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Die Erfindung betrifft ein Lager zum Aufbewahren von verpackten Stückgütern, das Ver- und Entladetische, mehrstückige Stellagen, eine Stapelmaschine mit auf einem Hubwagen montierter ausschiebbarer Klammergabel zur Stellagenbedienung und ein Programmiergerät enthält.
Die Erfindung wird besonders erfolgreich zum Aufbewahren von Wäschepaketen benutzt, jedoch kann sie in gleichem Masse auch zum Aufbewahren von andern Stückgütern, z. B. in Kartonschachteln verpacktem Schuhzeug, in Pakete verpackten Büchern und anderen angewandt werden.
Es sind bereits Lager der eingangs genannten Art aus der Abhandlung von A. I. Serzalow und B. I. Pewsner "Stapler-Krane", Moskau 1968, S. 75, Bild 38 bekanntgeworden.
Der Hauptmangel der bekannten Lager besteht darin, dass durch die Notwendigkeit der Anordnung von Untersätzen zusätzliche Beförderungsmittel und Lagerräume zum Gebrauch und zur Aufbewahrung dieser Untersätze nötig, sowie zusätzliche Kosten für deren Fertigung und Reparatur erforderlich sind.
Die Erfindung bezweckt die Beseitigung dieses Mangels.
Der Erfindung wurde die Aufgabe zugrundegelegt, eine solche Bauart des Lagers zu entwickeln, bei der die Aufbewahrung von Stückgütern ohne Benutzung von Untersätzen gewährleistet ist.
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und der Zellen der Stellagen als Kanthölzer ausgeführt sind, die mit Zwischenräumen zum Durchlauf der Klammergabel der stapelmaschine angeordnet sind und auf denen ebenfalls Kantholzstücke befestigt sind, wobei die Tragflächen der Kanthölzer der Ver- und Entladetische, sowie der Zellen an den Stellagen und der Klammergabel abgeschrägt sind, die Kanthölzer selbst aber in bezug aufeinander derart montiert sind,
dass die genannten Tragflächen zur Mitte des Lageplatzes für verpackte Waren hin geneigt sind und die Stapelmaschine mit einem Feineinstellwerk zur Sicherung des Durchlaufes der Gabelkanthölzer in die Räume zwischen den Kantholzstücken der Ver- und Entladetische und der Stellagen ausgerüstet ist.
Ein solcher konstruktiver Aufbau gewährleistet die Aufbewahrung von Stückgütern ohne die Verwendung von Untersätzen, wodurch die Bauart des Lagers vereinfacht und seine Bedienung erleichtert wird.
Zweckmässigerweise enthält das Feineinstellwerk einen Elektromagnet der gelenkig mit einem Hebel gekoppelt ist, welcher über einen Hebel eine Klinke betätigt, die mit einem Gleitstück verbunden ist, an dem ein einen Endschalter betätigender Nocken befestigt ist. Durch eine derartige Ausführung ist ein genaues Einschieben der Gabelkanthölzer in die Räume zwischen den Stellagenkanthölzem gesichert.
Weitere Merkmale der Vorteile der Erfindung folgen aus der nachstehenden erläuternden Beschreibung eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles, in der Fig. 1 eine Gesamtansicht des
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für das Lager nach Fig. l, die Fig. 4a, 4b, 4c die Lage der Klammergabelkanthölzer bei der Entladung des Verladetisches und die Fig. 5a, 5b, 5c, die Lage der Klammergabelkanthölzer bei der Verladung der Stellagen zeigt bzw. zeigen.
Das Lager zur Aufbewahrung von Stückwaren besteht aus folgenden Einheiten: Verladetische --1-- (Fig. l) und Entladetische-2--, mehrstückige Stellagen --13--, Stapelmaschine --4-- mit ausschiebbarer Klammergabel (Fig. 2), Hubwagen-6--, auf dem die erwähnte Klammergabel montiert ist, Laufbahn-7und Programmiergerät-8-- (Fig. l).
Die Tragelemente der Tische --1 und 2-- und der Stellagen -3-- sind von Kanthölzern --9-gebildet, die mit Zwischenräumen untereinander angeordnet und deren Tragflächen abgeschrägt sind. Auf den Gabeln der Klammergabel-5--sitzen die in die Räume zwischen den Kanthölzern-9-einlaufenden Kanthölzer--10-- (Fig. 4 und 5). Die Kanthölzer --9 und 10-sind in bezug aufeinander so angeordnet, dass ihre abgeschrägten Oberflächen eine zur Mitte des Lageplatzes für verpackte Waren geneigte gemeinsame Oberfläche bilden, wodurch die Ware beim Verlegen auf die Tische -1, 2-- auf die Stellage --3-- und auf die Klammergabel --5-- nach innen so geneigt liegt, wie es in den Fig. 4 und 5 dargestellt ist.
Damit die
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--1, 2-- den StellagenZwecks genauer Zuordnung der Kanthölzer-9 und 10-ist die Stapelmaschine-4-mit einem Feineinstellwerk versehen, das aus folgenden Einheiten besteht : einem Elektromagnet --13-- (Fig.3); einer Achse-14--, auf der ein Hebel --15-- befestigt ist ; einem Hebel --16-- mit einer Klinke-17- ; einem regelbaren Anschlag-18-, einem Gleitstück-19-, auf dem eine Nocke --20- angeordnet ist, einem Stab --21--, einem Endschalter --22--, der von der Nocke-20-betätigt wird und Anschlägen - -23-, die auf der Laufbahn --7-- des Lagers montiert sind.
