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Schaltungsanordnung zum Vergleich zweier Zahlen
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diesen Nachteil beseitigen, so müssen noch zusätzlich Umcodierer angeordnet werden, womit der technische Aufwand sich noch beträchtlich erhöht.
Wesentlich vorteilhafter erscheint da eine andere Vergleichjanordnung, bei der sowohl die
Einstellung der festen Zahlen als auch der Vergleich mit der anliegenden Zahl dezimal erfolgt. Diese
Anordnung dient dem Zweck, eine Zahl mit zwei festeingestellten voneinander verschiedenen Zahlen zu vergleichen (Grenzwertmeldung). Die Ausbildung der Schalter, mit denen die beiden Zahlen festeingestellt werden, ist nun so, dass die erste vorgegebene Zahl mit einem zwei Schaltebenen aufweisenden Schalter, von denen die erste als Subtraktionsschaltebene und die andere als
Stufenschaltebene ausgebildet ist, und die zweite vorgegebene Zahl mit einem ebenfalls zwei
Schaltebenen aufweisenden Schalter, von denen die erste aber als Additionsschaltebene und die zweite wieder als Stufenschaltebene ausgebildet ist, eingestellt wird.
Der Vergleich der Zahlen erfolgt ziffernweise und stellengerecht durch Reihenschaltung der einzelnen Vergleichsstufen. Obwohl hier bereits gegenüber den vorgenannten Systemen eine Verbesserung zu erkennen ist, kann doch nicht übersehen werden, dass der technische Aufwand, bedingt durch die vier erforderlichen Schalterebenen für den Vergleich einer beliebigen Zahl mit zwei festeingestellten Zahlen, doch relativ hoch ist. Darüber hinaus lässt sich mit einer solchen als Grenzwert-Kontrolleinrichtung ausgebildeten Anordnung auch nur eine Klassenbreite einstellen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung zu finden, bei der der
Zahlenvergleich ebenfalls dezimal erfolgt und die für Klassierung und Tolerierung erweiterungsfähig ist.
Erfindungsgemäss wird das dadurch erreicht, dass der Ausgangsseite jedes Umcodierers eine
Gleichrichterkette zugeordnet ist, deren einzelne, vorzugsweise aus Dioden bestehende Glieder, so an die Ausgangsklemmen geschaltet sind, dass alle von der ersten bis zur Signal führenden Ausgangsklemme mit dem gleichen Potential behaftet sind, dass die Ausgangsklemmen jeweils mit einem Kontakt des jedem Umcodierer angeschlossenen Vorwahlschalters verbunden sind, dass der Abgriff des
Vorwahlschalters aus zwei die jeweils benachbarten Kontakte des Vorwahlschalters abtastenden, galvanisch getrennten Schleifern besteht, die an zwei Eingänge eines Umsetzers geschaltet sind, an seinem Ausgang ein L-Signal abgibt, wenn am Eingang und mindestens an einem der beiden andern Eingänge ein L-Signal angelegt ist,
und das die jeder Ziffer der eingestellten Zahl zugeordneten Umsetzer derart zusammengeschaltet sind, dass der Eingang jedes Umsetzers mit dem Ausgang des Umsetzers der nächst niederen Stelle der Zahl zusammengeschaltet ist, wobei ein Vergleichsergebnis am Ausgang des Umsetzers der höchsten Stelle der Zahl entweder nur von dem Vergleichsergebnis der Ziffern in der höchsten Stelle der Zahl oder nur von dem Vergleichsergebnis der Ziffern der nächst niederen Stelle der Zahl abhängig ist.
Eine weitere Ausbildung der Erfindung für die Klassierung und Tolerierung sieht vor, dass jedem Umcodierer über ein Vielfach zwei Vorwahlschalter mit zugeordneten Umsetzern, von denen die zur gleichen Zahl gehörenden Umsetzer stellenrichtig auf einen die Vergleichsergebnisse verarbeitenden, zwei Eingänge und drei Ausgänge aufweisenden logischen Signalauswerter geschaltet sind, dass das Vergleichsergebnis der kleineren der beiden an den Vorwahlschaltern eingestellten Zahlen zu der an dem Umcodierer angebotenen Zahl immer an den Eingang und das Vergleichsergebnis der grösseren der beiden an den Vorwahlschaltern eingestellten Zahlen zur am Umcodierer angebotenen Zahl demzufolge immer an den Eingang gelangt und dass am ersten Ausgang ein L-Signal erscheint, wenn an dem einen Eingang ein O-Signal anliegt, am zweiten Ausgang ein L-Signal auftritt,
wenn an dem einen Eingang ein L-Signal und an dem andern Eingang ein O-Signal anliegt und am dritten Ausgang ein L-Signal auftritt, wenn an dem andern Eingang ein L-Signal angelegt ist.
