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Aus thermoplastischem Kunststoff geblasener Kanister
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In Ausgestaltung der Erfindung sind an der Oberseite des Kanisters im Bereich der Ansätze des Traggriffes an der Griffmulde Vertiefungen vorgesehen, die mit glatter Wölbung unmittelbar in die anschliessenden Wandteile übergehen. Auf diese Weise sind Sacklöcher in den Stegansätzen vermieden, in denen sich ebenfalls Rückstände des Füllgutes sammeln könnten.
Der Querschnitt des Profilstegs des Traggriffes weist bei einer bevorzugten Ausbildung in an sich bekannter Weise die Form eines umgekehrten "T" auf, dessen unterer Quersteg nach oben gewölbt ist.
Die vom runden Profil abweichende Profilgebung ergibt eine breite Tragfläche des Griffes und setzt den beim Tragen des gefüllten Kanisters auf dem Traggriff wirkenden Biegekräften ein hohes Widerstandsmoment entgegen.
Bei Kanistern grösseren Fassungsraumes ist der Traggriff in an sich bekannter Weise durch einen seine Unterseite und den Boden der Griffmulde verbindenden Mittelsteg zu einem Doppelgriff ausgebildet.
Der Traggriff kann sowohl parallel als auch quer zur Längsmittelebene des Kanisters angeordnet sein.
In den Zeichnungen sind Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes beispielsweise dargestellt. Es zeigen die Fig. l bis 3 schematisch das Erfindungsprinzip am Beispiel eines Kanisters mit einfachem Traggriff, wobei Fig. l eine Draufsicht auf den Kanisterkopf, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie A-B in Fig. l und Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie C-D in Fig. 2 zeigen. Die Fig. 4 bis 7 zeigen einen Kanister mit einem Doppeltraggriff, wobei Fig. 4 die obere Hälfte des Kanisters in Seitenansicht, teilweise geschnitten, Fig. 5 eine Draufsicht, Fig. 6 eine Vorderansicht und Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie E-F in Fig. 5 darstellen.
Der Kanister --1-- weist auf seiner Kopfseite einen Traggriff --2-- auf, der eine Griffmulde - überbrückt, die mit dem Traggriff --2-- in einem Arbeitsgang aus der Wandung des Kanisters-l-ausgeformt ist. Bei Kanistern nach den Fig. 4 bis 7 ist ein Mittelsteg-7-vorgesehen, der zusammen mit dem Traggriff--2--und der Griffmulde--5--aus dem Kanistermantel ausgeformt ist.
Wie am besten aus den Fig. 2 und 7 hervorgeht, weist der Traggriff --2-- einen profilierten, massiven Querschnitt auf, besitzt eine möglichst kleine Querschnittsfläche und zwecks bequemer Handhabung bei möglichst grossem Widerstandsmoment die Form eines umgekehrten "T", dessen unterer Quersteg--3--nach oben gewölbt ist. Der senkrechte Steg--4--und die Wölbung des Quersteges --3-- geben dem Traggriff --2-- eine wirksame Versteifung insbesondere gegen die beim Tragen des gefüllten Kanisters nach oben wirkenden Biegebeanspruchungen.
Um die Innenwandfläche des Kanisters-l-im Bereich der Ansätze des Traggriffes-2-möglichst glatt zu gestalten, geht die Wandung des Kanisters an der Griffmulde --5-- durch Vertiefungen--8--in der Aussenwandfläche (Fig. l und 3) mit glatter Wölbung unmittelbar in die anschliessenden Wandungsteile über.
An den Ausführungsformen nach den Fig. 4 bis 7 ist ein die Traggriffunterseite und den Muldenboden einstückig miteinander verbindender Mittelsteg --7-- vorgesehen, so dass ein Doppelgriff entsteht. Der Mittelsteg--7--wird mit Vorteil als Einführungsstelle für den Blasdom ausgebildet. Die Stegbohrung kann bleibend verschlossen werden oder mit einem abnehmbaren Verschluss ausgerüstet sein. In den Ausführungsbeispielen ist der mit der Schraubkappe--6verschlossene Ausguss in einer Vertiefung des Kanisterkopfes in der Mittellängsebene des Traggriffes - angeordnet. Bei Kanistern mit quer liegendem Traggriff ist man in der Anordnung des Ausgusses in den Kanisterecken weitgehend frei.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Aus thermoplastischem Kunststoff geblasener Kanister mit auf seiner Kopfseite angeordnetem
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