AT293757B - Schaltungsanordnung zum vergleich zweier zahlen - Google Patents

Schaltungsanordnung zum vergleich zweier zahlen

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AT293757B
AT293757B AT579268A AT579268A AT293757B AT 293757 B AT293757 B AT 293757B AT 579268 A AT579268 A AT 579268A AT 579268 A AT579268 A AT 579268A AT 293757 B AT293757 B AT 293757B
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AT579268A
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G Mueller
M Pinkow
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Elektro App Werke Veb
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  Schaltungsanordnung zum Vergleich zweier Zahlen 
 EMI1.1 
 

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 diesen Nachteil beseitigen, so müssen noch zusätzlich Umcodierer angeordnet werden, womit der technische Aufwand sich noch beträchtlich erhöht. 



   Wesentlich vorteilhafter erscheint da eine andere Vergleichjanordnung, bei der sowohl die
Einstellung der festen Zahlen als auch der Vergleich mit der anliegenden Zahl dezimal erfolgt. Diese
Anordnung dient dem Zweck, eine Zahl mit zwei festeingestellten voneinander verschiedenen Zahlen zu vergleichen (Grenzwertmeldung). Die Ausbildung der Schalter, mit denen die beiden Zahlen festeingestellt werden, ist nun so, dass die erste vorgegebene Zahl mit einem zwei Schaltebenen aufweisenden Schalter, von denen die erste als Subtraktionsschaltebene und die andere als
Stufenschaltebene ausgebildet ist, und die zweite vorgegebene Zahl mit einem ebenfalls zwei
Schaltebenen aufweisenden Schalter, von denen die erste aber als Additionsschaltebene und die zweite wieder als Stufenschaltebene ausgebildet ist, eingestellt wird.

   Der Vergleich der Zahlen erfolgt ziffernweise und stellengerecht durch Reihenschaltung der einzelnen Vergleichsstufen. Obwohl hier bereits gegenüber den vorgenannten Systemen eine Verbesserung zu erkennen ist, kann doch nicht übersehen werden, dass der technische Aufwand, bedingt durch die vier erforderlichen Schalterebenen für den Vergleich einer beliebigen Zahl mit zwei festeingestellten Zahlen, doch relativ hoch ist. Darüber hinaus lässt sich mit einer solchen als Grenzwert-Kontrolleinrichtung ausgebildeten Anordnung auch nur eine Klassenbreite einstellen. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung zu finden, bei der der
Zahlenvergleich ebenfalls dezimal erfolgt und die für Klassierung und Tolerierung erweiterungsfähig ist. 



   Erfindungsgemäss wird das dadurch erreicht, dass der Ausgangsseite jedes Umcodierers eine
Gleichrichterkette zugeordnet ist, deren einzelne, vorzugsweise aus Dioden bestehende Glieder, so an die Ausgangsklemmen geschaltet sind, dass alle von der ersten bis zur Signal führenden Ausgangsklemme mit dem gleichen Potential behaftet sind, dass die Ausgangsklemmen jeweils mit einem Kontakt des jedem Umcodierer angeschlossenen Vorwahlschalters verbunden sind, dass der Abgriff des
Vorwahlschalters aus zwei die jeweils benachbarten Kontakte des Vorwahlschalters abtastenden, galvanisch getrennten Schleifern besteht, die an zwei Eingänge eines Umsetzers geschaltet sind, an seinem Ausgang ein L-Signal abgibt, wenn am Eingang und mindestens an einem der beiden andern Eingänge ein L-Signal angelegt ist,

   und das die jeder Ziffer der eingestellten Zahl zugeordneten Umsetzer derart zusammengeschaltet sind, dass der Eingang jedes Umsetzers mit dem Ausgang des Umsetzers der nächst niederen Stelle der Zahl zusammengeschaltet ist, wobei ein Vergleichsergebnis am Ausgang des Umsetzers der höchsten Stelle der Zahl entweder nur von dem Vergleichsergebnis der Ziffern in der höchsten Stelle der Zahl oder nur von dem Vergleichsergebnis der Ziffern der nächst niederen Stelle der Zahl abhängig ist. 



