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Warenständer
Die Erfindung betrifft einen Warenständer, insbesondere für Selbstbedienungsläden, mit übereinander in einem Gehäuse angeordneten, von der Seite zugänglichen Fächern, deren Fachböden vom Gehäuse getragen werden.
Zweck der Erfindung ist es, einen derartigen Schau-und Verkaufsständer zu schaffen, der einfach zu fertigen ist und der in Hinblick auf das verwendete Material ein hohes Mass an Tragfähigkeit und Stabilität aufweist.
Erfindungsgemäss ist hiezu vorgesehen, dass das Gehäuse als Rohr mit kreisförmigem Querschnitt ausgebildet und mit Ausnehmungen versehen ist, deren horizontale und vertikale Ränder bogenförmig ineinander übergehen.
In der deutschen Patentschrift Nr. 175136 ist ein Warenständer gezeigt, bei dem die von einer zentralen Achse getragenen Fachböden gegenüber dem umgebenden Gehäuse verdrehbar sind, wodurch sich für das Gehäuse als natürliche Form ein Kreiszylinder ergibt. Die Verdrehbarkeit des eigentlichen Ständers gegenüber dem Gehäuse setzt eine relativ leichte Konstruktion voraus, so dass hier von vornherein die für die erfindungsgemässe Formgebung ursächlichen statischen Probleme nicht auftreten, da die ganze Anordnung nur geringfügigen Belastungen ausgesetzt ist.
Unabhängig davon, ob das verwendete Rohr aus polymerem Kunststoff, Faserstoffen oder Pappe besteht, ist die Herstellung der vorgeschlagenen Einrichtung höchst einfach, da lediglich in ein Rohr der gewünschten Dimension Ausnehmungen zu schneiden oder zu stanzen und im Rohr Fachunterteilungen vorzunehmen sind. Die Fachunterteilung kann in üblicher Weise durch Fachböden erfolgen, die durch die Rohrwand hindurch festgenagelt oder-geschraubt oder auch von Vorsprüngen im Inneren des Rohres getragen sein können. Besonders stabil wird die Anordnung, wenn das Rohr doppelwandig ist und die Fachböden zwischen die Abschnitte der inneren Rohrwand eingeschoben sind. Statt durch Bretter kann die Unterteilung des Rohrinnenraumes grundsätzlich auch durch Netze, Roste od. dgl. erfolgen.
Die Tragfähigkeit der vorgeschlagenen Einrichtung hängt wesentlich von Form und Grösse der vorgesehenen Ausnehmungen ab. An sich sind grosse Ausnehmungen erwünscht, um die ausgestellte Ware leicht zugänglich zu machen. Um dennoch hohe Tragfähigkeit der Einrichtung zu gewährleisten, soll die Längserstreckung der Ausnehmungen möglichst nicht in Umfangsrichtung erfolgen. Durch bogenförmige Ausbildung der Ausnehmungen werden Kerbspannungen vermieden. Über den Umfang des Rohres verteilen sich die Ausnehmungen so, dass die Zugänglichkeit von den gewünschten Seiten gegeben ist. Für die Belichtung der ausgestellten Waren ist es dabei besonders vorteilhaft, wenn je zwei Ausnehmungen symmetrisch zur Rohrachse liegen. In diesem Fall ist auch die Versteifung der Konstruktion durch Rohre, die einander gegenüberliegende Ausnehmungen durchdringen, besonders einfach.
Die vorgeschlagene Einrichtung hat so günstige statische Eigenschaften, dass ihre Herstellung aus leichtem und billigem Material, insbesondere aus Pappe, erfolgen kann. Ein solcher aus Pappe bestehender Ständer ist tragfest genug um auch Eisenwaren darin stapeln zu können und anderseits so leicht, dass er beim Transport der Ware zum Ausstellungsort als Verpackung dienen kann.
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Weitere Einzelheiten der Erfindung werden anschliessend im Zusammenhang mit dem in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiel diskutiert.
Fig. 1 zeigt einen Warenständer, in Seitenansicht, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie I-I in Fig. l, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie II-II in Fig. 2.
Der dargestellte Ausstellungs-und Verkaufsständer besteht aus einem in Fächer-S-- unterteilten Rohr Auf den Fachböden-4--gelagerte Waren sind durch Ausnehmungen - erreichbar. In seinem unteren Teil ist das Rohr-l-doppelwandig ausgeführt, was es erlaubt, die Fachböden --4- jeweils auf Abschnitten der inneren Rohrwand-5-abzustützen.
Im oberen Bereich des Rohres-l-verbindet ein horizontal verlaufendes Rohr-6--, das einerseits das Fach-3-auskleidet und anderseits die Festigkeit der Anordnung erhöht, zwei Ausnehmungen-2--.
Der Querschnitt des Rohres-l--ist in dargestelltem Fall genau kreisförmig. Derart geformte Rohre stehen in der üblicherweise gewünschten Dimension bereits zur Verfügung. Als Schalungen für Betonsäulen werden heute bereits Papprohre verwendet, deren Durchmesser (Grössenordnung 50 bis 100 cm) das praktisch benötigte Mass aufweist, und die leicht auf die bevorzugte Länge von etwa 2 m gebracht werden können. Selbstverständlich werden solche Papprohre bei Verwendung als Warenständer bemalt oder beklebt, wie überhaupt die äussere Erscheinung der vorgeschlagenen Ständer vielfach variiert werden kann, wobei durch geschickte Zusammenstellung mehrerer Ständer zusätzliche Effekte erzielbar sind.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Warenständer, insbesondere für Selbstbedienungsläden, mit übereinander in einem Gehäuse angeordneten, von der Seite zugänglichen Fächern, deren Fachböden vom Gehäuse getragen werden,
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ausgebildet und mit Ausnehmungen (2) versehen ist, deren horizontale und vertikale Ränder bogenförmig ineinander übergehen.
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