AT286480B - Einrichtung für Druckzerstäuberbrenner - Google Patents

Einrichtung für Druckzerstäuberbrenner

Info

Publication number
AT286480B
AT286480B AT335269A AT335269A AT286480B AT 286480 B AT286480 B AT 286480B AT 335269 A AT335269 A AT 335269A AT 335269 A AT335269 A AT 335269A AT 286480 B AT286480 B AT 286480B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
nozzle
oil
heater
pressure atomizer
carrier
Prior art date
Application number
AT335269A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Garvenswerke Pumpen Motoren Un
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Garvenswerke Pumpen Motoren Un filed Critical Garvenswerke Pumpen Motoren Un
Priority to AT335269A priority Critical patent/AT286480B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT286480B publication Critical patent/AT286480B/de

Links

Landscapes

  • Nozzles For Spraying Of Liquid Fuel (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung für Druckzerstäuberbrenner 
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung für Druckzerstäuberbrenner, insbesonders für kleine Leistungen und Heizöle hoher Zähigkeit, mit einem Ölerhitzer, der über eine   Ölleitung   mit einem ein Düsenventil'enthaltenden Düsenträger verbunden ist, wobei zur Steuerung der Düse ein Steuerungselement vorgesehen ist. Brenner sind bekanntlich mit Düsenventilen, Brennerlanzen, Düsengestängen, Magnetschnellschlüssen usw. ausgerüstet. Diese Teile werden vor dem Brennerstart mit heissem öl durchgespült und aufgewärmt, so dass nach Freigabe des Ölweges zur Düse durch das Düsenventil sofort heisses Öl mit der zu einer einwandfreien Zündung erforderlichen Viskosität vorhanden ist. Die Vorwärmung erstreckt sich selbstverständlich auch auf die   öldüse.   



   Aus betriebstechnischen Gründen ist nun ein möglichst geringer Wärmeverlust während des Aufheizvorganges und auch während des anschliessenden Betriebes,   d. h.   ein möglichst geringer Abfall der Öltemperatur zwischen ölerhitzer und Düse anzustreben. Ausserdem soll das zu verfeuernde Öl vom Start weg, während der folgenden Betriebszeit eine möglichst konstante Temperatur und damit auch konstante Viskosität haben, da sonst Unregelmässigkeiten im Betrieb, wie Rauchen, Russen, Flammenabreissen, auftreten. 



   Bei bekannten Ausführungen wird der Wärmeverlust durch entsprechendes Überdimensionieren des Ölerhitzers bzw. durch Einstellen des Temperaturreglers im Ölerhitzer auf eine weit über die für die Zerstäubung erforderliche Temperatur kompensiert. Auch gibt es Ausführungen, die mit einer elektrischen Düsenheizung ausgerüstet sind und so den Erwärmungsvorgang anlässlich des Spülens begünstigen. 



   Während des Betriebes aber, insbesondere dann, wenn keine Ölmengen verfeuert werden, ist es nicht mehr möglich, mit dem zur Verfeuerung gelangenden ölstrom genügend Wärme durch die bei diesen Ausführungen vorhandenen Elemente zu transportieren. Die Wärmeverluste durch Abstrahlung können nicht mehr ohne wesentliche Abkühlung des öles kompensiert werden, so dass bei bekannten Ausführungen Düsenheizkörper vorgesehen sind oder ständig eine grössere Ölmenge als die, die verfeuert wird, durch die erwähnten Elemente gefördert wird. Das überschüssige Öl wird dann in den Rücklauf geleitet. 



   Ein weiterer entscheidender Nachteil der bekannten Ausführungen ist der, dass die Düsenheizkörper nach dem Abstellen des Brenners weiterheizen und einen Anstieg der Düsentemperatur verursachen. Es steigt aber die Düsentemperatur auch dann an, wenn ein Düsenventil mit seinen Steuerungselementen unmittelbar vor der Düse angeordnet ist, weil dann im Bereich der Düse eine verhältnismässig grosse Masse vorhanden ist. 



   In beiden Fällen quillt nach dem Abstellen des Brenners Öl aus dem Raum zwischen Düsenventilsitz und Düsenmündung heraus und verursacht Verschmutzungen und Verkorkungen, die dann schliesslich zum Ausfall des Brenners führen. Die aufgezeigten Nachteile lassen sich jedoch vermeiden, wenn gemäss der Erfindung der Düsenträger nur den Sitz und den Kegel des Düsenventils enthält, das ausserhalb und im Abstand von Düsenträger angeordnete mit diesem über Elemente ohne nennenswerte Wärmeabgabe in Verbindung steht und die vom   Ölerhitzer   zum Düsenträger führende, von 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Einbauten, Armaturen usw., freie Ölleitungen und der Düsenträger bevorzugt eine Isolation aufweisen. 



   Durch die erfindungsgemässe Ausgestaltung gelingt es, das zur Deckung des Wärmeverlustes einer Düsenheizung erforderliche Verhältnis der Masse der ölleitung, der Steuerorgane, des Filters und des Düsenventils zur vorgegebenen Masse des durchgesetzten Öles bzw. das Verhältnis der wärmeabgebenden Oberfläche zum öl durchsatz klein zu halten, wodurch die geschilderten nachteiligen Erscheinungen vermieden werden können. 



   Die Erfindung wird nachstehend an Hand eines in der Zeichnung dargestellten schematischen Ausführungsbeispieles näher erläutert. 



