AT280054B - Anlage zum Pumpen von Flüssigkeiten, die feste Teilchen enthalten - Google Patents

Anlage zum Pumpen von Flüssigkeiten, die feste Teilchen enthalten

Info

Publication number
AT280054B
AT280054B AT976868A AT976868A AT280054B AT 280054 B AT280054 B AT 280054B AT 976868 A AT976868 A AT 976868A AT 976868 A AT976868 A AT 976868A AT 280054 B AT280054 B AT 280054B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
displacer
displacers
solid particles
auxiliary liquid
liquid
Prior art date
Application number
AT976868A
Other languages
English (en)
Inventor
Sergei Antonovich Korzhaev
Vladimir Vasilievi Dobrovolsky
Oleg Mikhailovich Kodolov
Gennady Pavlovich Dmitriev
Original Assignee
Inst Gornogo Dela Imeni Skochi
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Inst Gornogo Dela Imeni Skochi filed Critical Inst Gornogo Dela Imeni Skochi
Priority to AT976868A priority Critical patent/AT280054B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT280054B publication Critical patent/AT280054B/de

Links

Landscapes

  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Anlage zum Pumpen von Flüssigkeiten, die feste Teilchen enthalten 
Die Erfindung bezieht sich auf Pumpenanlagen zur Förderung von Flüssigkeiten, die feste, insbesondere grobe Teilchen, wie Splitt u. ähnl., enthalten, unter Ausnutzung einer Hilfsflüssigkeit. Die Erfindung betrifft insbesondere Pumpenanlagen mit   Verdrängern,   in denen eine Membran die Förderflüssigkeit von der Hilfsflüssigkeit trennt. Solche Pumpenanlagen werden zur Beförderung von Schüttgütern, wie Sand, Kies, Splitt   u. ähnl.   eingesetzt. 



   Bekannt sind Pumpenanlagen der oben beschriebenen Art mit kugelförmigen Verdrängern, in denen die Förderflüssigkeit von der Hilfsflüssigkeit durch eine Membran getrennt wird (s. beispielsweise die deutsche Patentschrift Nr. 904498). 



   Der Nachteil dieser Pumpenanlagen liegt in ihren beschränkten Anwendungsbereich. Diese Pumpenanlagen eignen sich nämlich nur zur Förderung mehr oder weniger stabiler Suspensionen und versagen bei Flüssigkeiten, die mit Sand, Splitt od. ähnl. beladen sind, infolge Verstopfung der Druckleitungen durch die rasch ausfallenden Festteilchen. 



   Es ist weiter bekannt, zur Förderung von Flüssigkeiten, die Sand, Splitt bzw. gebrochene Kohle tragen, Rohrpumpen einzusetzen, bei denen Verdränger nicht vorhanden sind und die Förderflüssigkeit von der Hilfsflüssigkeit nicht getrennt wird. Bei solchen Pumpen wird aber die Hilfsflüssigkeit sehr rasch verschmutzt, was ebenfalls ein schnelles Versagen der Pumpe zur Folge hat. 



   Es ist das Ziel der Erfindung, die obenerwähnten Nachteile zu vermeiden und eine Pumpenanlage zu entwickeln, die in sich die Vorzüge der bekannten Pumpenanlagen vereinigt. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine einwandfreie Funktion der Verdränger bei Förderung der Flüssigkeiten mit grobkörniger Phase, wie Sand, Splitt   u. ähnl.   zu ermöglichen. 



   Die gestellte Aufgabe wird durch eine Pumpenanlage zur Förderung der mit groben Festteilchen beladenen Flüssigkeiten unter Ausnutzung einer Hilfsflüssigkeit gelöst, die Verdränger mit beweglichen Trennwänden, vorzugsweise mit Membranen, enthält, die die Förderflüssigkeit von der Hilfsflüssigkeit trennen.   Erfindungsgemäss   sind an den Verdrängern unten je ein Absetzgefäss angeschlossen, in dem die in der Förderflüssigkeit auftretenden Festteilchen gespeichert werden und in das oben das Saugrohr und unten über dem Boden das Druckrohr für das Fördergut mündet.