In weiterer Ausbildung der Erfindung ist dann noch vorgesehen, dass jedem Umcodierer über ein Vielfach zu den vorhandenen zwei Vorwahlschaltern mit den zugeordneten Umsetzern sowie dem zwei Eingänge aufweisenden Signalauswerter zwei weitere Vorwahlschalter mit zugeordneten Umsetzern und einem Signalauswerter geschaltet sind und dass zwei logische Signalauswerter mittels eines Schalters zwischen dem Indikationsweg der oberen Grenze des ersten Signalauswerters mit seinen Eingängen und dem Indikationsweg der unteren Grenze des zweiten Signalauswerters mit seinen Eingängen verbunden sind, so dass die Vergleichsergebnisse nach der Grösse der eingestellten Zahl, mit der kleinsten am Eingang beginnend, geordnet an die jeweils folgenden Eingänge gelangen.
Der wesentlichste Vorteil der erfindungsgemässen Schaltungsanordnung besteht darin, dass sie im Rahmen der technischen Möglichkeiten für den gleichzeitigen Vergleich beliebig vieler Klassenbreiten erweitert werden kann. Hinzu kommt noch eine bedeutende Einschränkung des technischen Aufwandes bei den Schaltern und bei den Umsetzern.
An einem Ausführungsbeispiel soll die Erfindung näher erläutert werden. Es zeigen Fig. l eine
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Prinzipschaltung zum Zahlenvergleich, Fig. 2 einen Umsetzer in Relaisschaltung, Fig. 3 einen Umsetzer in Transistorschaltung, Fig. 4 eine Prinzipschaltung zum mehrfachen Zahlenvergleich mit Auswertung, Fig. 5 einen logischen Signalauswerter in Relaisschaltung, Fig. 6 einen logischen Signalauswerter in Transistorschaltung und Fig. 7 eine detaillierte Prinzipschaltung unter Hinzuziehung der Fig. 1, 2, 4 und 5 zur Erläuterung eines Vergleiches bestimmter Zahlen.
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verwendeten L-Signals abhängt. Die decodierten Signale ergeben an einer der codierten Ziffer zugeordneten Ausgangsklemme --2-- ein Ausgangssignal.
Die Dioden --3-- zwischen den Ausgangsklemmen --2-- sind so geschaltet, dass alle Ausgangsklemmen--2--, denen eine Ziffer zugeordnet ist, die kleiner als die signalführende Ziffer ist, auf Grund des stromziehenden Charakters der Nachfolgeschaltung, bei Abgriff an diese Klemmen ein L-Signal abgeben. Alle Dioden zwischen den Ausgangsklemmen, deren zugeordnete Ziffer kleiner als die der signalführenden Ausgangsklemme --2-- ist, sind in einem leitenden Zustand, ausschliesslich der Diode zwischen der signalführenden Ausgangsklemme --2-- und der benachbarten Ausgangsklemme-2-, deren zugeordnete Ziffer um eins kleiner als die signalführende Ausgangsklemme --2-- ist.
Alle Dioden--3-, die zwischen die Ausgangsklemmen --2-- geschaltet sind, deren Ziffern grösser als die der signalführenden Ausgangsklemme ist, zeigen O-Signal bzw. kein Ausgangssignal, da die Dioden auf Grund der Potentialverhältnisse eine Sperrwirkung zeigen. Mit den Ausgangsklemmen--2--des Umcodierers - 1-- sind Kontakte --5-- eines Vorwahlschalters --4-- verbunden, mit dem die Ziffer
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verbunden um einen Kontakt versetzt sind, liefern das Vergleichsergebnis zwischen der im Vorwahlschalter --4-- entsprechend der Schalterstellung eingestellten Ziffer und der am Eingang des Umcodierers in codierter Darstellung anliegenden Ziffer. Als Vorwahlschalter kann ein allgemein bekannter Schalter mit zwei Schaltebenen von je zehn Kontakten bei entsprechender Aussenbeschaltung verwendet werden.
