DE800247C - Vorrichtung zur Raumheizung durch Luftumwaelzung - Google Patents

Vorrichtung zur Raumheizung durch Luftumwaelzung

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DE800247C
DE800247C DE1948P0005642 DEP0005642D DE800247C DE 800247 C DE800247 C DE 800247C DE 1948P0005642 DE1948P0005642 DE 1948P0005642 DE P0005642 D DEP0005642 D DE P0005642D DE 800247 C DE800247 C DE 800247C
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DE
Germany
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furnace
air circulation
pipe
flue gas
space heating
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Expired
Application number
DE1948P0005642
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English (en)
Inventor
Ludwig Dipl-Ing Kort
Paul Kort
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Dipl-Ing Ludwig Kort
Original Assignee
Dipl-Ing Ludwig Kort
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Description

Bei den gebräuchlichen kleineren Öfen für Raumheizung (Kanonenofen u. dgl.) ist die Ausnutzung der Brennstoffe äußerst gering, denn die Wirkung dieser öfen beruht in der Hauptsache auf Wärmestrahlung, die dazu noch durch die übliche Schamotteausmauerung stark herabgesetzt ist. Außerdem werden die noch heißen Rauchgase häufig unmittelbar oder unter Verwendung kurzer Ofenrohre in den Schornstein geleitet. Zur besseren Ausnutzung der durch die Verbrennung erzeugten Wärme wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, zusätzliche Heizflächen zu schaffen und diese so zu gestalten, daß eine Kamin-wirkung zur Umwälzung der Raumluft erzielt wird.
Mehrere Ausführungsbeispiele sind in der Zeichnung dargestellt.
Abb. ι zeigt einen Ofen α ohne Schamotteausmauerung, aber mit außen angebrachten Kühl- bzw. Heizrippen b und oben anschließendem Ofenrohr c, wobei Ofen und Ofenrohr durch einen oben und unten offenen Mantel d umgeben sind. Durch die an den Heizflächen des Ofens und des Ofenrohres erwärmte, im Mantelrohr aufsteigende Luft wird eine schornsteinartige Wirkung erzielt derart, daß die kühle Zimmerluft unten am Mantelrohr eingesaugt wird und oben hocherwärmt ausströmt.
Ahnlich wirkt die Vorrichtung nach Abb. 2. Hier ist neben dem Ofen e ein zusätzlicher Rauchheizkörper aufgestellt, bestehend aus einem inneren Rohr f und einem äußeren Rohr g, dessen Zwischenraum unten und oben durch Bodenstücke h abgeschlossen ist. Das untere Bodenstück h kann zu Reinigungszwecken abnehmbar ausgeführt sein. In diesem verschlossenen Zwischenraum werden mögliehst nahe am Boden die Rauchgase durch einen Stutzen m tangential eingeführt und oben durch einen zweiten Stutzen η wieder tangential abgeleitet, so daß die Rauchgase den Heizkörper spiralförmig durchstreichen und dadurch ein besserer Wärmeaustausch zwischen Rauchgasen und Raumluft erzielt wird. Übrigens kann die gewünschte spiralförmige Rauchgasführung noch durch eine eingebaute Spirale i erzwungen werden. Das innere beiderseitig offene Rohr wirkt für die Raumluft wieder als Schornstein, sie wird unten angesaugt und oben hocherwärmt an den zu heizenden Raum wieder abgegeben. Dabei tritt eine kräftige Umwälzung der Raumluft ein!, die nun nicht mehr in erster Linie durch Strahlung, sondern durch Berührung mit den von den Rauchgasen erwärmten Rohrwänden erhitzt wird.
Zur Verbesserung der Zugluft beim Anfeuern kann die Vorrichtung nach Abb. 2 durch ein Kreuzstück k mit Wechselklappe / nach der im größeren Maßstabe gehaltenen Abb. 3 zu- und abschaltbar angeschlossen sein. Zu diesem Zweck wird das Kreuzstück k mit der Wechselklappe / zwischen den Rauchgasabzugstutzen des Ofens und den Kaminstutzen geschaltet. Der Heizkörper ist seinerseits mit dem Kreuzstück durch eine Rauchgaszu- und -abführung verbunden. Beim Anfeuern wird die Klappe / in die^in Abb. 3 strichpunktiert gezeichnete waagerechte* S. teilung gestellt und der kurze Weg zwischen Ofe'h'jujid Kamin für die Rauchgase· freigegeben. In der "gezeichneten Stellung der Klappe / (Abb. 3) werden die Rauchgase aus dem Ofen zum unteren Eintrittsstutzen »Ϊ geführt, durchstreichen in Spiralwindungen den Rauchheizkörper nach oben hin zum Austrittsstutzeri «, und gelangen mittels anschließender Rohrleitung 'zurück jn das Kreuzstück k und somit zum Gebäudescnornstein s. Ein drittes Ausführungsbeispiel zeigt Abb. 4. Hier, ist neben einem wie zu Abb. 1 oben beschriebenen, an Stelle einer Schamotteausmauerung mit Kühlrippen ausgerüsteten Ofen 0, der vom Lüftungsmantel p umgeben ist, ein Zusatzheizkörper q aufgestellt mit seiner zu Abb. 2 und 3 vorbeschriebenen Wirkung.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zur Raumheizung durch Luftumwälzung, dadurch gekennzeichnet, daß ein zur Umwälzung der Raumluft unten und oben · offener Mantel (d) um Ofen (α) und Ofenrohr (c) angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ofen (α) unter Wegfall der sonst üblichen Ausmauerung mit außen aufgesetzten Kühl- bzw. Heizrippen (b) versehen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen zusätzlichen im Rauchgaszug nachgeschalteten Rauchheizkörper, bestehend aus einem inneren Rohr (f) und einem äußeren Rohr (g), deren zwischenliegender Ringraum durch Bodenstücke (h) unten und oben abgedeckt ist und zur Rauchgasführung tangentiale Ein- und Austrittsstutzen hat.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit einem Mantelrohr umgebener Ofen (0) mit dem Zusatzheizkörper (<?) zu einem gemeinsamem Heizgerät verbunden ist.
DE1948P0005642 1948-10-02 1948-10-02 Vorrichtung zur Raumheizung durch Luftumwaelzung Expired DE800247C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102008038019A1 (de) * 2008-08-11 2010-02-25 Peter Gfesser Wärmetauscher

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