AT279985B - Einrichtung zur Steuerung eines, insbesondere unter Wasser in eine Ölrohrleitung od.dgl. eingebauten Schieberventiles - Google Patents

Einrichtung zur Steuerung eines, insbesondere unter Wasser in eine Ölrohrleitung od.dgl. eingebauten Schieberventiles

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AT279985B AT431066A AT431066A AT279985B AT 279985 B AT279985 B AT 279985B AT 431066 A AT431066 A AT 431066A AT 431066 A AT431066 A AT 431066A AT 279985 B AT279985 B AT 279985B
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  Einrichtung zur Steuerung eines, insbesondere unter Wasser in eine Ölrohrleitung od. dgl. eingebauten Schieberventiles 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Steuerung eines, insbesondere unter Wasser in eine ölrohrleitung od. dgl., eingebauten Schieberventiles, dessen Schieber zwischen einer Offen-und einer Schliessstellung mittels eines hydraulischen Motors bewegbar ist, welcher an eine Druckflüssigkeitsquelle angeschlossen ist, wobei in diese Anschlussleitung ein fernbetätigtes Steuerventil eingeschaltet ist, mittels welchem der hydraulische Motor zwecks Öffnung bzw. Schliessung des Schieberventiles wahlweise erregbar ist, und wobei eine Hilfsdruckquelle vorgesehen ist, mittels welcher bei Ausfall der Druckflüssigkeitsquelle dem hydraulischen Motor Druckmedium zuführbar ist. Solche Einrichtungen dienen insbesondere zur Beladung bzw.

   Entladung von Tankern, welche in Entfernung von der Küste ankern. Die vom Ventil geregelte Flüssigkeit kann hiebei öl, aber auch sonstige Kohlenwasserstoffe, Benzin od. dgl., sein. 



   Schiffe mit flüssiger Ladung, z. B. öltanker haben gegenwärtig häufig einen Tiefgang von 15 bis 25 m oder sogar mehr. Es muss daher, selbst wenn die Küstenstelle bzw. der Hafen, welchen der Tanker anläuft, ausgebaute Kaianlagen besitzt, ein Kanal zu diesen Kaianlagen ausgebaggert werden, um eine Strandung des Tankers zu vermeiden. Solche Tanker werden daher häufig in beträchtlichem Abstand von der Küste an einer Stelle entladen bzw. beladen, an welcher die Wassertiefe genügend gross ist, um eine Strandung des vollbeladenen Tankers mit Sicherheit auszuschliessen. In einem solchen Fall werden die Tanker an einer an der   Verankerungsstelle befindlichen,   über den Wasserspiegel herausragenden Anlage vertäut, an welcher auch die Ventile zur Regelung des Flüssigkeitsstromes zu bzw. vom Schiff angeordnet sind. Die Beladung bzw.

   Entladung des Tankers erfolgt hiebei mittels zumindest einer Rohrleitung, welche entlang des Meeresgrundes von einer an der Küste gelegenen Be-bzw. 



  Entladestation zu einer Stelle im Meer führt, welche von dem Schiff frei angelaufen werden kann und an welcher die Meerestiefe für die nötigen Manövrierbewegungen des Schiffes genügend gross ist. An dieser Stelle ist die Rohrleitung vom Meeresgrund zu einem Anschluss hochgeführt, wobei im Bereiche dieses Anschlusses die zur Regelung des Flüssigkeitsstromes dienenden Ventile vorgesehen sind. Da hiebei jedoch die Gefahr besteht, dass die über den Wasserspiegel herausragende Anlage bzw. die an ihr angeordneten Ventile bei rauhem Seegang durch das Meer bzw. bei der Manövrierung des Schiffes durch dieses beschädigt werden, wurde auch bereits vorgeschlagen, die Ventile am Meeresgrund anzuordnen und von den Ventilen nur einen biegsamen Schlauch zum Meeresspiegel hochzuführen. 