An den Schleifer-6 und 7--stellen die auftretenden Signalkombinationen die Vergleichsergebnisse dar. Ist die im Vorwahlschalter --4-- eingestellte Ziffer kleiner als die Ziffer des signalführenden Ausgangs --2-- des Umcodierers --1--, so führen beide Schleifer-6 und 7-L-Signal. Ist jedoch die im Vorwahlschalter eingestellte Ziffer grösser als die des signalführenden Ausgangs, so führen beide Schleifer O-Signal.
Bei Gleichheit der anliegenden mit der eingestellten
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--7-- L-Signal- eingestellte Ziffer der höchsten Dekade kleiner als die vom Umcodierer--l--angebotene Ziffer ist, liegt L-Signal an seinem Ausgang-12-, unabhängig vom Vergleichsergebnis der nächst niederen Dekade am Eingang Ein O-Signal an den Eingängen --9 und 10-des Umsetzers - bedeutet, dass die in der höchsten Dekade im Vorwahlschalter --4-- eingestellte Ziffer grösser ist als die vom Umcodierer-l-angebotene Ziffer ist und am Ausgang --12-- als Vergleichsergebnis 0-Signal, unabhängig vom Vergleichsergebnis der nächst niederen Dekade, eingegeben am Eingang erscheint.
Bei Zifferngleichheit liegt am Eingang --10-- L-Signal und am Eingang-9-O-Signal. Das Ausgangssignal in diesem Fall ist abhängig vom Eingangssignal am Eingang --11-- des Umsetzers --8--, also vom Vergleichsergebnis der nächst niederen Dekaden. In den nächsten niederen Dekaden wird der Vergleich in der oben dargestellten Weise durchgeführt. Bei L-Signal am Eingang --11-- erscheint dann L-Signal am Ausgang-12-. Bei O-Signal am Eingang --11-- erscheint ebenfalls O-Signal am Ausgang --12-- des Umsetzers --8--.
Für jede Ziffer einer mehrstelligen Zahl ist, wie eingangs schon erwähnt, eine Bausteingruppe,
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Gesamtergebnis zu gelangen, ist jeweils der Ausgang -12-- der Umsetzer -8-- der niederen Stelle einer Zahl an den Eingang--11--des Umsetzers--8--der nächst höheren Stelle dieser Zahl angeschlossen, so dass am Ausgang--12--des Umsetzers--8--der höchsten Stelle dieser das
Gesamtergebnis des Zahlenvergleiches erscheint.
Ist die in der höchsten Stelle der Zahl eingestellte
Ziffer kleiner als die angebotene, so erscheint am Ausgang --12-- des Umsetzers --8-- der höchsten Stelle der Zahl L-Signal ; ein O-Signal erscheint in dem Fall, dass die angebotene Ziffer der höchsten Stelle der Zahl kleiner als die eingestellte Ziffer ist, unabhängig vom Signal am Eingang - 11-- des Umsetzers--8--der höchsten Stelle der Zahl. In diesen beiden Fällen wäre bei
Ungleichheit von angebotener zu eingestellter Zahl in ihrer höchsten Stelle der Zahlenvergleich durch
Abgabe eines eindeutigen Signals am Ausgang-12-des Umsetzers-8-der höchsten Stelle der
Zahl beendet.
Bei Gleichheit der Ziffern in der höchsten Stelle der Zahl hängt das Ausgangssignal von dem
Signal am Eingang--11--des Umsetzers--8--der höchsten Stelle der Zahl ab, so dass der
Ziffernvergleich der nächst niederen Stelle der Zahl im Falle der Ungleichheit der dort angebotenen zur eingestellten Ziffer das Ergebnis des Zahlenvergleichs liefert. Bei Gleichheit der Ziffern in dieser Stelle wird das Vergleichsergebnis des Ziffernvergleichs der jeweils nächst niederen Stelle der Zahl herangezogen, bis der stellenrichtige Vergleich der angebotenen mit der eingestellten Zahl zu einem
Ergebnis führt.
Bei Gleichheit aller angebotenen mit den eingestellten Ziffern der Zahl liegt am Ausgang - des Umsetzers-8-der höchsten Stelle der Zahl O-Signal an unter der Voraussetzung, dass der Eingang--11--des Umsetzers--8--der niedrigsten Stelle der Zahl unbeschaltet ist oder O-Signal an diesem anliegt. Tritt der andere Fall ein, dass ein L-Signal am Eingang--11--des Umsetzers--8--der niedrigsten Stelle der Zahl anliegt, so führt der Ausgang--12--des Umsetzers --8-- der höchsten Stelle der Zahl L-Signal.
