AT303568B - Halteteil für einen Ski-Schuh - Google Patents

Halteteil für einen Ski-Schuh

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AT303568B
AT303568B AT13470A AT13470A AT303568B AT 303568 B AT303568 B AT 303568B AT 13470 A AT13470 A AT 13470A AT 13470 A AT13470 A AT 13470A AT 303568 B AT303568 B AT 303568B
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AT
Austria
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sole
ski
holding part
projection
bracket
Prior art date
Application number
AT13470A
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English (en)
Original Assignee
Kjellstroem Ab Brdr
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Publication date
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43CFASTENINGS OR ATTACHMENTS OF FOOTWEAR; LACES IN GENERAL
    • A43C13/00Wear-resisting attachments
    • A43C13/06Attachments for edges of soles, especially for ski boots
    • A43C13/08Attachments for edges of soles, especially for ski boots with rubber, plastics, leather, felt or like parts

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft einen Halteteil für einen Sld-Schuh, welcher Halteteil an dem zum Ski quer-verlaufenden vorderen Sohlenrand vorgesehen und mit einem aufwärtsgerichteten Vorsprung versehen ist, der als Anschlag für einen von oben anlegbaren und den Sohlenrand gegen den Ski drückenden Bügel einer
Skibindung dient, wobei der vordere Sohlenabschnitt an Seitenbacken des Skis anliegt. 



   Es sind Skibindungen bekannt, bei denen auf einer Montageplatte zwischen den Seitenstützen nach oben gerichtete Zapfen vorgesehen sind, die mit in der Sohle des Ski-Schuhs ausgesparten Löchern zusammenwirken, um durch Eingriff in diese den Schuh in Längsrichtung des Skis zu fixieren. Diese Lagefixierung bezweckt in erster Linie, einer Verschiebung des Schuhs entlang des Skis nach hinten vorzubeugten, während die
Vorwärtsbewegung des Schuhs durch die nach vorne abnehmende Breite der Schuhsohle und eine entsprechende
Schrägstellung der Seitenstützen verhindert wird. Durch die Zapfen und Löcher wird selbstverständlich auch eine
Verstärkung der Wirkung der Seitenstützen gegen eine Vorwärtsbewegung des Schuhs erhalten.

   Die Nachteile der beschriebenen Anordnung sind, dass die Löcher in der Schuhsohle sehr leicht durch Schnee, Sand   od. dgl.   verstopft werden, wenn der Skiläufer vor dem Anlegen der Skier gezwungen ist, über den Erdboden zu gehen. Weiters sind jene Flächen der Schuhsohle, welche in den Löchern mit den Zapfen in Berührung stehen, in bezug auf die Festigkeitseigenschaften des Materials oft einem allzu hohen Flächendruck ausgesetzt, der zu einer Vergrösserung der Löcher und einer dadurch bedingten unbefriedigenden Lagefixierung führt. 



   Die   franz. Patentschrift Nr. 980. 478   beschreibt eine Skibindung, bei der ein am vorderen Sohlenende eines Ski-Schuhs befestigter Halter mit einem vorspringenden Teil versehen ist. Mit einem am Skikörper befestigten, von oben gegen den vorspringenden Teil anlegbaren Bügel wird das vordere Sohlenende des Schuhs auf den Ski niedergedrückt. Der Halter ist dabei wesentlich schmäler als der quer zum Ski verlaufende vordere Sohlenrand und der nach oben gerichtete Vorsprung ist um die Breite von abgebogenen Flanschteilen, die mit Löchern für Schrauben zur Befestigung des Halters versehen sind, schmäler als der Halter. Bei dieser Skibindung wird somit nur ein kleiner Abschnitt des Sohlenrandes gegen den Sld gedrückt und die Halterung bzw. Befestigung des Schuhs ist infolge der schmalen Auflagefläche des Bügels lose.

