AT29130B - Wasserreinigungsanlage für städtische Wasserwerke u. dgl. - Google Patents

Wasserreinigungsanlage für städtische Wasserwerke u. dgl.

Info

Publication number
AT29130B
AT29130B AT29130DA AT29130B AT 29130 B AT29130 B AT 29130B AT 29130D A AT29130D A AT 29130DA AT 29130 B AT29130 B AT 29130B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
water
filter
water purification
purification system
fine
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Prosper Jean Auguste Maignen
Original Assignee
Prosper Jean Auguste Maignen
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Prosper Jean Auguste Maignen filed Critical Prosper Jean Auguste Maignen
Application granted granted Critical
Publication of AT29130B publication Critical patent/AT29130B/de

Links

Landscapes

  • Filtration Of Liquid (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Wasserreinigungsanlage für städtische Wasserwerke u. dgl. 
 EMI1.1 
 welchen die letzte Reinigung durch ein Filter von hoher Feinheit, insbesondere Sandfilter,   geschieht. Bei derartigen Anlagen ist es nun bekannt, mehrere Filter hintereinander an-   
 EMI1.2 
 Es wird stets das Wasser mit einer bedeutenden Druckhöhe durch die Filter gesendet, die Schmutzbestandteile lagern sich auf den Filtern ab und bilden Schleimschichten, welche in bekannter   Weise die Hauptfitterwirkung erzielen.   
 EMI1.3 
 natürlich sich nur die spezifisch schwereren Bestandteile absetzen, die feinen dagegen bleiben im Wasser suspendiert. 



     Die Filteranlagen mit mehreren Filtern arbeiten   nun mit einem   erheblicheu Aufwande   an Arbeit, Kohle und Maschinen zur Erzielung der Druckhöhe, insbesondere erfordert die 
 EMI1.4 
 Zeit, während welcher diese natürlich   kein reines Wasser ergeben kann.   



   Die Erfindung bezweckt nun bei Wasserreinigungsanlagen für städtische Wasser- 
 EMI1.5 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 zum Feinfilter 4 führende   Rohr. Wenn das Feintilter   4 gereinigt ist, wird, um auf demselben eine neue Schleimschicht schnell zu bilden, die obere Zuleitung 19 zum   Grobfilter,)   und die Ableitung 12 geöffnet, das zu reinigende Wasser strömt also über das grobkörnige 
 EMI2.1 
 selben wird die Leitung 19 geschlossen und die untere Leitung   11 geöffnet.   Das Wasser strömt also erst durch den Behälter 6 von unten nach oben, ehe es durch Leitung 12 in das Feinfilter 4 geht. In dem aus einem äusseren Gehäuse 8 bestehenden Behälter 6 sind die Schichten 9, 10 mit grobem Materiale so angeordnet, dass grosse   Zwischenräume   gebildet werden.

   In diesen wird der grösste Teil der im von unten nach oben strömenden Wasser enthaltenen Verunreinigungen durch Adhäsion an den   Materialobernächen   und an den ihnen an aftenden Schleimschichten zurückgehalten. Es bilden sich dadurch Flocken, ohne dass, praktisch genommen, dem Durchgange des Wassers irgendein Widerstand ausser der einfachen Flächenreibung dargeboten und ein entsprechender Gefällsverlust verursacht würde. Die in den Wasserweg eingeschalteten Hindernisse können aus Schichten gebrochener Steine, Schlacke, Koks, zerkleinerten Ziegeln oder anderem derartigen groben Materials bestehen. 



   Die so erhaltenen Flocken können auch zur Bildung der zum   Zurückhalten   der Bakterien u. dgl. notwendigen   Schleimschicht   für das Feinfilter benutzt werden, wenn diese von dem Filter bei seiner Reinigung entfernt ist. Zu diesem Zwecke genügt es, das Wasser mit   stärkerem Drucke durch   den Behälter 6 zu führen   oder die Fliessrichtung   des Wassers durch diesen Behälter durch Öffnen der Leitungen 19 und 18 und Schliessen der   Leitungen     und-/2 umzukehren. Im   letzteren Falle muss naturgemäss ein Ventil unmittelbar an dem vom   Becken C   oben ausgehenden, nach dem Feinfilter führenden Stutzen angebracht werden, 
 EMI2.2 
 Sandfilter eine Schleimschicht. 



