AT29123B - Auslaßsteuerung für Dampfwasserableiter mit offenem Schwimmer. - Google Patents

Auslaßsteuerung für Dampfwasserableiter mit offenem Schwimmer.

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AT29123B
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Koerting Akt Ges Geb
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Auslasssteuerung für Dampfwasserableiter mit offenem Schwimmer. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung zur Bewegung des Auslassventiles von mit offenen   Schwimmern   arbeitenden Dampfwasserableitern, bei denen das Losreissen des Ventiles von seinem Sitze mittels eines Hebels bewirkt wird, dessen Bewegung zwecks 
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 Schrägfläche laufenden Rolle bewirkt wird. 



   Die bisher   bekannten derartigen Dampfwasserabteiter   gestatten,   vermöge   der durch 
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 bundenen Mitnehmer unmittelbar erfasst wird, so dass letzterer unter geringer, also ver-   langsamter Übersetzung   nahe dem Ende seines Hubes das Ventil unmittelbar bewegt. 



   Es liegt der Ertindung die Überlegung zugrunde, dass der Ventilwidorstand nur hei   vollständigem Abschlüsse   seine volle, mit dem   Dampfdrucke wachsende (trösse hat, während   nach geringer Öffnung des Ventiles sofort   eine teifweiso Entlastung   des Kegels eintritt. so dass die zum   weiteren Offnen erforderliche Kraft geringer   wird.   Die beim Einsinken   des vollgelaufenen Schwimmers für das Öffnen des Ventiles zur Verfugung stehende Kraft 
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 des Schwimmertopfes gegebene Grösse wesentlich erhöhen. 



   Fig. 1 zeigt einen so eingerichteten Ableiter in senkrechtem Schnitte bei geschlossener 
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 <Desc/Clms Page number 2> 

 
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   Decke ! d drehbar   ist. 



   Der Kegel   g   des   Auslassventiles   ist mit einem einarmigen Hebel m verbunden, welcher an dem Ende des Eintauchrohres e seinen Drehpunkt und an seinem freien Ende eine   gekrümmte   Gleitfläche n hat, die mit der Rolle i zusammen arbeitet. Der Hebel m trägt an einer in seinem unteren Teilo angebrachten Abkröpfung eine   Führungsmuffe 0,   welche die Zugstange h des Schwimmertopfes umfasst. Auf beiden Seiten dieser Muffe sind 
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 die nebst der Gleitfläche n die verschiedenen Bewegungen des Ventilhebels   m   vermitteln. 



   Die Gleitfläche   M   des Hebels m verläuft in ihrem oberen Teile annähernd tangential zu der durch die Drehung des Lenkers k um dessen Mittelpunkt bestimmten Kreisbewegung der Rolle i. Weiter unten biegt sich diese Gleitfläche gegen die Rolle i hin allmählich ab. und setzt sich auf einem hornförmigen   V orsprllnge t. dieses   Hebels   m   in einem ziemlich grossen Winkel gegen die Kreisbahn der Rolle i fort, so dass sie die Steigung der Rolle auf dieser Gleitfläche mit fortschreitender Abwärtsbewegung ständig steigert. 



   In der in Fig. 1 dargestellten gehobenen Stellung der beweglichen Teile der Einrichtung liegt der Ventilhebel m auf dem unteren Mitnehmer q der Schwimmerstange h auf, der   Vontiikegel g   ruht auf seinem Sitze und die Gleitfläche   ? t befindet   sich mit ihrem oberen tangentialen Ende gegenüber der Rolle i. Sobald sich der    Schwimmfrkopf/so     writ geführt   hat, dass sein Gewicht den Auftrieb überwindet, verliert infolge des beginnenden Sinkens des Topfes der Hebel m zunächst seinen   Stützpunkt   auf den Mitnehmer q, 
 EMI2.3 
 Hebel   1It   trägt. 



   Bei weiteren Abwärtssinken des Schwimmers f gleitet die Rolle i längs des oberen, sehr langsam ansteigenden Teiles der Gleitfläche n und drückt dabei den Hebel m auf einem Teile des Schwimmerhubes langsam, also mit grosser Kraft seitwärts, so dass das Ventil g entgegen einer erheblichen Belastung durch den Dampfdruck von seinem Sitze losgerissen wird.