   Mittels dieser Lade- bzw. Löschverfahren können an Land befindliche Kaianlagen und Verladeeinrichtungen vollständig eingespart werden und es braucht sogar nicht einmal eine Hafeneinfahrt führ das Schiff vorhanden sein, was auch die Probleme der mit der Freihaltung einer solchen Hafeneinfahrt verbundenen Ausbaggerung beseitigt. Werden die Ventile am Meeresgrund angeordnet, so werden auch die Schwierigkeiten, die daraus entstehen, dass das Schiff während des Lade- bzw. Entladevorganges genügend ruhig verankert gehalten werden muss, vermieden. 



   Eine solche Ladung bzw. Entladung von Tankern in Abstand von der Küste erfreut sich in letzter Zeit immer grösserer Beliebtheit, insbesondere dann, wenn der Tanker sehr gross ist. Die bestehenden 

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 Hafenanlagen sind nämlich häufig nicht genügend ausgebaut bzw. tief, um derart grossen Tankern die Zufahrt zu gestatten. Der entsprechende Ausbau solcher Hafenanlagen bzw. die entsprechende Ausbaggerung derselben, wäre unwirtschaftlich. Ferner drängt sich die Verwendung derartiger Ladebzw. Entladeverfahren dort auf, wo überhaupt keine Hafenanlagen bestehen. 



   Die bisher entwickelten Anlagen für eine solche Be-bzw. Entladung sehen nun zumeist am Meeresgrund angeordnete Ventile in den ölrohrleitungen   od. dgl.   vor, wobei an jedes dieser Ventile ein biegsamer Schlauch angeschlossen ist, welcher sich zum Meeresspiegel bis zu einer schwimmenden Verladeboje erstreckt und dort an eine an dieser Boje befestigte Leitung angeschlossen werden kann. Das Schiff wird nun an der Boje vertäut und seine Laderäume werden an die zur Boje führende Leitung mittels eines biegsamen Schlauches angeschlossen. Die Boje kann hiebei als schwimmender Speicher dienen, welcher die Verladung wesentlich erleichtert. 



   Bei diesen Anlagen konnte jedoch die Steuerung der Ventile noch nicht völlig befriedigen. Wohl ist es bekannt, Ventile hydraulisch fernzusteuern, jedoch entstehen Probleme dann, wenn der hydraulische Antrieb für die Ventilbetätigung versagt,   z. B.   dann, wenn eine der hydraulischen Leitungen undicht geworden ist. Da grosse Schäden dadurch entstehen können, dass das in die   Ölrohrleitung     od. dgl.   eingeschaltete Ventil nicht rechtzeitig geschlossen wird, muss dafür Sorge getragen werden, dass bei Ausfall der Druckflüssigkeitsquelle dem hydraulischen Motor Druckmedium zuführbar ist, wozu bei der bekannten Einrichtung eine Hilfsdruckquelle vorgesehen ist.

   Bei der bekannten Konstruktion ist diese Hilfsdruckquelle von einem Satz von Windkesseln gebildet, deren jeder eine Kammer aufweist, die mit einem Druckgas gefüllt ist und ein variables Volumen aufweist. Der in dieser Kammer wirkende Gasdruck übt einen Druck auf die in einer weiteren Kammer befindliche Druckflüssigkeit aus, so dass Druckschwankungen der hydraulischen Pumpen ausgeglichen werden. Die Wand zwischen den beiden Kammern hält jedoch stets das Gas getrennt vom Druckmedium des hydraulischen Systems. Fällt daher der Druck im hydraulischen System gänzlich aus, so können sich die das Druckgas enthaltenden Kammern nur so weit aufweiten, dass sie das gesamte Volumen des Windkessels einnehmen. Wenn einmal die gesamte Druckflüssigkeit aus dem Windkessel ausgetrieben ist, wird die Hilfsdruckquelle unwirksam. 