   An diesen   Absetzgefässen   ist weiter je eine Umgehungsleitung vorgesehen, die den oberen Teil des Absetzgefässes mit seinem unteren Teil verbindet und die Zuführung der geklärten Förderflüssigkeit in die gespeicherte Festphase   ermöglicht.   



   Nach der Erfindung ist es weiter vorteilhaft, Zeitpausen zwischen dem Saug-und dem Druckhub der Verdränger vorzusehen, damit die Förderflüssigkeit besser geschichtet werden kann. Hiezu werden die Verdränger über die Pumpe für Hilfsflüssigkeit paarweise zusammengeschaltet, derart, dass die Verdrängerpaare abwechselnd arbeiten und in jedem Paar der Saughub eines Verdrängers zeitlich mit dem Druckhub des andern zusammenfällt. 



   Der Erfindungsgedanke wird nachstehend an einem Ausführungsbeispiel mit Bezugnahme auf die 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Zeichnung näher erläutert. Die Zeichnung zeigt eine erfindungsgemässe Pumpenanlage in Gesamtansicht. 



   Wie dies die Zeichnung erkennen lässt, enthält die Pumpenanlage zunächst eine Hochdruckpumpe --5-- für Hilfsflüssigkeit mit dem Saugstutzen und dem   Druckstutzen --5"-- und   vier   Verdränger-1, 2, 3, 4--.   Die Verdränger werden über   Hochdruckpumpe --5-- und   Rohrleitungen - paarweise zusammengeschaltet, u. zw. der Verdränger --1-- mit dem Verdränger --2-und der   Verdränger-3-mit   dem Verdränger --4--. In den   Verbindungsleitungen --6-- sind     Absperrorgane-7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14-   eingebaut, die ebenfalls paarweise vereinigt sind, u. zw. 



  --7-- mit --8--, --9-- mit --10--, --11-- mit --120--, --13-- mit --14--. In den Verdrängern --1,2,3,4-- ist je eine Membran--15, 16, 17, 18-- eingespannt, die das Vermischen des Fördergutes mit der Hilfsflüssigkeit verhindert. 



   An jedem Verdränger --1,2,3,4-- ist unten ein Absetzgefäss --19,20,21,22-- angeschlossen, das die Speicherung der festen Phase des Fördergutes ermöglicht. 



   Die an den Absetzgefässen angeschlossenen   Rohrleitungen-23, 24, 25, 26-   sind die Saugleitungen und die   Rohrleitungen-27, 28, 29, 30- die   Druckleitungen für das Fördergut. 



   Die Umgehungsleitungen --31,32,33,34-- verbinden den oberen Teil des jeweiligen Absetzgefässes mit seinem unteren Teil und dienen zur Zuführung der geklärten Förderflüssigkeit aus dem oberen Gefässteil in die ausgefallene feste Phase hinein. Dadurch wird die Abführung des Niederschlages erleichtert. 



   Das Fördergut (Wasser mit Sand) wird aus dem   Sumpf --35-- angesaugt.   



   Bevor die Förderung beginnt, bringt man jedes Verdrängerpaar in den Ausgangszustand. Hiezu füllt man die Verdränger --1,3-- mit Hilfe besonderer Pumpen (in der Zeichnung nicht gezeigt) mit Hilfsflüssigkeit, bis ihre   Membranen-15, 17- die   äusserste untere Lage annehmen. Die Verdränger   - -2, 4--   werden dagegen mit dem Fördergut bzw. mit Klarwasser gefüllt,   u. zw.   so, dass ihre Membranen-16, 18- die äusserste obere Lage annehmen. Alsdann öffnet man die Absperrorgane --7,8 und   13, 14-- und   schaltet die Pumpe --5-- für Hilfsflüssigkeit ein. Hiebei wird das Fördergut aus dem   Sumpf --35-- durch   die   Saugleitungen-36   und   23-in   den Verdränger --1-- gesaugt 
 EMI2.1 
 verdrängt. 



