AT276098B - Kreiselpumpenaggregat - Google Patents

Kreiselpumpenaggregat

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AT276098B
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Authority
AT
Austria
Prior art keywords
centrifugal pump
electric motor
impeller
shaft
pump unit
Prior art date
Application number
AT1071567A
Other languages
English (en)
Inventor
Guenther Dipl Ing Boes
Willi Ing Plumeyer
Christian Ing Schmidt
Original Assignee
Loewe Pumpenfabrik Gmbh
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  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Kreiselpumpenaggregat 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Durch axiale Bewegung dieser Welle in der einen Richtung wird die Steckkupplung gelöst, so dass bei
Fortsetzung dieser Bewegung die Welle sowohl aus der Pumpe als auch aus dem Elektromotor als solchem vollständig herausgefahren werden kann. Durch Lösen des Deckels des Pumpengehäuses wird dann die Gleitringdichtung zugänglich. 



   Auch ist eine geräuschmässige Isolierung des Motors gegenüber der Pumpe gegeben. Bekanntlich verursacht ein Elektromotor mechanisch bedingte, z. B. Lagergeräusche und ausserdem sogenannte
Magnetisierungsgeräusche, die sich bei einer starren Verbindung des Motors mit der Pumpe auf diese übertragen und über die an der Pumpe angeschlossene Rohrleitung fortpflanzen, und die sich um ein
Vielfaches verstärken können, wenn die Eigenschwingungsfrequenz der Rohrleitung mit der
Erregerfrequenz in etwa übereinstimmt.

   Die dünne, das Drehmoment des Motors auf die Pumpe übertragende Welle ist derart elastisch, dass sie insbesondere auf Grund ihrer grossen freien Länge zwischen ihren eingespannten Enden die   Möglichkeit   gibt, die starre Geräusche übertragende
Verbindung zwischen Motor und Pumpe zu vermeiden und durch eine Geräusche absorbierende
Verbindung zu ersetzen. 



   Für Heisswasser fördernde Pumpen enthält die   erfindungsgemässe   Lösung einen weiteren bedeutenden Vorteil insofern, als einmal die beispielsweise aus < Asbest bestehende Zwischenlage zwischen Pumpe und Motor eine Wärmeübertragung durch Leitung und Strahlung von dem Pumpengehäuse auf den Motor weitgehend verhindert, und zum andern als auch die dünne Antriebswelle mit ihrem zu ihrer Oberfläche vergleichsweise kleinen Querschnitt kaum Wärme auf den Motor übertragen kann, so dass auch bei höheren Leistungen wartungslose Kugellager an Stelle von Gleitlagern angewendet werden können, was von Vorteil ist. 



   Zwei Ausführungsbeispiele des   erfindungsgemässen   Kreiselpumpenaggregates sind nachstehend an Hand der Zeichnungen veranschaulicht. In den Zeichnungen zeigen in rein schematischer   Weise : Fig. l   einen Längsschnitt durch eine erste Ausführungsform des   erfindungsgemässen   Pumpenaggregates. Fig. 2 eine Stirnansicht der Anordnung nach Fig. 1. Fig. 3 einen Längsschnitt einer zweiten Ausführungsform des   erfindungsgemässen   Pumpenaggregates. 



   Die Zeichnung (Fig. l) lässt einen senkrechten Schnitt durch die   erfindungsgemässe   Pumpe deutlich erkennen. Mit --1-- ist der eine Teil des Pumpengehäuses bezeichnet, welcher die Spirale aufnimmt. 



   Hingegen ist   mit--2-der   andere Teil des Pumpengehäuses bezeichnet, welcher den Saugraum einschliesst und mit dem Saugstutzen eine Einheit bildet. Diese beiden   Teile-1, 2-   des Pumpengehäuses sind miteinander lösbar verbunden. Sie können demgemäss gegeneinander derart verdreht werden, dass beispielsweise die Achse des Saugstutzens auf derjenigen des Druckstutzens senkrecht steht, wodurch die Möglichkeit geschaffen wird, dass das erfindungsgemässe Kreiselpumpenaggregat als sogenannte Krümmerpumpe verwendet werden kann. 