   Die Erfindung setzt sich nun zur Aufgabe, diese Nachteile zu vermeiden und eine Einrichtung der eingangs beschriebenen Art noch weiter zu verbessern. Die Erfindung besteht hiebei im wesentlichen darin, dass in die die Druckflüssigkeitsquelle mit dem hydraulischen Motor verbindende Leitung eine handbetätigte Fernsteuereinrichtung für den hydraulischen Motor eingeschaltet ist und dass die Hilfsdruckquelle als in das hydraulische System fördernde Druckgasquelle ausgebildet ist. Dadurch bleibt die Hilfsdruckquelle immer wirksam, auch dann, wenn das hydraulische System dauernd ausfällt. 



  Vorzugsweise ist hiebei die Anordnung so getroffen, dass die Druckgasquelle durch Fernsteuerungsorgane und bzw. oder handbetätigte Absperrorgane an das hydraulische System zur Betätigung des hydraulischen Motors anschaltbar ist. Es liegt somit eine komplette Handsteuerung parallel zur Fernsteuerung vor, so dass das System auch hinsichtlich eines Ausfalles der Energie für die 
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 anderseits durch handbetätigte Steuerventile. Diese Handsteuerung für die Ventile kann ebenso wie die in das hydraulische System fördernde Druckgasquelle in der Boje angeordnet werden, wobei die Druckgasquelle   z. B.   von Druckgasflaschen   od. dgl.   gebildet sein kann. Auf diese Weise wird die erfindungsgemässe Einrichtung unabhängig von an der Küste vorhandenen Verladeeinrichtungen bzw. 



  Energiequellen. Dennoch ist in allen Fällen für eine genügende Betriebssicherheit der erfindungsgemässen Einrichtung Sorge getragen. Die Anspeisung des für die Steuerung des am Meeresgrund befindlichen Ventiles verwendeten Systems mittels Druckluft oder sonstigen Druckgases ermöglicht es, leicht austauschbare und nachfüllbare, das Druckgas enthaltende Flaschen in der Boje anzuordnen, welche zum Antrieb des hydraulischen Systems verwendet werden können, welches seinerseits wieder den Antrieb des in die   Olrohrleitung   od. dgl. eingebauten Schieberventiles bewirkt.

   Dadurch wird nicht nur die Notwendigkeit des Vorhandenseins elektrischer Energie oder komplizierter hydraulischer Kraftquellen an der Küste vermieden, sondern auch eine kostspielige Verladeplattform od. dgl. eingespart, da die Boje, welche die gesamte Einrichtung mit Ausnahme der zur Durchführung der Steuerbewegung erforderlichen Organe enthalten kann, platzsparend und verhältnismässig billig ausgeführt werden kann. Die erfindungsgemässe Einrichtung kann leicht an Ort und Stelle gebracht werden, ohne dass wesentliche Transportkosten auflaufen. 



   Weitere Kennzeichen und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung eines Ausführungsbeispieles des Erfindungsgegenstandes, welches in den Zeichnungen schematisch dargestellt 

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 ist. Fig. l zeigt die gesamte Einrichtung, welche zur Löschung bzw. Ladung von Flüssigkeiten eines in Entfernung vor der Küste verankerten Schiffes dient. Fig. 2 ist ein Schnitt durch das bei der Einrichtung nach Fig. 1 verwendete Unterwasserventil, während Fig. 3 die an der Küste befindliche Regeleinrichtung zeigt, mit welcher der Flüssigkeitsstrom durch die zum Schiff führende Rohrleitung geregelt werden kann. Fig. 4 ist ein Schnitt durch ein Detail. 



   Bei einem Bohrloch, welches sich in einiger Entfernung von der Küste im Meer befindet, ist ein als   sogenannter "Christbaum" ausgebildeter Bohrturm --10-- (Fig. 1)   angeordnet, welcher eine oberhalb des Wasserspiegels liegende Plattform aufweist. Von der Fördervorrichtung führt eine 
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 eine Länge von 1 km oder mehr aufweisen, um die geforderte Wassertiefe zu erreichen. 



