AT288587B - Verfahren zur reinigung von unzerlegten spinnpumpen - Google Patents
Verfahren zur reinigung von unzerlegten spinnpumpenInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Reinigung von unzerlegten Spinnpumpen Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur schnellen, schonenden und billigen Reinigung von Spinnpumpen, ohne dieselbe in ihre Einzelteile zu zerlegen. Es sind bereits mehrere Verfahren bekannt, bei denen die Spinnpumpen im zerlegten Zustand, also die Einzelteile der Pumpen, gereinigt werden. Am häufigsten werden nach dem Ausbrennen im Glühofen die Einzelteile manuell mit mechanischen Mitteln, wie Schmirgelscheiben, Polierbürsten u. dgl. gesäubert. Weiterhin ist auch das Auskochen der Pumpen bzw. Einzelteile mit Kunststofflösungsmitteln, z. B. Glykolen im Autoklaven üblich. Anschliessend werden die Teile mit heissem Wasser gespült und getrocknet und in beiden Fällen wieder zusammengebaut. Es wurde ferner vorgeschlagen, die Spinnpumpen im unzerlegten Zustand zu reinigen. Dazu werden sie in einer entsprechenden Vorrichtung eingespannt, welche es gestattet, die Pumpen auf die Schmelztemperatur des anhaftenden Kunststoffes zu erhitzen. Durch Rutschkupplungen werden die Spinnpumpen angetrieben und saugen somit das Lösungsmittel an und reinigen sich selbständig. Anschliessend erfolgt Spülung mit Wasser bzw. Wasserdampf. Die Nachteile der erstgenannten Verfahren liegen im Zeitaufwand durch Montage und Demontage der Pumpen sowie manuelles Säubern. Hinzu kommt noch der hohe Verschleiss durch die mechanische Bearbeitung. Bei der letztgenannten Methode fällt dies zwar weitgehend weg, jedoch der hohe, energieund apparateseitige Aufwand bleibt bestehen. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Reinigung von unzerlegten Spinnpumpen durch Ausbrennen im Glühofen und Ausblasen mit Druckluft, das gegenüber den bekannten Verfahren eine Vereinfachung und Verbilligung darstellt. Gemäss der Erfindung werden die Spinnpumpen, die zuerst in bekannter Weise im Glühofen ausgebrannt und nach dem Abkühlen mit Druckluft von den Rückständen gereinigt werden, anschliessend in unzerlegtem Zustand mit einem Gemisch von Tetrachlorkohlenstoff und Silikonöl gewaschen. Diese Reinigung erfolgt im kalten Zustand. Das Gemisch von Tetrachlorkohlenstoff und Silikonöl wird vorzugsweise im Verhältnis 40 : 1 gewählt. Nach kurzem Trocknen sind die Spinnpumpen sofort wieder einsatzbereit. Die nach diesem Verfahren behandelten Spinnpumpen sind leicht gängig und zeichnen sich durch hohe Lebensdauer aus. Der Silikonölzusatz wirkt ausserdem noch abdichtend an den Lagerstellen. Zusätzlicher apparativer Aufwand entsteht nicht, da Spinnpumpenwaschstände in den Betrieben ohnehin vorhanden sind. Die Arbeitsleistung steigt gegenüber bekannten Verfahren auf ein Mehrfaches. Im folgenden Ausführungsbeispiel soll die Erfindung näher beschrieben werden : Die von der Spinnapparatur ausgebauten Spinnpumpen werden im Glühofen bei 395 C 6 h ausgebrannt. Nach dem Auskühlen werden die verkohlten Rückstände mit Druckluft abgeblasen. Die Schrauben der Pumpennuss löst man etwas und legt die Pumpen in einen Behälter mit Reinigungsmittel. Dort lässt man sie zirka 5 min vorweichen. Nachdem die Leichtgängigkeit der Pumpen mit einer <Desc/Clms Page number 2> entsprechenden Kurbel geprüft wurde, spannt man die Pumpe in den Spinpumpenwaschstand ein. Hier werden sie zirka 2 min durchgewaschen und anschliessend lässt man sie trocknen. Als Reinigungsmittel verwendet man ein Gemisch aus 101 Tetrachlorkohlenstoff und 0, 251 Methyl-Silikonöl MO 1000. EMI2.1 noch verwendet. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Reinigung von unzerlegten Spinnpumpen durch Ausbrennen im Glühofen und EMI2.2 bekannten Ausbrennen und Ausblasen anschliessend im unzerlegten Zustand mit einem Gemisch von Tetrachlorkohlenstoff und Silikonöl gewaschen werden. EMI2.3
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1967
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