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Drehbare Brückenkonstruktion, insbesondere Räumerbrücke
Die Erfmdung betrifft eine um einen festen zentralen Punkt drehbare und gegen Kippen gesicherte Brückenkonstruktion, welche sich mittels eines Einradfahrwerkes auf einer Kreisfahrbahn abstützt, insbesondere Räumerbrücke für Absetzbecken.
Es sind Räumerbrückenkonstruktionen bekannt, die einen Kopfträger mit den Lauf-bzw.
Antriebsrädern aufweisen. Sie sind um ein zentrales Lager in Beckenmitte drehbar gelagert und weisen einen nach einer logarithmischen Spirale gekrümmten Räumschild auf. Die Brücke wird als nicht torsionssteife Fachwerks-oder Vollwandbrücke mit in der Höhe des Untergurtes liegendem Laufsteg ausgeführt.
Bei Verlängerung der Brücke über das zentrale Lager hinaus verringert sich der Raddruck, und es wird notwendig, um die nötige Schleppkraft aufzubringen, mehrere Räder des Fahrwerkes, welches im allgemeinen aus zwei Laufrädern besteht, anzutreiben. Es ist schwierig und kostspielig, den Rand des Klärbeckens, der die Fahrbahn für die Räder der Brücke darstellt, vollkommen horizontal zu erstellen, damit alle Laufräder gleichmässig tragen. Durch Witterungseinflüsse, wie z. B. Eislinsen, Schneelage sowie Verschmutzung der Lauffläche, wird dieselbe zusätzlich uneben und glatt, so dass von den Laufrollen des Fahrwerkes meistens nur eine Rolle aufliegt. Um die Bewegung der Räumerbrücke sicherzustellen, müssen daher alle Laufrollen des Fahrwerkes angetrieben werden, wodurch die Anlage verteuert wird.
Weiters wird durch die Unebenheiten der Fahrbahn das Zentrallager der Räumerbrücke stark beansprucht, indem es zu Verwindungen des nicht torsionssteifen Tragwerkes kommt.
Weiters. ist eine Räumerbrücke bekannt, die ein Einradfahrwerk und einen fahrbaren Drehschemel aufweist. Diese Konstruktion benötigt eine zentrale Lagerung, die Torsionsmomente aufnimmt und die eine besonders exakte Umschalteinrichtung verlangt.
Die Erfindung hat es sich zum Ziel gesetzt, die oben beschriebenen Nachteile zu beheben und eine Verbilligung der gesamten Tragkonstruktion und des Fahrwerkes zu erreichen.
Die Erfindung schafft eine moderne Leichtbaukonstruktion und ist dadurch gekennzeichnet, dass das Laufrad gegenüber der Vertikalen durch den Torsionsmittelpunkt des Brückenträgers versetzt angeordnet ist und dass die Brücke, insbesondere ihr Brückenträger, torsionssteif ausgebildet ist, so dass auftretende Torsionsmomente, wie z. B. Resttorsionsmomente durch aussermittige Lasten, wie z. B. Räumerschild, in das zentrale Auflager eingeleitet werden. Durch die erfindungsgemässe Anordnung der Laufräder auf der Räumerbrücke lässt sich in einfacher Weise die Brücke in radialer Richtung verlängern, so dass äussere ringförmige Ablaufrinnen und Beckenerweiterungen speziell bei Mehrkammerbecken bedient werden können.
Gemäss einem weiteren Erfindungsgedanken wird der Brückenträger aus einem geschlossenen Hohlprofil von vorzugsweise dreieckigem Querschnitt mit obenliegender horizontaler Seite gebildet. Weiters wird vorgeschlagen, die gesamte Brücke um eine horizontale Achse schwenkbar auszubilden, um das Mittellager möglichst zu entlasten.
Die Erfindung ist in den Fig. 1 bis 5 beispielsweise dargestellt. Fig. l zeigt einen Räumer im Aufriss, Fig. 2 den zugehörigen Grundriss. Fig. 3 zeigt einen Räumer mit dreieckigem Brückenquerschnitt.
Fig. 4 offenbart einen Träger für eine Räumerbrücke mit kreisförmigem Querschnitt. Fig. 5 zeigt im
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