AT28725B - Fähreinrichtung mittels Seiles ohne Ende. - Google Patents
Fähreinrichtung mittels Seiles ohne Ende.Info
- Publication number
- AT28725B AT28725B AT28725DA AT28725B AT 28725 B AT28725 B AT 28725B AT 28725D A AT28725D A AT 28725DA AT 28725 B AT28725 B AT 28725B
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- rope
- drum
- motor
- ferry
- endless rope
- Prior art date
Links
- 150000001875 compounds Chemical class 0.000 claims 1
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 230000003111 delayed effect Effects 0.000 description 1
Landscapes
- Transmission Devices (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1>
Fähreinrichtung mittels Seiles ohne Ende.
Die Fähreinrichtung mittels Seiles ohne Ende nach dem österr. Patente Nr. 26483 kann vorteilhaft auch für solche Fähren verwendet werden, die den Fährbetrieb zwischen einem in der Nähe des Ufers ankernden Schiffe und dem Lande oder zwischen zwei Schiffen vermitteln sollen. Dieser Fall liegt beispielsweise vor, wenn von einem Schiffe Lasten von einem anderen Schiffe oder von Land übernommen werden sollen. Ein derartiger Betrieb ist aber nur dann möglich, wenn die Luge der Schiffe stets dieselbe bleibt. Ist dies nicht
EMI1.1
gleichmässig gespanntem Zustande erhalten wird.
Dies kann nach vorliegender Erfindung selbsttätig dadurch geschehen, dass man die Trommel T1 von einem Motor antreiben lässt, dessen Umdrehungszahl durch irgendwelche Mitte) proportional seiner Belastung geändert wird, während die andere Trommel T2 von
EMI1.2
entgegensetzt proportional beeinflusst wird, angetrieben wird. Wenn Elektromotoren verwendet. werden, so kann z. B. der die Trommel T1, antreibende Motor als Hauptstrommotor, der andere als Nebenschlussmotor gewickelt sein. Bleibt die Spannung des Seiles
EMI1.3
gekehrter Weise ab.
Die geringere Seilspannung hat zur Folge, dass der Motor E1 schneller läuft als der Motor E2, so dass also das Seil rascher aufgewickelt und mit gleichmässiger oder verzögerter Geschwindigkeit abgewickelt wird, bis wieder der normale Zustand erreicht ist.
Die Einrichtung kann sogar als reine Seilbahn ausgeführt werden, mittels deren die
EMI1.4
Die Verwendung von Elektromotoren zum Antriebe der Trommeln bringt besonders dann grosse Vorteile mit sich, wenn die Trommeln von den Motoren nicht mittels selbstsperrender Schnecken, sondern direkt oder mittels nicht selbstspcrrender Vorgelege an-
EMI1.5
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1
des endlosen Seiles auf gleicher Höhe liegen, die Schiffe eine konstante Entfernung behalten und die Belastung des Seiles über die ganze Länge gleichmässig ist, nur so viel Energie aufzuwenden, als zur Deckung des Wirkungsgrades der Maschine erforderlich ist.
Erst wenn beim Zusammengehen der Schiffe das Seil aufgewickelt werden muss, wird ein grösserer Aufwand von Energie nötig.
Der Betrieb einer solchen Fähre oder Seilbahn ist ganz unabhängig davon, ob das eine Schiff von dem anderen geschleppt wird, die Beförderung der Lasten also während der Fahrt stattfindet, oder ob die beiden Schiffe verankert sind.
Die im österr. Patente Nr. 26483 beschriebene und daselbst in Fig. 3 dargestellte Bctriebsmaschine kann nach vorliegender Erfindung eine weitere Ausbildung dadurch er-
EMI2.2
Büchse Q aufgesetzt ist, auf der die Räder S2 und Z2 festgekeilt sind. Ein Vorteil dieser Anordnung ist der, dass dadurch unzulässige Beanspruchungen des Fährseiles vermieden werden. Bei der Einrichtung der Betriebsmaschine nach dem österr. Patente Nr. 2R483 wird für den Fall, dass sich das von der einen Trommel abwickelnde Seil stets auf die die gleiche Geschwindigkeit besitzende Stelle der anderen Trommel aufwickelt, das Seil immer gleichmässig gespannt sein.
