AT312160B - Krankenbett - Google Patents

Krankenbett

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Publication number
AT312160B
AT312160B AT41372A AT41372A AT312160B AT 312160 B AT312160 B AT 312160B AT 41372 A AT41372 A AT 41372A AT 41372 A AT41372 A AT 41372A AT 312160 B AT312160 B AT 312160B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
switches
mattress
toilet bowl
insert part
switch
Prior art date
Application number
AT41372A
Other languages
English (en)
Original Assignee
August Dietmayer
Friedrich Niederachner
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by August Dietmayer, Friedrich Niederachner filed Critical August Dietmayer
Priority to AT41372A priority Critical patent/AT312160B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT312160B publication Critical patent/AT312160B/de

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G7/00Beds specially adapted for nursing; Devices for lifting patients or disabled persons
    • A61G7/02Beds specially adapted for nursing; Devices for lifting patients or disabled persons with toilet conveniences, or specially adapted for use with toilets

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nursing (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Invalid Beds And Related Equipment (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft ein Krankenbett, welches es dem Patienten gestattet, seine Notdurft ohne Hilfe durch Pflegepersonal verrichten zu können. 



   Um die Behandlung des Patienten bei der Verrichtung der Notdurft zu erleichtern, wurden schon viele Bettkonstruktionen vorgeschlagen, bei denen im Betteinsatz und in der Matratze ein Loch geöffnet werden kann, in welchem eine Leibschüssel oder eine Klosettmuschel Platz findet. 



   Das Loch wird in vielen Fällen dadurch gebildet, dass ein Teil des Einsatzes und der Matratze auf einem Schieber angebracht ist. Es gibt auch Konstruktionen, wonach eine Klosettmuschel von unten nach oben in das so vorgebildete Loch geschoben wird. Diese Muschel ist meist ein Teil eines am Bett angebrachten Zimmerklosetts. Auch diese Art erfordert eine Pflegeperson für die Betätigung der Anlage und für die Beseitigung der Exkremente. Es ist ferner bekannt, mittels endloser Seile oder Ketten einen Schieber zu betätigen, der ein Loch in der Matratze freigibt und das Bett hernach auf eine Klosettmuschel abzusenken. Diese Konstruktion weist fast ausschliesslich mechanische Elemente auf und entspricht somit nicht mehr dem heutigen Stand der Technik. 



   Beim erfindungsgemässen Krankenbett ist eine unterhalb des Matratzenrahmens verschiebbare Klosettmuschel angebracht. Diese ist an ein Kanalrohr angeschlossen, mit einer Spülung, einer Waschvorrichtung, sowie mit einer Warmluftzufuhr versehen. Die Muschel wird in eine mit einem Einsatzteil verschliessbare Öffnung eingeführt. Die verschiebbaren Teile werden mittels hydraulischer oder pneumatischer Antriebsaggregate bewegt. Nach Erreichung der Endlagen dieser Teile werden die Antriebsaggregate durch Endschalter ausgeschaltet. Die Funktionen werden vom Patienten selbst über einen Handschalter gesteuert. Eine Sperrschaltung macht eine fehlerhafte Betätigung der Handschalter unwirksam. 



   Ein wesentliches Merkmal des erfindungsgemässen Krankenbettes besteht darin, dass dem Patienten nach der Notdurftverrichtung das Gesäss gewaschen und getrocknet wird. 



   Weitere Einzelheiten der Erfindung sind an Hand der Zeichnungen und eines dargestellten Bewegungsablaufes erkennbar. In den Zeichnungen zeigen Fig. l einen Aufriss des erfindungsgemässen Bettes, Fig. 2 einen Grundriss des beweglichen Schlittens, der die Muschel und den Einsatzteil trägt, Fig. 3 einen Seitenriss aus Fig. 2 in vergrössertem Massstab, Fig. 4 einen Schaltplan der hydraulischen bzw. pneumatischen Anlage. 



   Drücken der   Taste --A-- : über   ein Relais und ein   Magnetventil--V1--wird Zylinder-Z1--   betätigt.   Zylinder-ZI--,   der im Ruhezustand ein ungewolltes Absenken des   Einsatzteiles-F--verhindert,   
 EMI1.1 
 Absenken des Einsatzteiles ein.-E-schaltet hiezu ein Relais, welches das   Magnetventil-V2-öffnet.   



  Luft oder ein flüssiges Medium strömt in den   Zylinder--Z2--.   Der   Einsatzteil-F-senkt   sich und gibt eine Öffnung in der Matratze frei.   Endschalter--E2-beendet   diese Bewegung und betätigt über Relais und   --V4--   den   Zylinder--Z3--.   Der Schlitten, der die   Muschel--D--und   den Einsatzteil trägt, wird mit der Muschel unter die Öffnung in der Matratze   gezogen. --E3-- schaltet   über Relais und--V6--eine Berieselung der Klosettmuschel ein. Diese Berieselung soll ein Festkleben der Fäkalien an der trockenen Muschel verhindern.

