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Die Erfindung betrifft ein mehrstöckiges Regallagergebäude aus Beton od. ähnl. Baustoff mit Regalstützen als Fertigbauteile. Die Beschickung und Entnahme des Stapelgutes in die Regalfächer bzw. aus diesen heraus erfolgt durch Stapler, die auf Schienen in den Gängen in bekannter Weise fahren.
Bekannt sind Lagergebäude für Personenkraftwagen, die mittels Stapelgeräten, beispielsweise Fördertürmen, in einzelnen Zellen abgesetzt werden. Bei diesen Gebäuden, die vorzugsweise in Betonbauweise hergestellt werden, handelt es sich um mehrstöckige Gebäude mit einem Boden unter dem abzustellenden Kraftwagen.
Diese Art der Ausführung ist auch, wenn man die Plätze entsprechend verkleinern würde, nicht als
Regal-Gebäude zu verwenden, da die Bauweise zu aufwendig ist.
Hinzu kommt, dass eine horizontale Trennung, ein völliger Abschluss von Etage zu Etage, für den obigen
Vorschlag durch eine oder mehrere Decken einerseits aus Brandgründen und anderseits deswegen gefordert werden muss, weil sich sonst zu grosse Stapelhöhen ergeben.
Bekannt sind weiters Regalanlagen aus Beton, die in Stockwerken, vorzugsweise jedoch auf ebener Erde aufgestellt werden. Es handelt sich hier entweder um Anlagen zu ebener Erde, beispielsweise in Hallen oder um
Anlagen, die in Stockwerken eines Gebäudes eingestellt werden, ohne jedoch vom oberen Stockwerk ausgehend direkt nach unten die Lasten an die Fundamente abzugeben.
Weiters sind bekannt hohe Stapelregale mit zehn und mehr Fächern übereinander, die Bedachungen und Wandverkleidungen tragen. Diese sind jedoch in mehrstöckiger Ausführung nicht bekannt.
Die Erfindung geht daher von einem mehrstöckigen Regallagergebäude aus Beton od. ähnl. Baustoff mit Regalstützen als Fertigteile aus, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass die Regalstützen Auflagemöglichkeiten für Regalböden oder Regalriegel für Behälter, Paletten od. dgl. aufweisen und in mehreren Stockwerken übereinander lotrecht stehen und dass die einzelnen Stockwerke durch schubsteife, im wesentlichen nur durch untergeordnete Lasten, wie z. B. Personen, auf Biegung beanspruchte Decken getrennt sind und dass zur Beschickung und Entleerung der Regalfächer bzw. Regale durch Regalstapler unabhängig voneinander in jedem Stockwerk an den Regalstützen in den Regalgängen Schienen angebracht sind.
In Weiterentwicklung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass die Regalstützen in verschiedenen Höhen durch Horizontal-Längsriegel in Gangrichtung zur Verkleinerung der freien Knicklänge der Regalstützen verbunden sind.
Die erfindungsgemässe Gebäudekonstruktion weist vorgefertigte Regalstützen mit Auflageriegeln für Behälter, Paletten oder sonstigen Stapelgut auf, auf die die Trenndecke aufgelegt wird, und hierauf wieder die nächsten Regalstützen aufgesetzt werden usw. Sowohl Stützen als auch die Decke werden vorzugsweise aus Fertigbetonteilen aufgebaut. Die Vertikalkräfte der gesamten Anlage aus Stützen, der eingestapelten Last, Decken und Dach werden unmittelbar über die übereinander geordneten Stützen in das Fundament abgeleitet. Die Decken, welche als horizontale Scheiben anzusprechen sind, die im wesentlichen zur Aufnahme der horizontalen Kräfte, insbesondere Verwindungskräfte, aus Wind- und Stapelschubkräften herrührend, dienen, können ihrerseits wieder die Kräfte an Vertikalschubwände in bekannter Bauweise abgeben.
Ein besonderer Vorteil dieser Bauweise besteht darin, dass die Decken, ausser durch kleine Verkehrslasten, so gut wie nicht auf Biegung beansprucht werden. Durch diese Art der Ausführung kann ein mehrstöckiges mit Regalstaplern bedientes Regal-Lagergebäude sehr wirtschaftlich hergestellt werden.
Die Erfindung wird nunmehr an Hand der sie beispielsweise wiedergebenden Zeichnungen ausführlicher erläutert, u. zw. zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt durch ein erfindungsgemässes mehrstöckiges Regal-Lagergebäude, während Fig. 2 einen Querschnitt hiedurch wiedergibt.
Fig. 1 zeigt ein mehrstöckiges Regal-Lagergebäude mit der Bodenplatte den als schubsteifen Scheiben ausgebildeten Decken-2--, alle möglichst aus Fertigbetonteilen, den Regalstützen --3'--, die die Kräfte aus dem Gewicht des Stapelgutes, den Eigenlasten der Regale, den Gewichten der Decken über den
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3'"--usw.auf. Stapelgeräte (Regalstapler)-6-, die in den Gängen-7-auf Schienen in bekannter Weise laufen, übernehmen die Beschickung und die Auf- und Entladung der Fächer bzw. Regale. Die Stützen-3', 3""-- können durch ein oder mehrere Betonschichten--9--so miteinander verbunden werden, dass sie gemeinsam als Scheibe wirken.
Fig. 2 zeigt einen Schnitt quer zu den Gängen --7-- mit vier Stapelgeräten --6-- und den Doppelregalen--8--.
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