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Die Erfindung betrifft ein Sportgerät zum Messen und Verbessern der Armkraft beim seitlichen Verschwenken des mit dem Ellbogengelenk abgestützten Unterarmes, mit einem an einer Grundplatte befestigten senkrechten Stab mit Handgriff, der gegen Federdruck in einer Ebene nach zwei Seiten verschwenkbar ist und ein Skalenteil mit Zeiger aufweist, und dass in der Grundplatte zum Abstützen des Ellbogens eine Vertiefung vorgesehen ist.
Bei einer bekannten Ausführungsform mit diesen Merkmalen stützt sich das Ende des Stabes an zwei Federn ab, wobei das Schwenklager oberhalb davon angeordnet ist. Diese bekannte Ausführungsform hat jedoch den Nachteil, dass die Herstellung des Gerätes aufwendig ist, wobei infolge der auftretenden beachtlichen Kräfte die Halterung für die Feder besonders stabil ausgeführt sein muss und zur Erzielung der lotrechten Stellung des Stabes nur mit geringen Toleranzen bezüglich der Länge der Federn und ihrer Hebel gearbeitet werden kann. Es ist ferner ein Stützelement bekannt, das für eine Person, die einen Handstand auf einem Finger vortäuschen will, gedacht ist und aus einem L-förmigen oder T-förmigen Teil besteht, dessen Ende in die Ausnehmung einer Platte gesteckt wird.
Grössere Biegekräfte treten jedoch an diesem Teil nicht auf und sollte dies sein, dann würde sich dieser Teil ohne weiteres verbiegen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Sportgerät der eingangs genannten Art dahingehend zu verbessern, dass die Herstellung vereinfacht wird.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass der Stab als Federstab ausgebildet ist und in eine in der Grundplatte eingelassene Scheibe aus gehärtetem Stahl eingesteckt ist.
Die erfindungsgemässe Ausführungsform eines derartigen Sportgerätes hat den Vorteil, dass die Herstellung des Gerätes vereinfacht wird, weil auf eine besondere Lagerung des Stabes verzichtet werden kann.
Die Erfindung wird in der nachfolgenden Beschreibung an Hand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert.
Es zeigen Fig. l eine Vorderansicht des Gerätes und Fig. 2 eine Seitenansicht des Gerätes, teilweise im Querschnitt.
Das in den Fig. l und 2 dargestellte Sportgerät besitzt eine Grundplatte --1--, die beispielsweise mit Hilfe von Zwingen od. dgl. an einer Tischplatte befestigt werden kann. In diese rechteckförmige Grundplatte die beispielsweise auch oval, rund od. dgl. ausgebildet sein kann, ist an einer Seite eine Scheibe--2-- eingelassen, die vorteilhafterweise aus einem gehärteten Stahl besteht. In diese Scheibe --2-- ist ein senkrecht stehender Federstab --3-- eingesteckt, der zweckmässigerweise als Vierkantstab ausgebildet ist.
Das Ende des Federstabes ist dabei in die Öffnung der Scheibe --2-- eingepasst. An dem Federstab--3--ist ein in der Höhe verstellbarer Handgriff--7--angebracht, der vorteilhafterweise mit einer Riffelung versehen ist, so dass eine gute Anlage der Hand gegeben ist.
An dem Federstab--3--ist ferner ein Skalenteil--4--mit Markierungen--5--befestigt, wobei zur Anzeige der aufgewendeten Kraft ein in der Scheibe--2--befestigter Zeiger--6--dient. Die Skala des
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Zum Abstützen des Ellbogens auf der Grundplatte--l--dient eine Vertiefung--8--, die unterhalb des Handgriffes--7--angeordnet ist.
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