   Obwohl die Absperrorgane-13, 14- während dieser Zeit geöffnet sind, bleiben die Verdränger --3,4-- ausser Tätigkeit, da der Eintritt in den   Verdränger--3-für   das Fördergut und der Austritt aus dem Verdränger --4-- für die Hilfsflüssigkeit durch die mit entsprechenden   Flüssigkeitsdrücken   belasteten Membranen gesperrt werden. 



   Die öffnung von Absperrschiebern --13,14-- ist aber erforderlich, damit die Membranen der Verdränger --3,4-- während der Wirkungsperiode der   Verdränger-1, 2- dicht   an den Wandungen der Verdrängerkammer liegen und zum Hubbeginn in ihren Ausgangslagen stehen. 



   Das durch die   Saugleitung --23-- in   das   Absetzgefäss--19-des Verdrängers-l-   eingesaugte Fördergut wird in Schichten getrennt, weil der Sand nach unten fällt. 



   Kurz vor dem Hubende der   Verdränger--1, 2--   schliessen automatisch die Absperrorgane --13, 14-- und öffnen die Absperrorgane-11, 12--. Dabei bleiben beide Verdränger eine kurze Zeit parallel in Tätigkeit, bis die   Membran --15-- ihre äusserste   obere Lage und die Membran - ihre äusserste untere Lage erreichen und in Berührung mit den Wänden der Verdrängerkammern kommen. Darauf bleiben nur die   Verdränger-3, 4- wirksam,   während für die   Verdränger-1, 2-   eine Ruhepause beginnt. Diese Pause dauert so lange, bis die Verdränger --3, 4-- den gleichen Zyklusteil durchlaufen wie vorher die   Verdränger-1, 2-.   Die Absperrorgane   --7, 8-- bleiben   dabei offen. 



   Während der Ruhepause wird der Sand aus dem Fördergut im Verdränger --1-- gespeichert. 



   Zum Augenblick, wo die   Membran--17-des Verdrängers-l-oben   und die Membran --18-- des Verdrängers --4-- unten anschlagen, öffnen die   Absperrorgane-9, 10-   und schliessen die   Absperrorgane-7, 8-.   Darauf wird die Hilfsflüssigkeit in den Verdränger --1-- 
 EMI2.2 
    --2-- abgesaugt.Umgehungsleitung --31-- von   oben in die ausgefallene feste Phase hinein, wühlt sie auf und trägt damit zur Bildung einer Pulpe und Verdrängung des Sandes durch die   Druckleitung --27-- bei.   



   Im weiteren wiederholt sich der oben beschriebene Arbeitszyklus der Verdränger. 



   Durch die Druckleitungen --27,28,29,30-- gelangt das Fördergut über Ventile in den Sammler --37-- und von hier durch die   Leitung --38-- an   die erforderliche Stelle. 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



   Obwohl die angemeldete Pumpenanlage hier am Beispiel der Förderung eines Sand-Wasser-Gemisches beschrieben ist, eignet sie sich auch zur Beförderung von andern Gemischen, die beispielsweise Splitt, gebrochene Kohle   u. ähnl.   enthalten, sowie von Emulsionen. 



   An Stelle der Membranen können auch Kugelventile angewendet werden. In diesem Falle müssen aber die Verdränger Zylinderform haben. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Pumpenanlage zur Förderung von Flüssigkeiten, die feste Teilchen enthalten, unter Ausnutzung einer Hilfsflüssigkeit mit Verdrängern, in denen das Fördergut von der Hilfsflüssigkeit durch je eine bewegliche Trennwand, vorzugsweise eine Membran, getrennt wird,   gekennzeichnet durch   unten an die Verdränger (1, 2, 3, 4) angeschlossene Absetzgefässe   (19, 20, 21, 22),   an denen oben die Saugleitung und unten über dem Boden die Druckleitung für das Fördergut angeschlossen sind, und durch eine Umgehungsleitung (31 bis 34), die den oberen Teil des jeweilgen Absetzgefässes mit seinem unteren Teil verbindet. 
 EMI3.1 


Claims (1)