   An die Rohrleitung --12-- ist ein Ventil --18-- angeschlossen, mit welchem der Flüssigkeitsstrom durch die Rohrleitung --12-- geregelt werden kann. Fig. 1 zeigt zwar nur ein einziges derartiges   Ventil-18--,   jedoch können auch mehrere solcher unter Wasser befindlicher, durch Ventile geregelter Rohrleitungen vorgesehen sein oder es kann auch eine einzige Rohrleitung zu einem Anschlusskopf geführt sein, von welchem mehrere durch Ventile geregelte Abzweigleitungen wegführen. 



   An das eine Anschlussende des Unterwasserventiles--18--ist jeweils ein starker, biegsamer 
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 schwimmenden   Boje --26-- aufruht.   Die Boje--26--ist mit mehreren Verankerungskabeln   --28-- versehen,   welche mittels   Verankerungen --30-- am   Meeresgrund festgelegt sind, Der zu entladende bzw. zu beladende   Tanker --32-- kann   an der   Boje --26-- verankert   werden, wobei sein Laderaum mit dem flexiblen   Schlauch-22-über   einen weiteren flexiblen Schlauch-34in Verbindung steht, welcher zwischen den Laderaum des Tankers und die   Gelenkrohrleitung-24--   eingeschaltet ist.

   Der Flüssigkeitsstrom vom   Bohrturm --10-- führt   daher über die Rohrleitung - durch das   Ventil-18--,   den flexiblen   Schlauch --22-- zum   Gelenkrohranschluss - und hierauf über den flexiblen Schlauch --34-- zum Laderaum des Tankers-32-. Die aus dem Bohrturm --10-- geförderte Flüssigkeit wird hiebei so lange in den Laderaum des Tankers - eingebracht, bis der nächste Laderaum längsseits der   Boje --26-- liegt   und mit der Flüssigkeit beladen wird.

   Der   Tanker --32-- liegt   hiebei stets an der   Boje --26-- verankert.   Auf diese Weise lässt sich ein rascher Übergang von der Beladung eines Laderaumes des Tankers zum andern erzielen, ohne dass eine grosse Anzahl von Rohrleitungen oder sehr grosse Rohrleitungsdurchmesser nötig sind, welche ansonsten für die schnelle Ladung bzw. Löschung eines Tankers notwendig wären. 



   Fig. 2 zeigt, dass jedes der Ventile--18--als Schieberventil ausgebildet ist, durch dessen   Gehäuse --36-- sich   ein Durchströmkanal --38-- erstreckt. In der   Schieberkammer-40--,   welche von einem aus Blech verfertigten, an das   Gehäuse--36--angeschlossenen   Haubenteil - gebildet ist, ist ein hin-und hergehender   Flachschieber --44-- angeordnet,   dessen Metallplatte mit einer   Durchströmöffnung-46-versehen   ist, welche in der Offenstellung des Ventiles mit den Durchströmkanälen --38-- fluchtet, so dass die Flüssigkeit möglichst strömungswiderstandslos durch das Ventil strömen kann.

   In der Geschlossenstellung des Ventiles   --18-- schliesst   hingegen der   Schieber-44-die Durchströmkanäle-38-ab   und verhindert dadurch das Durchströmen der Flüssigkeit durch die   Kanäle-38--.   Die Schieberkammer --40-ist an ihrem oberen Ende durch eine   Platte-48-verschlossen,   welche eine Öffnung aufweist, durch die die mit der   Schieberplatte --44-- verbundene Betätigungsstange --50-- abgedichtet   hindurchgeführt ist. Am oberen Ende der   Stange --50-- ist   ein   Kolben --54-- befestigt,   welcher 
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 Anschlussplatte aufgesetzt, welche mit einem Schraubenbolzenkranz am oberen Ende der die   Schieberkammer-40-bildenden   Gehäusehaube befestigt ist.

