AT314430B - Müllwagen - Google Patents

Müllwagen

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AT314430B
AT314430B AT236970A AT236970A AT314430B AT 314430 B AT314430 B AT 314430B AT 236970 A AT236970 A AT 236970A AT 236970 A AT236970 A AT 236970A AT 314430 B AT314430 B AT 314430B
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AT
Austria
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container
garbage truck
screw
housing
section
Prior art date
Application number
AT236970A
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English (en)
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Ferruccio Sartorelli Dr
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Description


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   Die Erfindung bezieht sich auf einen Müllwagen mit einem seinem Sammelbehälter vorgeschalteten, an- treibbaren Förderrad mit einem innenseitig mit Schaufeln besetzten Kranz   kanalförmigen Querschnittes   und einer die lichte Weite des Kranzes in dessen oberem Bereich axial durchsetzenden, in das Innere des Sammel- behälters ragenden, fliegend gelagerten, antreibbaren Schnecke. 



  Ein bekannter Müllwagen mit einer dem Müllsammelbehälter vorgeschalteten, aus einer Fördereinrichtung und einer Pressschnecke bestehenden   Mülleinschüttvorrichtung   ist gekennzeichnet durch die gemeinsame
Verwendung einer den Müll von der Fördereinrichtung übernehmenden, gegen den   Müllsammelbehälter   frei auslaufenden Stummelschnecke und einer an der Decke des Sammelbehälters angeordneten, sich nahezu über die gesamte Behälterlänge erstreckenden Verteilerschnecke. 



  Demgegenüber ist der Müllwagen gemäss der Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass die Schnecke von einem im wesentlichen zylindrischen, am   in Förderrichtung   der Schnecke vorderen Ende einen offenen Austritt- querschnitt aufweisenden Gehäuse umgeben ist, das in seinem oberen, dem Kranz des Förderrades benachbarten
Bereich eine Eintrittsöffnung aufweist. In dieser Weise lässt sich eine besonders wirksame Verdichtung des seit- lich in den Behälter eingeführten und zerkleinerten Mülls erreichen. 



   Eine bevorzugte Ausführung besteht darin, dass das Gehäuse unterseitig mit einem Ablaufstutzen mit im
Sammelbehälter gelegener Austrittsöffnung versehen ist, Dadurch können flüssige Bestandteile des Mülls durch den Stutzen sofort in den Behälter abgeführt werden. 



   Weiters ist es   vorteilhaft, dass der Austrittsquerschnitt   des Gehäuses schräg nach oben weist. Dadurch erfolgt bei bereits weitgehend gefülltem Behälter die Förderung in der Richtung der Weiterbewegung des Mülls durch den Oberteil des Sammelbehälters. 



   Ein weiteres Merkmal der Erfindung liegt auch darin, dass im Bereich des Austrittsquerschnittes an der
Innenseite des Gehäuses Klingen od. dgl. angeordnet sind. In dieser Weise wird eine besonders gute Zerkleine- rung am Ende der Förderschnecke erhalten, wodurch die Verdichtung im Behälter erleichtert wird. 



   Die Erfindung wird an Hand der Zeichnungen näher erläutert, in denen eine Ausführungsform als Beispiel schematisch dargestellt ist. Es zeigen : Fig. 1 in Seitenansicht, teilweise im Schnitt, einen Teil des Fahrzeuges für die Einsammlung und den Transport von Stadtmüll und Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II gemäss Fig. 1 durch den hinteren Gehäusekörper. 



   Der Müllwagen besteht in üblicher Weise aus einem (nicht dargestellten) Kraftfahrzeug, dessen Fahrgestell einen   Sammelbehälter --2-- aufweist,   von dem das hintere in der Zeichnung dargestellt ist. Die Rückwand dieses   Behälters --2-- ist   mittels einer   Achse-24--,   an dessen Oberseite aufschwenkbar angeordnet. Die Ein- richtung für die Aufnahme und das Zusammendrücken des Mülls ist in einem Gehäusekörper --40-- von im wesentlichen kegelstumpfartiger Form untergebracht. Dementsprechend ist die   Rückwand --20- des   Behälters -   schräg   ausgebildet, so dass die   Hinterwand-40"-des   Gehäusekörpers im wesentlichen vertikal verläuft. 
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 wand.

   Das   Rad5-- ist   im Inneren von vier   Radpaaren--45-drehbar   angeordnet, die seine Rotation ermöglichen. Weiters besitzt das   Rad 5-- an seinem   Umfang einen Zahnkranz-50-, auf welchen ein Ritzel --6'-- wirkt, das von einem (nicht dargestellten) Motor, vorzugsweise einem hydraulischen Motor, angetrieben wird. 



