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ansicht, während in den Fig. 29-31 im Längs-und Querschnitt sowie in Oberansicht ein dioson Formen angepasster Decknpparnt dargestellte ist.
Bei der Ausführungsform der Fig. 1 und 2 trägt der Formboden M eine senkrechte, fest angeordnete Scheidewand 33, welche die ganze Form in zwei Teile teilt. Auf dem
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Befestigungsstellen 35 eine geringe Bewegung nach aussen zulassen, um ein bequemes Herausnehmen des Plattenzuckers zu ermöglichen.
Die Fig. 3 und 4 zeigen die eben genannte Form mit dem festen, rasch abnehmbaren Deckel 36 bedeckt, welcher für jede Abteilung je eine längliche Füllöffnung 37 besitzt.
Die dritte mittlere Deckelöffnung 38 dient zum Einschieben eines Einsatzkasten 41 (Fig. 6), durch welchen der Raum 39 von Füllmasse freigehalten wird. In jede Ableitung wird eine Anzahl dünner Blecheinlagen 40 beiderseits von aussen eingeschoben, die in auf der Ober-
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Halt haben und die ganze Form in eine grössere Anzahl kleiner Räume teilen, deren Breite der Stärke der zu erzeugenden Zuckerplatten oder dgl. entspricht.
Uiorauf worden die noch freien Längsseiten 43 und 43 (Fig. 7) der Form mit Seiten-
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Form auf einen Wagen 45 (Fig. 8) gestellt und der Deckol 36 mit einem Fülltrichter 46 luftdicht verbunden, worauf das Ganze unter die Füllvorrichtung 47 gefahren wird. Der Stutzen 48 ist an das Ablassrohr des Vakuumapparates angeschraubt und ist so eingerichtet, dass er ein wenig gehoben und gesenkt werden kann, um in gehobenem Zustande den Wagen 45 mit Fülltrichter 46 frei darunter durchfahren zu lassen, im gesenkten Zustande dagegen einen dichten Abschluss bei 49 (mittels eines Wasserdruckschlauches) zu ermög-
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Luftleere hat man die Möglichkeit, die Form genau zu fallen und dabei dichte Raftinado ohne grosse Luftblasen zu erhalten.
Im erwähnten Fülltrichter 46 befindet sich ein leichter Schwimmer 51, welcher den Kontakt 52 in der zu einer elektrischen Glocke führenden
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nach seiner Temperatur, die Füllmasse 8-12 Stunden verbleibt.
Nach erfolgter Abkühlung der Füllmasse werden die Seitenwände 44 (Fig. 7) abgenommen und die Einsatzkästen 41 durch eine Hebevorrichtung aus der Form heraus-
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freigelegt werden. Der von den Aussenwänden des Zuckers al) fliessende, nicht kristallisierte Muttersirup wird durch die am Wagon angeordneten Rinnen 54, der von den Innenwänden
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und die im folgenden als DEckräume bezeichnet sind.
Nach dem luftdichten Schliessen aller oberen Öffnungen im Decke) 36'ist die Form zum Decken vorbereitet. Das Decken geschieht in den Formen angepassten DEckapparaten, in welche die mittels einer Hebevorrichtung vom Wagen abgenommene Form von oben eingesetzt (Fig. 9-13) doer samt dem Wagen von der Seite eingefahren wird (Fig. 14 his 16). In beiden Fällen bildet der DEckapparat ein geschlossenes Ganze. Im ersteren
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schlossen. Die Abdichtung der Tür geschieht durch Wasserdruckschlauch oder durch einen anderen Schnellverschluss.
In den Läagswanden des Apparates gegenüber den freigelegten
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ferner ist der Deckapparat mit einem Ausdämpfventil 58, Vakuummeter und Lufthahn 5.' (Fig. 13) versehen, sowie mit einem Ventil 60 zur Verbindung des Dockapparates mit einem luftleeren Raum.
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unten dicht über dem Apparatboden eine Seitenöffnung 68 (Fig. 10 und 11) zum Ableiten der verschiedenen grünen und weissen Ablaufsirupe, welche beim Decken nach diesem Raum austreten, durch Ventile ssss, 70.