   Mit --3-- ist eine mit dem Gehäuseteil --1-- fest verbundene Achse bezeichnet, auf welcher das Laufrad --4-- drehbar und gleitend gelagert ist. Die Achse--3--hat lediglich den Zweck, das Gewicht des Laufrades --4-- und eventuell die radial auf das Laufrad gerichteten hydraulischen Kräfte aufzunehmen. 



   Hingegen wird das Drehmoment über eine Welle --5-- übertragen, welche aus einer Art Stahldraht geringer Stärke oder aus einer Stahldrahtspirale besteht. Da diese   Welle --5-- lediglich   für die Übertragung des Drehmomentes gedacht ist, kann sie schwach dimensioniert werden, wodurch ungewöhnliche grosse Fehler im Ausrichten der Motorwelle gegenüber der elastischen Pumpenantriebswelle zulässig sind. 



   Das dem in Fig. l der Zeichnungen angedeuteten   Elektromotor --6-- zugekehrte   Ende der Welle --5-- weist mindestens zwei Kröpfungen --5a,5b-- auf, welche in Längsnuten --7a,7b-einer mit dem Motor --6-- in Verbindung stehende Hülse --7-- drehkraftschlüssig eingreifen. Auf diese Weise wird eine sehr einfache elastische und axial verschiebbare Kupplung zwischen dem   Elektromotor --6-- einerseits   und der Pumpe anderseits verwirklicht. Das andere Ende der Welle   --5-- ist   mit dem   Laufrad --4-- in   beliebiger Weise verbunden. 



   Die Abdichtung der   Welle --5-- erfolgt mittels   einer Gleitringdichtung-8, 9--. Hiebei ist 
 EMI2.1 
 wird der Anpressdruck gegen die Gleitringdichtung-8, 9- durch den in Richtung der Antriebsseite wirkenden hydraulischen Schub noch erhöht. Zu diesem Zweck ist der   Saugmund-4a-des   Laufrades--4--derGleitringdichtung--8,9--zugekehrt. 



   In der der Lagerung des   Laufrades --4-- dienenden   Laufradbohrung ist eine Kugel --10-- so angeordnet, dass sie sich einerseits gegen ein mit dem   Laufrad --4-- fest verbundenes   elastisches 

 <Desc/Clms Page number 3> 

   Element --11-- und   anderseits gegen die Achse --3-- derart abstützt, so dass auch bei Stillstand des   Laufrades --4-- eine   Abdichtung der   Welle --5-- gegeben   ist, weil eine ausreichende Kraft die aufeinander gleitenden Flächen der Dichtung-8, 9- gegeneinander drückt. 



   Die Fig. 2 zeigt schematisch den Einbau der Pumpe mit gegeneinander verdrehten Stutzen in unmittelbar an der Wand verlegte Rohrleitungen. 



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 sind wieder mit-1, 2- die beiden Teile des Pumpengehäuses bezeichnet, während die Bezugsziffer --4-- das Laufrad bedeutet. Das Laufrad - ist in von der Förderflüssigkeit geschmierten Lagern-12, 13-- gelagert. Diese beiden Lager   - -12, 13--   nehmen das Gewicht des   Laufrades --4-- und   die auf dieses radial wirkenden hydraulischen Kräfte auf. 



   An die hohle Nabe des Laufrades --4-- schliessen sich in beiden Richtungen hohlzylinderförmige   Ansätze-14, 15-   an. Der   Ansatz --15-- steht   mit dem Gegenlaufring --16-- einer Gleitringdichtung --16,17-- in kraftschlüssiger Verbindung, gegen welchen die unter der Einwirkung einer Druckfeder --18-- stehende Dichtfläche der Gleitringdichtung-16, 17gepresst wird. Die auf die beiden Teile--16, 17-- einander entgegenwirkenden Kräfte sorgen für eine einwandfreie Abdichtung. 



   Die   Gleitringdichtung-16, 17- wird   von einem   Deckel --19-- aufgenommen,   der mit dem übrigen Teil des Pumpengehäuses beispielsweise über Schrauben lösbar verbunden ist. Mit der Pumpe steht ein   Elektromotor --6-- in   lösbarer Verbindung, dessen Rotor --20-- hohlzylinderförmig ausgebildet ist. 