   Im Inneren des Kanals des   Rades -5-- befinden   sich einige   Schaufeln-51-,   beispielsweise sechs Stück, 
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    AbteileBehälters--2--hin   geneigter Achse ; in dieser Kammer arbeitet eine   Schnecke -61--,   die freitragend in einer Halterung --62-- gelagert ist und von einem (nicht dargestellten) Motor, vorzugsweise einem hydraulischen Motor, angetrieben wird. Die zylindrische Kammer --60-- ist gegen den Behälter --2-- hin nach oben und unten offen. Sie steht nach oben über ihre   Öffnung --60"-- mit   einem Trichter --63-- in Verbindung und weist nach unten einen Ablaufstutzen --64-- auf, der in den Kasten --2-- einmündet.

   Gegen den Kasten-2hin ist sie offen mit Ausnahme der radialen   Klingen-65--,   welche den Durchgangsquerschnitt für den Müll vermindern. 



   Der   Gehäusekörper --40- ist   in der Stellung, in der er sich gemäss Fig. 1 befindet, mit dem Behälter - über das Gelenk --24-- verbunden und kann nach Lösen einer Befestigung angehoben werden, um nach 

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 oben weggeschwenkt zu werden ; dabei liegt dann die   Entleerungsmündung--20-des Kastens-2-offen.   



   Nach dem Eintragen eines Wegwerfbehälters oder des losen Mülls gelangt dieser in den von den Rändern des Rades --5-- und von den zwei aufeinanderfolgenden   Schaufeln     Rades-5-begrenzten   Raum   --59-.   Durch das Umlaufen des Rades --5-- gelangt der Müll aus dem   Raum-59-in   den Tunnel-54-, wogegen der aus dem Raum --59-- austretende Teil auf die Schiene-M-auftrifft und von dieser zurückgehalten wird. Man erreicht auf diese Weise eine Zerteilung unter Mitwirkung der   Spitzen-51'-und   der Klingen --44--.

   Der Müll, der sich in den   Räumen--59--befindet   und in das   Tunnel-54-gelangt,   wird entlang 
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 Zerreibung erfolgt dadurch, dass der zusammengepresste Müll die Abschnitte durchläuft, welche von den Messern oder   Spitzen --65- begrenzt   sind. 



   Der Kasten wird dabei im wesentlichen in drei Abschnitten beladen, weil die Einmündung der Vorrichtung - fast beim obersten Ende des Kastens liegt. Zuerst fällt der Müll in die hintere untere Ecke des Kastens - und bildet eine Anhäufung, welche sich gegen die Vorderkante des Kastens hin erstreckt. Wenn der Hau- 
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 dichtet, bis sie eine kompakte Konsistenz erreicht hat und sich ähnlich wie eine Flüssigkeit verhält, so dass der von der Schnecke an einer Stelle ausgeübte Druck sich in alle Richtungen überträgt. Nach dem Zusammendrücken fährt das Fahrzeug zur Entladungsstelle. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Müllwagen mit einem seinem Sammelbehälter vorgeschalteten, antreibbaren Förderrad mit einem innenseitig mit Schaufeln besetzten Kranz   kanalförmigen   Querschnittes und einer die lichte Weite des Kranzes in dessen oberem Bereich axial durchsetzenden, in das Innere des Sammelbehälters ragenden, fliegend gelagerten, antreibbaren Schnecke, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnecke (61) von einem im wesentlichen zylindrischen, am in Förderrichtung der Schnecke (61) vorderen Ende einen offenen Austrittsquerschnitt   (60')   aufweisenden Gehäuse (60) umgeben ist, das in seinem oberen, dem Kranz des Förderrades (5) benachbarten Bereich eine Eintrittsöffnung (60") aufweist.

Claims (1)

  1. 2. Müllwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse der Schnecke (61) und des Gehäuse (60) in Förderrichtung der Schnecke (61) ansteigend angeordnet ist und dass das Gehäuse (60) unterseitig mit einem Ablaufstutzen (64) mit im Sammelbehälter (2) gelegener Austrittsöffnung versehen ist.
    3. Müllwagen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Austrittsquerschnitt (60') des Gehäuses (60) schräg nach oben weist.
    4. Müllwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des Austrittsquerschnittes (60') an der Innenseite des Gehäuses (60) Klingen (65) od. dgl. angeordnet sind.
AT236970A 1969-07-09 1970-03-13 Müllwagen AT314430B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
IT6074569 1969-07-09

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Publication Number Publication Date
AT314430B true AT314430B (de) 1974-04-10

Family

ID=11291568

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT236970A AT314430B (de) 1969-07-09 1970-03-13 Müllwagen

Country Status (1)

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AT (1) AT314430B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4315309C1 (de) * 1993-05-07 1994-09-22 Kellner Ag Schneckenförderer für Müllsammelbehälter

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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