die Drehung der Welle --67-- auf die Walze --43-- über die Kettenräder --88, 89-- und die   Kette --90-- übertragen   wird und die   Walzen--43, 44--   über die   Zahnräder-99--in   Eingriff stehen.

   Zuvor wird die Schneckenwelle --73-- mit Hilfe des   Handgriffes--74--soweit   gedreht, dass die Drehgeschwindigkeit der Walze --43-mit der der Fördergeschwindigkeit der doppelseitigen Wellpappmaschine synchronisiert ist. Bei diesem Beispiel befindet sich die rechte Walze--18--in einem Zustand freier Drehung in der durch den Pfeil angegebenen Richtung, während sich das rechte und das linke Förderband --31, 32-- im Stillstand befinden. 



   Wenn nun die restliche rechte Bahn--12--, die der doppelseitigen Wellpappmaschine zugeführt wird, abnimmt, verringert sich der Durchmesser der entsprechenden Vorratsrolle. Sobald der Durchmesser einen bestimmten Wert unterschreitet, was durch einen geeigneten Detektor beispielsweise durch einen Endschalter festgestellt wird, wird ein Signal abgegeben, oder es kann die Anordnung so getroffen werden, dass die Verringerung des Durchmessers visuell von der Bedienungsperson festgestellt wird. Hierauf wird der linke Motor - 58-- mittels eines Schalters   od. dgl.   in Gang gesetzt, wodurch die linke Walze --18-- in Richtung des Pfeiles in   Fig. 1   in Drehung versetzt wird.

   Dies hat zur Folge, dass die linke   Bahn-12'-,   die zwischen den Walzen--18, 25-- eingespannt gehalten wurde, auf die Förderbänder --31, 32-- angesaugt und in Druckkontakt mit diesen gebracht wird. Hiebei wird die   Bahn --12'-- zwischen   den   Walzen--43, 44--   durch die Wirkung der linken Walze --18-- und der   Bänder-31, 32- gefördert.   Der Motor-58-dreht sich synchron mit dem selbstsynchronisierenden Motor --62--, wobei die Solldrehzahl unmittelbar nach dem Einschalten erreicht wird.

   Da die Drehgeschwindigkeit der Walze --18--, die von dem Motor-58- 

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 gedreht wird, mit derjenigen der   Walze--43--und   mit der Geschwindigkeit der   Bänder--31, 32--   synchronisiert werden kann, findet kein Schlupf zwischen der Bahn und den Walzen--18, 25-, den Bändern --31, 32--und den Walzen--43, 44--statt.

   
 EMI4.1 
 linken Bahn --12'-- mittels der   Klebestreifen --103-- an   der rechten Bahn--12--, so dass beide Bahnen   --12, 12'--unter   dem Anpressdruck der Walzen--43, 44--fest miteinander verbunden werden, worauf der 
 EMI4.2 
 
12'--miteinanderVerbindungsstelle der nächsten Behandlungsstufe beispielsweise einem Vorwärmevorgang zugeführt ist, wird der   Zylinder --47-- durch   die Betätigung eines Schalters in Tätigkeit gesetzt, wodurch die Kolbenstange--50-zurückgezogen und die   Walze --44-- von   der   Walze--43--getrennt   wird. Hiemit ist der Verbindevorgang abgeschlossen. 



   Bei dem letztbeschriebenen Vorgang wird die linke Bahn--12'--der zweiseitigen Wellpappmaschine zugeführt. Die Steuerung der Zylinder --20, 40, 47--, der   Kupplung--91--und   des Motors --58-- kann mit Hilfe von Handschaltern erfolgen. 



   Wenn die linke Bahn der zweiseitigen Wellpappmaschine zugeführt wird, wird die restliche Bahn --12-- aus dem rechten Bahnenhalter --11-- entfernt und eine neue Rolle eingesetzt, wobei doppelseitige Klebestreifen ebenso wie im Falle der Bahn--12'--, dem Anfang der Bahn --12-- zugeführt werden, so dass die   Bahn--12--durch   den   Saugkasten --16-- angesaugt   werden kann, nachdem ihr Anfang zwischen 
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23-- hindurchgetretenVerfahren verbunden, die linke Bahn--12'--abgetrennt und das Endstück derselben abgeschnitten. 



   Zur Förderung des Deckenpapiers wird dessen Spitze auf eine sich verjüngende Form wie beim Verbinden geschnitten, zwischen den   Walzen--18, 25--hindurchgeführt   und dann den   Förderbändern--31, 32--   zugeführt, worauf der Beginn der Bahn beim Einschalten des Sauggebläses --85-- angesaugt wird und sodann die   Walze --44-- durch   die Betätigung des   Zylinders --47-- mit   der   Walze-43-in   Kontakt gebracht wird. 



