AT298643B - Teppichreinigungsmittel Teppichreinigungsmittel - Google Patents

Teppichreinigungsmittel Teppichreinigungsmittel

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D3/00Other compounding ingredients of detergent compositions covered in group C11D1/00
    • C11D3/0005Other compounding ingredients characterised by their effect
    • C11D3/0031Carpet, upholstery, fur or leather cleansers
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C11D1/00Detergent compositions based essentially on surface-active compounds; Use of these compounds as a detergent
    • C11D1/02Anionic compounds
    • C11D1/12Sulfonic acids or sulfuric acid esters; Salts thereof
    • C11D1/14Sulfonic acids or sulfuric acid esters; Salts thereof derived from aliphatic hydrocarbons or mono-alcohols
    • C11D1/146Sulfuric acid esters

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Teppichreinigungsmittel 
In Reinigungsmitteln werden als grenzflächenaktive Stoffe in der letzten Zeit immer mehr synthetische Stoffe eingesetzt ; als anionaktive Wasch-und Reinigungsmittel dienen meistens Natrium-, Ammonium-, Alkylolaminsalze und Sulfonsäuren und/oder Fettalkoholsulfate und/oder Fettalkoholäthersulfate. In speziellen Fällen werden in Reinigungsmitteln auch andere Alkalisalze, z. B.   Lithiumlauryl-   sulfat, oder feste Kaliumsalze von Fettalkoholsulfaten eingesetzt Als hydrophobe Komponente der waschaktiven Substanz sind unter anderem Ester der Carbonsäuren, Oxycarbonsäuren und andere organische Verbindungen in Verwendung. 



   Erdalkalisalze, insbesondere Magnesium- und Calciumsalze der Alkyl- und Alkylarylsulfate, wurden bisher auf Grund ihrer geringen Wasserlöslichkeit in wässerigen Reinigungsmitteln nicht eingesetzt   (bezüglich der Wasserlöslichkeitdieser   Salze vgL z. B.   KurtLindner "Tenside, Textilhilfsmittel, Wasch-   rohstoffe",Ausgabe[1964], S.643 und 805). Als feste Stoffe wurden diese Verbindungen unter anderem als Emulgatoren, Schmiermittel, Korrosionsinhibitoren und Rostschutzmittel verwendet
Da von ausgehend, dass die schlechte Löslichkeit von Alkylsulfaten, wie an sich bekannt, durch Anlagerung von ÄthylenoxydoderPropylenoxyd verbessert werden kann, werden die Magnesium- und Cal ciumsalze von Äthersulfaten näher untersucht.

   Die Verwendung von Calciumsalzen von Fettalkohol- äthersulfaten, insbesondere eines Gemisches von Calcium- und Magnesiumsalzen von Estern der Schwe-   felsäure mit Fettalkohol thern   als Wasch- und Reinigungsmittel wurde bereits vorgeschlagen, ohne bisher praktische Bedeutung erlangt zu haben. 



   Diebesonderen Vorteile der Magnesium-und Galciumäthersulfate,im Vergleich zu den bekannten und in üblicher Weise eingesetzten Natrium-, Ammonium-,   Alkylolaminäthersulfaten   und weiteren Äthersulfaten, sind folgende : besonders hohes Reinigungsvermögen ; sehr gute   Netzfähigkeit ;   sehr gute Schaumkraft und   Schaumstabilität ;   verbesserte Schutzkolloidwirkung ; sehr schnelles Nachtrocknen oder Nachkleben ; sehr gutes   Dispergier- und Emulgiervermögenj   niedrigere Rohstoffkosten, 
Nachstehend seien einige Vergleichsdaten angegeben :   Schaumkraft,   Schaumstabilität, Schaumdichte :

   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Das Magnesiumäthersulfat, im Vergleich mit einem   Natriumäthersulfatoder auch Lithiumlaurylsulfat   von gleicher Konzentration, zeigt bei der Schüttelmethode einen feinporigen und festeren Schaum mit einer um 15% niedrigeren   Schaumhöhe.   aber einem gleichen Senkungsgrad der Schaumsäule. 



   Netz kraft :
Das Magnesiumäthersulfat weist bei der Untersinkmethode mit ägyptischen   Maccogamsträhnen,   im Vergleich mit Natriumäthersulfat in   gleichwertiger verdünnter   Lösung, eine um ein Drittel schnellere Sinkzeit und somit eine um denselben Wert grössere Netzkraft auf. 



   Trocknungskraft :
Auf Teppichstreifen aus Baumwolle und Kunstfaser wurden die Trocknungszeiten des Magnesium- äthersulfates und   Calciumäthersulfates   mit denen des Natriumäthersulfates und   Lithiumlaurylsulfates in   gleichwertigen Verdünnungen verglichen ; dabei zeigte sich mit Bezug auf das Trocknen folgende Reihenfolge : 
1. Calciumsalz
2. Magnesiumsalz
3. Lithiumsalz
4. Natriumsalz. 



   Basierend auf diesen Erkenntnissen ist Gegenstand der Erfindung die Verwendung von Magnesium- 
 EMI2.1 
 gemäss verwendbare Äthersulfate können 2 bis 10, vorzugsweise 2 bis 4 Älkylenoxydgruppen pro Mol Fettalkohol enthalten. Es ist überraschend, dass bei Verwendung von derartige Salze oder Salzgemische enthaltenden Teppichreinigungsmitteln das bei der Verwendung herkömmlicher Mittel häufig auftretende Verkleben oder Nachkleben des Teppichflors nicht stattfindet, was eine besonders geringe Neigung zur Wiederverschmutzung zur Folge hat und dass die Trocknungszeiten von Teppichreinigungsmitteln auf Basis von   Magnesium- und Calciumäthersulfaten   kürzer sind als diejenigen von Teppichreinigungsmitteln auf Basis von   Lithium-und Natriumäthersulfaten.   



   Bevorzugt wird die Verwendung von   Magnesium- und Calciumsalzen   von Fettalkoholäthersulfaten mit 12 bis 16, insbesondere solchen mit 12 bis 14 Kohlenstoffatomen.

Claims (1)

  1. Erfindungsgemäss verwendbare Teppich-Shampoos und Textilreinigungsmittel können z. B. enthalten : a) 10% Magnesiumsalz eines Fettalkoholäthersulfates 0, 2 bis l% Additiva Rest Wasser b) 5% Magnesium- und 5"/0 Calciumsalz eines Fettalkoholäthersulfates 0, 2bis2% Additiva Rest Wasser c) 10% Magnesiumsalz eines Fettalkoholäthersulfates 0, 3 bis l% Additiva 1 bis 5% Füllmittel und/oder Verdickungsmittel Rest Wasser Die in vorstehenden Beispielen angeführten Produkte zeichnen sich durch ihr vorzügliche Reini gungsvermögen, verbesserte Netzfähigkeit, Schaumstabilität und-kraft aus.
    Das ohne Nachkleben vor sich gehende schnelle Trocknen der Magnesium- und Calcium thersulfa te wirkt sich besonders günstig aus, da Beschmutzungen mit Staubsauger und/oder Bürste rasch beseitigt werden können und die ge- reinigten Teppiche, Pölster, Textilmöbelteile und Autobespannungen eine besonders geringe Wiederverschmutzung aufweisen, weil ein Nachkleben nach der Reinigung nicht auftritt PATENTANSPRUCH : Verwendung von Magnesium- oder Gemischen von Magnesium- und Calciumsalzen von Estern der Schwefelsäure mit Fettalkoholäthern, gegebenenfalls im Verein mit andern waschaktiven Substanzen, in Teppichreinigungsmitteln.
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