In Fig. 2 ist ein Ausführungsbeispiel des Umsetzers --8-- in Relaisschaltung dargestellt. Ein Relais--13--ist zwischen den Eingang -10- und eine Versorgungsleitung--16--geschaltet.
Sein Arbeitskontakt--14--liegt zwischen Ausgang--12--und Eingang--11--und Koppeldiode--15--verbindetEingang--11--mitEingang--9--.
Der Zahlenvergleich beginnt, wie bereits erwähnt, mit dem Ziffernvergleich in der höchsten Stelle.
Es wird zum Vergleichsergebnis an den Eingängen--9 und 10-- des Umsetzers --8-- noch das Ergebnis des Vergleiches der um eins niederen Stelle am Eingang--11--zum Gesamtvergleich herangezogen.
Liegen am Eingang-9 und 10-L-Signal, so zieht das Relais-13-an. Kontakt-14- schliesst. Das L-Signal am Eingang --9-- gelangt über den geschlossenen Kontakt --14-- an den Ausgang --12-- des Umsetzers --8--. Bei O-Signal an beiden Eingängen --10 und 9-bleibt der Kontakt--14--offen. In beiden Fällen wäre der Vergleich beendet, da der Vergleich in der ersten Stelle abgeschlossen werden könnte. Erscheint am Ausgang--12--des Umsetzers--8-O-Signal, so ist die in den Vorwahlschaltern--4--eingestellte Zahl grösser, bei L-Signal kleiner als die in codierter Form an den Eingängen der Umcodierer --1-- anliegenden Zahl.
Bei Gleichheit der Ziffern in der höchsten Stelle liegt am zugehörigen Umsetzer--8--ein L-Signal am Eingang - und am Eingang-9-ein O-Signal an. Das Relais --13-- zieht an. Der Kontakt --14-- schliesst und gibt den Signalweg vom Eingang--11--zum Ausgang--12--frei. Es kann nur dann am Ausgang--12--des Umsetzers L-Signal erscheinen, wenn der Ziffernvergleich in einer niederen Stelle L-Signal liefert. Bei Gleichheit aller Ziffern erscheint daher am Ausgang--12--des Umsetzers der höchsten Stelle ein 0-Signal, da der Eingang--11--des Umsetzers--8--in der niedrigsten Stelle unbeschaltet bleibt. Die Entkoppeldioden-15--in den Umsetzern --8-- sind in ihrer Einbaurichtung von der Polarität des verwendeten L-Signals abhängig.
Fig. 3 zeigt eine weitere Ausführungsform für einen Umsetzer in Transistorschaltung. Die
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--19-- am Eingang --9--.Eingangsklemmen--10 und 9-- wird der Transistor aufgesteuert. Es kann nur noch L-Signal von der nächst niederen Stufe auf den Eingang --11-- des Umsetzers --8-- gelangen. Das L-Signal am Eingang --11-- wird am Ausgang--12--des Umsetzers nicht wirksam, da der Transistor--17- leitend ist und am Kollektor des Transistors --17-- ein Signal nur wirksam wird, das dem 0-Signalbereich zugeordnet ist. Bei Gleichheit beider Ziffern ist am Eingang --10-- ein L-Signal und am Eingang --9-- ein O-Signal.
Der Transistor --17-- ist bedingt durch die Vorspannung von der Versorgungsleitung --16-- über den Widerstand --20-- gesperrt. L-Signal kann nur dann am Ausgang --12-- erscheinen, wenn L-Signal am Eingang --11-- anliegt.
Fig. 4 stellt eine Prinzipschaltung zum mehrfachen Vergleich zweistelliger Zahlen mit anschliessender Auswertung dar. Die in binärcodierter dezimaler Darstellung an den Eingängen der
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--la, 1b-- angegebene4d-- eingestellt ist. Je nach Vielfachheit der Vorwahlschalter und Umsetzer, je Umcodierer bei stellenrichtiger Zusammenfassung der zu einer Zahl gehörigen Umsetzer, können weitere Zahlen mit der an den Eingängen der Umcodierer eingegebenen Zahl verglichen werden. Der Vergleich der Zahlen erfolgt ziffernweise, beginnend mit der höchsten Dezimale. Ergibt der Vergleich der Ziffern der höchsten Dezimale ein eindeutiges Vergleichsergebnis am Ausgang des Umsetzers --8b--, so wird dieses Ergebnis dem Eingang --23-- des logischen Signalauswerters --22-- zugeführt.