   Von einem Ölerhitzer--6-, der über eine   Pumpe --8-- mit öl   versorgt wird, ist eine 
 EMI2.1 
 ein Rohr--3--in Verbindung, in welchem der   Ventilstössel --12-- gleitbar   geführt ist. Das Rohr --3-- und der   Ventilstössel--12--sind   so dimensioniert, dass keine nennenswerte Wärmeabfuhr stattfinden kann. Zur Verminderung der Wärmeabgabe über die Oberfläche sind die dafür massgebenden Teile, nämlich die Ölleitung --1-- und der   Düsenträger--2--,   mit einer Isolation --11-versehen. Von dem Steuerungselement --5-- führt eine Leckölleitung --13-- und ein mit einem Magnetventil --14-- versehener Ölrücklauf --15-- weg.

   Der Startvorgang ist nun folgender : Das 
 EMI2.2 
 weder eine grössere Metallmasse erwärmen, noch passiert es Teile mit grosser Abstrahlungsfläche und gelangt daher ohne nennenswerte Abkühlung, da ja die Teile ausserdem noch isoliert sind, zum 
 EMI2.3 
 --4-- werdenÖlerhitzer --6-- zur Düse --4-- eintreten wird, da das Verhältnis Masse und Oberfläche zu Öldurchsatz günstig ist. 



   Mit dieser Anordnung wird ein sicherer Start und, da die Einflüsse von aussen vernachlässigbar sind, ein Betrieb mit nahezu konstanter öltemperatur erreicht. Ein überdimensionierter Ölerhitzer bzw. das Einstellen des Ölerhitzer-Temperaturreglers weit über das für die Zerstäubung erforderliche Mass und ein Düsenheizkörper werden überflüssig.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Einrichtung für Druckzerstäuberbrenner, insbesondere für kleine Leistungen und Heizöle hoher Zähigkeit, mit einem Ölerhitzer, der über eine ölleitung mit einem ein Düsenventil enthaltenden Düsenträger verbunden ist, wobei zur Steuerung der Düse ein Steuerungselement vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Düsenträger (2) nur den Sitz (9) und den Kegel (10) des Düsenventils enthält, dass das ausserhalb und im Abstand vom Düsenträger (2) angeordnete EMI2.4 und dass die vom Ölerhitzer (6) zum Düsenträger (2) führende, von Einbauten, Armaturen usw. freie Ölleitung (1) und der Düsenträger (2) bevorzugt eine Isolation (11) aufweisen.
    Druckschriften, die das Patentamt zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik in Betracht gezogen hat : CH-PS 421 355 DT-PS 547 654
AT335269A 1969-04-04 1969-04-04 Einrichtung für Druckzerstäuberbrenner AT286480B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT335269A AT286480B (de) 1969-04-04 1969-04-04 Einrichtung für Druckzerstäuberbrenner

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT335269A AT286480B (de) 1969-04-04 1969-04-04 Einrichtung für Druckzerstäuberbrenner

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT286480B true AT286480B (de) 1970-12-10

Family

ID=3549218

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT335269A AT286480B (de) 1969-04-04 1969-04-04 Einrichtung für Druckzerstäuberbrenner

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT286480B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT286480B (de) Einrichtung für Druckzerstäuberbrenner
DE453943C (de) Verfahren zum Betrieb von Tauchflammen
EP0355246A1 (de) Kraftstoffvorwärmer für Dieselmotoren
DE1508551B1 (de) Verfahren zum Betrieb von Brennern fuer keramische OEfen
DE1153211B (de) Brennstoffeinspritzanlage fuer Brennkraft-maschinen
DE678609C (de) Vorrichtung zum Erzeugen von ueberhitztem Dampf von atmosphaerischem oder etwas hoeherem Druck fuer Koch-, Sterilisier- und andere Zwecke
DE1501984A1 (de) Waerme-Umformer zur Beschickung mit beliebigem Brennstoff fuer die Erzeugung reiner Luft
AT304011B (de) Einrichtung zum Betrieb eines Ölbrenners für eine Zentralheizungsanlage
DE964724C (de) Raumheizgeraet mit Betrieb durch fluessigen Brennstoff, insbesondere Petroleum
AT211463B (de) Brenner für Industrieöfen und Verfahren zur Regulierung desselben
AT225092B (de) Verfahren zum Betrieb von Kammeröfen
DE221178C (de)
DE3230674A1 (de) Anordnung zum verbrennen hochviskoser heizoele in druckzerstaeubungsbrenneranlagen
DE69000932T2 (de) Gasdichter kessel mit zwangsabzug unter verwendung eines thermokontakts.
DE2706922A1 (de) Heizaggregat fuer warmwasserheizungen
AT202320B (de) Steuereinrichtung bei einer Heißwasserversorgungsanlage
AT221762B (de) Heizvorrichtung zum gleichzeitigen Erhitzen von Luft und Wasser
DE723061C (de) Zerstaeuberbrenner fuer fluessige Brennstoffe
DE388194C (de) Vorwaermer fuer dickfluessige Brennstoffe
DE824032C (de) Geraet zur Erzeugung eines OEldampfgemisches
AT248060B (de) Bunsenbrenner
DE3232579A1 (de) Oelvorwaermer fuer heizoel und oelvorwaermstystem
DE827851C (de) Rauchheizkörper.
DE377414C (de) Mittels Elektroden beheizter Dampfkessel
DE1451402C (de) Heizhaube für Schwerölfeuerungen für keramische Öfen

Legal Events

Date Code Title Description
ELJ Ceased due to non-payment of the annual fee