AT293452B - Verfahren und Vorrichtung zur Produktion von Speiseeis - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Produktion von Speiseeis

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AT293452B
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Heron Ets
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23GCOCOA; COCOA PRODUCTS, e.g. CHOCOLATE; SUBSTITUTES FOR COCOA OR COCOA PRODUCTS; CONFECTIONERY; CHEWING GUM; ICE-CREAM; PREPARATION THEREOF
    • A23G9/00Frozen sweets, e.g. ice confectionery, ice-cream; Mixtures therefor
    • A23G9/04Production of frozen sweets, e.g. ice-cream
    • A23G9/20Production of frozen sweets, e.g. ice-cream the products being mixed with gas, e.g. soft-ice

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Confectionery (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren und Vorrichtung zur Produktion von Speiseeis 
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Produktion von Speiseeis, wobei eine als Rohmasse verwendete Flüssigkeit in einem Vorratsbehälter gespeichert und diese Flüssigkeit mit einem Gas zwecks
Emulsionsbildung vermischt und das so erhaltene Speiseeisgemisch in einer mit einer Austragsvorrichtung zur Abgabe von Speiseeis versehenen Gefrierbüchse gekühlt wird. Die Erfindung betrifft weiters eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens. 



   Es ist bekannt, bei der Herstellung von Speiseeis in Form von Softeis zunächst unter Verwendung eines Rührwerkes aus einem Gas, wie Luft oder Kohlendioxyd, und einer als Rohmasse verwendeten
Flüssigkeit eine Emulsion zu bilden, welche sodann einer Gefrierbüchse zugeführt wird, die sowohl zum Kühlen der Emulsion als auch zur Abgabe des fertigen Speiseeises mittels einer Austragsvorrichtung dient. Die als Rohmasse verwendete Flüssigkeit enthält fette, mit Essenzen angereicherte wässerige Substanzen. Die Beschickung der Gefrierbüchse mit der   Gas-Flüssigkeitsemulsion   erfolgt häufig mit Hilfe von Pumpen, die eine 3fache Funktion erfüllen :
1. die Flüssigkeit mit dem Gas zu vermischen,
2. die Emulsion in die Gefrierbüchse zu befördern und
3. die Gefrierbüchse unter Druck zu versetzen.

   Die Pumpen saugen dabei die Flüssigkeit aus einem offenen Behälter an. 



   Eine derart gestaltete Vorrichtung birgt die folgenden Nachteile in sich :
1. Die in Kontakt mit der umgebenden Luft stehende Mischung reichert sich leicht mit Bakterien an, was hygienische Risken in sich birgt ;
2. im Vorratsbehälter bildet sich Schaum, der zu einem Verlust an gefrierbarem Material führt ;
3. die Reinigung der Pumpe und des Behälters erfordert eine teilweise Demontage des Apparates ;
4. durch die Schaumbildung müssen die Pumpe und der Behälter häufig gereinigt werden ;
5. die mechanischen Teile weisen eine komplizierte Konstruktion auf und müssen mit grosser Präzision hergestellt werden, wodurch sich die Fabrikationskosten erhöhen. 



   Es ist auch bekannt, die Emulsion mit Hilfe eines in der Gefrierbüchse selbst angeordneten Rührbzw. Schlagwerkes zu bilden, wobei der Gefrierbüchse ein Vorgemisch von Kohlendioxyd und Rohmasse zugeführt wird. Die Zufuhr der Rohmasse bzw. des Vorgemisches zur Gefrierbüchse erfolgt unter der Wirkung eines Gefälles. Auch diesem Verfahren bzw. der hiefür verwendeten Vorrichtung haften die erwähnten hygienischen Nachteile an, da eine Reinigung der Bestandteile schwierig ist und die Rohmasse nicht vor dem Zutritt von Luft geschützt ist. Die Notwendigkeit eines Rühr-und Schlagwerkes macht die Konstruktion aufwendig. 



   Die Erfindung vermeidet die erwähnten Nachteile und bezweckt die Schaffung eines einfachen und hygienischen Verfahrens zur Herstellung von Speiseeis sowie einer einfachen Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens. 



