AT27896B - Laterne. - Google Patents

Laterne.

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AT27896B
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Austria
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lantern
side walls
air
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pockets
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Franz Wlach
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Franz Wlach
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  Laterne. 



   Das Hauptaugenmerk bei der Herstellung von im Freien brennenden Laternen ist darauf zu richten, dass die Verbrennungsprodukte rasch aus dem Laterneninnern entfernt werden, ohne dass hiebei irgendwelcher schädlicher Luftzug die Flamme treffen kann. Zur Erreichung dieses Zweckes werden gemäss votliegender Erfindung durch Anordnung eigenartiger Leitflächen Luftwege sowie Wege für die   Verbrennuugsgase   geschaffen, so dass einerseits die Abgase rasch aus dem   Laterneninuenraum abgeführt   werden und andererseits die seitlich antreffenden Luftströmo durch diese Leitflächen, ohne in das Laterneninnere zu 
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 wieder zum Austritt gebracht werden.

   Die Laterne selbst wird durch die   ermöglichte   Luftzirkulation sehr kühl gehalten, so dass ein Aufsteigen und   Übcrflipssen   von Brennstoff nicht vorkommen kann. 
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 gewöhnlich als Zugsignallaterne benützt werden im lotrechten Schnitt nach zwei aufeinander senkrechten Mittelebenen. 



   Die Laterne nach vorliegender Erfindung besitzt einen Schornsteinaufsatz, der abweichend von der bisherigen zylindrischen Form zwei zueinander und zu den Stirnseiten der Laterne parallele Stirnwände a, b und zwei senkrecht hiezu stehende Seitenwände c, die im unteren Teil c" dem Laternenkörper f angenpasst, sodann gegeneinander eingezogen und   im Oberende   (bei   c')   nach aussen und abwärts zurückgebogen sind. Abgedeckt wird dieser vierwandige Aufsatz durch ein nach einem Korbbogen oder eine Ellipse gewölbtes   Deckstück d.

   Der zurückgebogene vom Dekcstück d überdachte Teil c' der Seitenwände   ist mit Durchbrechungen g versehen und ihr Unterrand steht vom Laternengehäusef etwas 
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 aussen und abwärts zurückgebogen, und reichen mit ihren Rändern bis nahe an die Seiten-   wände des Schornsteinaufsatzes heran.   



   Die Verbrennungsgase strömen zwischen den   Leitnächen A   empor, werden durch das Deckstück d nach beiden Seiten hin abgelenkt und treten um die   zurückgebogenon   Leitflächenenden herum durch die Öffnungen y ins Freie Die in die Taschen k eintretende 
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 und den Seitenwänden c, innerhalb welchem sie aufsteigt und ebenfalls durch die Löcher g austreten kann.

   Der durch die Löcher g austretende Strom heisser Verbrennungsgase übt teilweise eine Saugwirklung auf die zwischen den Seitenwänden c und den Leitflächen h durchziehende Luft aus, so dass einerseits das Abströmen derselben aus dem Innenraum durch die Taschen k beschleunigt und somit die   Lufterueuerung begünstigt   wird, andererseits aber auch ein Ansaugen von Kaltluft durch die Taschen e ermöglicht wird, durch welche 
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 auszutreten ; der andere Teil bricht sich an der Krümmung der Leitfläche   h   und wird entlang des zurückgebogenen Teiles derselben zu den Öffnungen   y   zurückgeleitet.

   Ein noch verbleibender geringer restlieber Teil des eingetretenen Luftstromes, der vielleicht nach abwärts gegen die Taschen k zu vordringt, wird in den Taschen mit der aufsteigenden 
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Die nötige   Verbrcnnungsluft wird   der Lampe bzw. dem Brenner in   üblicher   Weise durch Taschen M zugeleitet, welche die Öffnungen it des Laternengehäuses überdecken. Letzteren strömt die Luft aus dem Laternensockel o, in den sie durch Öffnungen p in der Rückwand q eintritt, zu.

   Ist solcherart durch Schaffung eines natürlichen, aber vollkommen ruhigen Luftzuges für hinreichend rasche Abführung der Verbrennungsgaso und 
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 innenraumes wirksam vorgebeugt, so ist ausserdem noch für wirksame Kühlung des Brennstoffbehälters r der Lampe dadurch gesorgt, dass derselbe in an sich bekannter Art zum grössten Teile in den   Lampensockel o,   also in   den Raum,   in dem die kalte Verbrennungsluft zuströmt, versenkt angeordnet ist. Infolge dieser Anordnung wird der Brennstoffbehälter r beiderseits durch die zuströmende Aussenluft gekühlt und ist daher ein Aufsteigen des Brennstoffes infolge Überhitzung völlig ausgeschlossen. 



     Hervorzuheben   ist, dass sich speziell die beschriebene einrichtung des Schornstein- 
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 Lampen im Freien verwenden lässt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Laterne, dadurch gekennzeichnet, dass der   Schornsteinaufsatz   zwei zueinander und   wu   den Stirnseiten der Laterne parallele Stirnwände (a, b) und zwei   S förmig gebogene am   Oberrande mit Durchbrechungen (g) versehene Seitenwände (c) besitzt, die durch ein ge-   wölbtes   Dach (d) abgedeckt sind und im Innern zwei an die Abzugsöffnung für die Ver- 
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 enthält, welche die aufsteigenden Verbrennungsgase nach der gewölbten Decke leiten, die sie im Verein mit den nach aussen   gekrümmten   Teilen der Leittlächen gegen die Ausström- öffnungen   (   hin ablenken. 
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Claims (1)

  1. gase in den Kanälen ein rasches Abströmen der die Lampe umgebenden heissen Luft zu erzielen.
    3. Ausführungsform der Laterne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände (c) des Schornsteinaufsatzes in ihrem über das Laternengehäuse herabreichenden rntt'n'ndo zu Taschen (e) geformt sind, welche AusmUndungen der zwischen den Seitenwänden und dne Leitflächen geschaffenen Kanäle bilden, zum Zwecke, durch die in diesen Kanälen durch die abströmenden Verbrennungsgase hervorgerufene Saugwirkung auch kalte AussenluftanzusaugenunddurchdiesedenoberenTeildesLaternengehäuseswirksamzukühlen.
AT27896D 1906-03-07 1906-03-07 Laterne. AT27896B (de)

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