DE112304C - - Google Patents

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DE112304C
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carbonic acid
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beer
axis
bottle
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12HPASTEURISATION, STERILISATION, PRESERVATION, PURIFICATION, CLARIFICATION OR AGEING OF ALCOHOLIC BEVERAGES; METHODS FOR ALTERING THE ALCOHOL CONTENT OF FERMENTED SOLUTIONS OR ALCOHOLIC BEVERAGES
    • C12H1/00Pasteurisation, sterilisation, preservation, purification, clarification, or ageing of alcoholic beverages
    • C12H1/12Pasteurisation, sterilisation, preservation, purification, clarification, or ageing of alcoholic beverages without precipitation
    • C12H1/14Pasteurisation, sterilisation, preservation, purification, clarification, or ageing of alcoholic beverages without precipitation with non-precipitating compounds, e.g. sulfiting; Sequestration, e.g. with chelate-producing compounds

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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Devices For Dispensing Beverages (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 6d.
Durch die Patentschrift 67629 ist ein kleiner Apparat bekannt geworden, welcher dazu dient, in Verkaufsflaschen Getränke mit Gasen zu mischen, und welcher beispielsweise zur Herstellung von Sodawasser benutzt werden soll. Dieser Apparat besteht aus einem die Flasche aufnehmenden, um eine Achse drehbaren Gestell, wobei durch eine Bohrung der Achse und ein Verbindungsrohr der Mündung der Flasche Kohlensäure oder ein anderes Gas zugeführt wird. Die Drehachse steht senkrecht auf der Achse der Flasche. Mit diesem Apparat lassen sich stark schäumende Flüssigkeiten, z. B. Bier, nicht mit Gas sättigen, denn durch die rotirende Drehung der Flasche um eine Achse senkrecht zu ihrer Längsachse würde eine so starke Schaumbildung des Bieres erzeugt werden, dafs der ganze Inhalt der Flasche in Schaum verwandelt wird und dadurch eine wesentliche Qualitätsverminderung erleidet.
Vorliegende Erfindung bezweckt nun, die Imprägnirung von Bier und ähnlichen Getränken mit einem Ueberschufs von Kohlensäure, ohne Verringerung der Güte des Getränkes, zu ermöglichen, wobei ein gewöhnliches Holzfafs zur Aufnahme des Bieres dient, welches gleichzeitig zum Verschank des Getränkes nach der Sättigung benutzt werden kann. Man kann auch das Fafs gemä'fs einer Ausführungsform der Erfindung mit einem Kühlmantel umgeben, wodurch das Bier zu einer gröfseren Kohlensäureaufnahme befähigt wird. Sowohl während des Füllens des Fasses mit Bier als auch während des Imprägnirens und des Ausschankes kann bei dieser Vorrichtung jede Berührung des Getränkes mit der atmosphärischen Luft völlig vermieden werden.
Fig. ι der Zeichnung stellt eine Ausführungsform einfachster Art mit liegender Achse dar.
Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform mit stehender Achse und einem das Fafs umgebenden Kühlmantel.
Bei der ersten Ausführungsform wird das Fafs a, das die übliche Construction besitzt, an beiden Seiten von Ringen c gehalten, welche durch Rippen b mit je einem Zapfen verbunden sind. Die Zapfen liegen in Böcken eines Lagergestelles. Durch einen Hahn d wird das Fafs bis zu einem gewissen Grade gefüllt. Der eine der Zapfen ist durchbohrt und wird mittelst einer Stopfbüchse e an eine Kohlensäureflasche f oder an eine andere Kohlensäurequelle angeschlossen, wobei ein Reducirventil /2, üblicher Construction, eingeschaltet werden kann. Die Ueberleitung der Kohlensäure aus den hohlen Zapfen in das Fafsinnere erfolgt, mittelst eines Ventils oder Hahnes v, der durch ein Rohr und Ueberschraubmutter mit dem Zapfen verbunden ist. Der andere Zapfen trägt eine Kurbel g, durch welche das Fafs geschwenkt und der Inhalt desselben durch einander geschüttelt werden kann. Während des Schütteins bleibt der Fafsinhalt unter dem Druck der Kohlensäure, welcher durch das Reducirventil geregelt werden kann. Infolge dessen nimmt das Bier eine sehr grofse Menge von Kohlensäure auf, welche hartnäckig festgehalten wird.
Um jedem Verderben des Bieres vorzubeugen, kann man auch während des Füllens des Fasses durch den Hahn d das Fafsinnere
mit Kohlensäure gefüllt erhalten, so dafs die Berührung des Bieres mit der Luft völlig ausgeschlossen ist. Nachdem die Sättigung vollzogen ist, wird das Fafs aus dem Gestell herausgenommen und in eine Kühlvorrichtung beliebiger Art gestellt. Aus dieser heraus kann das Getränk verzapft werden. Um während des Abzapfens ebenfalls einen Kohlensäuredruck aufrecht zu erhalten, kann man am Fasse einen kleinen Behälter mit flüssiger Kohlensäure anbringen, der mit einer zweiten Mündung des Hahnes ν in Verbindung gebracht werden kann.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 steht das Fafs schon während der Sättigung mit der Kohlensäure in einer Kühlvorrichtung. Die Anordnung ist im Wesentlichen dieselbe wie bei Fig. 1, nur wird die Drehachse senkrecht angenommen. Die Schwenkung erfolgt durch eine Kurbel g mittelst eines Vorgeleges n. Ein doppelwandiger Mantel i mit Füllung aus Isolirmaterial umgiebt das Fafs. Der Raum zwischen Fafs und Mantel wird durch Eisstücke oder eine Kältemischung ausgefüllt, die durch die Oeffnung / eingebracht werden kann. Unten stützt sich der Mantel gegen einen Stellring k auf der Achse. An einer Seite besitzt der Mantel eine zweite Oeffnung, die durch Deckel m verschlossen ist und den Hahn d zugängig macht, durch den die Füllung und Entleerung des Fasses erfolgt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zur Sättigung von Getränken mit Kohlensäure in Fässern, insbesondere von Bier, gekennzeichnet durch Ringe fcj, welche das Fafs halten, und von welchen einer mit einem Rohre zur Zuführung von Kohlensäure in das Fafs derart verbunden ist, dafs dieses, welches mit einem Kühlmantel versehen sein kann, mit dem Rohre um die Längsachse in ruckweise Drehung zu versetzen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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