   Die Erfindung besteht bei einem Verfahren der eingangs bezeichneten Art darin, dass die Emulsionsbildung durch Zuleitung von unter Druck stehendem Gas in dem als luftdicht abgeschlossenes Druckgefäss ausgebildeten Vorratsbehälter herbeigeführt wird, aus welchem das fertige Speiseeisgemisch durch den Gasdruck der Gefrierbüchse zugeführt wird. 

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   Zur Emulsionsbildung kann ein sterilisiertes komprimiertes Gas verwendet werden. Es kann auch ein steriles komprimiertes Gas verwendet werden. 



   Es ist zwar bekannt, zur Kühlung von Speiseeis verwendetes Kohlendioxyd zwecks besserer Ausnutzung seiner Kühlwirkung zum   Vorkühlen   der flüssigen Rohmasse in den durch eine Pumpe erzeugten Strom der Rohmasse einzuleiten. Hiebei besteht der verfolgte Zweck jedoch allein in der besseren Ausnutzung des Kühlmittels ; durch die Zuleitung des Kohlendioxyds zur Rohmasse wird keine Emulsionsbildung herbeigeführt ; hiefür ist vielmehr ein   Rühr-bzw.   Schlagwerk notwendig. 



   Eine Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens, mit einer Gasflasche mit komprimiertem Gas, einem Vorratsbehälter zur Speicherung der als Rohmasse verwendeten Flüssigkeit und einer mit einer Austragsvorrichtung zur Abgabe von Speiseeis versehenen Gefrierbüchse, ist dadurch gekennzeichnet, dass der Vorratsbehälter als auswechselbares, luftdicht abgeschlossenes Druckgefäss ausgebildet und mittels lösbarer Anschlussstücke direkt mit einerseits zur Gasflasche und anderseits zur Gefrierbüchse führenden Leitungen verbunden ist. 



   Zweckmässig ist die Gasflasche über einen Druckminderer und eine Leitung an den Vorratsbehälter angeschlossen, wobei ein Doppelventil bei Unterbrechung der Verbindung sicherstellt, dass sowohl in der Leitung als auch im Vorratsbehälter der Druck aufrechterhalten bleibt. 



   Zweckmässig ist weiters die Gefrierbüchse durch eine Leitung und ein Ventil mit dem Vorratsbehälter verbunden, wobei ein Doppelventil bei Unterbrechung der Verbindung sicherstellt, dass sowohl in der Leitung als auch im Vorratsbehälter der Druck aufrechterhalten bleibt. 



   Ein Doppelventil kann mit einem im Vorratsbehälter mündenden Rohr verbunden sein, durch das die Emulsion in die Gefrierbüchse gedrückt wird. 



   Die Erfindung wird an Hand der Zeichnungen näher erläutert, in welchen eine Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung schematisch dargestellt ist.   Pig. l   zeigt die Vorrichtung mit einer unter Druck stehenden horizontalen Gefrierbüchse zur fortlaufenden Lieferung von Speiseeis ; Fig. 2 zeigt die Vorrichtung mit einer vertikalen Gefrierbüchse zur stossweisen Lieferung von Speiseeis. 



   Wie aus den Zeichnungen ersichtlich, umfasst die Vorrichtung eine Gasflasche --1-- mit komprimiertem Gas, aus der das Gas mittels eines Druckminderers-2-in einen luftdicht abgeschlossenen Vorratsbehälter --4-- geleitet wird, der die Flüssigkeit enthält, die zusammen mit dem Gas zur Speiseeisherstellung dient, und eine Gefrierbüchse --7-- konventionellen Typs, die unter Druck steht. Die eine Schnecke enthaltende   Gefrierbüchse-7-kann   horizontal (s. Fig. l) oder 
 EMI2.1 
 



   2)komprimierte Luft), um die ihrerseits sterilisierte Flüssigkeit von Bakterien freizuhalten. 



   Die Vorrichtung arbeitet wie folgt : Die   Gefrierbüchse-7-wird   zunächst sterilisiert, indem beispielsweise steriles Gas aus der Gasflasche --1-- mittels des   Ventils --9'-- und   einer nicht dargestellten Leitung in die Gefrierbüchse strömt. Dann wird die Gasflasche --1-- an den   Vorratsbehälter-4--unter   dem vorgesehenen Druck angeschlossen, so dass sich das Gas in einem gewissen, vorausbestimmten prozentualen Verhältnis mit der Flüssigkeit mischt. Während die vorerwähnte Verbindung Gasflasche-Vorratsbehälter geöffnet bleibt, wird die   Leitung --9-- mittels   
 EMI2.2 
 die   Gefrierbüchse--7-gedrückt   wird. In der   Gefrierbüchse-7-spielt   sich dann der normale Prozess zur Speiseeisbildung ab. 



