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Einrichtung zur Erzeugung von Flammen und Rauch
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Brennstoff weitgehend in flüssiger, also geschmolzener Form vor und erschwert ein Entfernen des
Brandherdes, z. B. durch Schubraupen, weil bei der zu erwartenden Stosswirkung der flüssige Inhalt brennend überschwappt, so dass der beabsichtigte Effekt der Räumung nicht eintritt. Stoffe, wie
Paraffin, Naphthalin, Anthrazen oder ein Gemisch aus diesen mit einem Schmelzpunkt oberhalb von
350C entsprechen in vielen Fällen diesen Anforderungen. Gemäss ihren Schmelzpunkten liegen sie unter normalen Temperaturbedingungen in fester Form vor und werden schon bei relativ geringer
Wärmezufuhr flüssig, was im Hinblick auf eine zu verhindernde Räumung günstig ist.
Nach der Zündung wird durch die bei der Verbrennung frei werdende Wärme der Siedepunkt zumindest der obersten
Brennstoffschichten bald erreicht, washalb sich auch innerhalb der genannten Schichten Dämpfe entwickeln, die Ursache von hohen, lebhaften und heissen Flammen sind. Überdies ist es ein
Charakteristikum der oben genannten Stoffe, unter starker Russentwicklung zu verbrennen, was den optischen Eindruck der Gefährlichkeit des Brandherdes unterstreicht und zur Frostbekämpfung und
Insektenvernichtung wichtig ist.
Die Einrichtung soll zur Steigerung der Flammen-und Rauchentwicklung eine möglichst grosse Grundfläche aufweisen, die aber aus Gründen der Handhabung mit etwa 1 m2 begrenzt ist. Die
Verbrennung über der gesamten Brennstoffoberfläche dieser Grösse ohne Beschränkung bzw. Lenkung des Luftzutrittes bringt jedoch unwirtschaftlich hohe Flammen und somit eine kurze Brenndauer mit sich. Eine notwendige Reduktion dieser Fläche wird erfmdungsgemäss durch Masken bestimmter Form mit etwa 20% lichter Querschnittssumme erreicht. Es kann damit eine Brenndauer von 2 bis 3 h erzielt werden. Damit ist allerdings eine gewisse Reduktion der Flammenhöhe bedingt. Um diesen Nachteil zu kompensieren, wird dem Brennstoff erfindungsgemäss ein Additiv, z.
B. eine organische bzw. anorganische Metall-, Bor-oder Nitroverbindung zugegeben, die infolge ihrer Eigenschaften mit dem verdampfenden Brennstoff oder den Dämpfen bzw. gasförmigen Zersetzungsprodukten eines dem
Additiv beigegebenen Treibmittels, wie Aminonaphthol oder Aminophenol, in die Flammenzone gelangen. Solche Additive sind also brennbar, thermisch zersetzlich oder auch flammenfärbend. Bei Zugabe von max. 5 Gew.-% der Brennstoffmenge ist eine genügende Flammenhöhe gesichert, dabei aber eine hohe Gewichts-und Preisersparnis gegeben.
Eine wetterfeste und dampfdichte Abdeckung des Brennstoffes mit einfachen Mitteln soll am
Einsatzort ohne grossen Aufwand wieder entfernt werden können. Eine vorteilhafte Lösung im Rahmen der Erfindung ergibt eine Herstellung der Tasse und der Maske aus Metallblech. Ferner erscheint eine nichtklebende Trennschicht zwischen der Maske und der wetterfesten Abdeckung z. B. aus
Kunststoffolien oder Papier zweckmässig. Die Abdeckung kann dabei aus einer bituminierten
Aluminiumfolie bestehen und durch eine Fugenvergussmasse dem Tassenrand gasdicht verbunden sein.
Einzelheiten der Erfindung, wie die Tassenkonstruktion selbst, die Art der Stapelbarkeit, die
Form der notwendigen Traggriffe und des Auflagers der Maske sowie die Art der Abreissvorrichtung der
Abdeckung usw., werden an Hand der Zeichnungen erläutert, welche zwei beispielsweise
Ausführungsformen der Erfindung schematisch veranschaulichen. Es zeigt : Fig. l eine Schrägansicht der
Einrichtung während des Öffnungsvorganges, Fig. 2 eine Stirnansicht teilweise im Schnitt, Fig. 3 eine
Draufsicht auf die betriebsfertig geöffnete Einrichtung, Fig. 4 eine Seitenansicht, Fig. 5 eine zweite
Ausführungsform der Einrichtung in Schrägansicht teilweise geöffnet, Fig. 6 in Stirnansicht, teilweise im
Schnitt, Fig. 7 eine Draufsicht in betriebsfertigem Zustand und Fig. 8 eine Seitenansicht.
Die in den Fig. l bis 4 dargestellte Tasse-l-zur Aufnahme des Brennstoffes besteht aus
2 mm dickem Stahlblech und ist tragkräftig genug, das Gewicht von vier weiteren Tassen zu tragen, die mit den an den Tassenböden angeschweissten Winkelprofilen-2--über den Rand-3-der jeweils unteren Tasse greifen, somit unverrückbar aufsitzen und gleichzeitig die Abdeckung --4-- der unteren Tasse vor mechanischer Beschädigung schützen. Es können zur Lagerung etwa fünf solcher Tassen--l--mit einem dem Tassenboden entsprechenden Deckel abgedeckt und mit Stahlbändern zusammengefasst werden.
Im Einsatzfall können die Einzeltassen--l-an angeschweissten Griffen --5-- leicht von sechs Mann verteilt werden. Die Abdeckung --4-- wird mit Hilfe eines Abreissdrahtes-6-mit kräftigem Ruck in Längsrichtung der Tasse entfernt. Unterhalb der Abdeckung--4--, die z. B. aus einer Aluminiumbahn mit Bitumenanstrich besteht, ist eine nichtklebende Trennschicht-7-, z. B. aus Papier, angeordnet. Unter dieser wieder befindet sich eine Maske--8--, die auf Winkeln--9-- aufliegt und mit kreisrunden Löchern --10-- versehen ist. Die Maske--8--deckt den in der Tasse - l-befindlichen Brennstoff bis auf 20% seiner Oberfläche ab.
Um einen gasdichten Verschluss der
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