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Kreiselpumpenaggregat
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Durch axiale Bewegung dieser Welle in der einen Richtung wird die Steckkupplung gelöst, so dass bei
Fortsetzung dieser Bewegung die Welle sowohl aus der Pumpe als auch aus dem Elektromotor als solchem vollständig herausgefahren werden kann. Durch Lösen des Deckels des Pumpengehäuses wird dann die Gleitringdichtung zugänglich.
Auch ist eine geräuschmässige Isolierung des Motors gegenüber der Pumpe gegeben. Bekanntlich verursacht ein Elektromotor mechanisch bedingte, z. B. Lagergeräusche und ausserdem sogenannte
Magnetisierungsgeräusche, die sich bei einer starren Verbindung des Motors mit der Pumpe auf diese übertragen und über die an der Pumpe angeschlossene Rohrleitung fortpflanzen, und die sich um ein
Vielfaches verstärken können, wenn die Eigenschwingungsfrequenz der Rohrleitung mit der
Erregerfrequenz in etwa übereinstimmt.
Die dünne, das Drehmoment des Motors auf die Pumpe übertragende Welle ist derart elastisch, dass sie insbesondere auf Grund ihrer grossen freien Länge zwischen ihren eingespannten Enden die Möglichkeit gibt, die starre Geräusche übertragende
Verbindung zwischen Motor und Pumpe zu vermeiden und durch eine Geräusche absorbierende
Verbindung zu ersetzen.
Für Heisswasser fördernde Pumpen enthält die erfindungsgemässe Lösung einen weiteren bedeutenden Vorteil insofern, als einmal die beispielsweise aus < Asbest bestehende Zwischenlage zwischen Pumpe und Motor eine Wärmeübertragung durch Leitung und Strahlung von dem Pumpengehäuse auf den Motor weitgehend verhindert, und zum andern als auch die dünne Antriebswelle mit ihrem zu ihrer Oberfläche vergleichsweise kleinen Querschnitt kaum Wärme auf den Motor übertragen kann, so dass auch bei höheren Leistungen wartungslose Kugellager an Stelle von Gleitlagern angewendet werden können, was von Vorteil ist.
Zwei Ausführungsbeispiele des erfindungsgemässen Kreiselpumpenaggregates sind nachstehend an Hand der Zeichnungen veranschaulicht. In den Zeichnungen zeigen in rein schematischer Weise : Fig. l einen Längsschnitt durch eine erste Ausführungsform des erfindungsgemässen Pumpenaggregates. Fig. 2 eine Stirnansicht der Anordnung nach Fig. 1. Fig. 3 einen Längsschnitt einer zweiten Ausführungsform des erfindungsgemässen Pumpenaggregates.
Die Zeichnung (Fig. l) lässt einen senkrechten Schnitt durch die erfindungsgemässe Pumpe deutlich erkennen. Mit --1-- ist der eine Teil des Pumpengehäuses bezeichnet, welcher die Spirale aufnimmt.
Hingegen ist mit--2-der andere Teil des Pumpengehäuses bezeichnet, welcher den Saugraum einschliesst und mit dem Saugstutzen eine Einheit bildet. Diese beiden Teile-1, 2- des Pumpengehäuses sind miteinander lösbar verbunden. Sie können demgemäss gegeneinander derart verdreht werden, dass beispielsweise die Achse des Saugstutzens auf derjenigen des Druckstutzens senkrecht steht, wodurch die Möglichkeit geschaffen wird, dass das erfindungsgemässe Kreiselpumpenaggregat als sogenannte Krümmerpumpe verwendet werden kann.
Mit --3-- ist eine mit dem Gehäuseteil --1-- fest verbundene Achse bezeichnet, auf welcher das Laufrad --4-- drehbar und gleitend gelagert ist. Die Achse--3--hat lediglich den Zweck, das Gewicht des Laufrades --4-- und eventuell die radial auf das Laufrad gerichteten hydraulischen Kräfte aufzunehmen.
Hingegen wird das Drehmoment über eine Welle --5-- übertragen, welche aus einer Art Stahldraht geringer Stärke oder aus einer Stahldrahtspirale besteht. Da diese Welle --5-- lediglich für die Übertragung des Drehmomentes gedacht ist, kann sie schwach dimensioniert werden, wodurch ungewöhnliche grosse Fehler im Ausrichten der Motorwelle gegenüber der elastischen Pumpenantriebswelle zulässig sind.
Das dem in Fig. l der Zeichnungen angedeuteten Elektromotor --6-- zugekehrte Ende der Welle --5-- weist mindestens zwei Kröpfungen --5a,5b-- auf, welche in Längsnuten --7a,7b-einer mit dem Motor --6-- in Verbindung stehende Hülse --7-- drehkraftschlüssig eingreifen. Auf diese Weise wird eine sehr einfache elastische und axial verschiebbare Kupplung zwischen dem Elektromotor --6-- einerseits und der Pumpe anderseits verwirklicht. Das andere Ende der Welle --5-- ist mit dem Laufrad --4-- in beliebiger Weise verbunden.