   Eine zur Aufnahme einer Dichtung dienende   Kammer --60-- verhindert,   dass Flüssigkeit aus dem   Zylinder--56--in   das Ventil bzw. umgekehrt strömt. Ferner ist in der Anschlussplatte --48-- ein Kanal --62-- für hydraulische Druckflüssigkeit vorgesehen. 



   Die beschriebene Ventilkonstruktion kann jedoch nach Bedarf auch durch eine beliebige andere geeignete Ventilkonstruktion ersetzt werden. 
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 vom   Zylinder --56-- und   dem   Kolben --54-- gebildete   hydraulische Aggregat sind zwei Druckleitungen--154, 156-- angeschlossen, u. zw. mündet die   Druckleitung--156--in   die 
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 des Regelsystems wasserdicht hindurchgeführt sind. An der Boje--26--ist aussen ein Schaltbrett - derart befestigt, dass die Steuereinrichtung automatisch bzw. von Hand aus bedient werden kann, ohne dass die wasserdichte Kammer zugänglich zu sein braucht. 



   Zur Energieversorgung des Steuersystems sind zwei   Sätze --84   bzw. 84'-- von Gasflaschen vorgesehen, welche Druckluft oder ein anderes geeignetes Druckgas enthalten. Jeder der Sätze   - -84, 84'--   weist mehrere kleine   Flaschen --86-- auf,   welche   z. B.   von den für Unterwasser-Tauchgeräte verwendeten Druckgasflaschen gebildet sein können, welche zwecks Nachfüllung leicht auswechselbar sind. Jede der   Gasflaschen --86-- ist   über eine   Leitung --88-- an   eine Sammelleitung --90-- angeschlossen. Jedem der   Gasflaschensätze-84, 84'--   ist ein Druckregler--92, 92'-- zugeordnet, mittels welchem der Druck in zwei Hauptsteuerleitungen --94, 94'-- innerhalb eines vorherbestimmten Druckbereiches gehalten werden kann.

   Jeder der Gasflaschensätze kann durch ein von Hand betätigtes Kugelventil --96 bzw. 96'--eingeschaltet werden, so dass somit die beiden Gasflaschensätze einzeln oder zusammen zur Steuerung des Systems herangezogen werden können. Jede der Hauptsteuerleitungen --94,94'-- ist über Abzweigleitungen   - -98, 98'--,   welche durch die   Wand-78-des   Schotts hindurchgeführt sind, an Manometer   - 100   bzw. 100'-0- am Steuerbrett --82-- angeschlossen, so dass der im System herrschende Gasdruck jederzeit ohne Notwendigkeit eines Zuganges zur wasserdichten   Kammer --78-- überwacht   werden kann. Zur Regelung des Gaszustromes in das System ist ein solenoidbetätigtes Zweiwegeventil --104-- in einer Leitung --106-- angeordnet, welche an die Hauptleitungen-94, 94'-angeschlossen ist.

   Das   Ventil --104-- kann   vom   Tanker --32-- bzw.   vom sonstigen Tankraum,   z. B.   mittels Funk ferngesteuert werden. Hiezu kann jede beliebige, an sich bekannte Funkfernsteuereinrichtung Verwendung finden, welche in den Zeichnungen nicht dargestellt ist. Es können jedoch auch andere Fernsteuerungsarten,   z. B.   eine hydraulische oder elektrische Fernsteuerung, Verwendung finden. 



   Der jeweils verwendete Gasflaschensatz kann von Hand aus dadurch an die Leitung-106- 
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 letzterem Fall das Druckgas bei geöffnetem Ventil-108 bzw. 108'-durch die Leitung-110in die Leitung --106-- strömt. 



   In die   Leitung --106-- ist   ein druckbetätigtes Zweiwegeventil --112-- eingeschaltet, welches automatisch zwischen einer Offen-und einer Schliessstellung verstellbar ist, was später noch näher 
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 bzw.   122'-in   die Atmosphäre abgelassen. 