  1. paarweise über eine Pumpe für Hilfsflüssigkeit zusarnmengeschaltet sind, derart, dass die beiden Verdrängerpaare abwechselnd arbeiten und in jedem Paar der Druckhub eines Verdrängers mit dem Saughub des andern zeitlich zusammenfällt.
AT976868A 1968-10-07 1968-10-07 Anlage zum Pumpen von Flüssigkeiten, die feste Teilchen enthalten AT280054B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT976868A AT280054B (de) 1968-10-07 1968-10-07 Anlage zum Pumpen von Flüssigkeiten, die feste Teilchen enthalten

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT976868A AT280054B (de) 1968-10-07 1968-10-07 Anlage zum Pumpen von Flüssigkeiten, die feste Teilchen enthalten

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT280054B true AT280054B (de) 1970-03-25

Family

ID=3617099

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT976868A AT280054B (de) 1968-10-07 1968-10-07 Anlage zum Pumpen von Flüssigkeiten, die feste Teilchen enthalten

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT280054B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3441054A1 (de) Doppeleinheitenpumpe mit konstanter durchflussleistung
AT280054B (de) Anlage zum Pumpen von Flüssigkeiten, die feste Teilchen enthalten
EP0931009B1 (de) Anordnung zur weitförderung von dickstoffen
DE2556162C2 (de) Vorrichtung und Verfahren zum Einschleusen feinkörniger bis staubförmiger Brennstoffe in eine unter erhöhtem Druck stehende Vergasungseinrichtung
EP0003593B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Filtrieren von Schlamm od.dgl.Filtergut in einer Filterpresse
EP0194498B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum hydraulischen Fördern eines Gemisches aus festen Materialkörnern und Flüssigkeit
DD153327A5 (de) Einrichtung zum abscheiden von feststoffen aus fluessigkeiten
DE1140864B (de) Anlage zur Foerderung eines Gut-Fluessigkeit-Gemisches ueber weite Strecken
DE2842261A1 (de) Kraengungs-ausgleichanlage von schwimmkoerpern
DE3131010C2 (de) Lenzvorrichtung für ölhaltiges Abwasser an Bord von Schiffen
DE641214C (de) Vorrichtung zum Foerdern von Beton o. dgl. in Rohrleitungen
AT216018B (de) Absetzbehälter zum Eindicken von Schlamm od. dgl., insbesondere zum Anschluß an nasse Staubabscheider
DE665690C (de) Einrichtung zum Klaeren von Fluessigkeiten
AT206388B (de) Mit einem Druckmittel, z. B. Druckluft, arbeitendes Abraumsprenggerät
DE733217C (de) Wasserversorgungsanlage
DE4425451A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Austragen von feucht/rieselfähigem bis pastösem Material aus einem Druckfilter
DE323016C (de) Foerderpumpe mit getrennten Steuervorrichtungen fuer den Ein- und Auslass
DE465963C (de) Wellenkraftanlage
DE851026C (de) Wasserfahrzeug fuer die Gewinnung oder fuer den Transport baggerfaehiger Stoffe
AT201519B (de) Im Nebenschluß zu einem Flüssigkeitshauptstrom angeordnete Vorrichtung zur Herstellung und Weiterbeförderung einer Lösung
DE2924971A1 (de) Verfahren zur entsalzung von loesungen unter anwendung der umgekehrten osmose
DE1767623A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Entsalzen von Fluessigkeiten unter Verwendung von Ionenaustauschern
DE561444C (de) Vorrichtung zum Reinigen von Mineraloelen und fetten OElen mit Bleicherde
DE3912613A1 (de) Verfahren und vorrichtung fuer die mehrstufige, zyklisch kontinuierliche gegenstromkontaktierung einer fluessigphase und einer feststoffphase, die unterschiedliche dichte haben, und/oder einer mit der ersten fluessigphase nicht vermischbaren fluessigphase
DE390595C (de) Vorrichtung zum Reinigen von Rohrleitungen

Legal Events

Date Code Title Description
ELJ Ceased due to non-payment of the annual fee