   Wenn die elektromagnetische   Kupplung--91--durch   die Betätigung eines Schalters eingerückt wird, und der Motor--62--in Betrieb ist, beginnen die Förderbänder --31, 32-- zu laufen, so dass das Deckenpapier zwischen den Walzen --43, 44-- gefördert und mit den Förderbändern --31, 32-- in Kontakt gehalten wird. 



   Ferner wird, wenn die doppelseitige Wellpappmaschine abgeschaltet ist und der   Motor --62-- stillsteht,   die Einwegkupplung --70-- eingerückt, während die   Einwegkupplung --82-- durch   Ingangsetzen des Motors --77-- ausgerückt wird, so dass die Förderbänder --31, 32-- und die Walzen-43, 44- durch den Motor --77-- angetrieben werden. Nachdem das Deckenpapier in der beschriebenen Weise durchgelaufen ist, wird der ganze Antrieb durch die Betätigung eines Schalters zum Stillstand gebracht. 



   Da das Deckenpapier eine Vorderseite und eine Rückseite aufweist, hat die eine Bahn ihre Vorderseite aussen, während die andere Bahn ihre Rückseite aussen hat. Im Falle einer Bahn, die ihre Vorderseite aussen hat, wird, wenn die Bahnen--12, 12'-- zwischen die   Walzen--18, 25--geführt   werden, wie in Fig. 1 angegeben, das Deckenpapier in die doppelseitige Wellpappmaschine mit ihrer Vorderseite nach unten gerichtet eingeführt, was zur Folge hat, dass die Rückseite des Deckenpapiers an der Unterseite der einseitigen Wellpappe haftet. 



   Anderseits kann im Falle einer Bahn, die ihre Rückseite aussen hat, das Deckenpapier der doppelseitigen Wellpappmaschine mit seiner Vorderseite nach unten gerichtet zugeführt werden, wenn das Deckenpapier zwischen die   Walzen-18,     25--eingeführt   wird, indem es von der Unterseite der Walze nach aussen geleitet wird, wie durch gestrichelte Linien in Fig. l angegeben. Daher kann, unabhängig davon, ob die Vorderseite einer Bahn nach aussen oder nach innen liegt, die Bahn ohne weiteres verwendet werden, wozu lediglich die Richtung geändert zu werden braucht, mit der die Bahn herausgezogen wird. 



   Ausserdem kann, da erfindungsgemäss ein Saugriemensystem verwendet wird, bei welchem das Deckenpapier zugeführt wird, während ein Saugkasten das Papier in Druckkontakt mit dem Riemen bringt, 

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 durch die Erfindung ein Schlupf zwischen dem Papier und dem Riemen verhindert werden, so dass das Verbinden völlig synchron mit der Geschwindigkeit des laufenden Papiers geschehen kann, und ein Reissen der Materialbahn vermieden werden kann, selbst wenn das Verbinden bei mit hoher Geschwindigkeit laufendem Papier erfolgt. 



   Darüberhinaus ist bei der erfindungsgemässen Vorrichtung keine Einrichtung für einen Papiervorratsbehälter vorgesehen, der gewöhnlich benachbart der Verbindeeinrichtung angeordnet ist, da bei Anwendung der Erfindung die mit voller Geschwindigkeit laufenden Bahnen verbunden werden können. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Vorrichtung zum Verbinden von Materialbahnen, bei welcher das Ende einer von einer ersten Vorratsrolle auslaufenden Bahn mit dem Anfang einer neuen, von einer zweiten Vorratsrolle ablaufenden Bahn verbunden wird, wobei für die Bahnen Halteeinrichtungen, Austritts- und Andrückwalzen, Führungsplatten, eine Steuereinrichtung sowie eine Schneideeinrichtung zur Abtrennung des Restes der auslaufenden Bahn vor der 
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 bekannter Weise als Saugkästen (16) ausgebildet und an diesen Förderbändern (31) für die Zuführung der Bahnen (12, 12') in den Klebebereich der Vorrichtung angeordnet sind, und dass im Bereich des äusseren Endes jedes Saugkastens (16) eine Förderwalze (18) samt den während des Klebevorganges andrückbaren Andrückwalzen (25) vorgesehen sowie die Bahnen (12,12')

   zwischen diesen Walzen dem Förderband   (31)   des Saugkastens (16) zuführbar sind. 
 EMI5.2 


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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0011860A1 (de) * 1978-11-29 1980-06-11 Phillips Petroleum Company Vorrichtung und Verfahren für die Handhabung von Längen thermoplastischer Bahnen
EP0538744A1 (de) * 1991-10-24 1993-04-28 KOENIG &amp; BAUER-ALBERT AKTIENGESELLSCHAFT Rollenrotationsdruckmaschine mit einer Bahnzuführungsvorrichtung für Papierrollenwechsel.

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