AT312124B - Wasserverdünnbares Überzugsmittel - Google Patents

Wasserverdünnbares Überzugsmittel

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AT312124B
AT312124B AT1055269A AT1055269A AT312124B AT 312124 B AT312124 B AT 312124B AT 1055269 A AT1055269 A AT 1055269A AT 1055269 A AT1055269 A AT 1055269A AT 312124 B AT312124 B AT 312124B
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AT
Austria
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water
acids
zero
bearing
heat
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Application number
AT1055269A
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English (en)
Inventor
Bernhard Broecker Dr
Hans-Joachim Kiesling Dr
Original Assignee
Reichhold Albert Chemie Ag
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
    derhydkondensationsprodukte mit   aliphatischen   Mono-und/oder Dioxycarbonsauren,   insbesondere Oxycarbonsäuren mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen, bevorzugt deren Estern, in der Wärme nach Verseifung der estergruppentragenden Kondensate in alkalischem Milieu, Abtrennung der ver therten   Phenolharzcarbons uren   und Vermischung der letzteren mit Ammoniak und/oder starken organischen Stickstoffbasen bis zur   gewunschten Wasserverdünn-   barkeit vorliegen, in Kombination mit andern Harzkomponenten II als Bindemittel in wasserverdünnbaren oder wässerigen Überzugsmitteln, bevorzugt in Überzugsmitteln für das elektrophoretische Auftragsverfahren nach Patent Nr.

   299408, wobei in der Mischung solche wasserlösliche Kunstharze   TI   mitverwendet werden, die erhalten werden, indem man   a) epoxydgruppen-gegebenenfalls auchhydroxylgruppentragendeVerbindungenmitderallgemeinenFormel    
 EMI1.2 
 wobei
I) Z = ein Alkyl, Aryl, Cycloalkylrest ist, wenn entweder n = Null und   n"=   1 ist oder
II) Z = ein Alkylen, Arylen, Cycloalkylenrest bedeutet, wenn n,   n"=   1 ist oder wenn n = Null und   n"=  
2 ist oder
III) Z den Rest der folgenden Formel 
 EMI1.3 
 
 EMI1.4 
 lenische Doppelbindungen enthalten, durch Erhitzen, gegebenenfalls in Anwesenheit von Katalysatoren, ver- äthert, und c) die Verätherungsprodukte mit solchen Mengen a, ss-äthylenisch ungesättigter Mono-und/oder Polycar-   bonsáuren.   und soweit existent,

   deren Anhydriden und/oder deren   Halbestem   mit Monoalkoholen mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, gegebenenfalls in Anwesenheit von andern   Vinyl- oder Vinylidenverbindungen,   durch Erhitzen umsetzt, dass die Umsetzungsprodukte mindestens eine Säurezahl von 25 besitzen, und d) danach die   carboxylgruppenhaltigenReaktionsprodukte   mit solchen Mengen Ammoniak und/oder starken organischen Stickstoffbasen bis zur vollständigen oder partiellen Neutralisation versetzt, bis die Umsetzungsprodukte hinreichend wasserdispergierbar bzw. wasserverdünnbar sind. 



   Der Vorteil in der Verwendung der neuen gemäss dem Verfahren nach dem Stammpatent erhaltenen Phenolharzcarbonsäuren, die sich durch ihre gute Stabilität in wässeriger alkalischer Lösung auszeichnen, ist bemerkenswert, insbesondere bei Verwendung in Kombination mit den schon vorstehend genannten wasserverdünnbaren Kunstharzen, wobei sich diese Kombination ebenfalls durch ihre grosse Stabilität in wässeriger alkalischer Lösung auszeichnet. 



   In den verwendeten neuen Bindemittelkombinationen I werden als Phenolharzearbonsäuren bevorzugt solche 
 EMI1.5 
 worden sind. Hiebei wird die neu mitverwendete schon genannte Komponente als plastifizierend wirkendes Kunstharz eingesetzt. Die in der Kombination mitverwendeten wasserverdünnbaren Kunstharze und das Verfahren zur Herstellung derselben sind in der deutschen Offenlegungschrift 1947748 beschrieben. 



   Vorteilhafte Ergebnisse erhält man, wenn man von den Phenolharzcarbonsäuren nach dem Stammpatent als Bindemittelkomponente 10 bis 60   Gew. -0/0. bezogen auf den   gesamten Bindemittelgehalt, verwendet. 



   Die schon genannte andere Bindemittelkomponente der Kombination wird als plastifizierend wirkendes Kunstharz in Mengen von 40 bis 90   Gew.-%,   bezogen auf den gesamten Bindemittelgehalt, verwendet. 



   Die so kombinierten Bindemittel werden zu wasserverdünnbaren Einbrennlacken verarbeitet, wobei die Methoden, die im Stammpatent bereits beschrieben sind, angewendet werden können. 



   Ganz besonders geeignet sind plastifizierende Kunstharze, die man erhält, indem man Epoxydharz, die in bekannter Weise durch Kondensation von Bisphenol A mit Epichlorhydrin hergestellt werden, mit ungesättig- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 ten Fettalkoholen wie Sojaölalkohol oder   Leinölalkohol   veräthert und anschliessend diese Polyäther mit solchen Mengen eines Gemisches von Vinylverbindungen mit Acrylsäure umsetzt, dass die entstehenden Endprodukte 10 bis 30   Gel.-% an   Monomeren anpolymerisiert enthalten. Als Vinylmonomeren sind dabei besonders Styrol, a-Methylstyrol, Vinyltoluol und Butylacrylat allein oder im Gemisch geeignet. Die Säurezahlen der plastifizierenden Kunstharze liegen dabei bevorzugt zwischen 35 und 80.