Bei Gleichheit der Ziffern der höchsten Dezimale werden jeweils die Ziffern der nächst niederen Dezimale
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herangezogen und dem Eingang --23-- des logischen Signalauswerters zugeführt. In gleicher Weise erfolgt der Vergleich der Ziffern und die Bildung des Vergleichsergebnisses durch die Umsetzer --8c und 9d--, wobei die Vergleichsergebnisse in diesem Falle an den Eingang --24-- des logischen Signalauswerters geführt werden. Ein logischer Signalauswerter verarbeitet immer die Vergleichsergebnisse zweier, in den Vorwahlschaltern eingestellter Zahlen B und C mit der Zahl A, die an den Eingängen der Umcodierer anliegt. Es muss das Vergleichsergebnis der kleineren der beiden eingestellten Zahlen B und C mit der Zahl A am Eingang --23-- eingegeben werden.
Am Ausgang
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und 23-kein L-Signal vorhanden ist. Dieser Zustand tritt ein, solange die Zahl A kleiner oder gleich der kleinsten eingestellten Zahl ist. Ist die an den Eingängen der Umcodierer anliegende Zahl A grösser als die kleinste der eingestellten Zahlen B und C, aber kleiner als die grösste der beiden Zahlen B und C, so erscheint am Ausgang --34-- L-Signal. Tritt der Fall ein, dass die eingegebene Zahl A grösser oder gleich der grössten der beiden in den Vorwahlschaltern eingestellten Zahlen B und C ist, so wird der Ausgang --35-- des logischen Signalauswerters --22-- L--Signal führend.
Der logische Signalauswerter --22-- erlaubt eine Toleranz-oder Grenzwertmeldung. Die Grenzen des Toleranzfeldes werden durch die Zahlen C und B gegeben. Je nach Grösse der Zahl A erscheint an den Ausgängen ein Ausgangssignal, das den erreichten Grenzwert meldet oder das Toleranzfeld kennzeichnet, in das die Zahl A gehört. Mittels einer Vielfachheit von Vorwahlschalter und Umsetzer, die stellen-und zahlengerecht zusammengeschaltet sind, können weitere Zahlen durch Einstellung in die Vorwahlschalter mit der Zahl A verglichen werden.
Fig. 5 zeigt zwei aneinandergefügte logische Signalauswerter in Relaisschaltung. Der erste logische Signalauswerter erhält an den Eingängen--23 und 24--die Eingangssignale entsprechend den Vergleichsergebnissen. Je nach Eingangssignale werden die Relais -- 27-- mit den Kontakten-36 und 37-- und/oder die Relais--28--mit den Kontakten--38 und 39-erregt.
Liegt an den Eingängen --23 und 24-O-Signal, so liegt am Ausgang --33-- des logischen
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und Kontakt --36-- öffnet, so dass L-Signal auf den Ausgang --34-- kommt. Führt der Eingang - 24-- L-Signal, so führt auch Eingang --23-- L-Signal, bedingt durch die Relationen der Zahlen B und C. Der Kontakt --38-- öffnet und Kontakt --39-- schliesst, so dass Ausgang --35-- L-Signal erhält.
Sind alle in den Vorwahlschaltern eingestellten Zahlen ihrer Grösse nach geordnet, dass am Eingang --23a-- das Vergleichsergebnis mit der kleinsten in den Vorwahlschaltern eingestellten Zahl und am Eingang --24b-- mit der grössten in den Vorwahlschaltern eingestellten Zahl angeschaltet ist,
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so kann die Anordnung zur Klassierung der in die Umcodierer --1-- eingegebenen Zahl benutzt werden. Dazu wird der Schalter--32--umgeschaltet. Der Ausgang --35a-- wird nicht zur Auswertung benutzt. Jedem Ausgang kann eine bestimmte Klassenbreite zugeordnet werden.
In Fig. 6 sind zwei zusammengefügte logische Signalauswerter in Transistorschaltung abgebildet.
Bei anliegendem O-Signal an den Eingängen-23 und 24-sind die Transistoren --41-- gesperrt.
