AT30699B - Verfahren zum Biegen elektrischer, in der Kälte spröder Leuchtkörper in erhitztem Zustande in einem indifferenten Gase. - Google Patents

Verfahren zum Biegen elektrischer, in der Kälte spröder Leuchtkörper in erhitztem Zustande in einem indifferenten Gase.

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AT30699B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 



   Das hier kurz geschilderte Anschmelzen ist in dem D. R. P. Nr. 162417 geschildert ; dasselbe ist hier nur mit Rücksicht darauf beschrieben, dass das Biegen des Fadens und das An-   schmelzen   in ein und demselben Gefässe vorgenommen werden kann. 



   Das Befestigen bzw. Anschmelzen der Mitte des zu einem Doppelbügel gebogenen Bügels ist nicht immer notwendig, vielmehr genügt es, bei sehr kurzen Bügeln durch Anheben annähernd 
 EMI2.2 
 



   In Fig. 7 stellt n ein Gestell dar, welches zugleich die Zuleitungen zu den zweckmässig aus starkem Platin bestehenden Häkchen p enthält ; o ist ein Schälchen, das an das Gestell befestigt ist und den Zweck hat, den   zum   Bügel geformten Faden, sobald er herunterfällt, aufzunehmen.
Man legt ein Stück eines geraden Fadens k auf die beiden   Häkchen,   so dass beiderseits   gleichviel   von dem Faden vorsteht. Die Zuleitungsdrähte dieses kleinen Gestells können an eine passende
Stromquelle angeschlossen werden. Man führt das Gestell von unten in das Gefäss a, wobei die
Elektrode c zurückgeschoben ist, so dass sie die Manipulation nicht stört, während an Stelle der
Elektrode d ein Stäbchen, das zweckmässig aus Thorium-Oxyd besteht, eingesetzt ist.

   Man führt das Gestell so ein, dass das Stäbchen d zwischen den beiden Häkchen p und oberhalb des zu biegenden Drahtes   1 sich   befindet, erhitzt k durch Einschalten des Stromes und hebt das Gestell. 



   Hiedurch drückt man den weichen Faden in der Mitte herunter, wie man dies in Fig. 8 und 9 erstellt. Hiebei gleitet der   Leuchtkörper   über die   Platindrähte   und seine Länge wächst beständig,   'so dass es   im allgemeinen notwendig ist, die Spannung zu erhöhen ; hebt   man   noch weiter, so fällt schliesslich, wie es Fig. 10 zeigt, der zu einem Bügel geformte Faden herunter und wird in dem Schälchen o aufgefangen. Infolge der Wärmeableitung, die der glühende Faden da, wo er auf den Platindraht aufliegt, erleidet, wird er an diesen Stellen nicht so heiss, um an das Platin anbacken zu können, vielmehr vollzieht sich das Gleiten ohne Störung und ohne schädliche F Funkenbildung.

   Das Anbacken wird ferner noch dadurch   vermieden, dass   ständig neue Stellen des Fadens beim Gleiten die Stützen berühren. 



   Das Gestell n kann auch mehrere Paare von   Häkchen,   in welchen Fäden zu Bügeln gebogen werden sollen, tragen, die mit besonderer   Stromzuführung   versehen sind, so dass man ohne den Apparat aus dem Gefäss zu nehmen, mehrere Fäden nacheinander biegen kann. 



   Das neue Verfahren   beschränkt   sich nicht ausschliesslich auf diese hier näher geschilderten Ausführungsformen, vielmehr können die Leuchtkörper mittels dieses Verfahren auch in andere Formen gebracht werden. Besonders bei kurzen Fäden, deren Gestalt beim Gebrauch der Lampe erhalten bleibt, ist es häufig   wünschenswert,   andere Formen als die eines Bügels oder Doppelhügels herzustellen, und man kann durch Ziehen und Drücken der an den Stromzuleitungsdrähten befestigten Fäden und Stromzuleitungen selbst fast beliebige Formen des Glühfadens erzielen, beispielsweise ihm eine sehr gedrängte Gestalt geben, was von Bedeutung ist, wenn   (lit}     Lampe im Brennpunkte eines   Hohlspiegels leuchten soll, da der Hohlspiegel um so wirksamer ist.

   je näher alle Teile des leuchtenden Körpers sich dem eigentlichen Brennpunkte befinden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE   :  
1. Verfahren zum Biegen elektrischer, in der Kälte spröder Leuchtkörper in erhitztem Zustande in einem   indifferenten   Gase, dadurch gekennzeichnet, dass das Biegen und Formen in einem offenen Gefässe erfolgt, in welches das Gas eingeleitet wird und durch dessen Öffnung die nötigen Apparate bedient werden, zum Zwecke, die Apparate bequem bedienen zu können.

Claims (1)

  1. 2. Eine Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass ein gerades Stück des durch Strom erhitzten Leuchtkörpers an zwei Stellen gestützt und in der Mitte getaut und gezogen wird, so dass es über die Stützen gleitend in einen Bügel umgestaltet wird.
AT30699D 1904-11-22 1907-02-25 Verfahren zum Biegen elektrischer, in der Kälte spröder Leuchtkörper in erhitztem Zustande in einem indifferenten Gase. AT30699B (de)

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