   Auf der Trägerplatte --72-- ist ein   Reservoir--R--für   die hydraulische Flüssigkeit befestigt, welches mit einer Einrichtung--124--versehen ist, die ein Signal abgibt, wenn das Flüssigkeitsniveau im Reservoir-R--unter ein vorherbestimmtes Niveau fällt. Wird in einem solchen Fall diese   Einrichtung --124-- erregt,   so wird ein   Ventil-126-geöffnet,   durch welches Druckgas dem gasbetätigten Zweiwegeventil--112--zugeleitet wird. Das   Ventil --112-- kann   von seiner 

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    --124-- zugefùhrtZylinder --56-- zur   Folge haben, dass der   Kolben --54-- angehoben   wird, so dass der Schieber - unbeabsichtigt in seine Offenstellung übergeführt wird.

   Da jedoch durch die gesteuerten 
 EMI6.1 
    --152, 152'-- kein- 18-in seiner   Schliessstellung. 



   Um zwei Ventile-18, 18'-- zu betätigen, sind die beiden   Druckleitungspaare-146, 148   bzw. 



    145', 148'-- jeweils   an die zu den Zylindern-56 bzw.   56'-der Ventile-18   bzw. 18'-führenden Druckleitungen-154, 156 bzw. 154', 156'-- angeschlossen. 



   Für die Handbetätigung der Ventile--18 bzw.   18'--sind   zwei handbetätigte Regelventile 
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 angeschlossen, welches den zur Betätigung der vom   Zylinder --56-- und   vom Kolben-54gebildeten hydraulischen Aggregate zweckes Betätigung der Ventile-18 bzw.   18'--nötigen   Druck anzeigt. Der Zustand des Ventiles-18 bzw. 18'-- kann auch dadurch überwacht werden, dass die zur Betätigung des Ventiles nötigen Druckänderungen der Druckflüssigkeit beobachtet werden.

   An die 
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 --150-- istIn den von den   Auslässen--168   bzw.   168'--wegführenden   Leitungen ist jeweils eine Flüssigkeitsanzeigeeinrichtung --170 bzw. 170'--eingeschaltet, welche eine Sichtanzeige für in den 
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 sich der Schieber --4-- des Ventiles --18 bzw. 18'--zwischen seiner Offen-und seiner Schliessstellung bewegt. Ferner kann durch Beobachtung eines Strömungsstillstandes im   Strömungsanzeiger--170   bzw.   170'--, ferner   durch Messung der durchgeströmten Flüssigkeitsmenge oder durch Messung der für einen Arbeitszyklus nötigen Zeit festgestellt werden, wann sich der   Schieber --44-- in   seiner völlig geöffneten bzw. völlig geschlossenen Stellung befindet.

   Ferner ist das   Steuerventil --160-- mit   den Druckleitungen-154 bzw.   156-durch   zwei   Leitungen-172   bzw.   174-verbunden.   In gleicher Weise sind die zum   Zylinder --56'-- führenden Druckleitungen   --154' bzw. 156'-- mittels zweier   Leitungen-172', 174'-   an das handbetätigte Regelventil 
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 Ventil umgebende Medium zwecks Ableitung von Luft oder Gas aus den Druckleitungen und zwecks Durchführung von Servicearbeiten an den hydraulischen Aggregaten abgelassen werden kann.

   In jeder der Druckleitungen befindet sich ferner ein kleines Kugelventil-184 bzw. 186 bzw.   186'bzw.     184'--welche   Kugelventile zwischen das jeweilige Nadelventil und den Zylinder eingeschaltet sind und zur Erleichterung der Durchführung von Servicearbeiten am hydraulischen System dienen. 