   Durch die entstandene Öffnung beginnt nun das im Ableiter angesammelte Wasser abzuströmen und entlastet   hicbei den IÜgel 9   des Ventiles zu einem erheblichen 
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   fläche M übergeht, so dass   der Ventilkegel g infolge der hiedurch bedingten Verminderung des Übersetzungsverhältnisses durch den   Hebel w zwar   mit verminderter Kraft, aber   dem   geringeren   Widerstande   entsprechend schneller weiter geöffnet wird (Fig. 2). Iliebei nähert 
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 berührt hat, im letzten Teile des   Abwärtshubes des Schwimmertopfes   diesen unmittelbar mit.

   Wenn der Schwimmer den Boden berührt (Fig. 3), so wird im allgemeinen die Belastung des Ventiles g so gering geworden sein, dass diese durch das wachsende, vom Gewichte des hebels m hervorgerufene Drehmoment überwunden wird, so dass der Hebel 
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 entsprechender Entleerung des Schwimmertopfes dieser sich wieder zu heben beginnt    (Fig.-1),   so wird der Ventilhebel m von dem unteren Mitnehmer q aufwärts bewegt und dadurch das Ventil g seinem Sitze genähert, bis es in der höchsten Stellung des Schwimmers 
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 wieder gegenüber der Rolle i befindet.   dit mitnehmer   p und q können statt mit der Spindel h des Schwimmers auch mit anderen Teilen des letzteren verbunden sein, so dass sie auf den Ventilhebel m in der   beschriebenen Weise wirken.

   Den oberen Anschlag p kann man unter Umständen auch   fortlassen, wenn der durch den steileren Teil der Gleitfläche n erzielte Ventilhub für die gewünschtenZweckeausreicht. 



   Ferner kann man auch die Rolle i an den   Ventilhebel w anbringen   und statt dessen die   Gleitnäche tt mit   dem Schwimmer beispielsweise mit der Schwimmerstange h fest verbinden. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Auslasssteuerung für Dampfwnsserableiter mit offenem Schwimmer, bei denen das Öffnen des Ventiles durch einen Hebel bewirkt wird, auf welchen das Schwimmergewicht durch Vermittlung einer schrägen Gleitfläche wirkt, dadurch gekennzeichnet, dass an Stelle <Desc/Clms Page number 3> der üblichemn geraden Keilfläche eine gebogene Gleitfläche (n) zur Öffnungsbewetung des Ventiles (g) dient, welche gegenüber der mit ihr zusammenarbeitenden Druckrolle ) in der Nähe der geschlossenen Stellung des Ventiles eine geringe, nach unten zu aber an.
    wachsende Steigung besitzt, so dass das Übersetzungsverhältnis zwischen der Bewegung des Schwimmers (f) und der des Auslassventiles (g) zur Überwindung des anfänglich grossen Öffnungswiderstandes nahe der Schlusslage des Ventiles (g) gross ist, mit zunehmender Öffnung des Ventiles entsprechend dem geringeren Widerstande zur Erzielung grossen Ventilhubes dagegen allmählich verkleinert wird.
    2. Ausführungsform der Auslasssteuerung nach Anspruch 1, bei welcher die mit dem Schwimmer verbundene Druckro1le (i) am oberen Ende der Schwimmerstange befestigt und durch einen Lenker ) geführt wird, während der die nach unten zu steiler ansteigende Gleitfläche (n) tragende Ventil hebel (m) die Schwimmerstange mit einer Fübrungs- muffe (o) umfasst, auf die zwei an der Schwimmerstange oberhalb und unterhalb dieser Muffe angebrachte Mitnehmer (p und q) in der Weise wirken, dass der eine Anschlag (p)
    gegen Schluss der Öffnungsbewegung des Auslassventiles den Vontilhebel unter weiterpr Verminderung des Übersetzungsverhältnisses zwischen Schwimmer- und Ventilbewegung unmittelbar bewegt, während der andere Anschlag (q) beim lleben des Schwimmers den Ventilhebel und dadurch das Ventil in die Schlusslage zurückführt.
AT29123D 1905-09-18 1906-07-14 Auslaßsteuerung für Dampfwasserableiter mit offenem Schwimmer. AT29123B (de)

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