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Flüssiggas-Kühlanlage, insbesondere Stickstoff-Kühlanlage für Kühlfahrzeuge und Kühlbehälter
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Rohrdurchführung entweichen können.
Diese bekannten Stickstoff-Kühlanlagen besitzen den Nachteil, dass infolge in der Praxis immer unterschiedlicher Leitungswiderstände der zur gemeinsamen Sprühleitung führenden Tauchleitungen und des verwirklichten Gleichdrucksystems die Zufuhr flüssigen Stickstoffs zur Sprühleitung bereits aussetzt, ehe der Vorrat an Flüssiggas in allen Behältern erschöpft ist und bei noch vorhandenem flüssigem
Stickstoff in einem der Behälter aus der gemeinsamen Sprühleitung derselbe nur noch gasförmig austritt. Ausserdem muss bei diesen Stickstoff-Kühlanlagen jeder Behälter einzeln betankt werden.
Die Erfindung verfolgt den Zweck, die beschriebenen Mängel bekannter Flüssiggas-, insbesondere
Stickstoff-Kühlanlagen, zu beheben und ihren Betrieb wirtschaftlich zu gestalten.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Flüssiggas-Kühlanlage mit mehreren Behältern zum vorzugsweisen Betrieb mit flüssigem Stickstoff zu schaffen, welche ausser den konstruktiv bedingten
Abstützungen nicht mehr als zwei Rohrdurchführungen von den inneren Druckgefässen zu den äusseren
Behältern besitzt, das Betanken mehrerer Behälter bei ungehinderter Gasabführung gleichzeitig gestattet und deren einzelne Behälter mit gleichem Betriebsdruck arbeiten.
Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe wie folgt gelöst :
Die untereinander gleichen Behälter für Flüssiggas werden mit je zwei konstruktiv gleichen
Rohrdurchführungen ausgerüstet. Diese Rohrdurchführungen werden mit für verschiedene
Anschlussleitungen gleichen Flanschen versehen. Mehrere derartige Behälter werden zu einer funktionellen Einheit zusammengestellt, indem jeweils zwei Behälter durch eine Tank-und Überströmleitung für Flüssiggas mit bis zum Boden der Druckgefässe reichenden Tauchrohren verbunden werden. Die Tank- und überströmleitungen werden an eine gemeinsame Tankleitung mit Tankventil angeschlossen. Ausserdem wird eine Verbindung aller Behälter durch eine gemeinsame Gasleitung mit
Gasventil hergestellt.
Der Anschluss an die Sprühleitung wird durch eine Tauchleitung am letzten
Behälter hergestellt und alle Behälter werden mit je einem auf gleichen Arbeitsdruck eingestellten
Sicherheitsventil ausgerüstet.
Die an die Rohrdurchführungen anschliessbaren Flansche werden so ausgebildet, dass je nach Erfordernis an die einzelnen Rohrdurchführungen verschiedene Kombinationen von anzuschliessenden
Leitungen bzw. Armaturen gleichzeitig mit einem Flansch angeschlossen werden können. An die erste Rohrdurchführung des ersten Stickstoffbehälters wird lediglich die gemeinsame Gasleitung angeschlossen. Die erste Rohrdurchführung des zweiten und jedes weiteren Stickstoffbehälters erhält mit gemeinsamem Flansch einen Anschluss an die mit dem vorhergehenden Behälter gemeinsame Tankund überströmleitung und an die mit allen Stickstoffbehältern gemeinsame Gasleitung.
An die zweite Rohrdurchführung jedes Stickstoffbehälters, mit Ausnahme des letzten, wird mit gemeinsamem Flansch die mit dem nächsten Stickstoffbehälter gemeinsame Tank- und überströmleitung für Flüssiggas und das Sicherheitsventil des jeweiligen Stickstoffbehälters angeschlossen. Die zweite Rohrdurchführung des letzten Stickstoffbehälters wird mittels gemeinsamen Flansches mit der zur gemeinsamen Sprühleitung führenden Tauchleitung, mit dem Sicherheitsventil des letzten Behälters und gegebenenfalls mit einer Füllstandanzeige besetzt.
Eine vorteilhafte Weiterentwicklung des Erfindungsgedankens für Stickstoff-Kühlanlagen, deren einzelne Flüssigkeitsbehälter für längere Zeit eine gemeinsame Einheit bilden, ergibt sich dadurch, dass die einzelnen Behälter durch eine zusätzliche isolierte Rohrdurchführung in Höhe des unteren Bodens der Druckgefässe zu einer Einheit kommunizierender Gefässe verbunden werden. Zweckmässigerweise werden diese Rohrdurchführungen als Abstützung der inneren Druckgefässe gegen die äussere Behälterwand ausgebildet und gegen Wärmedurchgang isoliert ausgeführt. An jeweils eine obere Rohrdurchführung der einzelnen Flüssiggasbehälter wird eine für alle Behälter gemeinsame Gasleitung mit Absperrventil und gemeinsamem Sicherheitsventil angeschlossen.
An die zweite Rohrdurchführung des letzten Flüssiggasbehälters werden mit gemeinsamem Flansch eine bis zum Boden des inneren Behälters reichende Fülleitung, eine für alle Behälter gemeinsame Tauchleitung, welche zur Sprühleitung führt, und gegebenenfalls eine Füllstandanzeige angeschlossen.
Die noch unbesetzten zweiten Rohrdurchführungen werden durch Schnellverschlüsse verschlossen.
Die Vorteile der Erfindung bestehen darin, dass keiner der Flüssiggasbehälter trotz mehrerer Anschlussleitungen mehr als zwei Rohrdurchführungen besitzt, die als Wärmebrücken zwischen inneren Druckgefässen und den äusseren Behältern wirken. Weiterhin kann das Betanken der erfindungsgemässen Kühlanlage durch eine gemeinsame Leitung gegen atmosphärischen Druck in kürzester Zeit bei gleichmässiger Füllung aller zur Kühlanlage gehörenden Behälter erfolgen und es ist die Gewähr für die Funktionstüchtigkeit der gesamten Kühlanlage bis zum Verbrauch des letzten flüssigen Gases gegeben.
Nachstehend soll die Erfindung an zwei Ausführungsbeispielen näher erläutert werden. In den
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