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Bremsvorrichtung für die Vorratsspule einer kinematographischen Kamera
Die Erfindung betrifft eine Bremsvorrichtung für die Vorratsspule einer kinematographischen Kamera, mit einer in Abhängigkeit vom Filmzug gesteuerten Bremse für die Vorratsspule, wobei der Film über eine Rolle geleitet wird, die auf einem die Bremse steuernden Arm gelagert ist.
Bei bekannten Bremsen dieser Art wird im Falle eines starken Filmzuges auf diese Weise die Bremse an der Vorratsspule gelöst, während im Falle zu schwachen Filmzuges die Bremse angezogen wird. Hohe Bildfrequenzen erfordern jedoch ein schnelles Abwickeln der Vorratsspule ; den dabei auftretenden hochfrequenten Schwankungen des Filmzuges vermögen die bekannten Bremsen infolge ihrer eigenen Massenträgheit nicht zu folgen.
Die Erfindung bezweckt die Verbesserung der Gleichhaltung des Filmzuges, im besonderen für die Belange bei Hochfrequenzkameras für Zeitdehneraufnahmen, und hat die Schaffung einer Einrichtung zur Aufgabe, mit welcher die Bremse für die Vorratsspule weitgehend verzögerungsfrei anspricht.
Erfindungsgemäss wird das dadurch erreicht, dass ein das Lösen der Bremse begrenzender und durch eine Anschlagfeder belasteter Anschlag in einem Anschlagträger gelagert ist, der sowohl in unterschiedlichen Abständen von dem Steuerarm für die Bremse feststellbar als auch vollständig aus dem Schwingbereich des Steuerarmes bewegbar ist. Zweckmässig ist die Anschlagfeder durch eine auf dem Anschlagträger angeordnete Spannschraube unterschiedlich spannbar, während der Anschlagträger in einem schwenkbaren Anschlagbock einstellbar angeordnet ist.
Die Erfindung ist an Hand eines dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispieles erläutert.
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schwenkbar gelagert. Der Steuerhebel --12-- greift mit seinem Kupplungsstift-11-in die Kupplungsgabel --16-- des Bremmschebels --6--. Am Steuerarm --13-- des Steuerhebels - ist eine filmführungsrolle --14-- gelagert, über die der Film-15-läuft. Der Film - wird in bekannter Weise von einer motorgetriebenen Aufwickelspule durch die Kamera gezogen und läuft dabei ausserdem noch über die ortsfest gelagerten Rollen-19-.
Auf dem Steuerarm --13-- ist ein Puffer --17-- befestigt. Im Schwenkbereich dieses Puffers - 17-- liegt ein Anschlag-18-, der in einer Bohrung des Anschlagträgers-20-entgegen der
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--20-- inBegrenzungsstifte--23 und 24-schwenkbar.
In Pfeilrichtung kann der Anschlagbock--25--gedreht werden, so dass der Anschlag--IS-- wahlweise in den Schwenkbereich des Puffers--17--gelegt werden kann. Die mittels der Spannschraube--22--eingestellte Spannung der Anschlagfeder--21--bleibt dabei unverändert.
Beim Betrieb der Kamera mit hohen Bildfrequenzen kann durch den in den Schwenkbereich des Puffers --17-- gelegten federnden Anschlag--18--die Ansprechzeit der Bremse für die Vorratsspule so herabgesetzt werden, dass unerwünschtes Flattern der Bremse und dadurch störende Bildschwankungen weitgehendst vermieden werden.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Bremsvorrichtung für die Vorratsspule einer kinematographischen Kamera, mit einer in Abhängigkeit vom Filmzug gesteuerten Bremse für die Vorratsspule, wobei der Film über eine Rolle geleitet wird, die auf einem die Bremse steuernden Arm gelagert ist, d a d u r c h g e k e n n - zeichnet, dass ein das Lösen der Bremse begrenzender und durch eine Anschlagfeder (21) belasteter Anschlag (18) in einem Anschlagträger (20) gelagert ist, der sowohl in unterschiedlichen Abständen von dem Steuerarm (13) für die Bremse verstellbar als auch vollständig aus dem Schwingbereich des Steuerarmes (13) bewegbar ist.
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