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von dem Zylinder weiter abliegenden Ende der Stange ist ein kegelförmiger Sprühkopf --15-- angesetzt, wogegen das andere Stangenende mit dem Gehäuse eines Elektromotors --16-- verbunden ist. Eine innerhalb der hohlen Stange --13-- angeordnete Welle --17-- ist mit der Welle des Elektromotors-16gekuppelt und trägt an ihrem über den Sprühkopf hinausragenden Ende das Arbeitswerkzeug der Vorrichtung --4-- zur Entfernung des Innenschweissbartes.
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--18-- liegtFührungen-21-des Rahmens des Rollganges --2-- festgehaltenen Wagen --20-- montiert.
Die oben beschriebene Anlage arbeitet wie folgt :
Ein auf den Führungen--5-Regendes Rohr--7-- (Fig. l) wird mittels der Abschneider-Umlader - 6-- dem Rollgang --2-- zugeführt und dann in Richtung der Schweissmaschine --1-- so weit
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(dieSchweissmaschine (Fig. 2) zu liegen kommt.
Danach wird das Rohr--7-mit der in der rechten Hälfte der Schweissmaschine --1-- gelegenen Klemme --19-- geklemmt.
Die Vorrichtung --4-- zur Entfernung des Innenschweissbartes befindet sich während der Bewegung des Rohres--7--in seinem Inneren. Dann wird mit Hilfe des Abschneider-Umladers--6--dem Rollgang - das nächste Rohr --8-- zugeführt, dann in Richtung gegen die Schweissmaschine --1-- bis zur Berührung mit dem geklemmten Rohr --7-- vorgeschoben und anschliessend mit der in der linken Hälfte der Schweissmaschne --1-- gelgenen Klemme --19-- geklemmt. Hiedurch werden die beiden Rohre-7 und 8-gegenseitig zentriert. Zu diesem Zeitpunkt liegt der Sprühkopf-15-in der Stosszone der Rohre-7 und 8--, die nun in einem automatischen Kontaktstumpfschweissvorgang miteinander verschweisst werden.
An der hohlen Stange--13--ist ein innerhalb des Zylinders--14--verschiebbarer Kolben befestigt, der den Zylinderhohlraum in zwei Abteile unterteilt und sich während dieser Arbeitsphasen in seiner maschinenseitigen Endstellung befindet. Sofort nach Beendigung der Schweissung wird dem linken Zylinderabteil automatisch Druckluft zugeführt. Infolgedessen verschiebt sich die Stange --13-- nach rechts und das Arbeitswerkzeug --18-- gelangt an die Schweissstelle in der Ebene des Schnittes-A-A-. Anschliessend wird der Motor --16-- automatisch eingeschaltet, der die Welle--17--und mit dieser das Arbeitswerkzeug--18--in Drehung versetzt, um den Innenschweissbart zu entfernen.
Danach wird der Elektromotor --16-- ausgeschaltet und dem rechten Zylinderabteil Druckluft zugeführt, so dass die hohle Stange--13--in ihre Ausgangslage zurückkehrt.
Der nächste Arbeitsvorgang ist das Lösen des aus den Rohren --7 und 8-- zusammengeschweissten Abschnittes von den Klemmen-19--.
Dann wird der Rollgang-2--eingeschaltet, und der geschweisste Zweirohr-Abschnitt wird nach links in die Stellung zur Entfernung des Aussenschweissbartes verschoben. Der Stoss der Rohre-7 und 8-wird unter
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Zweirohr-Abschnitt weiter nach links so weit verschoben, bis seine rechte Stirnfläche in einen Abstand von der linken Stirnfläche des zu diesem Zeitpunkt auf den Führungen--5-liegenden Rohres-9-zu liegen kommt. Danach wird dieses Rohr mit Hilfe der Abschneider-Umlader-6-auf den Rollgang--2- gebracht, mit dessen Hilfe es samt dem Zweirohr-Abschnitt so lange versetzt wird, bis seine linke Stirnseite mit dem Schnitt --A-A-- der Schweissmaschine --1-- zusammenfällt.
Dann wird das Rohr --9-- mittels der in der rechten Hälfte der Schweissmaschine --1-- liegende Klemmen --19-- festgespannt. Die Vorrichtung --4-- befindet sich während der Bewegung des Rohres --9-- innerhalb derselben. Anschliessend wird der Zweirohr-Abschnitt mit Hilfe des Rollganges--2--nach rechts bis zur Berührung mit dem geklemmten Rohr - -9-- vorgeschoben und dann mit Hilfe der in der linken Schweissmaschinenhälfte vorgesehenen Klemmen --19-- geklemmt, was seine Zentrierung mit dem Rohrabschnitt bewirkt.
Der nächste Arbeitsgang besteht im automatischen Kontaktstumpfschweissen des Rohres--9--mit dem Zweirohr-Abschnitt, worauf, wie bereits beschrieben, die Stange --13-- nach rechts in die Ebene der Schweissstelle verschoben, der Innenbart entfernt und die Stange in ihre Ausgangslage zurückbewegt wird. Dann wird der geschweisste Dreirohr-Abschnitt von der Schweissmaschine --1-- freigegeben, versetzt, der Aussenbart entfernt usw.
Die Länge von mit solchen Anlagen aus miteinander verschweissten Rohren bestehenden Rohrabschnitte ist von dem Abstand zwischen der Vorrichtung --3-- zum Entfernen des äusseren Schweissbartes und dem linken Ende des Rollganges-2-bestimmt.
Verständlicherweise wird man bestrebt sein, die Anzahl der Schweissstellen so niedrig wie möglich zu halten und demnach die Abschnitte aus möglichst langen Einzelrohren aufzubauen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass mit erfindungsgemässen Anlagen Rohre von 12, 5 m Länge miteinander einwandfrei manipuliert und verschweisst werden können, so dass annähernd 40 m lange Abschnitte mit bloss zwei Schweissstellen hergestellt werden können.
Während des Schweissens wird Metall verspritzt, so dass auf dem Sprühkopf-15-MetaHspritzer
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auftreffen und haften bleiben können. Der Sprühkopf kann aber leicht gereinigt werden, denn er kann durch Verfahren des Wagens --20-- auf den Führungen --21-- aus dem Rohr herausgezogen werden. Von dem dann frei zugänglichen Kopf können die Metallspritzer ohne Schwierigkeiten entfernt werden, was in der Regel mehrmals pro Schicht geschieht. Diese Arbeiten nehmen wegen der Verlagerbarkeit des Sprühkopfes, die wegen der fluchtenden Anordnung der Anlagebestandteile möglich ist, nur wenig Zeit in Anspruch.
Die Arbeitsleistung pro Schicht ist bei erfindungsgemässen Anlagen fünf- bis sechsmal grösser als bei den bekannten. Es können beispielsweise 150 Rohre zu Abschnitten mit einer Länge von bis zu 40 m verschweisst werden. Darüberhinaus können die mit der Herstellung eines solchen Abschnittes verbundenen, aus der Schweissarbeit und dem für die Manipulation der Rohre erforderlichen Arbeitsaufwand entspringenden Kosten je nach dem Durchmesser der zu verschweissenden Rohre um etwa 40 bis 60% erniedrigt werden.