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Schrankartiges Möbelstück
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Teleskopgestänges seitlich auskragende Befestigungsflansche vorgesehen sind, wobei der Zylinder einen in Bewegungsrichtung des Kolbens verlaufenden Schlitz zur Aufnahme des am Kolben angeordneten Flansches aufweist.
Diese Ausgestaltung der Gewichtsausgleichsvorrichtung ist konstruktiv einfach und besonders wirkungsvoll. Es ist nur ein minimaler Platzbedarf erforderlich.
Weitere Einzelheiten und besondere Vorteile werden in der nachstehenden Beschreibung an Hand der Zeichnungen noch näher erläutert, doch soll die Erfindung nicht auf die gezeigten Beispiele beschränkt sein.
Es zeigen : Fig. 1 ein Möbelstück mit Bettgestell im Längsschnitt, wobei die herausgeklappte Lage des Bettgestelles strichliert dargestellt ist ; Fig. 2 und 3 eine Ansicht und einen Schnitt der Gewichtsausgleichsvorrichtung ; Fig. 4 ein Ausführungsbeispiel der Gewichtsausgleichsvorrichtung.
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sein, der mittels einer nach oben oder nach der Seite ausklappbaren oder verschiebbaren Klappe --4-- verschliessbar ist.
Das Bettgestell --2,2'-- besteht im wesentlichen aus einem Liegeteil-5, 5'-, einem Kopfteil
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am Liegeteil-5, 5'-- gelagert und werden je nach der Stellung des Bettgestelles (hochgeklappt, Gebrauchsstellung) ein- oder ausgeschwenkt. Selbstverständlich kann anstatt der Stützfüsse auch ein durchgehender Fussbügel vorgesehen sein.
Im Möbelstück --1,1'-- sind Einbauten --9,9'-- vorgesehen, die in herausgeklappter Stellung (strichliert dargestellt) des Bettgestelles --2,2'-- am Kopfteil --6,6'-- desselben anschliessen. Diese Einbauten dienen einerseits zur Verkleidung einer Gewichtsausgleichsvorrichtung--10, 10'-- und
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sein.
An dem unter der Schwenkachse --11,11'-- des Bettgestelles liegenden Bereich desselben oder aber am Kopfteil greift eine Gewichtsausgleichsvorrichtung-10, 10'-- an.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. l besteht die Gewichtsausgleichsvorrichtung --10-- aus einem Kolben --24-- und einem Zylinder --12--, wobei diese teleskopartig ineinander verschiebbar ausgestaltet sind. Der Zylinder --l2-- nimmt eine Spiralfeder --25-- auf.
Selbstverständlich kann auch der Kolben--24'--als Hohlkörper ausgestaltet sein, wobei die Feder --25-- (Fig. 3) auch in den Kolben --24'-- ragt.
Der Kolben --24-- und der Zylinder --12-- sind schwenkbar am Bettgestell --2-- bzw. am Kopf teil --6-- und am Möbelstück --1-- gelagert. Zu diesem Zweck sind sowohl am Kolben --24-- als auch am Zylinder --12-- Flansche --13,14-- vorgesehen, die an am Kopfteil--6--
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Bettgestell aufnimmt. Diese Stege können leicht im Möbelstück befestigt werden und daher auch erst am Aufstellungsort montiert werden. Selbstverständlich können die Lagerstellen auch direkt an den Seitenwänden des Möbelstückes angebracht werden.
Der Zylinder --12-- weist einen in dessen Längsrichtung verlaufenden Schlitz-18- (Fig. 2) auf, der zum Durchtritt des am Kolben-24-angebrachten Flansches-13-dient. Durch diese Massnahme kann der Zylinder --12-- lang und der Kolben --24-- relativ kurz ausgestaltet werden, wobei trotzdem für den Kolben --24-- eine ausreichende Führung im Zylinder gegeben ist. Die Gewichtsausgleichsvorrichtung nimmt durch diese Massnahme nur einen geringen Platz ein und kann daher in konstruktiv günstigen, geringen Abmessungen hergestellt werden.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 ist eine ähnliche Anordnung wie in Fig. l gezeigt. Hier greift
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Gewichtsausgleichsvorrichtung dargestellt.
Durch die Erfindung wird erreicht, dass bei zunehmendem Ausschwenkwinkel des Bettgestelles die entgegenwirkende Feder immer mehr zusammengedrückt wird. Dadurch wirkt bei jeder Stellung des Bettgestelles im Schwenkbereich eine Kraft auf den unter der Schwenkachse des Bettgestelles befindlichen Bereich, die dem Moment des herausgeklappten Bettgestelles entgegenwirkt. Die verwendeten Druckfedern sind entsprechend dimensioniert, so dass bei jeder Stellung des Bettgestelles Gleichgewicht herrscht.
Selbstverständlich ist die erfmdungsgemässe Gewichtsausgleichsvorrichtung gleichermassen für Einzelbetten und für Doppelbetten anwendbar. Bei in einem Möbelstück schwenkbar gelagerten Doppelbetten ist natürlich die Gewichtsausgleichsvorrichtung entsprechend stärker ausgeführt.
Durch die Anordnung der erfindungsgemässen Gewichtsausgleichsvorrichtung wird ein wesentlicher Fortschritt auf dem Möbelsektor geschaffen. Nicht nur die leichte Montage, sondern auch der günstige Anschaffungspreis eines derartig ausgerüsteten Möbelstückes sowie die bequeme Bedienbarkeit bringen wesentliche Vorteile mit sich.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Schrankartiges Möbelstück mit herausklappbarer, als Bettgestell dienender Frontwand, bei dem die Schwenkachse der Frontwand bzw. des Bettgestelles an dem dem Boden des schrankartigen Möbelstückes benachbarten Bereich vorgesehen ist und dem Bettgestell eine zumindest beim Schwenkvorgang wirksame Gewichtsausgleichsvorrichtung zugeordnet ist, d a d u r c h g e k e n n - zeichnet, dass die Gewichtsausgleichsvorrichtung aus einem mit einer Feder ausgestatteten
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