   Durch die geringe Breite des Vorsprunges wird auf ihn je Längeneinheit eine relativ grosse Kraft ausgeübt, wodurch der Vorsprung leicht ver-bzw. umgebogen und eine genaue Halterung erschwert wird. 



   Ziel der Erfindung ist es, die zuvor erwähnten Nachteile zu beseitigen. Dies wird bei einem Halteteil für einen Sld-Schuh der eingangs genannten Art   erfindungsgemäss   dadurch erreicht, dass der Halteteil auf der Oberseite des Sohlenrandes angeordnet ist, dass der Halteteil sich annähernd über die gesamte Breite der Sohlenspitze und der Vorsprung sich annähernd über die Länge des Halteteiles erstreckt und dass der Bügel in den Seitenbacken schwenkbar gelagert ist. Dieser erfindungsgemässe Halteteil ergibt eine einfach zu handhabende, wirksame und verschleissfeste Einrichtung zur Fixierung des Schuhs.

   Dadurch, dass sich der Vorsprung über die Länge des Halteteiles und sich somit annähernd über die gesamte Breite der Sohlenspitze erstreckt, ergibt sich eine grosse Anlagefläche für den die Sohlenspitze gegen den Ski drückenden Bügel, wodurch die Flächenbelastung der Sohlenspitze verringert wird. 



   Es ist nun besonders vorteilhaft, wenn der insbesondere aus Blech bestehende, langgestreckte Halteteil einen L-förmigen Querschnitt aufweist, dessen einer Flansch an der Oberseite des Sohlenrandes anliegt und dessen anderer Flansch der Vorsprung ist. Ferner kann der Vorsprung aus Gummi bestehen und an der Sohle durch Vulkanisation befestigt sein.   Zweckmässig   ist es, wenn der Vorsprung und die Sohle aus einem Stück bestehen. Bei einer bevorzugten Ausführungsform weist der Vorsprung in seiner Längsmitte eine Ausnehmung für einen in Längsrichtung des Skis angeordneten Teil des Bügels auf. 



   Beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung werden im folgenden an Hand der Zeichnungen beschrieben. Fig. l zeigt in schaubildlicher Darstellung einen Schuh mit einem Halteteil und Fig. 2 zeigt eine andere Ausführungsform des Halteteiles an einem Ski-Schuh und die Befestigung des Schuhs an einem Ski. 



   Der in den Fig. l und 2 gezeigte Ski-Schuh liegt mit seinem vorderen Sohlenabschnitt an Seitenbacken   --2-- des Skis   an und ist somit in Seitenrichtung in bezug auf den Ski festgehalten. Durch die nach vorne abnehemende Breite des vorderen Sohlenabschnittes und die übliche Schrägstellung der Seitenbacken-2-kann der Ski-Schuh nur bis zu einer bestimmten Endlage nach vorne geführt werden. Um den vorderen Sohlenrand des Schuhs nach unten gegen den Ski zu drücken, ist ein   Bügel --3-- vorgesehen,   der mit seinen 
 EMI1.1 
 hervor, dass ein   Teil-15-des Bügels-3-den   vorderen Sohlenabschnitt von oben gegen den Ski drückt, wenn der   Bügel --3-- mittels   eines   Spannhebels--5--gegen   den Ski gedrückt wird. 



   Bei dem in Fig. 1 gezeigten Ski-Schuh erstreckt sich der erfmdungsgemässe   Halteteil--11--auf   der Oberseite des Sohlenrandes annähernd über die gesamte Breite der Sohlenspitze. Der nach oben ragende   Vorsprung--13--erstreckt   sich annähernd über die Länge des Halteteiles Der Halteteil--11-hat einen L-förmigen Querschnitt, dessen einer   Flansch -12-- an   der Oberseite des Sohlenrandes anliegt und an diesem befestigt ist und dessen anderer Flansch der von der Sohle nach oben gerichtete   Vorsprung-13-   ist.

