AT293952B - Vorrichtung zum Verladen von staubförmigem oder feinkörnigem bzw. grießartigem Gut in wenigstens in einer Richtung an wechselnder Stelle befindliche Einfüllstutzen - Google Patents
Vorrichtung zum Verladen von staubförmigem oder feinkörnigem bzw. grießartigem Gut in wenigstens in einer Richtung an wechselnder Stelle befindliche EinfüllstutzenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Vorrichtung zum Verladen von staubförmigem oder feinkörnigem bzw. griessartigem Gut in wenigstens in einer Richtung an wechselnder Stelle befindliche Einfüllstutzen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verladen von staubförmigem oder feinkörnigem bzw. griessartigem Gut in wenigstens in einer Richtung an wechselnder Stelle befindliche Einfüllstutzen von einem stationären Speicher, Silo, Behälter od. dgl. her. Da in letzter Zeit der Transport von Zement, Staubkalk, Gips, Steinmehl usw. in mit Siloaufbauten versehenen Fahrzeugen, sei es in Lastkraftwagen oder Eisenbahnwaggons, aus Gründen der Rationalisierung durch Entfallen der sonst üblichen Abfüllsäcke und wegen der Verkürzung der Abfüllzeit zunimmt, werden verschiedene Maschinen zum Verladen der erwähnten Materialien verwendet. Eine solche bekannte Maschine hat als grundsätzlichen Aufbau einen jeweils zur Mitte geneigten Trog mit einer Gewebeeinlage, welche von unten her belüftet wird. Das zu verladende Gut wird nun durch die Neigung des Troges einerseits, durch die von unten zugeführte Druckluft anderseits, zum Ablauf des Troges gefördert und in die entsprechenden Transportmittel eingefüllt. Dadurch kommt es aber zwangsläufig zu einer innigen Vermischung des zu verladenden Gutes mit der Luft, wodurch sich eine erhebliche Staubentwicklung beim Verladen ergibt, die sich nur schwer vermeiden lässt. Weiters muss nicht nur die Druckluft, welche in den Trog eingeblasen wird, sondern auch die durch das Einfüllen des Materials aus dem Transportfahrzeug entweichende Luft eliminiert werden, welche eine Staubentwicklung nicht nur beim Einfüllstutzen des Transportfahrzeuges, sondern auch bei der oberen Abdeckung der Verlademaschine verursacht. Erfindungsgemäss wird der Nachteil der durch Luft verstärkten Staubentwicklung dadurch behoben, dass der Einfüllstutzen für die Transportmittel unterhalb mindestens eines, wie an sich bekannt, in einem flachen und in wechselnder Richtung verfahrbaren Gehäuses horizontal, vorzugsweise am Gehäuseende, angeordneten, auf Rollen laufenden endlosen Förderbandes vorgesehen ist, so dass das vom stationären Silo, Speicher od. dgl. auf das Förderband rieselnde Gut vom Förderband in Richtung des Einfüllstutzens transportiert wird und von dort im freien Fall in das Transportfahrzeug od. dgl. gelangt. Um nun den während des Abschüttens aufgewirbelten Staub am Austreten aus dem Gehäuse zu hindern, ist der stationäre Auslauf des Silos, Speichers od. dgl. zwischen zwei gleichsinnig und gleichzeitig in Bewegung setzbaren Walzen angeordnet, auf welchen je eine flexible Bahn aus Gummi, Kunststoff od. dgl. von maximal der Breite des Gehäuses aufgewickelt ist, deren freie Enden mit dem Auslauf des Silos, Speichers od. dgl. in fester Verbindung stehen, so dass bei horizontaler Relativverschiebung des Gehäuses zum Auslauf von den beiden an sich straff gespannten Bahnen jeweils eine der Bahnen sich auf ihrer Walze aufwickelt, während die andere Bahn sich im entsprechenden Masse von ihrer Walze abwickelt. Durch diese Massnahme ist das Gehäuse praktisch in jeder beliebigen Stellung nach oben abgedeckt, ohne den eigentlichen Füllvorgang zu behindern. Die durch das Einschütten des Gutes verdrängte Luft kann durch eine, z. B. neben dem Auslauf des stationären Silos, Speichers od. dgl., <Desc/Clms Page number 2> vorgesehene Entlüftungseinrichtung abgesaugt werden. Nähere Einzelheiten der Erfindung werden an Hand der Zeichnungen erläutert, in denen Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt sind. Im einzelnen zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt und Fig. 2 den dazugehörigen Querschnitt einer Anlage mit einem einzigen Förderband. Die Fig. 3 und 4 stellen Ausführungsvarianten mit zwei Förderbändern bzw. mit einer Schneckenförderanlage dar. Wie aus Fig. l ersichtlich ist, gelangt das zu verladende Gut aus dem starren Auslauftrichter EMI2.1 angeordneten Entstaubungsleitung--14--starr verbunden ist, kann das Gehäuse --2-- mit der Förderanlage -3-- in horizontaler Richtung hin-und hergefahren werden, bis der Einfüllstutzen - l-genau über der Füllöffnung des Transportfahrzeuges zu liegen kommt. Die obere Abdichtung erfolgt gemäss den Fig. 1 und 2 mittels zwei flexiblen Gummibändern - 8, 9--od. dgl., welche am Auslaufstutzen --5-- fixiert sind. Mit ihren andern Enden sind diese EMI2.2 9-auf Walzen-6, 7-aufgerollt.andern Walze (z. B.