AT287571B - Mittel zur Verzögerung der Abbindezeit von Plastern - Google Patents
Mittel zur Verzögerung der Abbindezeit von PlasternInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1>
Mittel zur Verzögerung der Abbindezeit von Plastern
Die Erfindung bezieht sich auf ein Mittel zur Verzögerung der Abbindezeit von Plastern.
Es ist bereits bekannt, die Abbindezeit von Plastern durch Zusatz von Leim, Melasseextrakten u. dgl. zu verlängern. Ebenso besitzen gewisse Salze bzw. deren Lösungen eine solche verzögernde Wir- kung.
So können beispielsweise mit 0, 1 bis 4 normalen Lösungen von KCO,NaSO,NaNO, NaCl u. dgl. Abbindezeiten bis zu 15 min erzielt werden. @ 2 3
Längere Abbindezeiten von bis zu 2 bis 3 h lassen sich mit löslichen Salzen organischer Säure er- zielen. Diese Salze werden jedoch in äusserst geringen und daher bei der üblichen Verarbeitung der
Plaster sehr schwer dosierbaren, kritischen Mengen zugesetzt. Werden diese Mengen überschritten, so werden die Keimbildung und das Kristallwachstum dermassen gestört, dass eine Abbindung, wenn überhaupt, so nur mangelhaft erfolgt und der resultierende Gips brüchig ist und jedenfalls bei weitem nicht die an ihn gestellten Festigkeitseigenschaften besitzt.
Es wurde nun gefunden, dass die Dosierung der Menge an Verzögerungszusatz in Form wenigstens eines wasserlöslichen Salzes einer organischen Säure, wie z. B. Natriumeitrat, Kaliumacetat, Kaliummalat, Natriumbenzoat u. dgl. weitgehend weniger kritisch ist, wenn dieses Salz zusammen mit wenigstens einem basisch reagierenden, wasserlöslichen, anorganischen Salz wie z. B. Natriumcarbonat, verwendet wird. In diesem Falle wird auch beim Überschreiten der kritischen Mengen an Zusatzmittel ein gut abgebundener, harter Gips mit sehr guten Festigkeitseigenschaften erhalten.
In dem erfindungsgemässen Mittel ist das anorganische, basisch reagierende Salz vorzugsweise in einer Menge von 0, 1 bis 10 Gew.-Teile pro Gew.-Teil des Salzes der organischen Säure zugegen.
Gemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung ist es, um dem mit dem Abbindeverzögerungsmittel versetzten Plaster eine geschmeidige pastöse Konsistenz zu verleihen, äusserst zweckmässig, ein wasserbindendes Mittel in Form eines feinteiligen, leicht benetzbaren, wasserunlöslichen Materials zuzusetzen.
Zur Erhöhung der Plastizität von Plastern wurden schon organische Stoffe, wie Stärke und Stärkederivate vorgeschlagen. Diese Stoffe besitzen jedoch den Nachteil, dass sie in relativ grossen, die Festigkeit des Gipses beeinträchtigenden Mengen verwendet werden müssen und überdies unter Umständen von Bakterien befallen werden.
Erfindungsgemäss wird als wasserbindendes Mittel beispielsweise Schlämmkreide, Magnesiumoxyd, Talkum oder ein anderes feinteiliges, wasserunlösliches Material von der Art der Füllstoffe verwendet. Ein solches Material hat die Fähigkeit, einen bedeutenden Wasseranteil der angerührten Plastermasse oberflächlich zu binden, um ihn im Verlaufe des Abbindevorganges wieder abzugeben. Auf diese Weise behält die angerührte Piastermasse während der gesamten Verarbeitungszeit ihre breiige, pastöse Konsistenz bei und wird die Bildung einer separaten, wässerigen Phase verhindert. Dieses Material wird dem Abbindeverzögerungsmittel in einer Menge von bis zu 30 Gew.-Teilen pro Gew.-Teil des Salzes der organischen Säure zugesetzt.
Demnach kann beispielsweise eine Zusammensetzung zur Verzögerung der AbbindezeitvonPla-
<Desc/Clms Page number 2>
stern erfindungsgemäss aus folgenden feinteiligen Bestandteilen bestehen :
EMI2.1
<tb>
<tb> Natriumcitrat <SEP> 5 <SEP> Gew.-Teile
<tb> Natriumcarbonat <SEP> 2,5 <SEP> Gew.-Teile
<tb> Calciumcarbona <SEP> t <SEP> 92, <SEP> 5 <SEP> Gew. <SEP> - <SEP> Teile <SEP>
<tb>
Ein derart zusammengesetztes Mittel hat, wenn es dem zu verarbeitenden Plaster oder dem Anmachwasser in einer Menge von 4 Gew. -0/0, bezogen auf das Gewicht des Plasters, zugesetzt wird, eine Verzögerung der Abbindezeit des angerührten Plasters von annähernd 2 h zur Folge.
Wird auf eine gute breiige Konsistenz kein besonderer Wert gelegt, so kann in dem vorerwähnten
Mittel das Calciumcarbonat weggelassen werden. In diesem Falle wird das Mittel zur Erzielung der oben erwähnten Abbindezeit dem Plaster in einer Menge von 0,2 bis 0,3 Grew.-% zugegeben.
Kürzere Abbindezeiten werden mit geringeren Mengen an Verzögerungsmittel erzielt.
Durch die Erfindung wird demnach ein Mittel zur Verzögerung der AbbindezeitvonPlastern zur Verfügung gestellt, welches sowohl in fester Form als auch in Form einer klaren Lösung, welche im Falle der Beigabe des wasserunlöslichen Materials dieses suspendiert oder aufgeschlämmt enthält, vorliegt und welches die natürlichen Eigenschaften des Gipses, dem es zugesetzt wurde, in keiner nennenswerten Weise beeinträchtigt.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Mittel zur Verzögerung der Abbindezeit von Plastern auf der Basis von Salzen organischer Carbonsäuren, dadurch gekennzeichnet, dass es aus wenigstens einem wasserlöslichen Salz wenigstens einer organischen Säure und wenigstens einem wasserlöslichen, in Lösung basisch reagierenden, anorganischen Salz besteht.
EMI2.2
Claims (1)
- sin Alkalimetallsalz der Citronensäure, Essigsäure oder Apfelsäure und das anorganische Salz ein AlkaLimetallcarbonat ist.3. Mittel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Komponente bestehend aus wenigstens einem anorganischen Salz in einer Menge von 0, 1 bis 10 Gew.-Teilen pro Gew.Teil der Komponente bestehend aus wenigstens einem Salz einer organischen Säure zugegen ist.4. Mittel nach einem der Ansprüche l bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass es zusätzlich ein feinteiliges, wasserunlösliches Material wie z. B. Calciumcarbonat, Magnesiumoxyd oder Talkum in einer Menge bis zu30 Gew. -Teilen pro Gew.-Teil der Komponente bestehend aus wenigstens einem Salz einer organischen Säure enthält.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT1143468A AT287571B (de) | 1968-11-25 | 1968-11-25 | Mittel zur Verzögerung der Abbindezeit von Plastern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT1143468A AT287571B (de) | 1968-11-25 | 1968-11-25 | Mittel zur Verzögerung der Abbindezeit von Plastern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT287571B true AT287571B (de) | 1971-01-25 |
Family
ID=3628700
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT1143468A AT287571B (de) | 1968-11-25 | 1968-11-25 | Mittel zur Verzögerung der Abbindezeit von Plastern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT287571B (de) |
-
1968
- 1968-11-25 AT AT1143468A patent/AT287571B/de not_active IP Right Cessation
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