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Die Erfindung bezieht sich auf eine Anlage zum Sortieren der Wäsche in Wäschereien, mit einem Aufnahmebunker, der mit Fächern und Regalen versehen ist, und mit einer Transportvorrichtung aus miteinander gelenkig verbundenen Wagen, die längs einer horizontalen, geschlossenen Bahn an dem Bunker vorbeigeführt sind und Wäscheträger aufweisen, von denen die Wäsche mittels einer Steuervorrichtung in die Fächer des Bunkers abgebbar ist.
Es wurde eine Sortieranlage bekannt, bei welcher die Wäsche in Säcken längs einer horizontalen, geschlossenen Bahn geführt ist. Ein Numerierungssystem und den Wäschesäcken zugeordnete Codeplatten erleichtern das Sortieren der Wäschestücke nach Eigentümer bzw. nach Wäschesorte, doch ist bei dieser nicht automatisch arbeitenden Anlage ein umfangreiches Bedienungspersonal erforderlich.
Bei andern bekannten Anlagen zur Wäschesortierung wird die Wäsche längs einer vertikalen, geschlossenen Kettenbahn auf Wäscheträgern geführt. Von diesen Trägern kann die Wäsche durch die Stosseinwirkung drehbarer, von einer Steuereinrichtung gesteuerter Kämme in Bunkerfächer abgegeben werden. Der Hauptnachteil dieser Anlage liegt im zweistöckigen Aufbau des Bunkers, der durch die vertikale Ausführung der Kettenbahn bedingt ist und Schwierigkeiten im Aufbau und der Bedienung der Anlage mit sich bringt. Ausserdem werden bei dieser Anlage die Wäschestücke unter der Stosseinwirkung der Kämme verformt und zerknittert.
Den Gegenstand der Erfindung bildet nunmehr eine Anlage zum Sortieren der Wäsche, bei welcher die oben angeführten Mängel dadurch behoben sind, dass erfindungsgemäss die Wäscheträger kammförmig ausgebildet sind, jeder Träger mit einer am Gestell eines Wagens drehbar gelagerten und von diesem im wesentlichen normal abstehenden Schwenkwelle drehfest verbunden, diese zum Abgeben der Wäsche in ein Bunkerfach von einem mittels der Steuereinrichtung einstellbaren, ortsfesten Steuerorgan betätigbar, jedem der nebeneinanderliegenden Bunkerfächer ein mit dem Träger zusammenwirkender ortsfester Abstreifer, das höhenverstellbar ausgeführte Regal sowie eine Wäscheablage zugeordnet und die Verstellung des Regals von einem Wäschefüllstandgeber abgeleitet ist.
Eine Anlage nach der Erfindung ermöglicht bei einfachem Aufbau und bequemer Bedienung eine zuverlässige, automatische Wäschesortierung.
Zweckmässig ist es, wenn zur Höhenverstellung des Regals ein Ratschengetriebe und ein mittels einer Nocke des Wagens einer Rolle und eines Zahnradpaares betätigbarer und mit einer Schiebeklinke des Getriebes gelenkig verbundener Hebel vorgesehen und die Lage der Schiebeklinke in bezug auf den Hebel mittels einer, mit dem als Tasthebel ausgebildeten Wäschefüllstandgeber verbundenen Schablone änderbar und so die Sperre des Getriebes vorübergehend aufhebbar ist.
Diese Lösung gestattet eine sichere Auslösung der Senkbewegung der Regale.
Die Erfindung ist im folgenden an Hand beispielsweiser Ausführungsformen näher erläutert, die in den Zeichnungen veranschaulicht sind. Es zeigen Fig. l ein Schaubild eine Gesamtansicht einer erfindungsgemässen Anlage, Fig. 2 und 2a ebenso eine Teilansicht bei abgenommener Verkleidung, Fig. 3 im Schaubild einen Füllstandgeber für die erfindungsgemässe Anlage, Fig. 4 im Schaubild eine Programmeinrichtung der Anlage, Fig. 5 einen Adresseneinsteller im Schnitt und Fig. 6 schematisch einen Teil der Programmeinrichtung.