   Eine weitere Ausbildung der Erfindung für die Klassierung und Tolerierung sieht vor, dass jedem Umcodierer über ein Vielfach zwei Vorwahlschalter mit zugeordneten Umsetzern, von denen die zur gleichen Zahl gehörenden Umsetzer stellenrichtig auf einen die Vergleichsergebnisse verarbeitenden, zwei Eingänge und drei Ausgänge aufweisenden logischen Signalauswerter geschaltet sind, dass das Vergleichsergebnis der kleineren der beiden an den Vorwahlschaltern eingestellten Zahlen zu der an dem Umcodierer angebotenen Zahl immer an den Eingang und das Vergleichsergebnis der grösseren der beiden an den Vorwahlschaltern eingestellten Zahlen zur am Umcodierer angebotenen Zahl demzufolge immer an den Eingang gelangt und dass am ersten Ausgang ein L-Signal erscheint, wenn an dem einen Eingang ein O-Signal anliegt, am zweiten Ausgang ein L-Signal auftritt,

   wenn an dem einen Eingang ein L-Signal und an dem andern Eingang ein O-Signal anliegt und am dritten Ausgang ein L-Signal auftritt, wenn an dem andern Eingang ein L-Signal angelegt ist. 



   In weiterer Ausbildung der Erfindung ist dann noch vorgesehen, dass jedem Umcodierer über ein Vielfach zu den vorhandenen zwei Vorwahlschaltern mit den zugeordneten Umsetzern sowie dem zwei Eingänge aufweisenden Signalauswerter zwei weitere Vorwahlschalter mit zugeordneten Umsetzern und einem Signalauswerter geschaltet sind und dass zwei logische Signalauswerter mittels eines Schalters zwischen dem Indikationsweg der oberen Grenze des ersten Signalauswerters mit seinen Eingängen und dem Indikationsweg der unteren Grenze des zweiten Signalauswerters mit seinen Eingängen verbunden sind, so dass die Vergleichsergebnisse nach der Grösse der eingestellten Zahl, mit der kleinsten am Eingang beginnend, geordnet an die jeweils folgenden Eingänge gelangen. 



   Der wesentlichste Vorteil der erfindungsgemässen Schaltungsanordnung besteht darin, dass sie im Rahmen der technischen Möglichkeiten für den gleichzeitigen Vergleich beliebig vieler Klassenbreiten erweitert werden kann. Hinzu kommt noch eine bedeutende Einschränkung des technischen Aufwandes bei den Schaltern und bei den Umsetzern. 



   An einem Ausführungsbeispiel soll die Erfindung näher erläutert werden. Es zeigen Fig. l eine 

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 Prinzipschaltung zum Zahlenvergleich, Fig. 2 einen Umsetzer in Relaisschaltung, Fig. 3 einen Umsetzer in Transistorschaltung, Fig. 4 eine Prinzipschaltung zum mehrfachen Zahlenvergleich mit Auswertung, Fig. 5 einen logischen Signalauswerter in Relaisschaltung, Fig. 6 einen logischen Signalauswerter in Transistorschaltung und Fig. 7 eine detaillierte Prinzipschaltung unter Hinzuziehung der   Fig. 1, 2, 4   und 5 zur Erläuterung eines Vergleiches bestimmter Zahlen. 
 EMI3.1 
 verwendeten L-Signals abhängt. Die decodierten Signale ergeben an einer der codierten Ziffer zugeordneten   Ausgangsklemme --2-- ein   Ausgangssignal.

   Die   Dioden --3-- zwischen   den Ausgangsklemmen --2-- sind so geschaltet, dass alle Ausgangsklemmen--2--, denen eine Ziffer zugeordnet ist, die kleiner als die signalführende Ziffer ist, auf Grund des stromziehenden Charakters der Nachfolgeschaltung, bei Abgriff an diese Klemmen ein L-Signal abgeben. Alle Dioden zwischen den Ausgangsklemmen, deren zugeordnete Ziffer kleiner als die der signalführenden Ausgangsklemme   --2-- ist,   sind in einem leitenden Zustand, ausschliesslich der Diode zwischen der signalführenden   Ausgangsklemme --2-- und   der benachbarten Ausgangsklemme-2-, deren zugeordnete Ziffer um eins kleiner als die signalführende Ausgangsklemme --2-- ist.