-9-) abwickeln. Die Bänder-6, 7-liegen mit ihren Rändern satt am oberen Gehäuserand an, so dass eine genügend straffe Abdichtung gegen austretenden Staub gewährleistet ist. Die in den Fig. 1 und 2 dargestellte Ausführungsform des Erfindungsgedankens ergibt eine sehr niedrige Bauhöhe und eine äusserst raumsparende Konstruktion. Wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, können im Gehäuse-2-in an sich bekannter Weise auch zwei Förderbänder --3,12-- eingebaut werden, welche gegenläufig zueinander laufen, wobei der EMI2.3 3, 12-- angeordnet- 2--und somit einen grösseren Ladebereich. In Fig. 4 ist als weitere Variante für den Transport des Verladegutes im Gehäuse --2-- ein Schneckenfördersystem bekannter Art vorgesehen, wobei der Einlaufstutzen, ähnlich wie bei der Ausführungsform nach Fig. l, unterhalb des Schneckenendes am Ende des Gehäusebodens liegen muss. Aber auch in den beiden letztgenannten Fällen ergibt sich eine sehr flache Gehäuseausbildung mit nur EMI2.4 Die gleichsinnige und gleichzeitige Bewegung der beiden Walzen--6, 7-- kann selbstverständlich auch dadurch erzielt werden, dass beide Walzen-6, 7-mittels eines endlosen Ketten-oder Seilzuges in bewegungsgleicher Verbindung stehen. Die beiden Walzen--6, 7--stehen zweckmässig mit dem Gehäuse-2-in fester Verbindung, so dass sie dessen Relativverschiebungen gleichsinnig mitmachen. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zum Verladen von staubförmigem oder feinkörnigem bzw. griessartigem Gut in wenigstens in einer Richtung an wechselnder Stelle befindliche Einfüllstutzen von einem stationären Auslauf eines Behälters, Speichers, Silos, Schneckenförderers od.dgl., d a d u r c h g e k e n n zeichnet, dass der Füllstutzen (1) unterhalb mindestens eines, wie an sich bekannt, in einem flachen und in wechselnder Richtung verfahrbaren Gehäuse (2) mit horizontalem Boden angeordneten, auf Rollen laufenden endlosen Förderbandes (3) vorgesehen ist, wobei der stationäre Auslauf (5) des EMI2.5 maximal der Breite des Gehäuses (2) aufgewickelt ist, deren freie Enden (10,11) mit dem Auslauf (5) in fester Verbindung stehen, so dass bei einer horizontalen Verschiebung des Gehäuses (2) relativ zum Auslauf (5)von den beiden an sich straff gespannten Bahnen (8,9) jeweils eine der Bahnen (z. B. 8) <Desc/Clms Page number 3> sich auf ihrer Walze aufwickelt, während die andere Bahn (z. B. 9) sich in entsprechendem Masse von ihrer Walze (z. B. 7) abwickelt. EMI3.1 B.beide Walzen (6,7) mit dem Gehäuse (2) in fester Verbindung stehen, so dass sie dessen Bewegung mitmachen.Druckschriften, die das Patentamt zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik in Betracht gezogen hat : DT-PS 748 649 FR-PS 1 029 581 DT-PS 967 790 OE-PS 120 961
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| AT626169A AT293952B (de) | 1969-07-01 | 1969-07-01 | Vorrichtung zum Verladen von staubförmigem oder feinkörnigem bzw. grießartigem Gut in wenigstens in einer Richtung an wechselnder Stelle befindliche Einfüllstutzen |
Applications Claiming Priority (1)
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| AT293952B true AT293952B (de) | 1971-11-10 |
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ID=3584505
Family Applications (1)
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| AT626169A AT293952B (de) | 1969-07-01 | 1969-07-01 | Vorrichtung zum Verladen von staubförmigem oder feinkörnigem bzw. grießartigem Gut in wenigstens in einer Richtung an wechselnder Stelle befindliche Einfüllstutzen |
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|---|---|
| AT (1) | AT293952B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3306675A1 (de) * | 1983-02-25 | 1984-08-30 | Hölter, Heinz, Dipl.-Ing., 4390 Gladbeck | Verfahren zum staubfreien transport und umschlagen von dammbaustoffen fuer den untertaegigen bergbau |
-
1969
- 1969-07-01 AT AT626169A patent/AT293952B/de not_active IP Right Cessation
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| DE3306675A1 (de) * | 1983-02-25 | 1984-08-30 | Hölter, Heinz, Dipl.-Ing., 4390 Gladbeck | Verfahren zum staubfreien transport und umschlagen von dammbaustoffen fuer den untertaegigen bergbau |
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