AT28615B - Elektrische Glühlampe. - Google Patents

Elektrische Glühlampe.

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Herschel Clifford Parker
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Herschel Clifford Parker
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  Elektrische   Glühlampe.   



   Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Verbesserung an elektrischen Glühlampen, durch welche eine praktische, fast unabnützbare Lampe gesehaffen wird, deren   Glühkörper   selbst den in bekannter Weise durch Zusammenpressen von freien   I'artikeicin'n   ohne Bindemittel hergestellten   Glühkörpern   im Wirkungsgrade überlegen ist. 



   Im Sinne vorliegender Erfindung ist der   Glühkörper   in Form eines Kernes in dem Inneren eines gegen hohe Temperaturen widerstandsfähigen, durchscheinenden Rohres angeordnet, in welch letzterem der   Glühkörper   bis auf eine Temperatur erhitzt werden kann, 
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   Da der Lichteffekt bekanntlich mit dem Wachsen der Temperatur steigt, ist es not-   wendig, um durch   eine Lampe mit hohem Widerstande möglichst grosse Lichteffekte erzielen zu können, einen Hitzegrad zu verwenden, welcher, wie durch Versuche festgestellt. viel hoher gelegen ist, als jener der notwendig wäre, um das gegen hohe Temperaturen widerstandsfähigste Glas zu   schrndzen.   



     Durch Versuche   ist gefunden worden, dass QWuarzrohre, welche die durchscheinenden 
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In der Zeichnung sind die Hauptteile der neuen Lampe zum besseren   Verständnisse     über Mass dargestellt.   In   Wirklichkeit   wird ein strahlenbrechendes, durchscheinendes Rohr 
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 sonst Glas verschlackt wird, sicher widersteht. In diesem Rohrkörper wird ein Widerstandskörper aus einem beständigen Oxyde, wie Thoriumoxyd oder Carborundum, eingelagert. In die Enden des Rohres wird Graphit oder ein anderer   besserer Leiter eingestrichen,   so dass die Glühlampenkontakte mit diesem Leiter in Verbindung stehen und nicht stärker erhitzt   werden.

   Dem Widerstandskörper wird   zur Leitung des Stromes gleichfalls Graphit einverleibt. aber in einem solchen Verhältnisse, dass die Grösse des Widerstandes dadurch nicht zu sehr vermindert wird. Begreiflicherweise werden die Endteile der Lampe einen geringeren Widerstand haben als der eigentliche Glühkörper, so dass nur letzterer hell erglühen kann. 
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 widerstehen, vorzugsweise aus Quarz bzw. Quarzglas hergestellt ist, besitzt die nötige Lichtdurchlässigkeit. Es ist möglich, auch ein   refraktäres, nicht leitendes, lichtdurchlässigcs   Rohr von anderem Materiale zu verwenden, wesentlich ist nur, dass das   Rohr K) IIitze-   graden, bei welchen Glas verschlackt, noch widersteht.

   In dem Rohre 10 ist der den Glühwinderstand darstellende Kern 11 angeorndnet, der vorzugsweise aus einem der vorher er-   wähnten     beständigen Oxyde hergestellt wird und   in bereits erläuterter Weise mit einem geringen Prozentsatze von Graphit versehen so dicht als nur möglich in   den t. ampen-   
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 Leiter und hinter demselben eine Asbestschicht gelagert, um das Pulver an einem Platze zu halten. Vor der Montierung der Asbestschicht worden die Enden   a der Drähte A   in ein Graphitlagor gebettet ; sobald die Asbestschicht eingelangt ist, wird das Ende des Lampenkörpers bei 14 versiegelt, wozu irgendein Zement mit dem geeigneten   Warmeausdohnungs-   koeffizienten und der nötigen Elastizität verwendet werden kann. 



   Auch die Verwendung von Carborundum mit entsprechenden Bindemitteln, wie Silizium oder Wasserglas, hat sich empfehlenswert gezeigt. 



   Die besondere Form der Verbindung ist nicht wesentlich, aber wichtig ist, dass die Drähte mit dem   Graphitlager 12   einen guten Kontakt bilden. 



   Durchfliesst nun der Strom den durch den Leiterteil 11 gebotenen Widerstand, so wird der letztere stark erhitzt und die Lampe beginnt zu erglühen. 



   Durch Versuche iat festgestellt worden, dass keine chemischen Veränderungen, sondern nur eine schwache Kristallisation, wie bei 15 angezeigt, an der   Innenfläche   des Lampenkörpers 10 stattfindet. Da sich letztere aber nur über die erste Anwärmeperiode erstreckt, wird die nahber folgende günstigere Wirkungsweise der Lampe durch diese Kristallisation in keiner Weise beeinflusst.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: L Elektrische Glühlampe, dadurch gekennzeichnet, dass ein aus freien Partikelchen bestehender Leiter möglichst dicht in einem gegen hohe Temperaturen widerstandsfähigen, nicht leitenden, lichtdurchlässigen Rohre angeordnet wird. ausführungsform der Glühlampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der aus freien Partikelchen bestehende Leiter in einer Röhre aus Quarz oder Quarzglas gelagert ist, welche an den Rohrenden eine aus einem besseren Leitungsmateriale hergestellte Füllung aufweist, in welche die Lampenlwntakte eingebettet sind. EMI2.2
AT28615D 1905-04-25 1905-04-25 Elektrische Glühlampe. AT28615B (de)

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