   Alle Dioden--3-, die zwischen die Ausgangsklemmen --2-- geschaltet sind, deren Ziffern grösser als die der signalführenden Ausgangsklemme ist, zeigen O-Signal bzw. kein Ausgangssignal, da die Dioden auf Grund der Potentialverhältnisse eine Sperrwirkung zeigen. Mit den   Ausgangsklemmen--2--des   Umcodierers - 1-- sind Kontakte --5-- eines Vorwahlschalters --4-- verbunden, mit dem die Ziffer 
 EMI3.2 
 verbunden um einen Kontakt versetzt sind, liefern das Vergleichsergebnis zwischen der im Vorwahlschalter --4-- entsprechend der Schalterstellung eingestellten Ziffer und der am Eingang des Umcodierers in codierter Darstellung anliegenden Ziffer. Als Vorwahlschalter kann ein allgemein bekannter Schalter mit zwei Schaltebenen von je zehn Kontakten bei entsprechender Aussenbeschaltung verwendet werden.

   An den Schleifer-6 und   7--stellen   die auftretenden Signalkombinationen die Vergleichsergebnisse dar. Ist die im   Vorwahlschalter --4-- eingestellte   Ziffer kleiner als die Ziffer des signalführenden Ausgangs --2-- des Umcodierers --1--, so führen beide Schleifer-6 und 7-L-Signal. Ist jedoch die im Vorwahlschalter eingestellte Ziffer grösser als die des signalführenden Ausgangs, so führen beide Schleifer O-Signal.

   Bei Gleichheit der anliegenden mit der eingestellten 
 EMI3.3 
 --7-- L-Signal- eingestellte Ziffer der höchsten Dekade kleiner als die vom   Umcodierer--l--angebotene   Ziffer ist, liegt L-Signal an seinem Ausgang-12-, unabhängig vom Vergleichsergebnis der nächst niederen Dekade am Eingang Ein O-Signal an den Eingängen --9 und 10-des Umsetzers - bedeutet, dass die in der höchsten Dekade im   Vorwahlschalter --4-- eingestellte   Ziffer grösser ist als die vom   Umcodierer-l-angebotene   Ziffer ist und am Ausgang --12-- als Vergleichsergebnis   0-Signal,   unabhängig vom Vergleichsergebnis der nächst niederen Dekade, eingegeben am Eingang erscheint.

   Bei Zifferngleichheit liegt am   Eingang --10-- L-Signal   und am   Eingang-9-O-Signal.   Das Ausgangssignal in diesem Fall ist abhängig vom Eingangssignal am Eingang --11-- des Umsetzers --8--, also vom Vergleichsergebnis der nächst niederen Dekaden. In den nächsten niederen Dekaden wird der Vergleich in der oben dargestellten Weise durchgeführt. Bei L-Signal am   Eingang --11-- erscheint   dann L-Signal am Ausgang-12-. Bei O-Signal am   Eingang --11-- erscheint   ebenfalls   O-Signal   am   Ausgang --12-- des   Umsetzers --8--. 



   Für jede Ziffer einer mehrstelligen Zahl ist, wie eingangs schon erwähnt, eine Bausteingruppe, 

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 EMI4.1 
 
Gesamtergebnis zu gelangen, ist jeweils der   Ausgang -12-- der Umsetzer -8-- der   niederen Stelle einer Zahl an den Eingang--11--des Umsetzers--8--der nächst höheren Stelle dieser Zahl angeschlossen, so dass am   Ausgang--12--des Umsetzers--8--der   höchsten Stelle dieser das
Gesamtergebnis des Zahlenvergleiches erscheint.

   Ist die in der höchsten Stelle der Zahl eingestellte
Ziffer kleiner als die angebotene, so erscheint am Ausgang --12-- des Umsetzers --8-- der höchsten Stelle der Zahl   L-Signal ;   ein O-Signal erscheint in dem Fall, dass die angebotene Ziffer der höchsten Stelle der Zahl kleiner als die eingestellte Ziffer ist, unabhängig vom Signal am Eingang   - 11--   des   Umsetzers--8--der   höchsten Stelle der Zahl. In diesen beiden Fällen wäre bei
Ungleichheit von angebotener zu eingestellter Zahl in ihrer höchsten Stelle der Zahlenvergleich durch
Abgabe eines eindeutigen Signals am   Ausgang-12-des Umsetzers-8-der   höchsten Stelle der
Zahl beendet. 



