AT208953B - Verfahren zum Rekristallisieren eines Glühkörpers - Google Patents

Verfahren zum Rekristallisieren eines Glühkörpers

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  Verfahren zum Rekristallisieren eines Glühkörpers 
 EMI1.1 
 
Ein Verfahren zum Rekristallisieren eines einfach oder mehrfach gewendelten Glühkörpers aus hochschmelzendem Metall ist bekannt, bei dem die Rekristallisation dadurch erfolgt, dass ein elektrischer Strom durch den in einem Magnetfeld angeordnetenGlühkörper hindurchgeleitet wird. Eine derartige Rekristallisation, bei der der   Glühkörper   auf eine Temperatur gebracht wird, die höher als die im normalen Betrieb des   Glühkörpers   auftretende Temperatur ist, bezweckt, den sogenannten Durchhang des   Glitch-   körpers möglichst zu beschränken. Dieser Durchhang beeinträchtigt nämlich den Nutzeffekt einer mit einem solchen   Glühkörper   versehenen Lampe.

   Wenn der Glühkörper in einem Magnetfeld auf die Rekristallisationstemperatur gebracht wird, hat dies den Vorteil, dass nicht nur infolge der Wirkung dieses Magnetfeldes, sondern auch infolge der Wirkung des Kraftlinienfeldes, das vom Strom erzeugt wird, der den 
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 diesen Glühkörper aufgehoben wird, Dies beschränkt den Durchhang des   Glühkörpers   erheblich. 



   Wenn der betreffende Glühkörper auf einem mit Poldrähten und Stützen versehenen   Lampengestell   angeordnet ist, ist feststellbar, dass der Glühkörper beim Ausglühen etwas aus den erwähnten Stützen gehoben wird. Wenn jedoch nach Beendigung der zur Rekristallisation dienenden Ausglühung der Strom abgeschaltet und infolgedessen das betreffende Kraftlinienfeld beseitigt wird, fällt der Glühkörper mit einem gewissen Stoss herunter, was seine Güte   beeinträchtigt.   



   Die vorliegende Erfindung bezweckt diesen Nachteil zu beheben. Zu diesem Zweck ist das Verfahren nach der Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass nach der Ausschaltung des Stromes, der den   Glitch-   körper auf die Rekristallisationstemperatur gebracht hat, eine Kondensatorentladung durch den   Glüh-   körper erfolgt. 



   Eine solche Kondensatorentladung durch den Glühkörper hat zur Folge, dass trotz des Wegfalls des Glühstromes dennoch eine gewisse Zeit lang ein Kraftlinienfeld aufrechterhalten bleibt, das zusammen mit dem Magnetfeld der Wirkung des Schwerkraftfeldes entgegenwirkt. Infolgedessen fällt der sich abkühlende Glühkörper nicht, wie beim bekannten Verfahren, mit einem Stoss auf die etwaigen Stützen herunter, sondern gelangt langsam an Ort und Stelle. 



   Gemäss einer vorteilhaften Ausführungsform des Verfahrens nach der Erfindung ist der Kondensator in den   Glühstromkreis   des Glühkörpers geschaltet und wird nach dem Abschalten des Stromes selbsttätig über den   Glühkörper   entladen. 



   Die Erfindung wird nachstehend an Hand einer schematischen Zeichnung näher   erläutert.   



   Fig. 1 stellt die Einrichtung dar, mit deren Hilfe das Verfahren nach der Erfindung ausgeführt wird. 



  Fig. 2 zeigt schematisch die Lage des   Glühkörpers   in bezug auf die Poldrähte und die   Stützen,   bevor die Rekristallisation stattgefunden hat. Fig. 3 stellt die Situation dar, wenn der   Glühkörper   an die Stromquelle angeschlossen ist, welche die Energie zum Rekristallisieren des Glühkörpers liefert, wobei der   Glühkörper   auch unter der Einwirkung des Magnetfeldes steht. Fig. 4 stellt eine Kurve dar, die die Beziehung zwischen der Zeit und dem beim bekannten Verfahren den Glühkörper durchfliessenden Strom angibt. Fig. 5 stellt die Beziehung zwischen der Zeit und dem Strom beim Verfahren nach der Erfindung dar. 
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 Quetschung 3 versehen ist, in der zwei Poldrähte 4 und 5 aufgenommen sind. Weiter sind in dieser Quetschung die Haltedrähte 6 und 7 befestigt.

   Der gerade ausgespannte doppelgewendelte Glühkörper 8 wird von den Poldrähten 4 und 5 und den Ösen 9 und 10 an den Haltedrähten 6 und 7 getragen. 



   Der Glühkörper 8 wird dadurch rekristallisiert, dass er vor dem Einbau   des Lampengestelles l   in einem Kolben auf eine Temperatur gebracht wird, die höher als die normale Betriebstemperatur dieses Glüh- 

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AT864158A 1957-12-18 1958-12-15 Verfahren zum Rekristallisieren eines Glühkörpers AT208953B (de)

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