   Die nach hinten gerichtete   Fläche-14-des Vorsprunges-13-hat   eine an den Teil-15- (Fig. 2) des   Bügels-3-angepasste Gestalt   und stellt eine die rückwärts gerichtete Bewegung des Schuhs verhindernde 

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   Fläche-14-dar,   die eine grosse Berührungsfläche gegenüber dem   Bügel-3-aufweist.   Der Vorsprung   --13-- weist   in seiner Längsmitte eine   Ausnehmung-16-für   den in Längsrichtung des Skis angeordneten Teil des   Bügels --3-- auf.   



   Der in Fig. l gezeigte   Halteteil --11-- ist   mit Holz- oder Blechschrauben an der   Sohle-l--   festgeschraubt. Der   Halteteil --11-- weist   im Flansch --12-- mehrer Befestigungslöcher zum Einschrauben der Schrauben von oben in den Sohlenrand auf. Die Löcher für die von oben eingeschraubten Schrauben sind dabei so angeordnet, dass die Schraubenköpfe unter dem Bügel --3-- zu liegen kommen und dadurch direkt durch den Druck des   Bügels-3-niedergehalten   werden, wenn der Bügel angelegt ist. 



   Bei der in   Fig. 2 dargestellten Ausführungsform   ist der   Vorsprung --17-- und   die   Sohle-l-   einstückig ausgebildet. Die Sohle-l-und der   Vorsprung --17-- bestehen   aus demselben Material,   z. B.   aus Gummi. Der Vorsprung --17-- kann dabei auch getrennt hergestellt und später mit der   Sohle --1--, z. B.   durch Vulkanisation, fest vereinigt werden. Die Rückseite des   Vorsprunges --17-- ist   so ausgebildet, dass sie 
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 weich anschliesst. Funktionsmässig bietet diese Ausführungsform dieselben Vorteile wie die bereits an Hand der Fig. l beschriebene Ausführungsform.

   Der   Vorsprung --17-- ist   ebenso wie der Vorsprung --13-- in Fig. 1 zweckmässigerweise mit einer   Ausnehmung --19-- für   einen Teil des   Bügels --3-- versehen.   



   Der   Halteteil --11-- nach Fig. l   kann auch mit einer Rinne zur Aufnahme des Bügels ausgebildet sein und aus Blech oder aus Kunststoff hergestellt sein. Der Halteteil nach Fig. 2 bzw. der   Vorsprung-17-   könnte ferner auch mit nach vorne gerichteten Anschlagflächen ausgebildet sein. Für die Befestigung des Halteteiles am Sohlenrand sind ausser Schrauben auch sämtliche andern bekannten Befestigungsarten möglich. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Halteteil für einen Ski-Schuh, welcher Halteteil an dem zum Ski quer-verlaufenden vorderen Sohlenrand vorgesehen und mit einem aufwärtsgerichteten Vorsprung versehen ist, der als Anschlag für einen von oben anlegbaren und den Sohlenrand gegen den Ski drückenden Bügel einer Skibindung dient, wobei der vordere 
 EMI2.2 
 der Oberseite des Sohlenrandes angeordnet ist, dass der Halteteil sich annähernd über die gesamte Breite der Sohlenspitze und der Vorsprung (13 bzw. 17) sich annähernd über die Länge des Halteteiles erstreckt und dass der Bügel (3) in den Seitenbacken (2) schwenkbar gelagert ist. 
 EMI2.3 


Claims (1)

  1. bestehende, langgestreckte Halteteil einen L-förmigen Querschnitt aufweist, dessen einer Flansch (12) an der Oberseite des Sohlenrandes anliegt und dessen anderer Flansch der Vorsprung (13) ist. EMI2.4 (13 bzw. 17) in seiner Längsmitte eine Ausnehmung (16,19) für einen in Längsrichtung des Skis angeordneten Teil des Bügels (3) aufweist.
AT13470A 1970-01-08 1970-01-08 Halteteil für einen Ski-Schuh AT303568B (de)

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