   Bei Gleichheit der Ziffern in der höchsten Stelle der Zahl hängt das Ausgangssignal von dem
Signal am Eingang--11--des Umsetzers--8--der höchsten Stelle der Zahl ab, so dass der
Ziffernvergleich der nächst niederen Stelle der Zahl im Falle der Ungleichheit der dort angebotenen zur eingestellten Ziffer das Ergebnis des Zahlenvergleichs liefert. Bei Gleichheit der Ziffern in dieser Stelle wird das Vergleichsergebnis des Ziffernvergleichs der jeweils nächst niederen Stelle der Zahl herangezogen, bis der stellenrichtige Vergleich der angebotenen mit der eingestellten Zahl zu einem
Ergebnis führt. 



   Bei Gleichheit aller angebotenen mit den eingestellten Ziffern der Zahl liegt am Ausgang -   des Umsetzers-8-der   höchsten Stelle der Zahl O-Signal an unter der Voraussetzung, dass der   Eingang--11--des Umsetzers--8--der   niedrigsten Stelle der Zahl unbeschaltet ist oder O-Signal an diesem anliegt. Tritt der andere Fall ein, dass ein L-Signal am   Eingang--11--des   Umsetzers--8--der niedrigsten Stelle der Zahl anliegt, so führt der   Ausgang--12--des   Umsetzers   --8-- der   höchsten Stelle der Zahl L-Signal. 



   In Fig. 2 ist ein Ausführungsbeispiel des   Umsetzers --8-- in   Relaisschaltung dargestellt. Ein   Relais--13--ist   zwischen den   Eingang -10- und   eine Versorgungsleitung--16--geschaltet. 



  Sein   Arbeitskontakt--14--liegt   zwischen Ausgang--12--und Eingang--11--und Koppeldiode--15--verbindetEingang--11--mitEingang--9--. 



   Der Zahlenvergleich beginnt, wie bereits erwähnt, mit dem Ziffernvergleich in der höchsten Stelle. 



  Es wird zum Vergleichsergebnis an den   Eingängen--9   und 10-- des Umsetzers --8-- noch das Ergebnis des Vergleiches der um eins niederen Stelle am   Eingang--11--zum   Gesamtvergleich herangezogen. 



   Liegen am Eingang-9 und 10-L-Signal, so zieht das   Relais-13-an. Kontakt-14-   schliesst. Das L-Signal am   Eingang --9-- gelangt   über den geschlossenen   Kontakt --14-- an   den Ausgang --12-- des Umsetzers --8--. Bei O-Signal an beiden Eingängen --10 und 9-bleibt der   Kontakt--14--offen.   In beiden Fällen wäre der Vergleich beendet, da der Vergleich in der ersten Stelle abgeschlossen werden könnte. Erscheint am Ausgang--12--des Umsetzers--8-O-Signal, so ist die in den   Vorwahlschaltern--4--eingestellte Zahl   grösser, bei L-Signal kleiner als die in codierter Form an den Eingängen der Umcodierer --1-- anliegenden Zahl.

   Bei Gleichheit der Ziffern in der höchsten Stelle liegt am zugehörigen   Umsetzer--8--ein L-Signal   am Eingang - und am   Eingang-9-ein O-Signal   an. Das   Relais --13-- zieht   an. Der Kontakt --14-- schliesst und gibt den Signalweg vom Eingang--11--zum Ausgang--12--frei. Es kann nur dann am   Ausgang--12--des   Umsetzers L-Signal erscheinen, wenn der Ziffernvergleich in einer niederen Stelle L-Signal liefert. Bei Gleichheit aller Ziffern erscheint daher am Ausgang--12--des Umsetzers der höchsten Stelle ein   0-Signal,   da der Eingang--11--des Umsetzers--8--in der niedrigsten Stelle unbeschaltet bleibt. Die   Entkoppeldioden-15--in   den   Umsetzern --8-- sind   in ihrer Einbaurichtung von der Polarität des verwendeten L-Signals abhängig. 