   Gleichzeitig macht   Endschalter--E3--eine   Sperre wirksam, wonach die Muschel nicht mehr in ihre Ruhelage zurückgefahren werden kann, ohne dass nachstehend beschriebener   Vorgang-B-vollständig   abgelaufen ist. 



   Drücken der Taste--B- : Die Muschel wird in bekannter Weise gespült und das Gesäss des Patienten durch eine zusätzlich in die Muschel eingebaute Düse gereinigt. Beide Vorgänge sind in ihrer zeitlichen Dauer durch Zeitrelais festgelegt (zirka 10 sec). Für die Gesässreinigung wird körperwarmes Wasser verwendet. Die 
 EMI1.2 
 Trocknen des Patienten mittels Föhn steuert. Nach Ablauf dieses Zeitrelais, somit nach dem Föhnen, wird die unter Vorgang--A--durch Endschalter--E3--wirksam gemachte Sperre wieder aufgehoben. Der Ablauf der Phase--B-ist also notwendig, um Phase--C--überhaupt einleiten zu können. Anderseits kann Spülen, Reinigen und Trocknen vom Patienten beliebig oft wiederholt werden. 
 EMI1.3 
 Schlitten zurück in die Ausgangslage und   drückt--E4--.

   Endschalter-E4-steuert über--V3--den     Zylinder--Z2--,   der den Einsatzteil anhebt und das Loch in der Matratze verschliesst. Dabei wird Endschalter   --E5-- gedrückt,   der die elektrische Anlage ausschaltet.   Zylinder-ZI-wird   durch Federkraft zurückgestellt, der Absenkmechanismus ist somit mechanisch verriegelt. 



   In den Zeichnungen sind ausserdem noch angeführt :
B Elektrischer Teil der Steuerung
C Pneumatischer bzw. hydraulischer Teil
K Tastatur mit den Tasten (A), (B) und (C)
H Kunststoff-Gleitlager
G Hier wird der Einsatzteil aufgeschraubt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Krankenbett mit einer unterhalb des Matratzenrahmens verschiebbaren Klosettmuschel, welche an ein Kanalrohr angeschlossen und mit einer Spülung, einer Waschvorrichtung sowie mit einer Trockenvorrichtung versehen ist, und mit einer von einem Einsatzteil verschliessbaren Öffnung in der Matratze, gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale : a) Hydraulische oder pneumatische Antriebsaggregate für die Bewegung der verschiebbaren Teile, b) Endschalter, welche bei Erreichen der Endlagen der verschiebbaren Teile wirksam werden und die Antriebsaggregate ausschalten, c) Handschalter, welche im Griffbereich des Patienten angeordnet sind und folgende Funktionen steuern :
    A öffnen der Matratze, Einschieben der Klosettmuschel und Berieselung derselben, B Spülen, Waschen und Trocknen des Gesässes, C Zurückschieben der Klosettmuschel und Schliessen der Matratze, d) Sperrschaltungen, welche eine fehlerhafte Betätigung der Handschalter unwirksam machen. EMI2.1 pneumatisch lösbare Sperre (ZI) im Ruhezustand ein ungewolltes Absenken des Einsatzteiles (F) der Matratze verhindert. EMI2.2 vorgesehen ist, welcher bei Betätigung folgenden Funktionsablauf auslöst :
    Absenken des Einsatzteiles (F) in eine untere Grenzlage, in welcher dieser einen Endschalter betätigt, der den Antrieb des Einsatzteiles abschaltet und den Antrieb für die Verschiebung der Klosettmuschel einschaltet, wobei gleichzeitig die Berieselung (Befeuchtung) der Klosettmuschel in Betrieb gesetzt wird, dass weiters ein Handschalter (B) vorgesehen ist, welcher die Muschelspülung, die Waschvorrichtung und gegebenenfalls auch eine Trockenvorrichtung mit Warmluftgebläse in Betrieb setzt und dass weiters ein Handschalter (C) vorgesehen ist, welcher den Rücklauf der Klosettmuschel und des Einsatzteiles einschaltet.
    4. Krankenbett nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine vorzugsweise als Endschalter in Verbindung mit einem Zeitrelais ausgebildete Sperre, welche nach Ablauf der Funktionsphase (A) wirksam wird und die Schaltkreise der Handschalter (A) und (C) unterbricht.
    5. Krankenbett nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine Relaissteuerung, welche die Spül-, Wasch- und Trockenvorrichtung nacheinander in Tätigkeit setzt.
AT41372A 1972-01-19 1972-01-19 Krankenbett AT312160B (de)

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AT312160B true AT312160B (de) 1973-12-27

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2511865A1 (fr) * 1981-08-25 1983-03-04 Kato Hisao Lit de malade
DE3611438A1 (de) * 1986-04-05 1987-10-08 Medical Res & Dev Ag Pneumatisch-hydraulischer wandler
DE3611436A1 (de) * 1986-04-05 1987-10-08 Medical Res & Dev Ag Liege fuer patienten

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DE3611438A1 (de) * 1986-04-05 1987-10-08 Medical Res & Dev Ag Pneumatisch-hydraulischer wandler
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