Nur Transistor--25--ist in leitendem Zustand, bedingt durch die Arbeitspunkteinstellung. Das Relais --40-- in der Kollektorleitung schliesst den Kontakt-36-, so dass am Ausgang-33- L-Signal auftritt. Mit L-Signal am Eingang --23-- des logischen Signalauswerters --22-- wird der nachfolgende Transistor --41-- in den leitenden Zustand versetzt. Transistor --25-- wird über die Entkoppeldiode--31--zugesteuert, während Transistor--26--, der sich in leitendem Zustand befand, jetzt erst vom Strom durchflossen werden kann. Das Relais--43--in der Kollektorleitung des Transistors--26--spricht an. Es ist nur noch Kontakt--37--geschlossen und am Ausgang - 34-- ist L-Signal.
Beide Transistoren --41-- werden leitend, wenn L-Signal an den Eingängen - 23 und 24-liegt. Dafür sind die Transistoren-25 und 26-gesperrt und das Relais-44betätigt seinen Kontakt--38-, damit L-Signal an den Ausgang --35-- gelangt, während alle andern Kontakte geöffnet sind. Diese Anordnung erlaubt in gleicher Weise wie die Relaisschaltung in Fig. 5 durch Umlegen des Umschalters-32-, unter Ausschluss des Ausganges-35a-, eine Klassierung. Statt der Relais-40, 43, 44-können auch Widerstände eingefügt sein, an denen das Ausgangssignal abgenommen werden kann. Relais liefern jedoch freie Kontakte, die eine freie Kombinierbarkeit zur Weiterverarbeitung im Rahmen einer Leitwertlogik erlauben.
Weitere Vergleichsbausteine können aneinandergereiht werden, wenn der Schalter --32-- je zugefügtem logischen Signalauswerter --22- um 2 Kontakte erweitert wird.
An Hand der Fig. 7 soll ein praktisches Beispiel erläutert werden. Die Fig. 7 entspricht der Fig. 4 unter Einbeziehung der Fig. l, Fig. 2 und Fig. 5.
Die in binärcodierter Darstellung an den Eingängen der Umcodierer--la, lb-angegebene Zahl sei 53, wobei die Ziffer der höchsten Stelle der Zahl, die Ziffer 5, am Umcodierer-Ib-anliegt und mit den in den Vorwahlschaltern --4b,4a und 4d, 4c-- eingestellten Zahlen die Zahl 35 in den Vorwahlschaltern--4b, 4a--und die Zahl 54 in den Vorwahlschaltern --4d,4c-- derart verglichen, dass der Vergleich mit der Ziffer der höchsten Stelle der Zahl beginnt. Die am Umcodierer--lb--
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infolgedessen das Relais -13d-- anzieht und seinen Arbeitskontakt--14d--schliesst. Am Schleifer - 6d--liegt, da im Vorwahlschalter--4d--die Ziffer 5 eingestellt ist, ein O-Signal, so dass die Diode --15d-- sperrt.
Das Signal am Ausgang --12d-- hängt allein von dem am Eingang - lld-- liegenden Signal, dem Vergleichsergebnis der Ziffern der nächst niederen Stelle ab. Die im Vorwahlschalter --4c-- eingestellte Ziffer ist 4, die am Umcodierer--la--anliegende Ziffer 3, so dass an den Schleifern--6c und 7c--O-Signal anliegt. Daher liegt auch an den Eingängen --9c und
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Da nur das Relais--27--anzieht werden infolgedessen die zum Relais gehörenden Kontakte - 36, 37-betätigt. Während der Kontakt --36-- öffnet, wird der Kontakt --37-- geschlossen und über ihn und den geschlossenen Kontakt --38-- an den Ausgang--34--ein L-Signal gegeben.
Dieses L-Signal kennzeichnet, dass die an den Umcodierern--lb, la-angebotene Zahl 53 Ideiner/gleich als die grösste und grösser als die kleinste an den Vorwahlschaltern eingestellte Zahl ist.
Es soll nun angenommen werden, dass an den Umcodierern --1a,1b-- die Zahl 21 in binärcodierter Darstellung anliegt. Unter Beibehaltung der in Fig. 7 in den Vorwahlschaltern --4b, 4a und 4d, 4c--eingestellten Zahlen 54 und 35 würde sich folgender Ablauf ergeben.
Die am Umcodierer--Ib--in binärcodierter Darstellung angebotene Ziffer 2 bedingt an dessen Ausgangsklemmen--2b--über die zwischengeschalteten Dioden --3b-- an den Ausgangsklemmen, die den Ziffern Null bis Zwei zugeordnet sind, L-Signale, so dass an den Schleifern-6b und 7b-ein O-Signal anliegt. Das Relais-13b-spricht nicht an und sein Arbeitskontakt --14b-- bleibt
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