Wie der Fig. l entnehmbar, enthält die erfindungsgemässe Anlage einen horizontalen Umlaufförderer - zum Transportieren der Wäsche, einen Aufnahmebunker-2-mit Bunkerflächen-3-, Wäscheablagen--3a--und Regalen--4--.
Der Förderer besitzt eine horizontale, geschlossene Zugkette aus gelenkig miteinander verbundenen Wagen --5-- (Fig. 2). Jeder Wagen trägt einen Nocken--6--, der an einem Hebel--7--befestigt ist, der wieder auf einer Schwenkwelle--8--sitzt.
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--7-- trägtAnschlag --12-- begrenzt. Die Wagen --5-- laufen auf Rollen --13-- auf einer von einem Rohr --14-- gebildeten Führung. Die Vertikalführung der Kettenglieder wird von Rollen--15--die gegen eine Flachschiene--16--abstützbar sind, gewährleistet.
Die Fächer--3--des Bunkers--2--liegen hintereinander längs des Umlaufförderers-l--und sind mit ortsfesten Abstreifern--17--versehen, die mit den kammförmigen Trägern-9--bei deren Verdrehung
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wenn ein gewisser Wäschestand erreicht ist. Der Tasthebel--18-- (Fig. 3) steht mit dem Nocken --6-- eines Wagens--5--in der nachstehend beschriebenen Weise in Verbindung.
Das Signal zum Senken der Regale --4-- wird vom Tasthebel --18-- über ein System von Hebeln - 19 und 20--weitergeleitet, die durch eine Torsionsfeder --21-- miteinander verbunden sind. Auf dem
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Die Klinke ist über einen Anschlag --25-- und eine Zugstange--26-- (Fig. 2) mit einem Ratschengetriebe --27-- verbunden, welches das Regal--4-des Bunkers senkt. Der Hebel--19--ist mittels der Nocke
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--6-- des Wagens --5--, einer Rolle --31-- und eines Zahnradpaares --63,69-- betätigbar.
Der Hebel --20-- (Fig.3) ist mit dem Tasthebel --18-- starr verbunden und trägt eine Schablone--28--, an die
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ist auch eine Schablone --41-- befestigt, die über Hebel-42, 43-eine Trommel-44- (Fig. 4) der Programmeinrichtung schrittweise dreht. Die gesamte Anlage wird von dieser Programmeinrichtung gesteuert die aus einem Speichersystem, einem Adresseneinsteller und Ableseelementen besteht.
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befestigte Mitnehmer--50--. Bei einer Vorwärtsbewegung der Wagen--5--um zwei Stationen führt der Förderer-51-einen vollen Umlauf aus. Die beiden Mitnehmer --50-- sind derart angeordnet, dass sich der eine Mitnehmer auf dem ziehenden Trum des Förderers der andere aber auf dem gezogenen Trum befindet.
Der Mitnehmer --50-- verschiebt das Gleitstück --46-- in Arbeitsstellung mittels eines Hebels --52-- (Fig. 5), der über Kegelradpaar --53-- mit einem Hebel --54-- verbunden ist, und einer Schablone - -55--, die den Bolzen--48--der Taste--47--in seine Ausgangslage zurückbringt.
An den Enden des ziehenden Trums --56-- und des gezogenen Trums--57--des Förderers--51-- sind jeweilige unbewegliche Anschläge --58,59-- angeordnet. Mittels des Anschlages --58-- kann der Mitnehmer --50-- ausser Eingriff mit dem Gletistück --46-- gebracht werden, wenn die Adresse nicht vorgegeben ist ; der Anschlag --59-- aber dient zur Einstellung des Gleitstückes --46-- in seine Ausgangslage. Die Bewegung des Förderers--51-- (Fig. 4) erfolgt über ein Getriebe--38-- (Fig. 2) und eine Welle--60--.
