AT29921B - Einrichtung an Verdampfungsanlagen zur Gewinnung löslicher fester Stoffe, wie Salpeter u. dgl., aus ihren Lösungen. - Google Patents

Einrichtung an Verdampfungsanlagen zur Gewinnung löslicher fester Stoffe, wie Salpeter u. dgl., aus ihren Lösungen.

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AT29921B
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AT
Austria
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saltpeter
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soluble solids
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Nicolaus Yagn
Original Assignee
Nicolaus Yagn
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  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description


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 EMI2.1 
 
 EMI2.2 
 

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 setzen. 



   Die Aussenwände der Kammer und überhaupt der ganzen Anordnung oberhalb der Pfanne 3 sind vorteilhaft von Holz; die Wände der Kammer müssen fest und luftdicht sein. Alle Luken, Mannslöcher usw. 21, 22 müssen dicht schliessen. Die Luken 21 sind breit und geräumig, besonders in der unteren Pfannenabteilung; sie befinden sich auf allen Seiten der Kammer und durch sie wird das Salz mit Schaufeln herausgefördert ; in den oberen Abteilungen können durch die genannten Luken Arbeiter für etwaige Ausbesserungen und zum Reinigen des Inneren der Kammer einsteigen. Die Luken 22 sind rund und dienen zum   Herausnehmon   des in den   Abnussrinncn     @   aller drei oberen Abteilungen angesammelten Salzes. 



   Riemenantriebe 23   (Fig.   1 und   2)   bewirken die langsame Drehung der   Trommeln. M   in allen drei Abteilungen. 



   Die zu verarbeitende Lösung wird mittels der Hähne   N   in allen vier Abteilungen
I-IV verteilt oder   gewünschtenfalls   nur in die oberste Abteilung des Verdampfungs- apparates befördert, von wo sie sich durch die Überlaufrinnen 8 hindurch aus einer
Abteilung in die andere ergiesst. 
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 sehr langer Zeit geführt werden. Kurze Unterbrechungen werden nur zum Ausschaufeln des abgeschiedenen Stoffes erforderlich sein, zu weichem Zwecke in der Pfannenabteilung 
 EMI3.3 
 wird, während in der Pfanne 8 das Umrühren   während   des Betriebes von Hand, mittels auf langen, in eigens hiefür in den Wänden der Kammer vorgesehenen kleinen Öffnungen gleitenden Stangen aufgesetzter Mitnehmer vorgenommen werden kann.

   Somit werden an- 
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 fahren zum   Auskoehon löslicher fester   Stoffe aus ihren Lösungen. 



   Das Verdampfen in den   einzelnen Abteilungen I@IV der Verdampfungskammer B   geht so vor sich, dass der aus der Lösung in der direkt beheizten   Pfanne. entwickelte   Dampf die unteren Flächen der Behalter erhitzt ; das sich auf diesen   Flächen absetzende     Kondonswasser niesst   in die Rinnen 9 ab und wird aus diesen durch die Sammelrohren 10 und Rohr 11 in den Kühler abgeführt, während der aus der Losung in   den Ikhiiltorn 4.   entwickelte Dampf, indem er die unteren Flächen der Behälter : bespült und sich an denselben kondensiert, die Verdampfung der in den   letztgenannten Behältern enthaltenen   Lösung bewirkt usw. Der in der unverdeckten Abteilung IV entwickelte Dampf entweicht in die Atmosphäre.

   Um die   Energie der Wärmeabgabe ans dem   in den einzelnen Abteilungen der   Verdampfnngskammer   sich bildenden Dampf- und Luftgemisch an die Wände der von 
 EMI3.5 
 gemäss ein   Durchrühren   des genannten Gemisches in den Abteilungen 1,   11, Ill und li'   vermittels eines aus Flügeln 13 und 14 bestehenden Rührwerkes (Fig.   1, j und 31 statt.   



   Durch das rasche Drehen der Flügel wird die Luft über der Lösung in rasche Be-   wegung   versetzt und kann somit weder über der Oberfläche der Lösung, noch unter den Flächen der anzuwärmenden Behälter stagneren, weshalb auch die Aufnahme des Dampfes von der Oberfläche der Lösung, sowie die Abgabe der Wärme an die Wände der Lösungsbehälter mit bedeutend grösserer Energie vor sich geht und die Geschwindigkeit der Wärme- 
 EMI3.6 
 Anlagen eine   Dampfmaschine   von 2-3 Pferdestärken sowohl zum Drehen der Flügel, als auch zum Bewegen   der Mitnehmer.   Der Abdampf der genannten Maschine kann in die Abteilung I über der   Pfanne 3 eingelassen worden,   so dass die Wärme dieses Dampfes derjenigen des aus der Pfanne ausgeschiedenen Dampfes zugute kommt, d. h.

   zum Ver- 
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Wenn der Betrieb, was unter Umständen vorteilhafter sein kann, derart geführt wird, dass in die Pfannenabteilung 1 die erforderliche Wärme schon durch eingeführten   Dampf und durch   die in beliebiger Weise entsprechend   vorgewärmte   Lösung gelangt, so 
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 Wasser einzurichten und darüber die drei Etagen der Kammern II, III, IV des Apparates anzuordnen. Es würde dann natürlich nicht nötig sein, die Lösung in die untere, zum   Dampfeinlass   bestimmte Abteilung einzulassen. 



   Eine solche Einrichtung wird in der Beziehung vorteilhafter und zweckmässiger sein, dass man, da das Verdampfen der Lösung ohne direkte Feuerung vorgenommen wird, keine Schwierigkeiten durch etwaiges Anbacken dos abgeschiedenen festen Stoffes hat und dass es nicht nötig sein wird, den Betrieb des Apparates zum Ausschaufeln des abgeschiedenen Stoffes einzustellen, indem keine Pfanne vorhanden ist und das Herausnehmen des betreffenden Stoffes aus den runden   Luken   der Abteilungen 11, III, IV, während der Apparat in Tätigkeit ist, also ohne Betriebseinstellung, bewirkt werden kann. 



   Es lassen sich selbstverständlich Anlagen von der beschriebenen Einrichtung, abgesehen vom Auskochen von Salpeter aus Lösungen, ebensogut und vorteilhaft auch für das Auskochen von Soda aus Lösungen derselben, überhaupt zum Auskochen beliebiger 
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 Überdies können dieselben Apparate auch vorteilhaft zum konzentrieren schwacher Lösungen bis zu deren Sättigungsgrad, z. B. in der Zuckerfabrikation zum Konzentrieren des Rübensaftes benutzt werden.

   Wird der Apparat bloss zum Konzentrieren von Lösungen ohne Ausscheidung der gelösten Stoffe in festem Zustande bestimmt, so vereinfacht sich dessen Einrichtung wesentlich, indem erstens die   Abflussrinnen     a mit   den   Ausuehmeluken 2. 2   fortgelassen werden können und man zweitens in allen den Fällen, wo die konzentrierte Lösung nicht zähe wird und nicht bedeutend an Dichte   zunimmt,     ohnp Mitnehmer 17 aus-   kommen kann, so dass auch alle Vorrichtungen für ihren Antrieb entfallen können. Für 
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