Der zur Anfeuchtung und Filtration der Luft dienende Apparat 71, welcher aber, ebenso wie der beschriebene Deckapparat und alles andere, was im Patent-Anspruch nicht gekennzeichnet ist, nicht den Gegenstand vorliegender Gründung darstellt, besteht aus einem zylindrischen Gefäss, welches oben durch einen luftdicht schliessenden Deckel 72 abgedichtet wird. Auf das untere, mit einer Filzplatte
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wird mittels Injektors 75 stark angefeuchtet. Die Aussenluft tritt unten durch den Stutzen 76 ein, wird beim Durchgang durch die Filzlage und die nasse Knochenkohle filtriort und tritt so gereinigt und befeuchtet in den Dockraum 39.
Eine nähere Beschreibung des Dockvorganges erübrigt sich, da diese in der deutschen Patentschrift Nr. 159742 beschrieben ist.
Nach Beendigung des Deckens wird die Form aus dem Deckapparato mittels einer Hebevorrichtung herausgehoben und seitwärts gestellt, der Docket 56 abgenommen und die Querseitenwände 34 mittels besonderer Einrichtung etwas nach aussen geschoben, um dadurch die ersten Zuckerplatten freizulegen und ihr Herausnehmen zu erleichtern. Die übrigen Platten lassen sich dann ohne weiteres bequem herausnehmen und worden flach auf einen Wagen gelegt, welcher der Trockenkammer zugeführt wird.
Die entladenen Formen werden wieder zusammengestellt und in einem Diimpfer aus-
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masse fertig sind.
Zur leichteren Handhabung der Form kann sie, wie erwähnt, auf einem Wagen in einen Deckapparat mit seitlicher Tür ein- und ausgefahren werden (Fig. 14, 15 und 1 tri).
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Ventilen 69, 70 leitet. 82 sind absperrbare Entlüftungsvorrichtungen für den Deckraum 39, . lange offene Glasrolhre, welche die Luft entweichen lassen und den Höhenstand der Deckkläre im Mcssgefäss beim Apparate selbst anzeigen. Die sonstige Anordnung dieses Dcckapparates entspricht der vorbeschriebenen. Diese Deckeinrichtung empfiehlt sich für einn besonders grosse Form, da sie vom Wagen nicht abgenommen zu werden braucht und das bedeutende Gewicht der gefüllten Form niemals in der Luft schwebt.
Eine Abart der Form, nämlich in runder Ausführung, zeigen die Fig. 17-19. Hier ist der
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l'nuten durch die dichte Auflage des Formbodens 32 auf dem Deckapparatboden, seitwärts durch den inneren Zylinder 84 des Deckapparates und oben durch einen Ring 83, versehen mit Gummizwischenlage und Schliessvorrichtung 86, weiche den Rand des inneren Zylinders 84 gegen den Innenrand des Formdeckels : 16 abdichtet.
Die Formen können aber auch in vier- oder mehreckiger Bauart ausgeführt werden und die Deckapparate ähnlich wie bei der runden Form eingerichtet werden. Solche Formen zeigen die Fig. 22-25, Schliesslich können die Formen aber auch in länglicher Art, das heisst durch Anordnung von zwei oder mehreren Abteilungen hintereinander ausgeführt werden, wie dies in den Fig. 26-28 mit drei Abteilungen dargestellt ist. Auch hier sind die Längsseitenwände nach dem Erstarren der Füllmasse abnehmbar. Ein für solche Formen
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gemeinschaftliche Deckraum 39 wird hier dadurch gebildet, dass die einseitigen Formflanschen. 88 genau auf Ansätze 87 an der inneren DEckapparatwand passen und gegeneinander durch Druckwasserschlauch 89 abgedichtet werden.
Stutzen 62, mit den entsprechenden Ventilen verbunden, dient hier ebenfalls zum Eingang aller zum Decken an- gewendeten Mittel sowohl a) s auch zum Ablass der nach fertiger Operation im DEckraum 39 zuruckgebliebenen Deckkläre.
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Vorstollbare Stützpunkte 90 dienen dazu, dem durch den Schlauch M auf die Form ausgeübten Druck entgegenzuwirken. 79 ist die Rinne für die Abläufe, welche durch den trichtorförmigcn Stutzen 81 (Fig. 29) zur Ventilarmatur abfliessen.