   Um die Ventile-18, 18'-- auch dann betätigen zu können, wenn der Druck in den die 
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 die   Leitung --134-- an   das Reservoir-R-angeschlossen ist, während ihr Auslass mit der Leitung   - -164-- in Verbindung   steht. Mittels dieser   Handpumpe --190-- kann   das Druckflüssigkeitssystem von Hand aus unter Druck gesetzt werden. Die Druckseite der   Pumpe --190-- ist   ferner an die Sammelleitung--142--angeschlossen, mit welcher die   Einlassleitungen--146   bzw. 146'-der 
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 betätigt werden können. 



   Zur Fernbetätigung der   Ventile-18   bzw.   18'-- vom Tanker --32-- aus   wird das funkgesteuerte Zweiwegeventil--104--in seine Offenstellung gebracht, so dass Druckluft von zumindest einem der Druckluftflaschensätze --84,84'-- in die   Leitung --106-- strömen   kann. Unter der Annahme, dass der Flüssigkeitsspiegel im Reservoir--R--oberhalb eines vorherbestimmten 
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    --114-- und- -120, 120'--   abgelassen. 



   Die Druckflüssigkeit wird durch die Saugleitungen--136, 136'-- zu den Pumpen   --120, 120'-- über   die   Leitung --134-- angesaugt   und durch die Pumpen-120 bzw. 120'-unter Druck in die Sammelleitung --142-- gepresst. Die Überschreitung eines vorherbestimmten Maximaldruckes in der   Leitung --142-- wird   durch ein Sicherheitsventil --143-- verhindert, welches zwischen die   Leitung --142-- und   die   Leitung --134-- eingeschaltet   ist und von der Förderseite der   Pumpen--120   bzw. 120'--Druckflüssigkeit zum   Reservoir--R--zurückführt,   wenn der vorbestimmte Förderdruck überschritten worden ist. Auf diese Weise wird vermieden, dass die Druckleitungen oder das hydraulische Aggregat --54,56-- am Ventil --18-- Schaden erleiden.

   Wie Fig. 3 zeigt, werden die   Regelventile-144, 144'-- durch   die Solenoide-S-in Abhängigkeit von 
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 derart den   Schieber--44--in   seine Schliessstellung bewegt. Hiedurch wird aus dem weiter innen liegenden Arbeitsraum des hydraulischen   Aggregates-54, 56- Druckflüssigkeit   verdrängt, welche durch die   Leitung --156-- und   die   Leitung --148-- sowie   die Entlastungsleitung-150zurück zum   Reservoir--R--strömen   kann.

   Um das   Ventil--18--durch   Funkfernsteuerung in seine Offenstellung   überzuführen,   wird das   Fernsteuerventil-144-durch   das   Solenoid --8-- in   seine äusserste linke Lage gebracht, so dass die Druck-und Entlastungsleitungen ihre Rolle tauschen. 
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 hydraulischen Aggregates-54, 56--, so dass der   Kolben --54-- angehoben   und dadurch in die in Fig. 2 dargestellte Offenstellung gebracht wird. Die im äusseren Arbeitsraum des hydraulischen Aggregates --54,56-- befindliche hydraulische Flüssigkeit kann durch die Leitungen--154, 156-zur   Entlastungsleitung --150-- und   von dort in den   Reservoir-R-abströmen.   



   Fig. 3 zeigt das   Regelventil --144-- in   der Mittelstellung, in welcher beide Leitungen   --148, 146-- über   die   Rückschlagventile--152, 152'-- mit   der zum   Reservoir--R--führenden   
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    --150-- verbunden- -146, 148-- abgeschlossen   sind, so dass der Druck im Regelsystem abgebaut werden kann, ohne dass sich der   Kolben--54--im   hydraulischen Aggregat--54, 56-- bewegen kann. Das Rückschlagventil 
 EMI7.4 
 



   Die Erfindung kann zahlreichen Ausführungsvarianten unterworfen werden, ohne das Gebiet der Erfindung zu verlassen. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Einrichtung zur Steuerung eines, insbesondere unter Wasser in eine ölrohrleitung   od. dgl.   eingebauten Schieberventiles, dessen Schieber zwischen einer Offen- und einer Schliessstellung mittels eines hydraulischen Motors bewegbar ist, welcher an eine Druckflüssigkeitsquelle angeschlossen ist, wobei in diese Anschlussleitung ein fernbetätigtes Steuerventil eingeschaltet ist, mittels welchem der hydraulische Motor zwecks Öffnung bzw.