Diese Voraussetzung wird aber nicht immer zutreffen, da trotz gleicher Winkelgeschwindigkeit der Kegelräder Z und der Trommeln T die Umfanggoschwindigkeit an den verschiedenen Stellen der Trommeln verschieden ist. Somit wird das Seil je nach der Bewegungsrichtung entweder zu schlaff oder zu sehr gespannt sein. Dadurch aber, dass die Trommel T2 lose auf der Büchse Q angeordnet ist, vermag sie bei auftretenden Spannungsschwankungen des Seiles sofort und leicht nachzugeben.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung nach dem österr. Patente Nr. 26483 für den Fährbetrieb zwischen zwei Punkten, deren Abstand fortwährend wechselt, gekennzeichnet durch derartigen Antrieb der Trommeln, dass ihre Geschwindigkeit von der Seilspannung beeinflusst wird, zu dem Zwecke, die Geschwindigkeitsdifferenz zum Bewegen der Spannvorrichtung des Seiles auszunutzen.
Claims (1)
- 2. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Trommel, EMI2.3 mit der Belastung ändert, während die Trommel des ablaufpnden Seiles von einem Motor angetrieben wird, dessen Umdrehungszahl von der Belastung entgegengesetzt oder auch nicht beeinflusst wird.3. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor für die Trommel des auflaufenden Seiles als Hauptstrommotor, der Motor für die andere Trommel als Nebenschluss- oder Verbundmotor ausgebildet ist.4. Ausführungsform der Betriebsmaschine nach dem österr. Patente Nr. 26483, dadurch gekennzeichnet, dass die eine der beiden Trommeln mit dem zugehörigen Schneckenund Kegelrad fest, die andere Trommel lose mit dem zugehörigen Kegel-und Schneckenrade verbunden ist. zu dem Zwecke, unzulässige Beanspruchungen des Seiles zu vermeiden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT28725D AT28725B (de) | 1905-07-14 | 1905-07-29 | Fähreinrichtung mittels Seiles ohne Ende. |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT26483T | 1905-07-14 | ||
| AT28725D AT28725B (de) | 1905-07-14 | 1905-07-29 | Fähreinrichtung mittels Seiles ohne Ende. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT28725B true AT28725B (de) | 1907-06-10 |
Family
ID=25598869
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT28725D AT28725B (de) | 1905-07-14 | 1905-07-29 | Fähreinrichtung mittels Seiles ohne Ende. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT28725B (de) |
-
1905
- 1905-07-29 AT AT28725D patent/AT28725B/de active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE112008003308T5 (de) | Antriebsgetriebe zum Abwickeln eines Seiles an Forstwinden | |
| DE682482C (de) | Gekapselte Blockwinde mit elektromotorischem Antrieb (Elektroflaschenzug) | |
| AT28725B (de) | Fähreinrichtung mittels Seiles ohne Ende. | |
| DE2307978B2 (de) | Regelvorrichtung für eine Windeneinrichtung | |
| DE3741762C2 (de) | ||
| DE3428876A1 (de) | Durchlaufwinde | |
| DE191743C (de) | ||
| DE3523999A1 (de) | Variable drehzahluebersetzungsvorrichtung fuer eine lichtmaschine eines kraftfahrzeugs | |
| DE19530891C2 (de) | Hebezeug, das mit einem Zugmittel betrieben ist | |
| DE202005013599U1 (de) | Ladegutsicherung für Absetzbehälter auf Transportfahrzeugen | |
| DE2555021A1 (de) | Lagerung des endantriebs fuer gleiskettenfahrzeuge, insbesondere panzerkampfwagen | |
| DE1182125B (de) | Transportmischer | |
| DE4242671C2 (de) | Gleichstromantrieb für Hubwerke und Kranlaufwerke | |
| DE29923750U1 (de) | Fördereinrichtung für Tagebauanlagen | |
| CH662538A5 (en) | Cable traction drive and cableway system | |
| DE705331C (de) | Winde zum Heben und Senken von Lasten, wie Wasserflugzeugen, Booten o. dgl. | |
| DE1083231B (de) | Wasserreinigungsmaschine | |
| AT22205B (de) | Einrichtung zur Verhinderung des Gleitens der Triebräder von Motorwagen bei Benützung eines Windwerkes zur Überwindung schwieriger Wegstellen. | |
| AT24401B (de) | Selbsttätige elektrische Seilspannvorrichtung. | |
| DE919604C (de) | Stueckgutwinde | |
| DE914778C (de) | Antriebsvorrichtung fuer Ankerwinden | |
| DE1263258B (de) | Verhol- und Haltewinde fuer Schiffe | |
| AT83114B (de) | Unterseilanordnung für Fördermaschinen. | |
| AT163543B (de) | Kraftwinde für große Zugkräfte | |
| AT22921B (de) | Gerüst mit verstellbarer Arbeitsbühne. |