AT274313B - Deckenleichtplatte - Google Patents

Deckenleichtplatte

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AT274313B
AT274313B AT709967A AT709967A AT274313B AT 274313 B AT274313 B AT 274313B AT 709967 A AT709967 A AT 709967A AT 709967 A AT709967 A AT 709967A AT 274313 B AT274313 B AT 274313B
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ceiling panel
lightweight ceiling
lightweight
wooden
anchoring devices
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AT709967A
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Wienerberger Baustoffind Ag
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  Deckenleichtplatte 
Die Erfindung bezieht sich auf eine vorgefertigte, mit einer Bewehrung versehene
Deckenleichtplatte. Deckenleichtplatten werden in einer mehrfachen Breite eines Deckenleichtträgers vorgesehen und sie dienen zur Herstellung von Vollbetondecken. Solche Deckenleichtplatten besitzen nur einen geringen Querschnitt und es besteht daher die Gefahr, dass sie während des Transportes von der Fertigungsstelle zur Baustelle beschädigt werden. Eine gleiche Gefahr besteht auch während der
Verlegung der Deckenleichtplatten, wobei sie sich durchbiegen können. 



   Um diese Nachteile zu vermeiden, sind als Transport- und Montagestege Gitterträger in der
Deckenleichtplatte verankert worden. Eine solche Konstruktion ist im Hinblick auf die hohen Material- und Herstellungskosten der Gitterträger jedoch nachteilig. 



   Die Erfindung bezweckt, eine konstruktiv einfach und billig herstellbare, für den angestrebten
Zweck jedoch voll ausreichende konstruktive Lösung zu schaffen. Die Erfindung besteht darin, dass als Transport- und Montagesteg bzw. Stege ein oder mehrere an sich bekannte Holzbretter hochkant stehend in die Deckenleichtplatte eingesetzt ist bzw. sind. Auf Grund von Versuchen hat sich die überraschende Tatsache ergeben, dass Holzbretter als Transport- und Montagestege vorzüglich geeignet sind. Ein besonderer Vorteil besteht dabei darin, dass Holzbretter so verwendet werden können, wie sie in Sägewerken hergestellt werden, wobei auf eine besondere Holzqualität kein Wert gelegt zu werden braucht. Es handelt sich dabei also um ein sehr billiges und auch überall leicht zu beschaffendes Material. 



   Die rauhe Oberfläche von Holzbrettern ergibt an sich eine ausreichende Verankerung in einer Platte aus Beton. Die Erfindung sieht jedoch zur Verbesserung der Verbindung mit dem Beton vor, dass das Holzbrett im Bereich der aus Beton bestehenden Deckenleichtplatte mit Verankerungsvorrichtungen versehen ist, die gegenüber dem Holzbrett zurück-und/oder vorspringen. Als Verankerungsvorrichtungen kommen   z. B.   in Frage : Nuten, Reihen von offenen oder geschlossenen Löchern, Nagelreihen, Kerben, Aufrauhungen od. dgl. Diese Verankerungsvorrichtungen können gemäss der Erfindung der Länge und/oder der Höhe nach auf einer oder beiden Seiten des Holzbrettes gegeneinander versetzt sein. Die Verwendung von Holzbrettern für Bauelemente ist an sich bekannt. So beschreibt die   österr.

   Patentschrift Nr. 181414   einen formgepressten Füll-, Isolier- und Schalkörper für Stahlbetonrippendecken, also keine Deckenleichtplatte. Dieser Füllkörper weist Hohlräume auf, in deren einen ein hochkant gestelltes Brett eingesetzt ist. Das Brett ist nur in den Hohlraum eingeschoben und nicht von Beton umschlossen ; es ist daher in seiner Lage nicht fixiert und gewährleistet keine feste Verbindung mit dem   Füllkörper ;   auch besteht die Gefahr, dass das Brett durch Feuchtigkeitseinfluss, Pilzbefall   u. dgl.   zerstört wird, wodurch auch Risse im Deckenputz und eine Geruchsbelästigung durch das faulende Holz entstehen können. 



   In der deutschen Patentschrift Nr. 826064 ist ein vorwiegend aus Stahl hergestellter Gitterträger beschrieben, der nur in seiner Druckzone mit einem Rippholz versehen ist, welches die Aufgabe erfüllt, als Auflage für einen Riemenboden zu dienen. Das Rippholz ist durch das Vorstehen nicht vor Angriffen durch Feuchtigkeit usw. geschützt und es besteht die Gefahr, dass das Holz im Laufe der Zeit durch Fäulnis zerstört wird. 



   Die Schweizer   Patentschrift Nr. 80490   beschreibt ein nicht bewehrtes Bauelement, bestehend aus 

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 Hohlkörpern, die mit einer Holzrippe durch ein Klebmittel verbunden sind. Es bedeutet praktisch erhebliche Schwierigkeiten, einzelne Formsteine aneinanderzureihen und mit einer Holzrippe zu verbinden. Für das Verkleben ist ein eigener Arbeitsgang nach Fertigstellung der einzelnen Formsteine notwendig. Dabei ist es schwierig, eine genaue Passung einzuhalten. Wird diese Passung aber nicht eingehalten, dann ist ein übergrosser Verbrauch von Klebstoff zu befürchten. Ein solcher Klebstoff stellt ausserdem ein zusätzliches Material für die Herstellung des Bauelementes dar. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Vorgefertigte, mit einer Bewehrung versehene Deckenleichtplatte,   dadurch gekenn-   zeichnet, dass als Transport- und Montagesteg bzw. Stege ein oder mehrere an sich bekannte Holzbretter hochkant stehend in die Deckenleichtplatte eingesetzt ist bzw. sind. 
 EMI2.1 


Claims (1)

  1. im Bereich der aus Beton bestehenden Deckenleichtplatte mit Verankerungsvorrichtungen versehen ist, die gegenüber dem Holzbrett zurück- und/oder vorspringen, wie z. B. Nuten, Reihen von offenen oder EMI2.2 Verankerungsvorrichtungen der Länge und/oder der Höhe nach auf einer oder beiden Seiten des Holzbrettes gegeneinander versetzt sind.
AT709967A 1967-02-06 1967-02-06 Deckenleichtplatte AT274313B (de)

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