   Schliessung des Schieberventiles wahlweise erregbar ist, und wobei eine Hilfsdruckquelle vorgesehen ist, mittels welcher bei Ausfall der Druckflüssigkeitsquelle dem 
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 Druckflüssigkeitsquelle (120, 120') mit dem hydraulischen Motor (56, 56') verbindende Leitung   (154, 156 ; 154', 156')   eine handbetätigte Fernsteuereinrichtung (82) für den hydraulischen Motor eingeschaltet ist und dass die Hilfsdruckquelle als in das hydraulische System fördernde Druckgasquelle (84, 84') ausgebildet ist   (Fig. 3).   
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Claims (1)

  1. (84, 84') durch Fernsteuerungsorgane (104) und bzw. oder handbetätigte Absperrorgane (96, 96', 108, 108') an das hydraulische System zur Betätigung des hydraulischen Motors (56, 56') anschaltbar ist (Fig. 3). EMI7.7 (112. 113, 124 bis 132) zur Anschaltung der Druckgasquelle (84, 84') bzw. zur Regelung der Gaslieferung derselben an das hydraulische System in Abhängigkeit von der Menge der Druckflüssigkeit im <Desc/Clms Page number 8> EMI8.1 die Verbindungsleitung zwischen dem hydraulischen Motor (56, 56') und der Druckflüssigkeitsquelle eine Vorrichtung (152, 152') zur Verhinderung des Druckflüssigkeitsabstromes vom hydraulischen Motor bei Druckabfall im hydraulischen System eingeschaltet ist.
    5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei welcher das Schieberventil eine hin-und hergehende, mit dem Schieber verbundene Ventilspindel aufweist und der hydraulische Motor von einem Zylinder und einem darin geführten Kolben, welcher den Zylinder in zwei Arbeitsräume teilt, gebildet ist, wobei der Kolben mit der Ventilspindel bewegungsschlüssig verbunden ist und wobei an jeden der beiden Arbeitsräume des Zylinders eine von einer Pumpe unter Druck gesetzte, zum EMI8.2 dass die Pumpe (120, 120') druckgasbetätigt ist und dass ein ferngesteuertes und ein von Hand gesteuertes Dreiwegeventil (144, 144' bzw.
    160, 160') in die von der Pumpe zum Zylinder führende Druckleitung eingeschaltet sind, wobei in diese Druckleitung auch eine handbetätigte Pumpe (190) eingeschaltet ist, welche durch das handgesteuerte Dreiwegeventil (160, 160') zwecks wahlweiser Zuleitung unter Druck stehender hydraulischer Flüssigkeit von einem Reservoir (R) zum Zylinder wirksam machbar ist. EMI8.3 144', 160, 160')Druckflüssigkeitsstrom zu einem der beiden Arbeitsräume des Zylinders freigegeben wird, während der andere der beiden Arbeitsräume zum Reservoir (R) entlastet wird, in deren zweiter der Druckflüssigkeitsstrom zum andern der beiden Arbeitsräume geführt wird, während der erstgenannte Arbeitsraum zum Reservoir entlastet wird und in deren dritter der Druckflüssigkeitsstrom zu beiden Arbeitsräumen unterbrochen ist (Fig.
    3). EMI8.4 Regelung des Druckgaszustromes ein Sicherheitsventil (112) in der Gaszuführungsleitung vorgesehen ist, welches den Gaszustrom absperrt, sobald das Flüssigkeitsniveau im Reservoir (R) unter ein vorbestimmtes Niveau abgefallen ist (Fig. 3).
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