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Die Erfindung bezieht sich auf einen Müllwagen mit einem seinem Sammelbehälter vorgeschalteten, an- treibbaren Förderrad mit einem innenseitig mit Schaufeln besetzten Kranz kanalförmigen Querschnittes und einer die lichte Weite des Kranzes in dessen oberem Bereich axial durchsetzenden, in das Innere des Sammel- behälters ragenden, fliegend gelagerten, antreibbaren Schnecke.
Ein bekannter Müllwagen mit einer dem Müllsammelbehälter vorgeschalteten, aus einer Fördereinrichtung und einer Pressschnecke bestehenden Mülleinschüttvorrichtung ist gekennzeichnet durch die gemeinsame
Verwendung einer den Müll von der Fördereinrichtung übernehmenden, gegen den Müllsammelbehälter frei auslaufenden Stummelschnecke und einer an der Decke des Sammelbehälters angeordneten, sich nahezu über die gesamte Behälterlänge erstreckenden Verteilerschnecke.
Demgegenüber ist der Müllwagen gemäss der Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass die Schnecke von einem im wesentlichen zylindrischen, am in Förderrichtung der Schnecke vorderen Ende einen offenen Austritt- querschnitt aufweisenden Gehäuse umgeben ist, das in seinem oberen, dem Kranz des Förderrades benachbarten
Bereich eine Eintrittsöffnung aufweist. In dieser Weise lässt sich eine besonders wirksame Verdichtung des seit- lich in den Behälter eingeführten und zerkleinerten Mülls erreichen.
Eine bevorzugte Ausführung besteht darin, dass das Gehäuse unterseitig mit einem Ablaufstutzen mit im
Sammelbehälter gelegener Austrittsöffnung versehen ist, Dadurch können flüssige Bestandteile des Mülls durch den Stutzen sofort in den Behälter abgeführt werden.
Weiters ist es vorteilhaft, dass der Austrittsquerschnitt des Gehäuses schräg nach oben weist. Dadurch erfolgt bei bereits weitgehend gefülltem Behälter die Förderung in der Richtung der Weiterbewegung des Mülls durch den Oberteil des Sammelbehälters.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung liegt auch darin, dass im Bereich des Austrittsquerschnittes an der
Innenseite des Gehäuses Klingen od. dgl. angeordnet sind. In dieser Weise wird eine besonders gute Zerkleine- rung am Ende der Förderschnecke erhalten, wodurch die Verdichtung im Behälter erleichtert wird.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnungen näher erläutert, in denen eine Ausführungsform als Beispiel schematisch dargestellt ist. Es zeigen : Fig. 1 in Seitenansicht, teilweise im Schnitt, einen Teil des Fahrzeuges für die Einsammlung und den Transport von Stadtmüll und Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II gemäss Fig. 1 durch den hinteren Gehäusekörper.
Der Müllwagen besteht in üblicher Weise aus einem (nicht dargestellten) Kraftfahrzeug, dessen Fahrgestell einen Sammelbehälter --2-- aufweist, von dem das hintere in der Zeichnung dargestellt ist. Die Rückwand dieses Behälters --2-- ist mittels einer Achse-24--, an dessen Oberseite aufschwenkbar angeordnet. Die Ein- richtung für die Aufnahme und das Zusammendrücken des Mülls ist in einem Gehäusekörper --40-- von im wesentlichen kegelstumpfartiger Form untergebracht. Dementsprechend ist die Rückwand --20- des Behälters - schräg ausgebildet, so dass die Hinterwand-40"-des Gehäusekörpers im wesentlichen vertikal verläuft.
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wand.
Das Rad5-- ist im Inneren von vier Radpaaren--45-drehbar angeordnet, die seine Rotation ermöglichen. Weiters besitzt das Rad 5-- an seinem Umfang einen Zahnkranz-50-, auf welchen ein Ritzel --6'-- wirkt, das von einem (nicht dargestellten) Motor, vorzugsweise einem hydraulischen Motor, angetrieben wird.
Im Inneren des Kanals des Rades -5-- befinden sich einige Schaufeln-51-, beispielsweise sechs Stück,
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AbteileBehälters--2--hin geneigter Achse ; in dieser Kammer arbeitet eine Schnecke -61--, die freitragend in einer Halterung --62-- gelagert ist und von einem (nicht dargestellten) Motor, vorzugsweise einem hydraulischen Motor, angetrieben wird. Die zylindrische Kammer --60-- ist gegen den Behälter --2-- hin nach oben und unten offen. Sie steht nach oben über ihre Öffnung --60"-- mit einem Trichter --63-- in Verbindung und weist nach unten einen Ablaufstutzen --64-- auf, der in den Kasten --2-- einmündet.
Gegen den Kasten-2hin ist sie offen mit Ausnahme der radialen Klingen-65--, welche den Durchgangsquerschnitt für den Müll vermindern.
Der Gehäusekörper --40- ist in der Stellung, in der er sich gemäss Fig. 1 befindet, mit dem Behälter - über das Gelenk --24-- verbunden und kann nach Lösen einer Befestigung angehoben werden, um nach
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oben weggeschwenkt zu werden ; dabei liegt dann die Entleerungsmündung--20-des Kastens-2-offen.
Nach dem Eintragen eines Wegwerfbehälters oder des losen Mülls gelangt dieser in den von den Rändern des Rades --5-- und von den zwei aufeinanderfolgenden Schaufeln Rades-5-begrenzten Raum --59-. Durch das Umlaufen des Rades --5-- gelangt der Müll aus dem Raum-59-in den Tunnel-54-, wogegen der aus dem Raum --59-- austretende Teil auf die Schiene-M-auftrifft und von dieser zurückgehalten wird. Man erreicht auf diese Weise eine Zerteilung unter Mitwirkung der Spitzen-51'-und der Klingen --44--.
Der Müll, der sich in den Räumen--59--befindet und in das Tunnel-54-gelangt, wird entlang
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Zerreibung erfolgt dadurch, dass der zusammengepresste Müll die Abschnitte durchläuft, welche von den Messern oder Spitzen --65- begrenzt sind.
Der Kasten wird dabei im wesentlichen in drei Abschnitten beladen, weil die Einmündung der Vorrichtung - fast beim obersten Ende des Kastens liegt. Zuerst fällt der Müll in die hintere untere Ecke des Kastens - und bildet eine Anhäufung, welche sich gegen die Vorderkante des Kastens hin erstreckt. Wenn der Hau-
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dichtet, bis sie eine kompakte Konsistenz erreicht hat und sich ähnlich wie eine Flüssigkeit verhält, so dass der von der Schnecke an einer Stelle ausgeübte Druck sich in alle Richtungen überträgt. Nach dem Zusammendrücken fährt das Fahrzeug zur Entladungsstelle.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Müllwagen mit einem seinem Sammelbehälter vorgeschalteten, antreibbaren Förderrad mit einem innenseitig mit Schaufeln besetzten Kranz kanalförmigen Querschnittes und einer die lichte Weite des Kranzes in dessen oberem Bereich axial durchsetzenden, in das Innere des Sammelbehälters ragenden, fliegend gelagerten, antreibbaren Schnecke, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnecke (61) von einem im wesentlichen zylindrischen, am in Förderrichtung der Schnecke (61) vorderen Ende einen offenen Austrittsquerschnitt (60') aufweisenden Gehäuse (60) umgeben ist, das in seinem oberen, dem Kranz des Förderrades (5) benachbarten Bereich eine Eintrittsöffnung (60") aufweist.