   Fig. 3 zeigt eine weitere Ausführungsform für einen Umsetzer in Transistorschaltung. Die 
 EMI4.2 
 

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 EMI5.1 
    --19-- am Eingang --9--.Eingangsklemmen--10   und 9-- wird der Transistor aufgesteuert. Es kann nur noch L-Signal von der nächst niederen Stufe auf den Eingang --11-- des Umsetzers --8-- gelangen. Das L-Signal am   Eingang --11-- wird   am   Ausgang--12--des   Umsetzers nicht wirksam, da der   Transistor--17-   leitend ist und am Kollektor des   Transistors --17-- ein   Signal nur wirksam wird, das dem 0-Signalbereich zugeordnet ist. Bei Gleichheit beider Ziffern ist am   Eingang --10-- ein L-Signal   und am Eingang --9-- ein O-Signal.

   Der   Transistor --17-- ist   bedingt durch die Vorspannung von der   Versorgungsleitung --16-- über   den Widerstand --20-- gesperrt. L-Signal kann nur dann am   Ausgang --12-- erscheinen,   wenn L-Signal am   Eingang --11-- anliegt.   



   Fig. 4 stellt eine Prinzipschaltung zum mehrfachen Vergleich zweistelliger Zahlen mit anschliessender Auswertung dar. Die in binärcodierter dezimaler Darstellung an den Eingängen der 
 EMI5.2 
 --la, 1b-- angegebene4d-- eingestellt ist. Je nach Vielfachheit der Vorwahlschalter und Umsetzer, je Umcodierer bei stellenrichtiger Zusammenfassung der zu einer Zahl gehörigen Umsetzer, können weitere Zahlen mit der an den Eingängen der Umcodierer eingegebenen Zahl verglichen werden. Der Vergleich der Zahlen erfolgt ziffernweise, beginnend mit der höchsten Dezimale. Ergibt der Vergleich der Ziffern der höchsten Dezimale ein eindeutiges Vergleichsergebnis am Ausgang des   Umsetzers --8b--,   so wird dieses Ergebnis dem   Eingang --23-- des   logischen Signalauswerters --22-- zugeführt.

   Bei Gleichheit der Ziffern der höchsten Dezimale werden jeweils die Ziffern der nächst niederen Dezimale 
 EMI5.3 
 herangezogen und dem   Eingang --23-- des   logischen Signalauswerters zugeführt. In gleicher Weise erfolgt der Vergleich der Ziffern und die Bildung des Vergleichsergebnisses durch die   Umsetzer --8c   und 9d--, wobei die Vergleichsergebnisse in diesem Falle an den   Eingang --24-- des   logischen Signalauswerters geführt werden. Ein logischer Signalauswerter verarbeitet immer die Vergleichsergebnisse zweier, in den Vorwahlschaltern eingestellter Zahlen B und C mit der Zahl A, die an den Eingängen der Umcodierer anliegt. Es muss das Vergleichsergebnis der kleineren der beiden eingestellten Zahlen B und C mit der Zahl A am   Eingang --23-- eingegeben   werden.

   Am Ausgang 
 EMI5.4 
 und   23-kein L-Signal   vorhanden ist. Dieser Zustand tritt ein, solange die Zahl A kleiner oder gleich der kleinsten eingestellten Zahl ist. Ist die an den Eingängen der Umcodierer anliegende Zahl A grösser als die kleinste der eingestellten Zahlen B und C, aber kleiner als die grösste der beiden Zahlen B und C, so erscheint am   Ausgang --34-- L-Signal.   Tritt der Fall ein, dass die eingegebene Zahl A grösser oder gleich der grössten der beiden in den Vorwahlschaltern eingestellten Zahlen B und C ist, so wird der   Ausgang --35-- des   logischen Signalauswerters --22-- L--Signal führend. 



   Der logische Signalauswerter --22-- erlaubt eine Toleranz-oder Grenzwertmeldung. Die Grenzen des Toleranzfeldes werden durch die Zahlen C und B gegeben. Je nach Grösse der Zahl A erscheint an den Ausgängen ein Ausgangssignal, das den erreichten Grenzwert meldet oder das Toleranzfeld kennzeichnet, in das die Zahl A gehört. Mittels einer Vielfachheit von Vorwahlschalter und Umsetzer, die stellen-und zahlengerecht zusammengeschaltet sind, können weitere Zahlen durch Einstellung in die Vorwahlschalter mit der Zahl A verglichen werden. 