Die Tische --1 und 2-- sind durch Sperrklinken in der Betriebsstellung festgehalten.
Das Verschieben der Stapelmaschine auf der Laufbahn-7-erfolgt durch einen zweitourigen Elektromotor--24-- (Fig. 2) mit einer Bremse--25--, einem Schneckengetriebe-26-, einem Kettentrieb --27-- und einem Antriebsrad-28--.
Das Heben und Senken des Wagens --6-- erfolgt durch einen Motor --29-- mit einer Bremse --30-- über ein Schneckengetriebe --31-- und ein Zahnstangengetriebe (Zahnrad --32-- und Zahnstange - -33--). Das Ausschieben der Klammergabel--5-in den Bereich der Tische--1, 2--und der Stellagen
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--3-- erfolgt durch einen Motor --34-- mit einer Bremse --35-- über ein Schneckengetriebe-36und ein Zahnstangengetriebe, bestehend aus Zahnrädern --37-- und Zahnstangen --38--, wobei die Zahnstangen --38-- an den Gabeln der Klammergabel --5-- befestigt sind.
Der Lagerbetrieb verläuft in folgender Weise :
Die verpackten Waren, z. B. die Wäschepakete werden auf die Tragelemente des Verladetisches-l- verlegt. Beim Lagerbetrieb bilden die Seitenschilder --11-- einen Durchgang, durch den ein seitliches Umkippen der Pakete verhindert wird.
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wodurch die Klinke --17-- abwärts rutscht, hiermit den Anschlag -- 23-- betätigt und das Gleitstück --19-- mit der Nocke --20-- nach links verschiebt.
Dadurch wird der Endschalter-22-betätigt, der den Motor --24-- ab- und die Bremse --25-- einschaltet. Bei weiterem Auslaufen der Stapelmaschine mit geringer Geschwindigkeit presst auf Grund von deren Trägheit das Gleitstück-19-die Feder zusammen und schlägt gegen den starren Anschlag --18-- an, wodurch die Stapelmaschine genau in der Sollstellung gegenüber dem Tisch-l-anhält, dabei steht der Wagen-6-in der unteren Stellung, die Gabeln der Klammergabel - aber liegen über dem Wagen. Dann wird durch die elektrische Schaltung der Motor-34- eingeschaltet, der über das Schneckengetriebe --36-- und das Zahnradpaar-37, 38-die Gabeln unter die Pakete schiebt (s. Fig. 4a).
Anschliessend schaltet sich der Motor --29-- ein, die Gabeln der Klammergabel - 5-- werden angehoben, wobei die Pakete von den Tragflächen des Tisches-l-auf die Gabeln der Klammergabel--5-- (Fig. 4b) verlegt werden. Die Gabeln kehren danach mit den Paketen zurück und schalten durch Einnahme der Ausgangsstellung (Fig. 4c) den Motor --29-- ab. Dadurch wird der Endschalter betätigt, der Motor --24-- schaltet sich ein und die Stapelmaschine-4-läuft zusammen mit den Paketen das Lager entlang bis zu der durch das Programmiergerät vorgegebenen Stellagenreihe und hält hier, wie es bereits oben beschrieben wurde, genau an.
Darnach erteilt die elektrische Schaltung den Befehl zum Einschalten des Motors--29--, der Wagen--6--steigt bis zu dem durch das Programm für "Lagerverladungsablauf" vorgegebenen Stock aufwärts, der Motor --29-- schaltet sich ab und die Pakete werden von den Gabeln auf die Kanthölzer-9-in den Zellen der Stellagen --3-- (Fig.5a, 5b, 5c) in einer der zum Verladungsablauf des Tisches --1-- umgekehrten Reihenfolgen abgelegt.
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PATENTANSPRÜCHE :
1. Lager zum Aufbewahren von verpackten Stückgütern, das Ver-und Entladetische, mehrstöckige Stellagen, eine Stapelmaschine mit auf einem Hubwagen montierter ausschiebbarer Klammergabel zur
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der Ver- und Entladetische (1, 2) und der Zellen der Stellagen (3) als Kanthölzer (9) ausgeführt sind, die mit Zwischenräumen zum Durchlauf der Klammergabel (5) der Stapelmaschine (4) angeordnet sind und auf denen ebenfalls Kantholzstücke (10) befestigt sind, wobei die Tragflächen der Kanthölzer (9,10) der Ver- und Entladetische (1, 2), sowie der Zellen an den Stellagen (3) und der Klammergabel (5) abgeschrägt sind, die Kanthölzer selbst aber in bezug aufeinander derart montiert sind, dass die genannten Tragflächen zur Mitte des Lagerplatzes für verpackte Waren hin geneigt sind und die Stapelmaschine (4) mit einem Feineinstellwerk (12)
zur Sicherung des Durchlaufes der Gabelkanthölzer in die Räume zwischen den Kantholzstücken der Ver- und Entladetische (1, 2) und der Stellagen ausgerüstet ist.
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