Die Abdichtung der Welle --5-- erfolgt mittels einer Gleitringdichtung-8, 9--. Hiebei ist
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wird der Anpressdruck gegen die Gleitringdichtung-8, 9- durch den in Richtung der Antriebsseite wirkenden hydraulischen Schub noch erhöht. Zu diesem Zweck ist der Saugmund-4a-des Laufrades--4--derGleitringdichtung--8,9--zugekehrt.
In der der Lagerung des Laufrades --4-- dienenden Laufradbohrung ist eine Kugel --10-- so angeordnet, dass sie sich einerseits gegen ein mit dem Laufrad --4-- fest verbundenes elastisches
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Element --11-- und anderseits gegen die Achse --3-- derart abstützt, so dass auch bei Stillstand des Laufrades --4-- eine Abdichtung der Welle --5-- gegeben ist, weil eine ausreichende Kraft die aufeinander gleitenden Flächen der Dichtung-8, 9- gegeneinander drückt.
Die Fig. 2 zeigt schematisch den Einbau der Pumpe mit gegeneinander verdrehten Stutzen in unmittelbar an der Wand verlegte Rohrleitungen.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 sind wieder mit-1, 2- die beiden Teile des Pumpengehäuses bezeichnet, während die Bezugsziffer --4-- das Laufrad bedeutet. Das Laufrad - ist in von der Förderflüssigkeit geschmierten Lagern-12, 13-- gelagert. Diese beiden Lager - -12, 13-- nehmen das Gewicht des Laufrades --4-- und die auf dieses radial wirkenden hydraulischen Kräfte auf.
An die hohle Nabe des Laufrades --4-- schliessen sich in beiden Richtungen hohlzylinderförmige Ansätze-14, 15- an. Der Ansatz --15-- steht mit dem Gegenlaufring --16-- einer Gleitringdichtung --16,17-- in kraftschlüssiger Verbindung, gegen welchen die unter der Einwirkung einer Druckfeder --18-- stehende Dichtfläche der Gleitringdichtung-16, 17gepresst wird. Die auf die beiden Teile--16, 17-- einander entgegenwirkenden Kräfte sorgen für eine einwandfreie Abdichtung.
Die Gleitringdichtung-16, 17- wird von einem Deckel --19-- aufgenommen, der mit dem übrigen Teil des Pumpengehäuses beispielsweise über Schrauben lösbar verbunden ist. Mit der Pumpe steht ein Elektromotor --6-- in lösbarer Verbindung, dessen Rotor --20-- hohlzylinderförmig ausgebildet ist.
Mit-21-ist eine ausschliesslich auf Torsion beanspruchte dünne Welle bezeichnet, die auf der einen Seite über eine nur in der einen Richtung lösbare Steckkupplung mit dem Laufrad--4verbunden ist. Bei der in Fig. 3 der Zeichnungen dargestellten Ausführungsform ist die Steckkupplung als Nut- und Federverbindung ausgebildet. Dazu trägt das eine Ende der dünnen Welle --21-- eine federförmige Abflachung-21a-, welche in eine Nut eines Stopfens --22-- formschlüssig eingreift. Dieser Stopfen --22-- ist in geeigneter Weise mit dem Ansatz --14-- des Laufrades --4-- drehfest verbunden. Der Erfindungsgedanke ist auf diese besondere Ausführungsform der Nutund Federverbindung jedoch keineswegs beschränkt.
Wesentl-ch ist nur, dass die Steckkupplung durch Bewegung der dünnen Welle --21-- in der einen axialen Richtung gelöst werden kann.
Das andere Ende der dünnen Welle --21-- ist mit dem rohrförmigen Rotor-20-lösbar verbunden.
Bei der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsform ist das eine Ende der dünnen Welle --21-- mit einer Platte --23-- verschweisst, die ihrerseits beispielsweise mittels Schrauben --24-- mit dem Rohr-20-in lösbarer Verbindung steht.
Der Ausbau der Gleitringdichtung--16, 17-- geschieht in folgender Weise :
Nach Lösen der Schrauben --24-- und Bewegung der dünnen Welle-21-in den
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gegebenenfalls leicht ausgewechselt werden.
Der Einbau einer neuen Gleitringdichtung-16, 17- erfolgt sinngemäss, jedoch in umgekehrter Reihenfolge.
Mit-25-sind schwingungsabsorbierende und wärmeisolierende Zwischenlagen zwischen Elektromotor --6-- und Pumpe bezeichnet.
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