   Gegenüber den dem Stand der Technik entsprechenden Maschinen werden durch das oben beschriebene Verfahren und die Vorrichtung beachtliche Vorteile erzielt : Dadurch, dass die sich bewegenden mechanischen Teile zur Druckerzeugung und Emulsionsbildung wegfallen, vereinfacht sich nicht nur die Konstruktion der Speiseeismaschine, sondern sie weist auch eine kleinere Dimension auf. Darüber hinaus kann sie leichter bedient und gereinigt werden. Im weiteren wird jeglicher Kontakt zwischen der Flüssigkeit bzw. Emulsion und der umgebenden Luft, und damit auch jede Möglichkeit 

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 zur Verschmutzung des Eises vermieden. Durch den mechanisch einfach herstellbaren Anschluss sind die Vorratsbehälter als ganzes sodann leicht austauschbar.

   Auch lässt sich eine verbesserte Eisqualität erzielen, wobei insbesondere, wie experimentell nachgewiesen werden konnte, die Bildung von Eiskörnern innerhalb des Speiseeises nach dessen Abzapfen vermieden wird. Da endlich im Verhältnis zur eingesetzten Flüssigkeitsmenge ein grösseres Eisvolumen erzielt wird, kommen auch die Herstellungskosten niedriger zu stehen. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zur Produktion von Speiseeis, wobei eine als   Rohmasse   verwendete Flüssigkeit in einem Vorratsbehälter gespeichert und diese Flüssigkeit mit einem Gas zwecks Emulsionsbildung vermischt und das so erhaltene Speiseeisgemisch in einer mit einer Austragsvorrichtung zur Abgabe von 
 EMI3.1 
 Emulsionsbildung durch Zuleitung von unter Druck stehendem Gas in dem als luftdicht abgeschlossenes Druckgefäss ausgebildeten Vorratsbehälter herbeigeführt wird, aus welchem das fertige Speiseeisgemisch durch den Gasdruck der Gefrierbüchse zugeführt wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sterilisiertes komprimiertes Gas verwendet wird. EMI3.2 Gas verwendet wird.
    4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, mit einer Gasflasche mit komprimiertem Gas, einem Vorratsbehälter zur Speicherung der als Rohmasse verwendeten Flüssigkeit und einer mit einer Austragsvorrichtung zur Abgabe von Speiseeis versehenen Gefrierbüchse, EMI3.3 abgeschlossenes Druckgefäss ausgebildet und mittels lösbarer Anschlussstücke (5,6) direkt mit einerseits zur Gasflasche (1) und anderseits zur Gefrierbüchse (7) führenden Leitungen (3 bzw. 9) verbunden ist. EMI3.4 über einen Druckminderer (2) und eine Leitung (3) an den Vorratsbehälter (4) angeschlossen ist, wobei ein Doppelventil (5) bei Unterbrechung der Verbindung sicherstellt, dass sowohl in der Leitung (3) als auch im Vorratsbehälter (4) der Druck aufrechterhalten bleibt.
    EMI3.5 (7) durch eine Leitung (9) und ein Ventil (9') mit dem Vorratsbehälter (4) verbunden ist, wobei ein Doppelventil (6) bei Unterbrechung der Verbindung sicherstellt, dass sowohl in der Leitung (9) als auch im Vorratsbehälter (4) der Druck aufrechterhalten bleibt. EMI3.6 Doppelventil (6) mit einem im Vorratsbehälter (4) mündenden Rohr (8) verbunden ist, durch das die Emulsion in die Gefrierbüchse (7) gedrückt wird.
    Druckschriften, die das Patentamt zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik in Betracht gezogen hat : EMI3.7 <tb> <tb> DT-AS <SEP> l <SEP> 267 <SEP> 688 <SEP> US-PS <SEP> 2 <SEP> 651 <SEP> 186 <SEP> <tb> US-PS <SEP> 2 <SEP> 361 <SEP> 137 <SEP> US-PS <SEP> 3 <SEP> 220 <SEP> 204 <tb>
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