     Mit-21-ist   eine ausschliesslich auf Torsion beanspruchte dünne Welle bezeichnet, die auf der einen Seite über eine nur in der einen Richtung lösbare Steckkupplung mit dem Laufrad--4verbunden ist. Bei der in Fig. 3 der Zeichnungen dargestellten Ausführungsform ist die Steckkupplung als Nut- und Federverbindung ausgebildet. Dazu trägt das eine Ende der dünnen   Welle --21-- eine   federförmige   Abflachung-21a-,   welche in eine Nut eines Stopfens --22-- formschlüssig eingreift. Dieser   Stopfen --22-- ist   in geeigneter Weise mit dem   Ansatz --14-- des   Laufrades --4-- drehfest verbunden. Der Erfindungsgedanke ist auf diese besondere Ausführungsform der Nutund Federverbindung jedoch keineswegs beschränkt.

   Wesentl-ch ist nur, dass die Steckkupplung durch Bewegung der dünnen Welle --21-- in der einen axialen Richtung gelöst werden kann. 



   Das andere Ende der dünnen   Welle --21-- ist   mit dem rohrförmigen   Rotor-20-lösbar   verbunden. 



   Bei der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsform ist das eine Ende der dünnen Welle --21-- mit einer Platte --23-- verschweisst, die ihrerseits beispielsweise mittels Schrauben --24-- mit dem   Rohr-20-in   lösbarer Verbindung steht. 



   Der Ausbau der Gleitringdichtung--16, 17-- geschieht in folgender Weise :
Nach Lösen der   Schrauben --24-- und   Bewegung der dünnen   Welle-21-in   den 
 EMI3.1 
 gegebenenfalls leicht ausgewechselt werden. 



   Der Einbau einer neuen Gleitringdichtung-16, 17- erfolgt sinngemäss, jedoch in umgekehrter Reihenfolge. 



     Mit-25-sind   schwingungsabsorbierende und wärmeisolierende Zwischenlagen zwischen   Elektromotor --6-- und   Pumpe bezeichnet. 
 EMI3.2 
 

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Claims (1)

  1. --27-PATENTANSPRÜCHE : 1. Kreiselpumpenaggregat, bestehend aus einer zu einem Block zusammengefassten Kreiselpumpe und einem Elektromotor sowie einer das Pumpengehäuse nach aussen abdichtenden Wellenabdichtung in EMI3.3 Übertragung der Antriebskraft eine dünne, ausschliesslich auf Torsion beanspruchte Welle (5 bzw. 21) vorgesehen ist, wobei das Laufrad (4) vorzugsweise auf einer in dem Pumpengehäuse fest gelagerten Achse (3) gelagert ist, und dass schwingungsabsorbierende und wärmeisolierende Zwischenlagen (25) <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1 in eine mit entsprechenden Nuten (7a, 7b) versehene und mit dem Elektromotor (6) in Verbindung stehende Hülse (7) drehkraftschlüssig eingreifen.
    3. Kreiselpumpenaggregat nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch eine in der Nabe des Laufrades (4) angeordnete Kugel (10), welche sich einerseits gegen ein elastisches Element (11) und anderseits gegen die mit dem Gehäuseteil (1) fest verbundene Achse (3) abstützt.
    4. Kreiselpumpenaggregat mit einem hohlzylinderförmig ausgebildeten Rotor des Elektromotors nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle (21) durch den hohlzylinderförmigen Rotor (20) hindurchgeführt und mit diesem vorzugsweise lediglich in Richtung des Elektromotors (6) lösbar verbunden ist. EMI4.2 Welle (21) zur Herstellung der lösbaren Verbindung dieser mit dem Laufrad (4) eine vorzugsweise als Nut-und Federverbindung ausgebildete Steckkupplung vorgesehen ist.
    6. Kreiselpumpenaggregat, mit den hohlzylinderförmig ausgebildeten Rotor des Elektromotors EMI4.3 zu den Kugellagern (27) ringförmige, schallabsorbierende, elastische Zwischenlagen (26) vorgesehen sind.
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