   Fig. 5 zeigt zwei aneinandergefügte logische Signalauswerter in Relaisschaltung. Der erste logische Signalauswerter erhält an den   Eingängen--23   und   24--die   Eingangssignale entsprechend den Vergleichsergebnissen. Je nach Eingangssignale werden die   Relais -- 27-- mit   den Kontakten-36 und 37-- und/oder die   Relais--28--mit   den   Kontakten--38   und   39-erregt.   



   Liegt an den Eingängen --23 und   24-O-Signal,   so liegt am   Ausgang --33-- des   logischen 
 EMI5.5 
 und   Kontakt --36-- öffnet,   so dass L-Signal auf den   Ausgang --34-- kommt.   Führt der Eingang - 24-- L-Signal, so führt auch   Eingang --23-- L-Signal,   bedingt durch die Relationen der Zahlen B und C. Der   Kontakt --38-- öffnet   und   Kontakt --39-- schliesst,   so dass Ausgang   --35-- L-Signal   erhält. 



   Sind alle in den Vorwahlschaltern eingestellten Zahlen ihrer Grösse nach geordnet, dass am   Eingang --23a-- das   Vergleichsergebnis mit der kleinsten in den Vorwahlschaltern eingestellten Zahl und am   Eingang --24b-- mit   der grössten in den Vorwahlschaltern eingestellten Zahl angeschaltet ist, 

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 so kann die Anordnung zur Klassierung der in die Umcodierer --1-- eingegebenen Zahl benutzt werden. Dazu wird der Schalter--32--umgeschaltet. Der Ausgang --35a-- wird nicht zur Auswertung benutzt. Jedem Ausgang kann eine bestimmte Klassenbreite zugeordnet werden. 



   In Fig. 6 sind zwei zusammengefügte logische Signalauswerter in Transistorschaltung abgebildet. 



  Bei anliegendem O-Signal an den   Eingängen-23   und 24-sind die Transistoren --41-- gesperrt. 



  Nur Transistor--25--ist in leitendem Zustand, bedingt durch die Arbeitspunkteinstellung. Das Relais --40-- in der Kollektorleitung schliesst den Kontakt-36-, so dass am   Ausgang-33-   L-Signal auftritt. Mit L-Signal am   Eingang --23-- des   logischen Signalauswerters --22-- wird der nachfolgende   Transistor --41-- in   den leitenden Zustand versetzt.   Transistor --25-- wird   über die   Entkoppeldiode--31--zugesteuert,   während Transistor--26--, der sich in leitendem Zustand befand, jetzt erst vom Strom durchflossen werden kann. Das   Relais--43--in   der Kollektorleitung des Transistors--26--spricht an. Es ist nur noch   Kontakt--37--geschlossen   und am Ausgang - 34-- ist L-Signal.

   Beide Transistoren --41-- werden leitend, wenn L-Signal an den Eingängen   - 23   und 24-liegt. Dafür sind die Transistoren-25 und 26-gesperrt und das Relais-44betätigt seinen   Kontakt--38-, damit L-Signal   an den   Ausgang --35-- gelangt,   während alle andern Kontakte geöffnet sind. Diese Anordnung erlaubt in gleicher Weise wie die Relaisschaltung in Fig. 5 durch Umlegen des   Umschalters-32-,   unter Ausschluss des   Ausganges-35a-,   eine Klassierung. Statt der   Relais-40,   43,   44-können   auch Widerstände eingefügt sein, an denen das Ausgangssignal abgenommen werden kann. Relais liefern jedoch freie Kontakte, die eine freie Kombinierbarkeit zur Weiterverarbeitung im Rahmen einer Leitwertlogik erlauben. 



   Weitere Vergleichsbausteine können aneinandergereiht werden, wenn der Schalter --32-- je zugefügtem logischen   Signalauswerter --22- um   2 Kontakte erweitert wird. 



   An Hand der Fig. 7 soll ein praktisches Beispiel erläutert werden. Die Fig. 7 entspricht der Fig. 4 unter Einbeziehung der   Fig. l, Fig. 2   und Fig. 5. 