   Es   können überdies auch grössere,   das Wasser ablenkende Körper, wie beispielsweise volle oder hohle Ziegel, Schieforplatten oder dgl., angewendet werden, wie beispielsweise aus Fig. 3 zu ersehen ist. Diese Körper verhindern ein unmittelbares Aufwärtsfliessen des Wassers und zwingen das Wasser, teilweise einen horizontalen Weg zu nehmen, ohne jedoch die Durchflussgeschwindigkeit wesentlich zu verzögern. Es müssen aber in allen Fällen die Zwischenräume zwischen den einzelnen Stücken von solcher Grösse sein, dass sie den freien Durchfluss des Wassers gestatten und   reichlichen   Kaum für den sich absetzenden Schmutz bieten, ohne dass Verstopfungen Platz greifen können. 



   Bei der   Ausführungsform   nach Fig. 2 sind die   schichten   durch eine   vertikale Wund 1   derart geteilt, dass das Wasser abwechselnd nach aufwärts und abwärts Hiesst. Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 befindet sich auf der   Oberfläche der ganzcn Schicht eine   Lage porösen, elastischen Materiales, wie   Holzspäne, Drehspäne, Schwamm,   Torf oder dgl., welche durch einen entsprechenden Rost 15 gehalten wird. 



   Die Reinigung des Behälters 6 kann ohne   Aufrühren   der Masse und ohne Anwendung besonderer Arbeit einfach durch Umkehren der Richtung, in welcher das Wasser strömt, erzielt werden. Hiebei lässt man das Wasser aus dem Behälter 6 durch ein Ventil 25 ausströmen und   gewünschtenfalls   frisches Wasser durch Ventile 19 nachströmen. 
 EMI2.3 
 durch den Ausfluss geregelt wird. Zu diesem Zwecke ist das vor dem Eintrittsrohre   11   angeordnete Ventil 21 durch einen lebel 22 mit einem Schwimmer 23 verbunden, welcher mit dem Wasserspiegel des austretenden Wassers 24 steigt und fällt und das genannte Ventil schliesst oder öffnet.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Wasserreinigungsanlage für städtische Wasserwerke u. dgl. mit hintereinander geschaltetem Grob- und Feinfilter, dadurch gekennzeichnet, dass das mit grossstückigem Filter- materiale gpfüllte Grobfilter mit der Zuleitung für das unreine Wasser und mit dem Fein- EMI2.4 schicht zwecks Entlastung derselben erst von unten nach oben durch das Grobfilter fliessen muss. ehe es auf das Feinfilter gelangt.
AT29130D 1902-10-18 1902-10-18 Wasserreinigungsanlage für städtische Wasserwerke u. dgl. AT29130B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT29130T 1902-10-18

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT29130B true AT29130B (de) 1907-07-10

Family

ID=3542277

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT29130D AT29130B (de) 1902-10-18 1902-10-18 Wasserreinigungsanlage für städtische Wasserwerke u. dgl.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT29130B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT29130B (de) Wasserreinigungsanlage für städtische Wasserwerke u. dgl.
EP0715121B1 (de) Verfahren, um das Entstehen von Verkrustungen in einem Wasserbehälter zu verhindern, und Wasserbehälter mit einer Einrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens
DE102007009108B4 (de) Vorrichtung zur Neutralisation von sauren Verbrennungskondensaten
DE165848C (de)
DE102007049845B4 (de) Filteranlage zum Entfernen von partikulären und/oder gelösten Teilchen aus insbesondere stehenden Gewässern
DE2225682A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur mechanischen filtration von fluessigkeiten, insbesondere wasser
DE584284C (de) Filtervorrichtung fuer Fluessigkeiten mit kerzenfoermigen Filterelementen
DE709296C (de) Fischbehaelter mit Kreislauf des Wassers
EP4483096B1 (de) Vorrichtung zur behandlung von abgasen einer kleinfeuerungsanlage
AT292736B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Filtern von Flüssigkeiten
DE247760C (de)
AT277943B (de) Reiniger von Gasen, insbesondere Luft
US737415A (en) Filtering apparatus.
AT69067B (de) Sandfilter mit Strahlwäsche.
DE701949C (de)
AT131300B (de) Fein- und Schnellfilter.
AT83643B (de) Flüssigkeitsfilter.
DE1708008U (de) Anordnung und vorrichtung zum reinigen mit koernigem gutgefuellter filteranlagen.
AT110070B (de) Vorrichtung zur Reinigung von Kesselspeisewasser.
AT157100B (de) Kläranlage.
DE286295C (de)
DE113783C (de)
DE3910579A1 (de) Vorrichtung zur abscheidung von suspensa aus dem wasser
DE348337C (de) Wasserreiniger mit einem ausserhalb eines Klaerbehaelters angebrachten Chemikalienbehaelter
DE132430C (de)