AT29026B - Elektrischer Strahlungsofen. - Google Patents

Elektrischer Strahlungsofen.

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AT29026B
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electric furnace
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Metallurg Electro Thermique Sa
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Elektrischer   Strahlungsofen.   
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 <Desc/Clms Page number 2> 

   besten aus Graphit hergestellt wird und weiche die, Abstichöffnung q trägt.'Das vordere Ende der'Kammer a ist mit einem geneigten Beschickungskanal e verbunden, welcher   
 EMI2.1 
 Schmelzen über den geneigten Boden. des Kanales e in die Kammer a und gelangt dort in das niedergeschmolzene Bad, welches sich nach dem spezifischen Gewichte seiner Bestandteile scheidet. Das schwerere Metall kann durch die Öffnung g abgelassen werden und die Schlacken   fliessen   durch die Öffnung r ab, welche vorzugsweise in einer Seitenwand der Kammer a angebracht ist. Die Länge und Breite der Ofenkammer ist der Stärke des verwendeten elektrischen Stromes und der Natur des zu verarbeitenden Materiales angepasst.

   In allen   Falten   muss die Länge derartig sein, dass das Hinterende der Kammer, d. h. der von den Elektroden am, weitesten abstehende    Teil,   noch genügend heiss ist, um das Metallbad bis zum Abstechen bei der geeigneten Temperatur zu erhalten. Die   Höhe der Kammer   ist so gering als möglich, wobei eine Grenze nur durch den Umstand gesetzt ist, dass die Möglichkeit eines Kurzschlusses zwischen den Elektroden und dem Metallbade oder dem Gewölbe mit Sicherheit vermieden werden muss. Die Erfüllung dieser Bedingung ist für die gute Verwertung der vom elektrischen Lichtbogen unter sehr hoher Temperatur gelieferten Wärme besonderer Natur von grösster Wichtigkeit.

   Zu diesem Zwecke kann es nötig sein, das Gewölbe aus Graphit und doppelwandig mit eingeschlossener Luftkammer zu machen, wie in der Zeichnung dargestellt ist. Die Elektroden sind in der Ausmündung des Beschickungskanales in die Kammer a, etwa in der halben Höhe der Öffnung angebracht, so dass der Lichtbogen die Wärme direkt auf das am geeigneten Kanalboden herabgleitende Material ausstrahlt, u.   zw.   bis   zum höchsten Teile   des Kanales hin. Die Höhe des Beschickungskanales nimmt von der Kammer a bis zur Aufgabsstelle allmählich ab. Der Querschnitt des Kanales ist so gewählt, dass die von den entweichenden Gasen und Dämpfen mitgeführte Wärme für die Vorwärmung des im Kanale herabgleitenden Materiales gut ausgenützt wird, ohne dass das Abziehen der Gase beeinträchtigt wäre.

   Seine   Länge   ist so gross als möglich, so dass die strahlende Wärme auf einer möglichst grossen Heizfläche ausgenützt und auch der grösste Teil der von den Gasen mitgeführten Wärme wieder gewonnen wird. Die Neigung des Kanales wird den zu verarbeitenden Materialien   je nach ihrer Form und Dichte (Briketts, Körner usw. ) so angepasst, dass unter der Ein-   wirkung der Schwerkraft allein ein ununterbrochenes und regelmässiges Vorrücken der
Materialscllichte von der Aufgabsstelle bis zum niedergeschmolzenen metallbade an der
Einmündung des Kanales in die Kammer stattfindet. 



   Die wesentlichste Eigentümlichkeit des vorliegenden Ofens im Vergleiche mit dem früheren liegt darin, dass er, statt zwei symmetrisch angeordnete Voltabögen und Beschickung-   kanille   zu besitzen, nur einen Voltabogen und einen Beschickungskanal aufweist, wobei das
Abstichloch in die hintere Wand der Herdkammer verlegt ist. Durch diese Anordnung werden die Mängel in der Funktion des früheren Ofens (unregelmässiger Gang,   Möglichkeit     der Umkehr der Richtung des Gasstromes usw. ) behoben, denn diese Mängel waren nur   durch die symmetrische Anordnung der Teile veranlasst. Der vorliegende asymmetrische
Ofen gestattet genaue Regelung zur gewünschten   Betriebsintensjtät   und behält diese
Intensität konstant bei.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Elektrischer Strahlungsofen gemäss Stamm-Patent Nr. 21068, dadurch gekennzeichnet, dass die Anordnung der das Stamm-Patent kennzeichnenden Merkmale, nämlich das Goflllle der nach oben sich verengenden geradlinigen Beschickungskan1i. le dem Reibungswinkel des zu verarbeitenden Materiales anzupassen und die Elektroden an der Mündungsstelle des Beschickungskanales in die möglichst niedrig geformte Ofenkammer anzuordnen, an einer Ofentype mit nur einem Lichtbogen und einem geneigten Beschickungskanal, dem gegenüber in der Ofenwand die Abstichöffnung sich befindet, erfolgt.
AT29026D 1904-03-08 1905-07-08 Elektrischer Strahlungsofen. AT29026B (de)

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