   Besonders gute Ergebnisse werden erzielt, wenn man diese plastifizierend wirkenden Kunstharze mit solchen   Phenolharzcarbonsäuren   kombiniert, die durch Umätherung mit kurzkettigen Oxycarbonsäuren mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen erhalten werden. Das Mischungsverhältnis plastifizierendes Kunstharz zu   Phenolharzcarbonsäure   liegt in dieser bevorzugten Ausführungform zwischen 70 bis 30 und 90 bis 10   Gew. -0/0.   



    Bei s pie 1 1 : a) Herstellung eines vinylmodifizierten Poly äthers :   
260 g Sojafettalkohol und 0,6 g einer   40% igen Losung   von Bortrifluorid in Äther werden in 150 g Dioxan gelöst. Dazu wird bei   800C   die Lösung von 280 g eines Epoxydharzesmitdem Epoxydäquivalentgewicht von 
 EMI2.1 
   2,5 h ein Gemisch aus 127 g Styrol, 33 g Acrylsäure, 6 g Di-tert.-Butylperoxyd und 6 g Laurylmercaptan zugetropft. Nach Beendigung der Zugabe wird die Mischung so lange bei 1500C gehalten, bis der Festkörpergehalt 98 Gew.-% erreicht hat. Der Rest der nichtumgesetztenMonomeren wird dann durch Vakuumdestillation    entfernt. Das Produkt hat eine Viskosität von 250 cP, gemessen 1 : 1 in Butylglykol bei 20 C, und eine Säurezahl von 32.

   Es wird mit Isopropylglykol auf einen Festkörpergehalt von 80   Gew. -0/0 verdUnnt. Das mit Triäthyl-   amin neutralisierte Harz ist mit Wasser unbegrenzt verdtinnbar. b) Herstellung des Einbrennlackes :
Das nach a) erhaltene Harz wird im Gewichtsverhältnis 7 : 3 mit der im Beispiel 22 des Stammpatentes beschriebenen Phenolharzcarbonsäure, die mit Triäthylamin neutralisiert worden ist, vermischt. Die Mischung wird dann mit Wasser auf einen Festkörpergehalt von 40% verdünnt. 10 kg dieser Lösung werden mit 2 kg Eisenoxydrot in einer KugelmUhle angerieben und mit deionisiertem Wasser auf einen Festkörpergehalt von 10% verdünnt. Die   lOige Losung   wird in ein 2 1 fassendes Elektrophoreseversuchsbecken eingefüllt. Als Kathode und Anode werden entfettete Stahlbleche von je 150 cm Fläche verwendet.

   Beim Anlegen einer Gleichspannung von 150 V wird das Blech, welches als Anode dient, gleichmässig mit dem Lack Uberzogen. Die bei   170 C   eingebrannten ÜberzUge sind sehr gut korrosionsbeständig. Nach 3wöchiger Lagerung bei   500C   hatte die   Badflus-   sigkeit ihren pH-Wert, der bei 8,0 lag, nicht verändert. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE- 1. Verwendung von neuen Ammoniak- und/oder Aminsalzen I von carboxylgruppentragenden Phenoplasten, wie sie als Umsetzungsprodukte einer Veretherung wärmehssrtbarer Phenolaldehydkondensationsprodukte mit aliphatischen Mono-und/oder Dioxycarbonsäuren, insbesondere Oxycarbonsäuren mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen, bevorzugt deren Estern, in der Wärme, nach Verseifung der estergruppentragenden Kondensate in alkalischem Milieu, Abtrennung der verätherten Phenolharzcarbonsäuren und Vermischung der letzteren mit Am- EMI2.2 werden, die erhalten werden, indem man a) epoxydgruppen- gegebenenfalls auch hydroxylgruppentragende VerbindungenmitderallgemeinenFormel EMI2.3 wobei I) Z = ein Alkyl, Aryl, Cycloalkylrest ist, wenn entweder n = Null und n"= 1 ist oder II)
    Z = ein Alkylen, Arylen, Cycloalkylenrest bedeutet, wenn n, n"= 1 oder wenn n = Null und n"= 2 ist, oder III) Z den Rest der folgenden Formel <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 EMI3.2
AT1055269A 1967-12-08 1969-11-10 Wasserverdünnbares Überzugsmittel AT312124B (de)

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DE1745353A DE1745353B2 (de) 1967-12-08 1967-12-08 Verfahren zur Herstellung von Ammoniak- und/oder Aminsalzen von carboxy lgruppentragenden Phenoplasten
DE19681808218 DE1808218A1 (de) 1967-12-08 1968-11-11 Verwendung der Harze im Gemisch mit anderen Bindemitteln fuer Einbrennlacke
DE19681808217 DE1808217A1 (de) 1967-12-08 1968-11-11 Verwendung der Harze im Gemisch mit anderen Bindemitteln fuer Einbrennlacke

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