Ableseelemente--61-- (Fig. 5) sind im Gehäuse --62-- der Programmeinrichtung konzentrisch zu den Längsstäben des Käfigs --44-- befestigt und so angeordnet, dass jedes von ihnen zu einer Zeit nur mit einem einzigen zugeordneten Gleitstück -- 46-- zusammenwirken und ausgelöst werden kann. Die Arbeitsweise der Anlage wird im folgenden beschrieben.
Jedes Wäschestück, das ein besonderes Zeichen mit der Ordnungszahl des Kunden trägt, wird auf einen Wäscheträger --9-- des Förderers --11-- gelegt. Die Bedienungsperson, die sich am Steuerpult befindet, liest
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Achse und verschwenkt mit Hilfe des Kegelradpaares --53-- den Hebel --54--, der so aus dem Eingriff mit dem Gleitstück--46--kommt. Danach bringt die Schablone--55--, die sich hinter dem Mitnehmer --50-- befindet, den vorgeschobenen Bolzen und die Taste in ihre Ausgangslage zurück. Die Adresse ist somit vorgegeben.
Nähert sich ein Wäscheträger--9--an das vorgeschriebene Fach--3--des Bunkers--2--, so wird von dem Ableseelement--61-der Programmeinrichtung das Steuerorgan --10-- ausgelöst, der Hebel --7-- läuft mit der Rolle --11-- auf dieses auf und der Wäscheträger--9--schwenkt herunter. Das
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Der Wäschefüllstand des Regals wird von dem Tasthebel --18-- kontrolliert. Mit fortschreitendem Ansammeln der Wäsche stemmt sich der Hebel --18-- gegen das oberste auf dem beweglichen Regal--4-- liegende Wäschestück, wodurch eine gegenseitige Versetzung der Hebel --19 und 20--erfolgt, der Finger --23-- vom Vorsprung der Schablone --28-- abgleitet und die Schiebeklinke --22-- von der Feder
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Gewicht um einen Schritt. Das Senken der beweglichen Regale--4--in den andern Fächern --3-- des Bunkers--2--bei fortschreitenden Ansammeln der Wäsche erfolgt analog.
Da gewöhnlich die Anzahl der Wäschestücke jedes Kunden verschieden ist, bleibt nach dem Aussortieren einer Wäschepartie jedes Fach in verschiedener Höhe. Nun wird ein Befehl zum Senken aller Regale in ihre unterste Stellung gegeben, um die Wäsche abschliessend verladen und weiterleiten zu können.
Danach wird der Elektromotor --32-- eingeschaltet, der über das Getriebe--33--, die Kegelräder --34, 35--und die Kettenübertragung --36-- die Regale --4-- in ihre obere Ausgangsstellung hebt, dabei
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ist das Ratschengetriebe--27--am Sternrad--37--wegen der Freilaufkupplung abgeschaltet und die Anlage ist zum Aussortieren der nächsten Wäschepartie bereit.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Anlage zum Sortieren der Wäsche in Wäschereien, mit einem Aufnahmebunker, der mit Fächern und Regalen versehen ist, und mit einer Transportvorrichtung aus miteinander gelenkig verbundenen Wagen, die längs einer horizontalen, geschlossenen Bahn an dem Bunker vorbeigeführt sind und Wäscheträger aufweisen, von denen die Wäsche mittels einer Steuervorrichtung in die Fächer des Bunkers abgebbar ist,
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mit einer am Gestell eines Wagens (5) drehbar gelagerten und von diesem im wesentlichen normal abstehenden Schwenkwelle (8) drehfest verbunden, diese zum Abgeben der Wäsche in ein Bunkerfach von einem mittels der Steuereinrichtung einstellbaren, ortsfesten Steuerorgan (10) betätigbar, jedem der nebeneinanderliegenden Bunkerfächer ein mit dem Träger (9) zusammenwirkender, ortsfester Abstreifer (17), das höhenverstellbar ausgeführte Regal (4)
sowie eine Wäscheablage (3a) zugeordnet und die Verstellung des Regals von einem Wäschefüllstandgeber abgeleitet ist.
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