   Die in binärcodierter Darstellung an den Eingängen der Umcodierer--la, lb-angegebene Zahl sei 53, wobei die Ziffer der höchsten Stelle der Zahl, die Ziffer 5, am   Umcodierer-Ib-anliegt   und mit den in den Vorwahlschaltern --4b,4a und 4d, 4c-- eingestellten Zahlen die Zahl 35 in den   Vorwahlschaltern--4b, 4a--und   die Zahl 54 in den Vorwahlschaltern --4d,4c-- derart verglichen, dass der Vergleich mit der Ziffer der höchsten Stelle der Zahl beginnt. Die am   Umcodierer--lb--   
 EMI6.1 
 infolgedessen das   Relais -13d-- anzieht   und seinen   Arbeitskontakt--14d--schliesst.   Am Schleifer - 6d--liegt, da im Vorwahlschalter--4d--die Ziffer 5 eingestellt ist, ein   O-Signal,   so dass die Diode --15d-- sperrt.

   Das Signal am Ausgang --12d-- hängt allein von dem am Eingang - lld-- liegenden Signal, dem Vergleichsergebnis der Ziffern der nächst niederen Stelle ab. Die im Vorwahlschalter --4c-- eingestellte Ziffer ist 4, die am Umcodierer--la--anliegende Ziffer 3, so dass an den Schleifern--6c und 7c--O-Signal anliegt. Daher liegt auch an den Eingängen --9c und 
 EMI6.2 
 
Da nur das   Relais--27--anzieht   werden infolgedessen die zum Relais gehörenden Kontakte   - 36, 37-betätigt.   Während der   Kontakt --36-- öffnet, wird   der   Kontakt --37-- geschlossen   und über ihn und den geschlossenen Kontakt --38-- an den   Ausgang--34--ein L-Signal   gegeben.

   Dieses L-Signal kennzeichnet, dass die an den Umcodierern--lb, la-angebotene Zahl 53 Ideiner/gleich als die grösste und grösser als die kleinste an den Vorwahlschaltern eingestellte Zahl ist. 



   Es soll nun angenommen werden, dass an den Umcodierern --1a,1b-- die Zahl 21 in binärcodierter Darstellung anliegt. Unter Beibehaltung der in Fig. 7 in den   Vorwahlschaltern --4b, 4a   und 4d, 4c--eingestellten Zahlen 54 und 35 würde sich folgender Ablauf ergeben. 



   Die am   Umcodierer--Ib--in binärcodierter   Darstellung angebotene Ziffer 2 bedingt an dessen   Ausgangsklemmen--2b--über   die zwischengeschalteten Dioden --3b-- an den Ausgangsklemmen, die den Ziffern Null bis Zwei zugeordnet sind, L-Signale, so dass an den   Schleifern-6b   und 7b-ein O-Signal anliegt. Das   Relais-13b-spricht   nicht an und sein Arbeitskontakt --14b-- bleibt 

 <Desc/Clms Page number 7> 

 
 EMI7.1 


Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 8> erscheint, wenn an dem einen Eingang (23) ein O-Signal anliegt, am zweiten Ausgang (34) ein L-Signal auftritt, wenn an dem einen Eingang (23) ein L-Signal und an dem andern Eingang (24) ein O-Signal anliegt und am dritten Ausgang (35) ein L-Signal auftritt, wenn an dem andern Eingang (24) ein L-Signal angelegt ist. EMI8.1 Umcodierer (la, Ib) über ein Vielfach zu den vorhandenen zwei Vorwahlschaltern (4a, 4b ;
    4c, 4d) mit den zugeordneten Umsetzern (8a, 8b ; 8c, 8d) sowie dem zwei Eingänge (23,24) aufweisenden Signalauswerter (22) zwei weitere Vorwahlschalter mit zugeordneten Umsetzern und einem Signalauswerter geschaltet sind und dass zwei logische Signalauswerter (22) mittels eines Schalters (32) zwischen dem Indikationsweg der oberen Grenze des ersten Signalauswerters mit seinen Eingängen (23a, 24a) und dem Indikationsweg der unteren Grenze des zweiten Signalauswerters mit seinen Eingängen (23b, 24b) verbunden sind (Fig. 5 bzw. Fig. 6), so dass die Vergleichsergebnisse nach der Grösse der eingestellten Zahl, mit der kleinsten am Eingang (23a) beginnend, geordnet an die jeweils folgenden Eingänge (24a, 23b, 24b....) gelangen.
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